• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt noch mitmachen! 🏔️

    Ihr habt noch tolle Berg-, Ski- oder Landschaftsfotos auf eurer Festplatte? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sie mit uns zu teilen!

    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

    ⏰ Letzte Chance zur Teilnahme!
    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

    📸 Jetzt Bilder einreichen & mitmachen!

    Also: Durchsucht eure Fotoarchive und macht noch mit! Wir freuen uns auf eure Einsendungen! 🏔️

    Euer Alpinforum-Team

Doppelmayr Klemmkraftprüfung

Diese wohl neue Anordnung der KKP kann ganz sicher nicht eine Fehlkupplung verhindern.
Fehlkupplungen / Zwickkupplungen wird es bei einer richtig eingestellten und überwachten Station sowiso keine geben, da schon lange bevor es kritisch wird einr der Zahlreichen Blendschalter die Bahn stillsetzt. Die Klemmen sind ja durch diverse Einrichtungen zwangsgeführt. Das gilt für alle Hersteller.

Und bevor jetzt noch Fragen kommen warum der einte Hersteller etwas haben was der andere nicht habe und ungekehrt mus man sich die Klemmen anschauen, dann kommt man selber drauf.
Eine Klemme ist in den Statioinen geschlossen, eine Klemme ist in den Stationen offen.
Das sind unterschidliche Systeme und brauchen deshalb genau auf das jeweilige System abgestimmte Einrichtungen.
Ein Auto und ein Töff sind schliesslich auch nicht dasselbe.
 
Ich war gestern in der Skiwelt und habe mir das ganze mal angeguckt.
Diese Überprüfung hat die Choralmbahn und die Skiweltbahn.
 
Zum Thema Fehlkupplungen: Es darf schlicht und einfach keine Fehlkupplungen geben. Daher sind durch geeignete Massnahmen Fehlkupplung ausgeschlossen. Die Hersteller haben durch zusätzliche Prüfungen,Versuche und Einrichtungen Möglichkeiten gefunden das Fehlkupplungen nicht passieren können. Ist natürlich von der Art der Klemme und der Konstruktion abhängig. Hersteller die auf Grund der Klemme und Konstruktion keine Möglichkeit gefunden haben eine Fehlkupplung zu verhindern, arbeiten mit zusätzlichen Einrichtungen um eine Fehlgekuppelte Klemme wieder an das Seil zu Klemmen. Der Effekt ist der Selbe. Dennoch bevorzuge ich lieber die Sicherheit eines Systemes und nicht der einer Konstruktion die etwas heil macht das eigentlich nicht passieren sollte/dürfte. Aber dennoch ein zulässiger und richtiger Weg. Zur Info für diejenigen die jetzt schreiben wollen:"Was war bei der BahnXY1988 usw" Diese Systeme gibt es noch nicht so lange.
 
Frank35 schrieb:
Hersteller die auf Grund der Klemme und Konstruktion keine Möglichkeit gefunden haben eine Fehlkupplung zu verhindern, arbeiten mit zusätzlichen Einrichtungen um eine Fehlgekuppelte Klemme wieder an das Seil zu Klemmen.

Wenn ich es aber richtig weiß, hat der Hersteller auch geometrische Blenden an seinen Bahnen. Dieses System ist, wie Seilbahner oben schon geschrieben hat dazu da, dass in Italien die Ausfahrtsschiene entfallen kann und dass im Falle des Falles, das die Bahn dann sofort steht und nicht wie beim Mitbewerber das FBM mitten auf der Strecke steht.

Ich würde sagen - lieber ein System, das mir die Klemme im Falle des Falles sicher an das Seil bringt, als dass der Sessel auf einmal vom Seil fällt.
 
Bild von jojo2 (siehe weiter oben):
Anhang anzeigen 61849


Hier noch ein paar Ausführungen zur Klemmkraftprüfung (franz.: pesage de pinces), siehe Abb. oben:
Bei der Druchfahrt unter der roten Kuppelschiene wird die Kuppelrolle nach unten gedrückt. In der Kuppelschiene, etwa in der mitte des Bildes wo sich das silberne T-förmige Teil befindet, ist eine Aussparung vorhanden. Dort wird der Unterteil der Schiene durch die Anpresskraft der Kuppelrolle leicht nach oben gedrückt. Der Weg dieser elastischen Verformung ist etwa proportional zur Anpresskraft und wird berührungslos mittels einem induktiven Wegmesssensor mit Analogausgang gemessen. Zwecks Redundanz können auch zwei Sensoren eingebaut sein, infolge gegenseitiger Funktionsbeeinträchtigung müssen die Sensoren entweder synchronisationsfähig sein oder es wird beim Ausfall des einen Sensors einfach auf den anderen (cold stand-by) Sensor umgeschaltet.

Die Auswertung des Analogausgangssignals erfolgt steuerungsseitig, dabei sind die Gesamtreaktionszeiten zu beachten.


Bild von Seilbahnfreak_23 (siehe weiter oben):
Anhang anzeigen 62044
Ausfahrseitig Bergstation eines 4CLD/B.


Vollständigkeitshalber: Abgebildet ist eine Messrolle zur Seilgeschwindigkeitserfassung. Diese Rolle muss stets mit einer minimalen Anpresskraft gegen das Seil gedrückt werden (z.B. mittels Federvorspannung). Das orange Polrad (obwohl aus gewöhlichem Stahlblech) bewegt sich hinter den zwei induktiven Näherungsschalter (links auf der blauen Halterung angebracht, mit den Kabelabgängen). Die phasenverschobene Erfassung der Polradzacken erlaubt sowohl eine redundante Impulsauswertung wie eine nicht-redundante Fahrtrichtungserkennung. Die Seilgeschwindigkeit ist proportional zur Frequenz der erfassten Impulse aund kann sehr genau ausgewertet werden, zudem ist sie, im Gegensatz zu Analogtachos,.absolut temperatur- und langzeitstabil.
Selbstverständlich sind zusätzliche Geschwindigkeitserfassungen vorhanden, da die Bahngeschwindigkeit sicherheitsorientiert (gem. SIL 3).erfasst werden muss, insbes. da leider gem. CEN für neue Bahnen keine mechanische Zentrifugalübergeschwindigkeitsauslösung der Sicherheitsbremse mehr vorgeschrieben wird.
 
Ich habe mich mal erkundigt.
Also die Zusätzliche Schiene ist für die Federkraftprüfung.

Außerdem ist eine Zwickkupplung bei der DT-Klemme nicht möglich.
 
Zurück
Oben