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Drogen am Berg

Interessantes Thema, habe es leider erst heute entdeckt *zuwenigzeithab* und muss selbstverständlich sofort meien Senf dazugeben :schlaumeier: :

Als Nichtraucher bin ich gegenüber Leuten die in der Gondel rauchen (wollen) ähnlich 'tolerant' wie Starli :evil: , auch am Schlepplift oder auf einer Sesselbahn oder in der Warteschlange hat das Rauchen nichts verloren. Wer schon nicht ohne seine Zigaretten aushalten kann soll sich doch irgendwohin auf den Pistenrand stellen (nicht direkt bei der Talstation!) und sich dort seine Dosis Gift holen.

Übrigens ist mit Rauchen in der Gondel auch hohe Waldbrandgefahr verbunden, ich kenne da schlimme Beispiele aus Slowenien (Krvavec) und Kärnten (Gerlitzen). In beiden Fällen handelt es sich um reine Zubringergondelbahnen am prallen Südhang, normalerweise ist schon ab Ende Februar die Trasse aper und dann passiert es ... Es musste schon mehrmals wegen Wald/Buschbrand der Betrieb der Bahn eingestellt werden und die Skifahrer mussten oben warten bis es soweit gelöscht war das ein gefahrloser Betrieb wieder möglich war :evil: ! Auf der Gerlitzen kam es immer wieder an der selben Stelle zu den Bränden, man hat dann nachgemessen das die Gondel von der Talstation zu dieser Stelle genau so lange braucht wie ein Durchschnittsraucher für eine Zigarette, wenn er sofort nach der Talstation eine anzündet :evil: . Man hat vom Speicherteich an der Bergstation eine eigene Wasserleitung unterhalb der Seilbahn gelegt, damit man im Notfall gleich Löschwasser bereit hat! Und im Frühjahr werden manchmal an die Hydranten automatische Bewässerungsanlagen angeschlossen, um die Trasse auf den kritischen Stellen immer feucht zu halten! Was für unnötige Kosten wegen einigen Barbaren die unbedingt in den Kabinen rauchen müssen und dann noch ihre Kippen aus dem Fenster rausschmeissen müssen: :abgelehnt:

Zurück zum Thema: naja, bei Alkohol bin ich schon toleranter, wenn man aus einem Weinbaugebiet kommt kann man eigentlicht kein Antialkoholiker sein :wink: . Aber: auf der Piste trinke ich niemals, bei mir geht's erst am Abend los (aber auch niemals so viel das ich am nächsten Morgen nicht um 9 Uhr 100% fit auf den ersten Lift warten könnte). Autofahren mit 0,4999 :wink: Promille mache ich manchmal, skifahren nie! Im Sommerurlaub irgendwo am Meer sieht es manchmal schon anders aus, oder an einem Freitagabend in Maribor ... Und auch wenn ich auf der Piste nachmittags Leute mit etwas komischem Blick & Fahrweise treffe, oder am Lift in den Genuss einer Alkfahne komme, versuche ich mich nicht allzusehr aufzuregen. Behindert haben mich alkoholisierte Skifahrer auf der Piste schon oft, aber nicht mehr als Anfänger oder Skikurse, so richtig gefährdet haben mich betrunkene eigentlich nie. Da sind die ganz nüchternen, 30- bis 40-jährigen (typischerweise um die 100 Kilo wiegenden), mit Helm + Carvingski fahrenden Raser (nach Möglichkeit Trainer bei irgendwelchem Skiclub oder 'arbeitslose' Skilehrer oder ehemalige erfolglose C-Kader Rennläufer) wesentlich schlimmer. Auf jeden Fall ist mir immer noch 100x lieber das ich da und dort einen alkoholisierten Skifahrer auf der Piste antreffe als irgendwelche Polizeikontrollen auf der Piste, nein Danke :evil: !
 
generell hab ich nichts gegen kettenraucher oder alkoholiker, solange sie mich nicht beeinträchtigen oder ihre zigaretten einfach wegschmeißen. jeder muss wissen was für ihn gut ist. in normalen sesselbahnen ist es mir auch egal wenn geraucht wird (solange nichts beschädigt wird), aber in bubbles oder kabinen bin ich absolut dagegen, ebenfalls aber auch gegen polizeikontrollen auf den pisten :!: :!:
 
Ich will mal was sagen, mir hat mal jemand von der Bergwacht ( der auch raucht ) gesagt, daß Rauchverbot in den Liften is hauptsächlich wegen eventuellem Öl daß von den Seilen und Rollen im schlimmsten Fall mal auf ne Zigarette tropfen kann, daß war zu der Zeit als es noch keine 4 er 6 er oder gar 8 er gab-- bei ner 6 er z. B. is man ganz außen abseits der Öl- Fallinie und wenn ich da zur Seite nausrauche und die Zigarettn seitlich runterhäng, dann merkt die anderen evtl. Nichtraucher gar nix-in ner Gondel gibts Fenster zum Öffnen- find ich auch net schlimm- mei Vata z. B. is auch Nichtraucher aba wenn i mal eine rauch dann sagt er gar nix, in den Schihüttn is ja auch imma alles zugraucht-- was anders, Polizeikontrollen in den Schigebieten find ich net gut, denn ich geh ja gern zum Schifahren wegen der Freiheit ( im Vergleich zum Schilderwald auf den Straßen )- aba ganz ehrlich gesagt- i täts net schlecht findn, wenn man auf den oben gelegenen Hütten wo s z.B. keine Übernachtungsmöglichkeit gibt- und dann vielleicht nur ne steile Abfahrt ins Tal generell harte Sachen einfach verbieten würde ( aba dann wärs wahrscheinlich so, daß die echten Alkos sich ihr Zeug selber mitbringa ) was net schlecht wär- manche machens ja auch- Polizeikontrollen auf den Zufahrtsstraßen ( einfach wegen der Abschreckung- manche überlegens sichs ja dann doch und bleiben vernünftig- apropo die Strecke Jochberg - Kitzbühl- Reith bei Kitzbühl aufpassen immer wos 60 er Zonen ham, da steht die Polizei gern mitm Radar...
 
Hallo,

so, jetzt ist es soweit, jetzt muss ich meinen Senf auch dazugeben.

bezüglich Drogen am Berg: Drogen find ich prinzipiell nicht ok! (Heroin, Alkohol - als Droge, Rauschgift)

bezüglich rauchen beim Skifahren: Ich habe bis jetzt noch keinen getroffen, der mit Glimmstengel die Piste runtergedüst ist. Ok, da ich manchmal sehr sportlich unterwegsbin, schaue ich eigentlich nur, dass mich keiner niederfährt und ich keinen niedermähe.
Aber: ich finde halt, wenn eh schon überall die Rauchen verboten Schilder am Lift und in der Gondel rumhängen, muss doch nicht unbedingt geraucht werden. Besonders bei den schnellen kuppelbaren Sesselliften verstinkt ein Glimmstengelsüchtiger mindestens 10 Sessel hinter im. Ich sehe eigentlich nicht ein, dass ich das ertragen muss. Ich bin in das Skigebiet gekommen, um Sport zu betreiben (Skifahren) und um die gute Bergluft einzuatmen. Warum ich dann doch wieder Kohlendioxid und Kohlenmonoxid gepaart mit Teertröpfchen und anderen Rauchbestandteilen in meine Lungen blasen soll??????? Da kann ich mich ja gleich auf die Sonnenterrasse oder in die Skihütte setzen!

Wohlgemerkt: Wenn ich was essen gehe und keine Nichtraucherecke in der Hütte ist, muss ich das wohl oder übel akzeptieren, dass geraucht wird. Mir ist es auch ziemlich egal, wenn andere rauchen wie ein Fabrikschlot. Nur wenn ich dann passiv mitrauchen muss, obwohl das Rauchen eigentlich verboten ist, geht es mir gehörig gegen den Strich!

Schöne Grüße ohne Rauch - Thomas K.
 
.. je größer die Kabinen, desto hemmungsloser sind die Leutchen.. v.a. nervig in den Funitels, weil man da als Nichtraucher kaum die Möglichkeit hat, sich ans Fenster zu hängen und Luft zu schnappen ...

Nichtraucher-Räume gibt's in den Bergrestaurants zum Glück immer mehr. Warum im Rest. Gamsgarten am Stubaier allerdings Aschenbecher in den Nichtraucher-Räumen stehen ...... ahja, für's Bonbon-Papier :)

Mein Vater hat mal einen Raucher mit einem Kitkat bestochen .. so nach dem Motto "Da, kriegst ein Kitkat, wennst dir deine Zigarette jetzt nicht anzündest..." .-)

Auch nicht übel sind so belegte Brote mit einem XX-stinker-Käse .. das ißt man dann halt als "Vergeltung", wenn einer in der Kabine rauchen anfängt :)
 
Anti-Drogen-Razzia mit Messungen der Augen
Die Gendarmerie hat in der Nacht auf Samstag fünf Drogenlenker aus dem Verkehr gezogen. Wegen der Rave-and-Snow-Party in Saalbach wurde nämlich eine große Razzia durchgeführt.

30 Spezialisten im Einsatz
Um die Kontrollen möglichst genau durchführen zu können, setzte die Exekutive erstmals auch einen Pupillograph ein - ein High-Tech-Gerät im Kampf gegen Drogen am Steuer, das mit Messungen der Augen arbeitet.

Die Gendarmerie hat kurz auf der Glemmtal-Landesstrasse kurz vor Saalbach einen Checkpoint errichtet. Jeder, der zur Rave-and-Snow-Party anreist, muss hier vorbei.

30 Beamte waren im Einsatz, dazu Spezialisten der Gerichtsmedizin sowie Drogen-Fahnder.

Der deutsche Rechtsmediziner Fritz Priemer ist Experte für das neue High-Tech-Gerät zur Augenmessung:

"Es ist geeignet, den Licht-Reflex der Pupille zu messen. Wir messen damit die Wirkung einer Substanz auf die Augen und nicht mehr den Gehalt einer Substanz selbst wie bei anderen Drogen."



Ergänzung zu Harntests
Knapp 300 Fahrzuege werden angehalten, mehr als 600 Jugendliche werden auf Marijuana, Haschisch und andere Substanzen überprüft - manche per Harntest durch den Toxikologen Thomas Keller.

Anschließend an die klinische Untersuchung wird ein junger Mann von Fritz Priemer zum Pupillografen gebeten. Fazit - er ist nicht mehr fahrtüchtig.


"Drogen wirken in geringem Konzentrationsbereich, anders als beim Alkohol. Der wirkt unspezifisch und wird vom Nervensystem viel besser toleriert, deshalb finden wir bei Alkohol millionenfach höhere Werte im Blut als bei solchen Drogen."



Weitere Aktionen folgen
Die Rave-and-Snow-Party dauert noch bis Sonntag. Die Gendarmerie wird ihre Drogen-Razzia heute fortsetzen.
 
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