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Doppelmayr D-Line

Wombat schrieb:
Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachters. ;D
Oder es entscheidet die Mehrheitsmeinung der Besucher - außerdem ziehen so große Flächen sicher auch Graffitisprayer an... :idea: :lach:
 
Wenn wenigstens der Rest der Stationsabdeckung auch in einem neuen Design wäre (z.B. mit Kanten). Aber so scheint der Rest, bis auf die Front, gleich zu sein? Das ganze ist ja nicht mal besonders aerodynamisch. :roll:
Auch passen -meiner Meinung nach- die Omega-Kabinen jetzt nicht mehr so recht dazu. Solange die runden UNI-G Stationen gebaut wurden, haben auch die runden Kabinen ins Gestaltungskonzept gepasst...
 
Da CWA zu Doppelmayr gehört, wird da sicher was neues kommen. Auch um mit der Technik mit zu halten. Allerdings ist das mit der Form so eine Sache. Die Omega-Form hat sich Aerodynamisch bewährt. Daher hat sie sich seit den 80ern nicht mehr wesentlich verändert. Vor allem nicht von der OM III zur OM IV.
 
Bis auf kleine optische Änderungen glaub ich nicht an deutliche Modifikationen weil aerodynamisch alles gegen solche spräche; daher hoffe ich eher auf eine nochmalige Änderung des Stationsdesigns... ;D
 
Das ganze Dach ist neu gestaltet. Es mag zwar an die UNIG erinnern, hat jedoch nichts gemeinsam.
Schaut man sich die Detailbilder der Station an, erkennt man schnell, dass jedes Teil in Abstimmung mit dem Designer gestaltet worden ist. Der Stil übersteigt den Causual Maschinenbau Look.

Alles in allem ist die Technik eine komplett neue Generation.
 
PHB schrieb:
...Der Stil übersteigt den Causual Maschinenbau Look...

Dem muss ich leider widersprechen, zumindest aus meiner Erfahrung. Komme selber aus dem Maschinenbau und was da manch eine Firma Designtechnisch auf die Beine stellt, da fällt man rücklinks um. Schlichtweg genial. Und das bei Fertigungsmaschinen, wo Form follows Function angesagt ist.

Aber wie bereits mehrfach gesagt dürfte es einfach eine Frage des persönlichen Geschmackes sein, dem einen gefällt es und dem anderen nicht.
 
Ich hätts ja cool gefunden, wenn man die Station um 50% niedriger baut, also den Headroom über der Technik ganz wegnimmt. Würde einen extrem schlanken Look ergeben. Für Wartungsarbeiten könnte man das Dach dann hydraulisch heben, damit man bequem darunter arbeiten kann.
Ist natürlich nicht die billigste Lösung, aber würde schön schlank aussehen. :D
 
Also ich finde die Proportionen einer Uni G bzw. G-V o. ä. für sehr stimmig - eine deutlich niedrigere Stationshaube sähe dann eher so aus als hätt man der mal was über die Rübe gezogen... ;D
 
Das ganze gibt es ja schon.Und zwar wesentlich einfacher: Die niedrigen Tunnelverkleidungen. Sowohl beim DM als auch beim Leitner. Und das mit dem Hydraulischen Dach ist ehrlich gesagt ein kompletter Schmarrn und nicht Praxistauglich.Was willst denn da z.B.für Fenster hernehmen?? Und beim Antrieb ist ja so schon kein Platz... Und so weiter und so fort.
 
Jajajajaja :D nur die Ruhe. War eine phantasievolle Überlegung von mir.

Natürlich ists nicht praxistauglich (weil aufwändig), aber technisch machbar schon. Man könnte die Stationhülle ähnlich eines Schuhkartons aufbauen, wobei die Seitenflächen des "Deckels" genauso hoch sind wie die des unteren Teils. Im Betriebszustand überlappen sich die Seitenflächen vollständig (können ja auch Fenster haben), im Wartungszustand wird der Deckel gehoben, sodass man unten durchgehen kann und die Seiten trotzdem geschlossen sind, damit kein Wind durchpfeift. Den hochgebauten (Not-)Antrieb müsste man natürlich anders gestalten, das ist richtig.
 
Wie viele Euro deines Skipasspreisen dürfen denn die Bergbahnen deiner Meinung nach für eine solche Konstruktion einsetzen?

Mir gefällt die Stirnseite, mir gefällt die Längsseite, bloss die Kombination von beidem ist nicht so meins. Als Bediensteter müsste ich es klasse finden denn von der Stirnseite kann mir praktisch kein Schnee mehr runter kommen und an der Längsseite sind die Fenster oben flacher so dass ich vorgängig alles runter holen kann und nicht im betrieb die Gäste gepudert werden.
Bei der Kabinenbreite musste ich ein bisschen lachen, da ist dann halt auch viel Marketing dabei. Ich meine es ist schon gut dass man diese ein bisschen verbreitert hat aber dafür bräuchte man kein neues Stationskonzept da es bei der bisherigen Baureihe sogar 8er Gondeln mit 7.10m Spur gibt.
 
Wieviel Euro meines Skipasses fließen in Glaspaläste für Gondelbahnstationen, Einbau und Betrieb von beheizbaren Sitzflächen in KSBs?
Das wäre eine ewige Diskussion, die wir hier lieber nicht führen.

Kurze Zwischenfrage, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt: auf einem der Bilder ist ein rotes Seil über den gesamten Bereich der Stationsförderer gespannt. Hab das bei anderen Bahnen schon einmal gesehen. Wofür ist das gut?
 
stephezapo schrieb:
Kurze Zwischenfrage, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt: auf einem der Bilder ist ein rotes Seil über den gesamten Bereich der Stationsförderer gespannt. Hab das bei anderen Bahnen schon einmal gesehen. Wofür ist das gut?
Reissleine. Dient als Nothalt für das Wartungspersonal.
 
Dh. wenn da ein Techniker hineinplumpst, stoppt die Bahn?
Muss aber dann sehr empfindlich eingestellt sein, damit sich die Leine derartigen Längen nicht bloß dehnt, sondern auch den Schalter auslöst.
 
So mehr oder wenige. Man muss schon daran ziehen. Ist aber auf beide Richtungen wirksam. Ziehen oder wenn das Seil schlaff wird. Wohl eher dafür gedacht, wenn der Techniker oben ist und die Bahn beobachtet und eine gefährliche Situation feststellt, dass er die Bahn stoppen kann. Halt schon etwas bequemer wenn man für einen Notstop nicht durch die ganze Station rennen muss.
 
Das ist ein Ummantelter Draht der sich nicht dehnt. Die Zugschalter die Auslösen sind relativ sensibel. Das funktioniert gut!
 
Alles klar, danke :)

Leider geht aus dem Artikel nicht wirklich hervor, ob sich bei der Effizienz was getan hat. Ich lese nur "größer, breiter, schneller, steiler". Beim Konkurrent hat man mit dem Direktantrieb die Effizienz (angeblich) steigern können oder zumindest den Wartungsaufwand eines Getriebes eliminiert. DM setzt ja nach wie vor auf das gute alte Getriebe. Oder irre ich da?
 
Da wir selber eine Bahn mit Directantrieb haben kann ich das ganze nur betätigen. Ausser 2 Schmiernippel gibt es am Motor nichts zu warten. Der Motor läuft absolut geräuscharm. Der Stromverbrauch unter Betrieb ist ca. 15% geringer als bei einer Herkömmlichen Bahn. Kein Zahnrad kein Getriebe vorhanden. Motordrehzahl bei 5m/s ca. 21 Umdrehungen.....
Kein Öl im Motor......
 
stephezapo schrieb:
Alles klar, danke :)

Leider geht aus dem Artikel nicht wirklich hervor, ob sich bei der Effizienz was getan hat. Ich lese nur "größer, breiter, schneller, steiler". Beim Konkurrent hat man mit dem Direktantrieb die Effizienz (angeblich) steigern können oder zumindest den Wartungsaufwand eines Getriebes eliminiert. DM setzt ja nach wie vor auf das gute alte Getriebe. Oder irre ich da?

Auch Doppelmayr hat mittlerweile einen Direktantrieb im Programm
 
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