Im Prinzip ist es relativ einfach. Es wird etwas zu einem bestimmten Preis angeboten.
Ist es dir das wert?
Falls ja, schlägst Du zu, es gibt einen Deal. An dieser Stelle kann man als Käufer doch schonmal zufrieden sein, oder? Man hat etwas gekauft, was einem das Geld wert war. Schön. Dabei kann man es ja eigentlich bewenden lassen.
Natürlich kann es jetzt sein, dass der Anbieter damit einen fetten Reibach macht, 100% und mehr Gewinn, was weiß ich... Theoretisch. Jetzt kommt der Wettbewerb ins Spiel. Man darf getrost davon ausgehen, das in solch einen profitablen Markt sehr schnell Nachahmer einbrechen, die den Braten wittern. Passiert das hinreichend oft, gibt es einen Wettbewerb und es entsteht ein Käufermarkt.
http://wirtschaftpedia.wikia.com/wiki/K%C3%A4ufermarkt_und_Verk%C3%A4ufermarkt
Da ich als Unternehmer auch Anbieter (völlig andere Branche) bin, würde ich mir manchmal wünschen, es wäre nicht so.

Leider muß ich immer noch arbeiten und zuweilen auch kämpfen.
Worauf ich hinaus will:
Wenn sich jemand etwas einfallen läßt, das das Urlaubserlebnis steigern kann, indem es auch in Spitzenzeiten leerer wird, weil die zeitlich flexiblen den nun möglichen Bonus realisieren, somit ein paar Euros sparen können, alle nett zum Skifahren kommen, weil die zeitlich festgelegten jetzt mehr Platz haben, und dieser jemand durch diese Idee auch noch den Profit steigert, dann freut mich das für ihn. Da hat jemand eine clevere Idee gehabt (möglicherweise), und es hat sich für ihn gelohnt. Chapeau!
Dieser Wettbewerb und dieser Anreiz ist der Motor für jeden Fortschritt. Kann man schlecht finden, aber der Mensch ist halt so.
Mal ganz abgesehen davon, dass, sollte eine unternehmerische Entscheidung falsch sein, hohe Verluste drohen. Die Risikoseite wird in Neiddebatten gerne unerwähnt gelassen.
Wenn ich mit der für mein entrichtetes Geld erbrachten Leistung zufrieden bin, wozu sollte ich noch die Bilanz darauf hin prüfen, ob da auch nicht (nach meinem Ermessen) zu viel verdient wurde? Bevor ich das getan habe, war ich doch zufrieden?
Mal ganz abgesehen davon, dass der Kunde durchaus Vorteile davon hat, wenn sein Partner profitabel arbeitet. Die Wahrscheinlichkeit, gut gewartete zeitgemäße Infrastruktur vorzufinden (Sicherheitsaspekt) steigt, nur um mal einen Punkt zu bringen. Nebenbei wird Gewinn auch dafür verwendet, zukünftige Investitionen stemmen zu können, oder einfach Risiken zu managen - z.B. wenn einem eine Lawine einen Lift ins Nirvana bläst...
In der Tat schwingt bei deinem Statement etwas von Neid und auch Verbitterung mit. Schade...

, nichts gegen kritisches Hinsehen...