Nö, das ist ein völlig normales Element der Preisgestaltung in sehr vielen Bereichen. In der Wirtschaftstheorie nent man das Preisdifferenzierung 2. Ordnung, man bietet dem Kunden das Produkt zu verschiedenen Konditionen zu unterschiedlichen Preisen an und er sucht sich aus zu welchen Konditionen er es kaufen möchte. In diesem Fall sind die attraktiven Konditionen, für die ein Teil der Kunden bereit ist mehr zu bezahlen, Ferien, gutes Wetter u d Spontanität. Ferien stehen lange vorher fest und wurden daher schon lange einbezogen. Vorverkaufsrabatte gab es auch schon teilweise, neu ist jetzt halt eine noch feinere und aktuellere Ausdifferenzierung.
In anderen Bereichen regt sich auch keiner über sowas auf. Wenn ich jetzt Lebkuchen, Plätzchen und Co. kaufe, dann zahle ich auch das Doppelte wie in einem Monat. Bei Flügen schießen die Preise regelmäßig zu Ferienbeginn hoch und bei Hotels auch.
Andere Bereiche vermarkten es geschickter. Was glaubst du, was eine Happy Hour ist? Nichts anderes. Zu Zeiten zu denen weniger Leute Lust haben was trinken zu gehen lockt man sie mit günstigeren Preisen. In Wahrheit verdient man daran noch immer gut und schöpft in den attraktiven Zeiten die Zahlungsbereitschaft ab.
Toll finde ich das auch nicht, aber da kommen wir jetzt tief in die Kapitalismuskritik rein. In unserem Wirtschaftssystem funktioniert das nunmal so. Und es hat auch eine gewisse Lenkungswirkung, damit sich nicht die ganze Nachfrage auf die gleiche Zeit konzentriert. Sonst wären die Hotels in der Spitzenzeit noch stärker ausgebucht und dazwischen leer. Natürlich wäre es mor lieber man würde sowas nicht über den Preis steuern, was natürlich grundsätzlich asozial und familienfeindlich ist. Aber mach mal einen Alternativvorschlag, jenseits von es soll einfach immer das selbe kosten, ohne weiter Einschränkungen.