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Über sowas (bei den KSBs auch Double Embarquement genannt) habe ich auch schon mal nachgedacht.Skyworld schrieb:Der Hintergedanke dabei: Bei einem angedachten zeitlichen Abstand am Mittelbahnsteig von sagen wir 8 s hätten die Kabinen bei 0,3 s Stationsgeschwindigkeit dort einen räumlichen Abstand von 2,4 m, was für eine 10er-Kabine mit Puffer ausreicht. Damit hätte man pro Mittelbahnsteigsseite eine Förderpapazität von 60/8 * 60 * 10 = 4.500 Pers./h/R. Für beide Seiten des Mittelbahnsteigs ergibt sich so also eine Förderkapazität von 9.000 Pers./h/R.
Eigentlich doch 4s oder warum 4,5?Skyworld schrieb:Auf dem Ein- und Ausfahrstrang hätten die Kabinen dann zwar nur einen kummulierten zeitlichen Abstand von 4,5 s aber dafür bei einer Stationsgeschwindigkeit von 0,6 m/s, was wieder 2,7 m ergibt.
Ist denn die Klemme bei MGD/CLD nicht genauso angeordnet?Kris schrieb:Ein 3S-Laufwerk, dessen Klemme das Zugseil von oben im Zangengriff würgt, erzeugt in mir etwas intuitives Unbehagen...
Mir ist es ein Zugseil lieber, das sein Eigengewicht gut gebettet in anatomischen Klemmsohlen ablegen darf....
Jup, ist sie. Aber: Bei der MGD/CLD drückt das Fahrzeuggewicht von oben auf die Klemme drauf. Bei 2S/3S ist der Seildurchhang des Zugseils größer als der des Tragseils, weswegen es bei 3S auch Seilreiter gibt. Daher hebt jedes Laufwerk die Klemme etwas an, das Seil zieht hier von unten an der Klemme. Bei den aktuellen 2S&3S-Bahnen ist daher die Klemme unter dem Zugseil, damit es sich nicht selbst aus der Klemme reißt.GIFWilli59 schrieb:Ist denn die Klemme bei MGD/CLD nicht genauso angeordnet?Kris schrieb:Ein 3S-Laufwerk, dessen Klemme das Zugseil von oben im Zangengriff würgt, erzeugt in mir etwas intuitives Unbehagen...
Mir ist es ein Zugseil lieber, das sein Eigengewicht gut gebettet in anatomischen Klemmsohlen ablegen darf....
Da scheint das ja nicht so schlecht zu funktionieren.
Natürlich muss die Strecke dann entsprechend dfür diese hohe Kapazität ausgelegt sein. Was genau dafür angepasst werden müsste und ob da aber überhaupt nennenswert was angepasst werden müsste, weiß ich nicht.GIFWilli59 schrieb:Über sowas (bei den KSBs auch Double Embarquement genannt) habe ich auch schon mal nachgedacht.Zur technischen Machbarkeit kann ich allerdings nichts sagen.
Wird dann sicher auch bei der Statik auf der Strecke interessant, immerhin ist die Belastung dort ja dann auch doppelt so hoch. Also 28 m Abstand bei 7 m/s.
Stimmt, hast Recht. Ich hatte in meinem Beitrag zuerst noch 9s für eine TRI-Line drin, aber nicht gewusst, ob 8s noch räumlich hinhauen würde. Deshalb bin ich in der Betrachtung erstmal auf EUBs geganben, also 8s und hab vergessen unten dann entsprechend von 4,5 auf 4,0s zu ändern.GIFWilli59 schrieb:Eigentlich doch 4s oder warum 4,5?
biofleisch schrieb:Äh, nö.
Die Hauptarchillesverse ist die niedrige Kapazität und Flexibilität, welche niemals mit Bus, Tram und Bahn mithalten können wird.
Keine Seilbahn wird jemals die Kap. eines S-Bahn Langzuges erreichen. Auch die Ein-/ Aussteigezeiten können nicht erreicht werden.
Es ist und bleibt eine Niesche zwischen den oben genannten ÖPV Betriebsmitteln
Mach dich mal ehrlich.Seilbahnjunkie schrieb:Hast du die Kapazität von Bussen und Seilbahnen überhaupt mal verglichen? 4.000 Pers/h sind bei einer Seilbahn kein Problem. Wenn man die jetzt durch 150 Plätze eines Gelenkbus teilt (äußerst großzügig), dann kommt man auf 26 Abfahrten pro Stunde, also ca. alle 2,5 min ein Bus. Und da ist jetzt alles pro Bus gerundet.
biofleisch schrieb:ThomasK schrieb:Wenn Doppelmayr hauptsächlich im urbanen Bereich tätig sein will, dann sollte aber das neue System aber auch 8,5 m/s fahren können, denn die niedrige Geschwindigkeit ist die Hauptarchillesferse bei urbanen Seilbahnen.
Äh, nö.
Die Hauptarchillesverse ist die niedrige Kapazität und Flexibilität, welche niemals mit Bus, Tram und Bahn mithalten können wird.
Keine Seilbahn wird jemals die Kap. eines S-Bahn Langzuges erreichen. Auch die Ein-/ Aussteigezeiten können nicht erreicht werden.
Es ist und bleibt eine Niesche zwischen den oben genannten ÖPV Betriebsmitteln
biofleisch schrieb:Mach dich mal ehrlich.Seilbahnjunkie schrieb:Hast du die Kapazität von Bussen und Seilbahnen überhaupt mal verglichen? 4.000 Pers/h sind bei einer Seilbahn kein Problem. Wenn man die jetzt durch 150 Plätze eines Gelenkbus teilt (äußerst großzügig), dann kommt man auf 26 Abfahrten pro Stunde, also ca. alle 2,5 min ein Bus. Und da ist jetzt alles pro Bus gerundet.
Du vergleichst die Kapazität einer STRECKE mit der Kapazität eines FBM!
Das ist einfach nur lächerlich.
Kannst du die Kapazität deiner Strecke jederzeit über dessen Kapazitätsgrenze erhöhen? Kann das ein Busunternehmen? Welche Kapazitätsgrenze hat die Straße? Welche das Bahn-, das Tramnetz?
Wie gesagt es ist und bleibt eine Nische - eine wohlgemerkt sehr kleine Nische. Denn die Randbedingungen (z.b. unwegsames Gelände) hat kaum ein urbanes Gebiet - man würde sonst da nicht Bauen und Wohnen...









Kris schrieb:1.) Relevanz des unvermeidbaren Seilknicks berg- und talseitig an den Kanten der Klemmbacken, insbes. bei Stützen- und Seilreiterüberfahrt. Derartiges tritt bei Einseilumlaufbahnen so nicht auf, ebenso wenig bei den klassischen 2- und 3S Klemmen.
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