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Drehortsuche bei München - bitte um Mithilfe

Ich hatte während des Allgäu-Berichts auch immer wieder gesucht, aber auf Baiernrain wäre ich so schnell nicht gestoßen (dachte mir, die Straße im Hintergrund ist eher eine große Bxxx). Jedenfalls hat es mich dann vorhin noch gepackt, ich wollte das klären (jaja, der alte Schatzsucher :) ), bin ins Auto gestiegen und schnell da rüber gefahren.

Die Straße, auf der LKW gefahren ist, habe ich sofort gefunden und ein umgedrehtes "Privatweg"-Schild erstmal nicht beachtet. Leider standen dann weiter oben 3! Durchfahrt verboten Schilder. Habe dann kurz vor dem Hof gedreht und bin wieder zurück gefahren, da sofort jemand aus dem Haus kam.

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Auf dem Weg zurück. Man sieht, wie stark die Teiche schon zugewachsen sind.

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An der Kreuzung

Ich überlegte mir, dass man vielleicht von der anderen Seite besser an die Fabrik kommen müsste. Zumindest bis zum Innenhof konnte man fahren, dann standen wieder jede Menge Schilder rum. Ich vermute, dass das aber eher Autofahrer davon abhalten soll, über das Gelände zu fahren, da man die Zufahrt nicht von einer normalen Straße unterscheiden kann.

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Auf der anderen Seite. Man sieht schön den Neubau vor der Halle aus dem Video. Der Schornstein ist mittlerweile weg. Hinter mir tauchten schon wieder Leute auf, also nichts wie weg. Das ist halt auch der Nachteil, wenn man mit einem Vollformat-Klotz durch die Gegend rennt. Die Geschichte, dass ich auf der Suche nach alten Drehorten bin, würde mir nicht mal die Polizei abnehmen. :)

So, geben wir jetzt schon auf? Nein! Vielleicht kommt man noch irgendwie oberhalb des Geländes an den damaligen Standpunkt der Kamera ran. Ich fuhr also um den Ort rum und kletterte ein bisschen über die Felder (kein Problem mit meinem profillosen Starnberger Bonzen-Schläppchen). Nach einigen Metern war der Standpunkt erreicht. Viel zu sehen war dank üppiger Vegetation allerdings nicht mehr.

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Links die Zufahrtsstraße, vorne in der Mitte das Haus mit dem neuen Anbau

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Blick zur Kirche in Lochen

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Die Matratzenfabrik :)

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Zoom, Anbau und Schornstein sind weg

Dann bin ich nochmal zur Abzweigung, nix mehr zu sehen
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Hier noch ein Video, in dem ich versucht habe, das Original bestmöglich nachzuahmen:



Das letzte Bild mit dem Baum an der Abzweigung kommt mir auch verdammt bekannt vor, ich werde nochmal suchen. :)
 
Ach, das ist ja wie beim LSAP-Lifte-Suchen - immer wohnen Leute direkt nebendran und halten Wache, dass kein Fremder kommt...
Hast das Wohnhaus, das man am Anfang der Abzweigung sieht, auch geknipst? Hätt mich noch interessiert, wie das heute aussieht.
Ich wäre gestern Abend übrigens um ein Haar auch noch nach Baiernrain rausgefahren! Ich hatte es mir schon überlegt und stand grübelnd am Fenster. Doch es war schon recht spät und der graue Nachmittag in einen dunkelgrauen Abend übergegangen. Außerdem hab ich es von München raus ja ein bisserl weiter bis dorthin. Dabei interessierte mich es brennend, ob es jetzt wirklich der richtige Ort war und wie es nun heute dort aussieht. Die Firma Wiedenbauer hat ja leider keine Fotos von ihren Gebäuden im Netz.

Na ja, bei nächster Gelegenheit werde ich mal nach der Kurve, dem Leichenfundort und dem Waldparkplatz Ausschau halten - letztere beiden habe ich ja schon lokalisiert.

Ich glaube übrigens nicht, dass es die Kurve lt. obigem Link ist. Ich bin die Strasse am 3. Juni gefahren, als ich nach Arget bin und dort die Kirche entdeckte. Das wäre mir aufgefallen. Aber mal sehen.

Ich schau mal, ob ich es heute noch schaffe, die gestern Nachmittag vom Fernseher abfotografierten Bilder reinzustellen.
 
Das Wohnhaus sieht noch genauso aus wie damals - zumindest habe ich es so in Erinnerung. Musste dann ja relativ schnell drehen. Aber schau' halt dort vorbei, wenn du nach der Kurve suchst (würde mich wundern, wenn es die gezeigte nicht ist, aber ich lasse mich überraschen).
 
Hier noch die restlichen Drehorträtsel jener Episode:

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Einfahrt in den Waldparkplatz

2011:
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Waldparkplatz selbst

2011:
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Luftbildperspektive hier:
http://maps.google.de/maps?q=baiernrain&hl=de&ll=47.901473,11.579112&spn=0.002,0.004136&sll=50.537457,8.649588&sspn=0.121323,0.264702&t=h&z=18
(Straße zwischen Endlhausen und Dietramszell)

Leichenfundort :
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Im Hintergrund die Alpen

hier?:
http://maps.google.de/maps?q=baiernrain&hl=de&ll=47.836825,11.634285&spn=0.008008,0.016544&sll=50.537457,8.649588&sspn=0.121323,0.264702&t=h&z=16

EDIT 02.12.12: Der Ort ist bis heute nicht gefunden worden. Das Gelände, das ich hier vermutete, war einfach zu klein. Später dachte ich, es sei gleich südlich von Dietramszell und fuhr im Oktober 2012 hin, aber leider wieder Fehlanzeige. Hab jetzt noch ein paar Stellen ausgemacht und werde die mal 2013 aufsuchen.


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Fuhrunternehmen Finberg - muss neben einer größeren Kirche sein, die man schlagen hört. Vielleicht beim Ostfriedhof? Von den Gemäuern her erinnert mich das irgendwie an den Kunstpark...

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EDIT 02.12.2012: Ich war gestern auf diesem Firmengelände – ich stelle die Bilder noch zusammen!



Wohnung der Geliebten: (keine Ahnung - vl. Glockenbachviertel oder Hohenzollernplatz???)
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EDIT 02.12.2012: Leider bis heute nicht gefunden.


In einer späteren Folge wurde wieder in Endlhausen gedreht:
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Rechts das Bauernhaus - vorne die Kreuzung, wo der LKW von vorne kommend rechts abbog.

Gleicher Anblick in 2011:
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vovo schrieb:
Wohnung der Geliebten: (keine Ahnung - vl. Glockenbachviertel oder Hohenzollernplatz???)
JD500174.JPG
Weder noch würde ich sagen. Sieht so nach hinter der Münchner Freiheit aus. Gibt es da noch andere Szenen, bei denen mehr zu erkennen ist?
 
Gibt es andere Hinweise darauf, welches Viertel in der Szene dargestellt werden soll, z.B. das Umfeld der Bewohner in der Serie? Giesing kommt mir auch noch in den Sinn... schwierig macht es das Grünzeug am rechten Bildrand: nur ein Baum, gleich eine Grünfläche oder sogar ein ganzer Park?

Wegen der Kurve: ich glaube du hast recht, es wird eher die südlichere sein. Bin gespannt auf die Auflösung (ich setze mich diesmal nicht mehr spontan ins Auto ;) ).
 
Das wird man nicht erkennen können - die Qualität ist leider nicht die allerbeste. Ich hatte mich da schon mit der "Kichstr." in Lochhofen/ Arget schwer getan, obwohl das Straßenschild hier viel weiter vorne stand.
Was meinst denn zur Gegend um den Ostbahnhof? Das würde dann auch zur Balanstraße passen, die ja auch mal kurz drankommt.
 
Dank der DVD habe ich mich nochmal hingesetzt und recherchiert (was macht man nicht alles, wenn man krank daheim rumliegt).

Das Polizeipräsidium (war bei deiner Suche nicht dabei) ist: Bereitschaftspolizei I. Abteilung München in der Rosenheimer Straße, das Tor ist hier zu sehen:

http://maps.google.de/maps?ll=48.120447,11.604803&spn=0.002965,0.007038&sll=51.151786,10.415039&sspn=22.899617,57.65625&vpsrc=0&hnear=M%C3%BCnchen,+Oberbayern,+Bayern&t=h&layer=c&cbll=48.120517,11.605157&panoid=RmhRn8RK85cEoqI8ucFkzg&cbp=12,142.17,,0,4.26&z=18

Die Spedition ist deutlich komplizierter, aber ein paar Hinweise gibt es:

JD500168.JPG

Im Hintergrund sieht man grüne Strommasten, was auf eine Bahnstrecke schließen läßt.

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Hier gibt es gleich mehrere Hinweise: das Schild rechts gibt die Höhe einer Unterführung an (zusammen mit den Hinweisen auf eine Bahntrasse muss es wohl auch hinter dem LKW eine Unterführung oder eine Brücke geben), im Hintergrund läuten Kirchenglocken, es gibt eine Bus- oder Trambahnhaltestelle, die Ausfahrt vom Gelände befindet sich wohl rechts hinter dem LKW und ganz links erkennt man (nicht hier auf dem Bild) im Film weitere Container o.Ä. sowie Stromleitungen und es fehlt die Möglichkeit, nach links abzubiegen (möglicherweise eine Einbahnstraße).

Da man sich bei den Drehorten in München wohl auf den Münchner Osten konzentriert hat, liegt es nahe, dass man auf dem ehem. Pfanni-Gelände (Kunstpark) gedreht hat. Dagegen spricht allerdings die Einbahnstraße, so eine Verkehrsführung ist mir dort nicht bekannt. Auch liegt das Gelände wohl recht eingekesselt zwischen Gleisen auf Grund der vielen Oberleitungen. Möglicherweise wurde das Gelände auch bereits komplett umgebaut, dafür sprechen die vielen Neubauten in der Ecke. Der Norden (Frankfurter Ring) oder das Schlachthofviertel fallen eigentlich aus. Es gibt noch ein Gewerbegebiet im südlichen Giesing (Aschauerstraße). Auch die Neumarkter Straße fällt theoretisch weg, da die Ausfahrt vom Gelände immer gegenüber der Gleise liegt.

Wegen der Wohnung ist mir bisher noch noch nichts eingefallen, auch wenn gerade das markante Eckhaus am Ende der Straße für einen Altbau spricht, also eher Schwabing, Bogenhausen, Neuhausen, etc.. Da muss ich nochmal schauen.
 
Ach - die Kurve haben wir jetzt ganz vergessen. Und ich hab ja auch noch Bilder von der Direktbesichtigung der "Matratzenfabrik". Die kann ich ja posten, wenn bei mir die Erkältung zuschlägt...
Der Leichenfundort (Dämmerungsszene) fehlt auch noch. Ich dachte ja, ihn gefunden zu haben, doch das hat sich als falsch erwiesen.
 
Also nach reiflicher Überlegung würde ich nun fast behaupten, dass es das Betriebsgelände so in der Form nicht mehr gibt. Auf alle Fälle sind die grünen Masten von der Bahn, habe ich mir heute nochmal auf der Fahrt angeschaut. Dachte dann erst an Mittersendling, aber auch hier gibt es keine passendes Gelände.

Vielleicht wird sich das nicht mehr klären lassen, selbst die Produktionsfirma hat mittlerweile alle Unterlagen zu den Folgen vernichtet. Nur die Straße müsste es noch geben, einen ganzen Block wird man nur schwerlich abreißen können.
 
Hab in den letzten beiden Tagen mal wieder ein bisserl rumgeschaut (Googleearth und mein Stadtplan).
Als Gelände käme vielleicht auch das der Paulaner-Brauerei in Betracht - das würde die Container bzw. Kisten im Hintergrund erklären und lt. Stadtplan hätte es da eine Kirche. Die würde nämlich am Kunstpark fehlen. Leider wurde da in den letzten Jahren auch viele Neubauten errichtet. Ich war zwar neulich dienstlich um die Ecke, aber hatte es ganz vergessen gehabt, noch einen Abstecher einzulegen.

Die Straßenszene vor der Wohnung der Geliebten dürfte wenn überhaupt, dann wg. dem markanten Eckhaus im Hintergrund zu identifizieren sein. Ob das Kopfsteinpflaster noch da ist - keine Ahnung.
 
Zwischenzeitlich hat mich immer wieder das Thema „Drehortsuche“ beschäftigt. Ständig sieht man im Fernsehen Filme und Serien, die in München entstanden sind und so rätselt man immer wieder herum, wo diese und jene Location sein mag.

Bei der Folge „Der Alte schlägt zweimal zu“ von 1976 hatte ich ja immer noch einige Nüsse zu knacken und irgendwie juckte es mich, herauszufinden, wo die jeweiligen Szenen entstanden sind.

Noch immer nicht gefunden hab ich jenen Hügel, wo die abendliche Fahrt des Mörders zum Leichenversteck gedreht wurde. Außerdem fehlt noch die Wohnung der polnischen Geliebten, wo man bei der Außenaufnahme einen markanten Turm sieht. (Bilder weiter oben...)

Das Firmengelände „Finberg“ hab ich gestern nach quälend langer Suche endlich besucht – in der Nacht von Donnerstag auf Freitag war mir hier dank Googlemaps ein Zufallstreffer gelungen. (Das mit der Kirche direkt nebenan stimmte leider nicht und so habe ich umsonst immer alle Kirchen in München, die sich nahe an den Bahngleisen befinden, ins Visier genommen.)


Nun – die „Matrazenfirma“ - jenes ominöse Fabrikgelände mitten in der Pampa konnte ich ja 2011 noch enträtseln. (Googleearth sei Dank!) Es handelt sich um die Schokoladenfabrik Wiedenbauer in Baiernrain. So fuhr ich im Juli 2011 dort mal vorbei und sah mich ein bisserl um. Ein älterer Herr – vermutlich der Seniorchef – saß in seinem Büro und so fragte ich gleich mal nach. Er war sehr freundlich und konnte sich noch gut an die Dreharbeiten „und den Lowitz“ erinnern. Die ganzen Umlandszenen seien damals in der Nähe gedreht worden. So wurde mir erlaubt, mit der Kamera über den Hof zu schleichen. Leider war es nicht mehr möglich, die damalige Kamerafahrt 1:1 nachzustellen, da mittlerweile zahlreiche gewachsene Büsche die Sicht versperren und das Firmengelände auch umgebaut worden war. So hatte man auch den Schornstein entfernt und jenes Areal, wo der Lastwagen beladen wurde, überbaut.

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Die erste Einstellung der Anfahrt ist noch vor Dietramszell gedreht worden, kurz nach der Kirche neben dem Sportplatz.

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Hier biegt der Mörder, Fuhrunternehmer Finberg nach Baiernrain ab. Im Film ist dort die Matrazenfabrik „Dorma“, wo die ganze Zeit über Arbeiter händisch einzelne Matrazen hin und her tragen. (Sehr wirtschaftlich ;) )

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2011

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Dann fällt dieses großzügige Anwesen auf

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2011

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Diesen Bereich hat man leider vollständig umgebaut.

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Hier sah man (im Film viel besser, als auf diesem wg. der Kamerafahrt verwischten Bild) eine einzelne, weiße Kirche recht auffällig an einem Hügel stehen.

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2011...

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Es folgt der Hauptbereich des Fabrikgeländes, der bis auf den Schornstein noch im Wesentlichen so zu finden ist.

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2011:
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Dieser Bereich, wo die fleißigen Jungs mit den Sepplhüten jede Matratze einzeln zum LKW schleppen ist leider zugebaut worden und von außen nicht einsehbar.

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Weiter rechts wurde damals ein Pförtner nach den An- und Abfahrtszeiten des Hr. Finberg befragt. Der Schauspieler ist übrigens Harald von Koeppelle, der erste Darsteller von Kottans Chef Pilch, der später dann von Kurt Weinzierl übernommen wurde. (Harald v. Koeppelle ist, glaube ich, 1980 verstorben.)

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2011...

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Im Anschluss daran gehen der Kommissar und Fuhrunternehmer Finberg ein Stück nebeneinander. Im Hintergrund fällt ein Bauernhaus auf.

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2011:
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Ich hatte die Fabrik intensiv über ein, zwei Monate bei Googleearth gesucht und es war natürlich dann ein Genuss für mich, dort herumzuspazieren. Was hatte ich nicht alles abgesucht um München herum! Dabei hatte ich gleich gedacht, es sei nicht weit weg von Endlhausen, Arget (Kirche) und Dietramszell (andere Kirche) gedreht worden. Doch ich ließ mich bei Baiernrain lange wegen einiger Teiche Irre leiten, die es 1976 dort neben der Abzweigung zur Firma noch nicht gegeben hatte.

Leichter war die Kurve zu finden, die am Anfang ins Bild kommt, als Finberg seine Frau im LKW mitnimmt und sie von seiner Geliebten schließlich erschießen lässt.


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2012:
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Wenn man von Geretsried nach Bad Tölz fährt und dort nach links abzweigt, wo man oben dann in Peretshofen (Seillift!) herauskommt, passiert man jene Kurve. Leider hab ich wegen dem Kamerastandpunkt etwas verschätzt und bin zu weit weg gestanden, so dass es nicht genau 1:1 ist. Aber egal, Hauptsache gefunden!


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Die Ausfahrt aus München wurde für einige Sekunden hier gedreht: Die Unterführung der Balanstrasse nahe des Ostbahnhofs. (Diesen Drehort hat seinerzeit noch Münchner entdeckt, der sich in der Landeshauptstadt natürlich besser auskennt, als ich Zugereister aus dem Ostallgäu.)

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Gestern, am 01.12.2012 (nachdem ich auf dem Firmengelände „Finberg“ gewesen bin...)

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Die Fotos von „Finbergs Firma“ stelle ich nachher auch noch rein.
 
Auch wenn es jetzt wahrscheinlich nicht so auf großes Gegeninteresse stößt, aber hier noch der Besuch beim Drehort des „Fuhrunternehmen Finberg“ gestern. Ich hatte Glück – das Gelände außen herum ist total zugebaut worden und lediglich das Gewerbegrundstück selbst ist erhalten geblieben. Wäre auch hier der Bebauungswahn fortgeschritten – ich hätte das Rätsel nie lösen können.

Übrigens wurde mein Interesse am Drehort dadurch wieder entfacht, als ich eine Folge von „München 7“ anschaute. (Eine meiner Lieblingsserien neben Kir Royal, Monaco Franze und natürlich „Irgendwie und Sowieso“.) Eine nächtliche Szene der dritten Folge „Fön“ spiele auf einem Firmengrundstück, bei dem mir die Zapfsäule an der Zufahrt und die Tore am Gebäude im Hintergrund arg verdächtig vorkamen.
Ich verglich es mit den Bildern der „Spedition Finberg“ aus 1976 – und tatsächlich – man hatte 2003 an gleicher Stelle gedreht! Leider gab es aufgrund der Nachtszene keinerlei helfende Hinweise auf die Umgebung. Im Groben gab es auch kaum Veränderungen gegenüber 1976 – die Gebäude waren eben neu gestrichen worden und eine der beiden Zapfsäulen gegen eine neue ausgetauscht worden.
Man sah aber mehr vom hinteren Bereich des Grundstücks, wo überall Gebäude um den Innenhof herum standen. Ich tippte weiterhin auf den Kunstpark und hoffte, dass das Gelände nach 9 Jahren noch immer vorzufinden sei. Auf einer Fanseite von München 7 wurde nichts darüber geschrieben – man habe die Szenen außerhalb des Stadtzentrums in Neuperlach gedreht stand da eben. Doch dort gab es nichts zu entdecken, so dass ich mich weiter auf die Gegend um den Ostbahnhof konzentrierte.

Aber wo?

Ich suchte die Gegenden um die Kirchen ab, da man bei der Krimifolge ja die Glocken schlagen hört (ohne die Kirche selbst zu sehen). Aber nichts... Da erschien es mir sinnvoller, auf die im Hintergrund zu sehenden Oberleitungsmasten der Bahn zu achten. Das Grundstück musste demnach direkt am Bahndamm liegen! Aber auch da sollte ich mich letztlich täuschen.
Nun – dank dem Satellitenmodus auf GoogleMaps fand ich das Gelände an der Ecke Kirchenstrasse / Orleansstrasse und konnte es kaum erwarten, am Samstag endlich dort hinaus zu fahren (ich wohne ja auf der anderen Seite der Stadt).

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Hier die Szene aus München 7, die mich stutzig machte...

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Der Innenhof in 2003 – diese Einstellung war 1976 so nicht zu sehen, sondern dafür das Gebäude zur Linken.

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1976 – Kommissar Köster in Aktion – man achte auf die rechte Zapfsäule...

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Der Tankwart – gespielt von Uli Steigberg, auch längst nicht mehr unter den Lebenden. Links sieht man schon das Gebäude, wo 1976 die Spedition Finberg war und 2003 ein Malerbetrieb bei München 7.

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Dann das! Obwohl man seit 2003 außen herum keinen Stein auf dem anderen gelassen hat bzw. die freie Fläche zur Orleansstrasse zugebaut hat und auch die alten Gebäude erneuerte – die alten Zapfsäulen blieben erhalten. Sogar jene, die schon 1976 zu sehen ist.

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Ein richtiges Retro-Objekt – fast so gut wie ein alter Doppelsessel ;)

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Alles wurde neu gestrichen, aber weiter hinten ist auch noch das alte Kopfsteinpflaster zu sehen. Ich hatte wirklich nicht mehr damit gerechnet, jemals zu erfahren, wo damals jene Szenen gedreht wurden. So war ich nach über einjähriger Suche endlich am Ziel! Fast so gut, wie eine LSAP-Entdeckung...

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Da residierte Finberg...

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Hier war 1976 die Ausfahrt (auf die Orleansstrasse) zu sehen. Ich dachte immer, gegenüber sie eine Kirche, weil von dort die Glockenschläge kamen.

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Heute schaut's da so aus...

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Und so, wenn man vor den neu gebauten Häusern an der Straße steht. Von wegen Kirche! Das war nur ein Fake anno 1976! Gegenüber sieht man ein Gewerbegrundstück.

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Hier die Kreuzung weiter links – das Abbiegeschild kann man im Film auch erkennen – so auch die Bushaltestellenschilder. Im Hintergrund stapeln sich 2012 keine Container mehr, sondern ein neues Bürogebäude steht da.

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Hier noch die Abfahrt aus dem Hof, bevor der LKW nach links zur Ausfahrt an der Zapfsäule vorbei abbiegt. Im Hintergrund sieht man Oberleitungsmasten und ich dachte immer, der Bahndamm hätte direkt ans Gelände angegrenzt.

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2012...
 
Ich hab den Ort der Spedition nicht erkannt, obwohl ich seit immer praktisch um die Ecke wohne.
 
Erstmal Glückwunsch zu dem Fund, die Ecke habe ich auch vermutet, aber eben nicht an dieser Stelle.

vovo schrieb:
Wohnung der Geliebten: (keine Ahnung - vl. Glockenbachviertel oder Hohenzollernplatz???)
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So, nachdem ich lange selbst überlegt und in der Familie (Taxiunternehmer) das Foto gezeigt habe - keine Chance - kam mir vor einer Minute eine Idee. Der Grünsteifen auf der rechten Seite könnte doch das Gelände an der Isar sein. Und siehe da, weitere 30 Sekunden später habe ich die Stelle gefunden:

https://maps.google.de/?ll=48.123465,11.57495&spn=0.002908,0.006223&t=h&z=18&layer=c&cbll=48.123391,11.574883&panoid=HcYEyUdGXIy9xXGma7WjUQ&cbp=12,209.98,,0,1.94
 
Danke für diesen Fund - da wäre ich wahrscheinlich nicht drauf gekommen! Ich hatte auch schon das Isarufer (und auch den Englischen Garten) in Verdacht. Beim Isarufer aber eher bei der Widenmayerstrasse. Ich hatte das Bild meinem Onkel und meiner Tante gezeigt, die seit den 70ern hier leben, aber auch die wussten es nicht.

Zuletzt hab ich noch am Ostbahnhof gesucht, auch dort hätte es genug dieser Ecktürme bei den Altbauten.

Na, jetzt kann ich ja im Frühjahr mit der Leichenversteckszene abschließen, auch wenn die nicht ganz einfach ist.
 
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