Florian86
Rigi-Kulm (1797m)
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- 14. Jan. 2003
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Uiuiui, Riesenthema! 
Ich hab jedoch den Eindruck, dass dynamic-pricing (noch) v.a. in den Schweizer Skigebieten praktiziert wird. Meine persönlichen Erfahrungen:
- Laax: einmal Samstag + Sonntag in der Nachsaison für 78 CHF (aber leider nur ein kleiner Teil des Skigebietes offen) mit Vorbuchung in etwa einen Monat vorher; dieses Jahr im Januar zu kurzfristig buchen wollen -> gab kein gutes Angebot mehr -> am Skitag direkt in der App einen geringfügig günstigeren Preis als an der Kasse bekommen (aus der Erinnerung heraus ohne Garantie, dass es ganz korrekt ist: 218 CHF statt 226 CHF, also eigentlich nicht der Rede wert, nur man spart sich das zur Kasse gehn)
- Pizol: eine Woche im Voraus Schlechtwetterpass gekauft, Wetter war dann besser als erwartet, aber die Verbindung der Teilgebiete blieb zu -> wir waren dennoch zufrieden, weil Preis-Leistung gepasst hatte
- Monte Rosa Ski (weiß nicht ob das so richtig zählt): aufgrund von Sturm war unsicher, wie viel öffnet -> an der Kasse einen verbilligten Pass für 36€ bekommen statt 48€, auf jeden Fall steigt auf diese Art die Bereitschaft, doch skifahren zu gehen
[Außerhalb vom Skifahren ist natürlich die Deutsche Bahn (und andere Bahnen natürlich auch) ein Unternehmen, dass massives Dynamic Pricing betreibt. Fuhr ich früher fast nur mit BahnCard50-Rabatt und Normalpreis kauf ich mittlerweile fast immer einen Sparpreis mit Zugbindung. Diese wird ja aufgrund von Zugausfällen und Verspätungen eh oft aufgehoben.
]
Als Kunde ist mir generell jedoch ein fairer Preis für alle lieber als dynamic pricing. Aus meiner persönlichen Kundensicht seh ich eigentlich nur den Vorteil, dass man mit Glück sehr günstige Angebote abstauben kann (und bei der Bahn gelingt mir das auch oft, z.B. München - Lübeck für 14,90€). Ansonsten überwiegen für mich die Nachteile:
- Aufgabe der Flexibilität (Zugbindung, bestimmter Tag in bestimmtem Skigebiet -> evtl. Wetterproblem bei sehr früher Buchung)
- zu teure Maximalpreise (bei der Bahn feder ich das natürlich durch die BC50 ab, das geht bei Skigebieten ja eher nicht)
- unsozial - familienunfreundlich: insbesondere Ferienzeiten sind bei dynamic pricing oftmals teuer, gerade Familien ham aber oft nicht ganz so viel Geld
- fehlende langfristige Planbarkeit, wenn man nicht sofort buchen möchte (insbesondere wenn Maximalpreis nicht bekannt)
- Planungsstress: Gefühl, dass man unbedingt ganz schnell buchen muss, um nen guten Preis zu bekommen
Mein Fazit: Ist der Maximalpreis bekannt (wie z.B. bei der bahn) und noch akzeptabel - wobei für mich beim Skifahren die Grenze für einen Tagespass eigentlich bei ca. 50€/Tag liegt (ich weiß: viele Schweizer Destinationen fallen da auf jeden Fall raus, aber es entscheidet ja immer noch das Gesamtpaket aus allen Kosten) - hab ich nix gegen dynamic pricing bei Skigebieten. Ich finde es aber auch sehr angenehm, wenn ich nicht im Vorfeld recherchieren muss, wie ich den günstigsten Preis bekomm und bevorzuge deshalb die fixen Preise.
Ich hab jedoch den Eindruck, dass dynamic-pricing (noch) v.a. in den Schweizer Skigebieten praktiziert wird. Meine persönlichen Erfahrungen:
- Laax: einmal Samstag + Sonntag in der Nachsaison für 78 CHF (aber leider nur ein kleiner Teil des Skigebietes offen) mit Vorbuchung in etwa einen Monat vorher; dieses Jahr im Januar zu kurzfristig buchen wollen -> gab kein gutes Angebot mehr -> am Skitag direkt in der App einen geringfügig günstigeren Preis als an der Kasse bekommen (aus der Erinnerung heraus ohne Garantie, dass es ganz korrekt ist: 218 CHF statt 226 CHF, also eigentlich nicht der Rede wert, nur man spart sich das zur Kasse gehn)
- Pizol: eine Woche im Voraus Schlechtwetterpass gekauft, Wetter war dann besser als erwartet, aber die Verbindung der Teilgebiete blieb zu -> wir waren dennoch zufrieden, weil Preis-Leistung gepasst hatte
- Monte Rosa Ski (weiß nicht ob das so richtig zählt): aufgrund von Sturm war unsicher, wie viel öffnet -> an der Kasse einen verbilligten Pass für 36€ bekommen statt 48€, auf jeden Fall steigt auf diese Art die Bereitschaft, doch skifahren zu gehen
[Außerhalb vom Skifahren ist natürlich die Deutsche Bahn (und andere Bahnen natürlich auch) ein Unternehmen, dass massives Dynamic Pricing betreibt. Fuhr ich früher fast nur mit BahnCard50-Rabatt und Normalpreis kauf ich mittlerweile fast immer einen Sparpreis mit Zugbindung. Diese wird ja aufgrund von Zugausfällen und Verspätungen eh oft aufgehoben.
Als Kunde ist mir generell jedoch ein fairer Preis für alle lieber als dynamic pricing. Aus meiner persönlichen Kundensicht seh ich eigentlich nur den Vorteil, dass man mit Glück sehr günstige Angebote abstauben kann (und bei der Bahn gelingt mir das auch oft, z.B. München - Lübeck für 14,90€). Ansonsten überwiegen für mich die Nachteile:
- Aufgabe der Flexibilität (Zugbindung, bestimmter Tag in bestimmtem Skigebiet -> evtl. Wetterproblem bei sehr früher Buchung)
- zu teure Maximalpreise (bei der Bahn feder ich das natürlich durch die BC50 ab, das geht bei Skigebieten ja eher nicht)
- unsozial - familienunfreundlich: insbesondere Ferienzeiten sind bei dynamic pricing oftmals teuer, gerade Familien ham aber oft nicht ganz so viel Geld
- fehlende langfristige Planbarkeit, wenn man nicht sofort buchen möchte (insbesondere wenn Maximalpreis nicht bekannt)
- Planungsstress: Gefühl, dass man unbedingt ganz schnell buchen muss, um nen guten Preis zu bekommen
Mein Fazit: Ist der Maximalpreis bekannt (wie z.B. bei der bahn) und noch akzeptabel - wobei für mich beim Skifahren die Grenze für einen Tagespass eigentlich bei ca. 50€/Tag liegt (ich weiß: viele Schweizer Destinationen fallen da auf jeden Fall raus, aber es entscheidet ja immer noch das Gesamtpaket aus allen Kosten) - hab ich nix gegen dynamic pricing bei Skigebieten. Ich finde es aber auch sehr angenehm, wenn ich nicht im Vorfeld recherchieren muss, wie ich den günstigsten Preis bekomm und bevorzuge deshalb die fixen Preise.