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Doppelmayr Klemmkraftprüfung

jojo2

Fichtelberg (1214,6m)
Hallo,

war letzte Woche in den Kitzbühler Alpen unterwegs (Bericht kommt noch).
Dabei ist mir aufgefallen das de beiden neuen Eubs in der Skiwelt eine ,wie es scheint, neue Klemmkraftprüfung haben.

Die Klemme wird in der Station bei Stationsgeschwindigkeit einmal geöffnet und geschlossen.
Bzw. nicht komplett geöffnet und geschlossen, sondern fast damit es beim Einkuppeln keine Probleme gibt.

Habe mal 2 Bilder angefügt.

Oder hat das einen anderen Sinn als die Prüfung der Klemmkraft?
 

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Kleine Korrektur. Die DT-Klemmen sind in der Station geöffnet und verriegelt.
In dieser doppelt ausgeführten Schiene wird also die Klemme zuerst wieder geschlossen und dann wieder geöffnet.
Während dem schliesvorgang gibt es allem Anschein nach eine Messung.
Da die DT-Klemme eine Totpunktklemme ist will man so evt. die maximale Klemmkraft genau auf dem toten Punkt messen. Etwas anderes kann ich mir sonst schlecht vorstellen.
Ist ein bisschen eine aufwändige Geschichte, so kommts mir zumindest vor.
Warum man aber diese anscheinend zusätzliche Klemmkraftprüfung nicht gleich in der Auskuppelschiene in der Einfahrt eingebaut hat ist mir auch nicht klar, eine Grund wird es aber sicherlich haben.

Bei den Spiralfederklemmen von Leitner ( ob bei DM auch weis ich nicht ) gibt es auch zwei Messungen. Eine auf dem Seil und eine in der Einfahrt nach dem Auskuppeln wenn die Klemme wieder geschlossen und fast ganz entlastet ist. Das ist dann eine wesentlich einfachere Methode als diese hier.
 
Wenn ich mich recht erinnere hat das der neue 8er-Sessellift in Sölden auch so. Der hat auch die DT108.
Wenn ich wieder mal im Gebiet unterwegs bin kann ich ja fragen was das soll.

Mfg Seilbahnfreak_23
 
^^ ist mir gar nicht in Sölden aufgefallen letzte Woche, dass dort etwas neues verbaut wurde. :oops:
Ich kann mich ja mal schlau machen.
 
Diese Kuppelstelle ist tatsächlich eine Klemmkraftprüfung.
Diese wurde da hinten eingebaut um die Sicherheitsstrecke bis zur ersten Stütze einzuhalten.
Die Sicherheitsstrecke ist notwendig, damit Fahrzeuge die die Klemmkraft unterschreiten auf der horizontalen Strecke bis zur letzten Stütze vor der Bergstation (Sicherheitsstrecke) zu Stehen kommen. Andernfalls könnten die Fahrzeuge auf dem Seil abrutschen.
Dies wird normalerweise nur bei Anlagen mit Talförderung und ungünstigem Gelände so gemacht. Ansonsten wird die letzte Stütze weiter vor die Station platziert.
 
Was macht man denn wann man ne Zwickkupplung hat?
Dann muss man doch auch vor der ersten Stütze zum stehen kommen.
 
Dann müsste die Kombibahn in Berwang auch so was haben, denn die hat eiune verdammt kurze sicherheitsstrecke vor der Bergstation.
Ich find das System aber auf alle fälle Besser als die Zwangskupplung von Leitner!
 
seilbahner schrieb:
Das leitner System hat mit diesem DM system überhaupt nichts zu tun.
Beim leitner system wird eine Fehlkupplung dadurch vermieden oder verhindert, in dem das FBM auf das Seil gedrückt, bzw. zwangsmässig gestoppt wird.
Was übrigens Einwandfrei funktioniert.
Das DM System ist ja nur eine KKP und die verhindert ja keine Fehlkupplung oder sonst irgendwas, oder?

KKP :?:
 
Die Leitner Zwangskupplung ist soch daz da, dass man die Sicherheitsstrecke vor der Bergstation weglassen kann.
Und die zusätzliche Doppelmayr Klemmkraftprüfung hat dann doch genau den gleichen Sinn, denn diese Zusätzliche Kuppelschiene ist ja nur in Bergstationen, wo es keine Sicherheitsstrecke gibt (z.B Choralmbashn)
 
Neben der Klemmkraftprüfung gibt es bei DM ja auch noch die Einkuppelsicherung. (wie das bei Leitner ist weiß ich nicht).
Durch Blenden wir erkannt, ob es eine Fehlkupplung gab oder die Klemme gar noch offen steht, so kann doch auch kein FBM mit Fehlkupplung oder mit offener Klemme die Station verlassen.
Station_HK_Berg (2).jpg
Blenden Ausfahrseitig an der Bergstation eines 4CLD/B.

Station_HK_Berg (3).jpg
Ausfahrseitig Bergstation eines 4CLD/B.
 
Genau deswegen führten bei VR101 das Talseil nach der Bergstation bis zur ersten Stütze hinauf.
 
GMD schrieb:
Genau deswegen führten bei VR101 das Talseil nach der Bergstation bis zur ersten Stütze hinauf.

Ähnlich funktioniert auch die Gondelbahn nach System Wallmannsberger - nur ist meines Erachtens eine reine Blendensicherung zu wenig - das ist hinlänglich seit dem Grünbergunfall bekannt, dabei erkannte laut Fachaufsatz in der ISR die Blendensicherung die Fehlkupplung nicht, es kam zum Unfall.
Was Seilbahner schreibt, erscheint mir im Moment sehr logisch - ich schlage vor, auf der Interalpin - die ist ja heuer - mal diesbezüglich nachzufragen.

MFG Dachstein
 
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