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Eigene Ski

marlin

Massada (5m)
Da ich keine halben Sachen mache und gerne eigenes Material habe, bin ich auf der Suche nach nem passenden Ski. Wirklich viel Erfahrung bringe ich jetzt nicht mit, bin jetzt 4 mal auf Ski gestanden 8O Das letzte mal war in Winterberg vor einer Woche alle blau/roten Pisten gefahren. Waren das Wochenende da, Freitags war das noch Harakiri, vor allem auf den roten Pisten hab ich mir doch schwer getan aber ich hab mich nicht abgelegt. 8) Samstag war das Wetter schlecht und Sonntag gegen Ende des Tages bekam ich dann das Gefühl dafür wie man richtig fährt ohne ums überleben kämpfen (Freitag) zu müssen. :lol: Das Ganze ist natürlich noch lange nicht so wie es sein soll aber ich hab ne ganz gute Motorik/Körpergefühl und bin bester Dinge recht schnell grosse Fortschritte zu machen.

Meine Anforderungen gehen in Richtung Allrounder Carver. Zügige weite Kurven bei sportlichem Tempo machen richtig Bock! Kurzschwung sollte aber natürlich auch noch gut gehen. Head V-Shape v6 habe ich da im Blick. Über die Länge bin ich mir noch unklar. Bin 1.87 Meter gross und 85kg schwer. Die Leihski waren indoor beim ersten mal 163, dann 168 und jetzt in Winterberg glaube 171. Sind 177'er schon zu lang?

Ende März gehts nach Saalbach-Hinterglemm. Da hätte ich schon ganz gerne was eigenes. :D

Was meint Ihr?
 
Nach vier Tagen einen konkreten Ski im Blickfeld zu haben, welcher mit markanten Schlagwörten definiert wird?
Werbe-Bot. Löschen bitte.
 
tafaas schrieb:
Nach vier Tagen einen konkreten Ski im Blickfeld zu haben, welcher mit markanten Schlagwörten definiert wird?
Werbe-Bot. Löschen bitte.

So ein Blödsinn, Head braucht doch keine Werbebots. Wid kommt man denn auf so eine Idee.

Ansonsten stimme ich zu, nach vier Tagen eigene Ski zu kaufen ist ein schwerer Fehler. Egal wie talentiert man ist, dir Lernkurvr ist da einfach noch zu steil.
 
Gegen gebrauchte Ski spricht nichts aber wenn ich die Preise so vergleiche lohnt sich das nicht wirklich anhand dessen was ich bislang so verglichen habe. Schuhe habe ich (Nordica HF110) mit angepassten Einlegesohlen und bin nach einer Anpassung der Schale am rechten Aussenfuss top zufrieden damit. Nach dem ersten Tag war klar dass ich dabei bleibe weils wahnsinnig Spass macht. Die Leihschuhe hingegen haben überhaupt keinen Spass gemacht. Eigenes Equipment ist auch keine Frage des Geldes sondern eher des "habenwillvirus". ;-) Die Investition in Schuhe war meines Erachtens unumgänglich wenn man wirklich den ganzen Tag Spass haben möchte.
 
Das wäre dann auch meine Empfehlung gewesen. Lieber erst in einem guten Schuh investieren.
Ski ist schnell geliehen und vor Ort kannst du einfach mehrere ausprobieren. Die ersten zwei Tage Anfänger Ski, dann ein fortgeschritten Modell und zum Schluss ein Racecarver.
Für die kommende Saison dann was eigenes kaufen.
 
Skimarkus schrieb:
Die ersten zwei Tage Anfänger Ski, dann ein fortgeschritten Modell und zum Schluss ein Racecarver.

Bei Erwachsenen ist meiner Erfahrung nach die Lernkurve um einiges flacher ;-)

Es spricht ja überhaupt nichts dagegen, in ein Fachgeschäft zu gehen, und sich nach Beratung einen ordentlichen gutmütigen Anfängerski zu kaufen, der die nächsten 3-4 Jahre vollkommen ausreichend ist. Wenn man dann WIRKLICH so gut fährt das ein fordernder/schwerer Ski nötig wird, kann man ja dann den nächsten kaufen. Aber solange ist es doch eh quasi egal, mit welchem /gutmütigen) Ski man das Skifahren erlernt, da ist die Fahrtechnik doch erst mal 99% der Miete.
 
Bis man so gut Ski fährt, dass man überhaupt den Unterschied merkt zu einem Anfängerski, da kommen glaube ich ein paar Dutzend Skitage zusammen.

Ein Anfängerski hat ja auch nichts Schlechtes oder Ehrenrühriges, ist ja nicht das gleiche wie Badminton mit einem Federballset zu spielen. Ein Anfängerski erleichtert dem Anfänger das Kurven und die Kontrolle, zu Lasten anderer Parameter wie Tempo, die besser keine so große Rolle spielen... :)
 
Wooly schrieb:
Skimarkus schrieb:
Die ersten zwei Tage Anfänger Ski, dann ein fortgeschritten Modell und zum Schluss ein Racecarver.

Bei Erwachsenen ist meiner Erfahrung nach die Lernkurve um einiges flacher ;-)

Es spricht ja überhaupt nichts dagegen, in ein Fachgeschäft zu gehen, und sich nach Beratung einen ordentlichen gutmütigen Anfängerski zu kaufen, der die nächsten 3-4 Jahre vollkommen ausreichend ist. Wenn man dann WIRKLICH so gut fährt das ein fordernder/schwerer Ski nötig wird, kann man ja dann den nächsten kaufen. Aber solange ist es doch eh quasi egal, mit welchem /gutmütigen) Ski man das Skifahren erlernt, da ist die Fahrtechnik doch erst mal 99% der Miete.

Genau so ist das. Sich beraten lassen und einen Ski kaufen. Dieses Leihski Theater muss man sich doch nicht antun und es spart überhaupt kein Geld, weil die Dinger auch nicht günstig sind und man jedesmal Zeit verliert, weil erst die Bindungen einstellt werden müssen. Eigenes Material ist immer vorzuziehen, völlig egal wie die Lernkurve ist. Dann kaufst Dir halt nächstes Jahr wieder Neue.
 
snowstyle schrieb:
Genau so ist das. Sich beraten lassen und einen Ski kaufen. Dieses Leihski Theater muss man sich doch nicht antun und es spart überhaupt kein Geld, weil die Dinger auch nicht günstig sind und man jedesmal Zeit verliert, weil erst die Bindungen einstellt werden müssen. Eigenes Material ist immer vorzuziehen, völlig egal wie die Lernkurve ist.

Naja, es gibt schon viele Fälle da macht das Sinn ... und ich rede auch nicht vom Geld. Wenn man oft auch mal spontan Skifahren gehen will, ist eigenes Material eigentlich Pflicht, vor allem wenn man keinen Skiverleih hat, auf den man immer zugreifen kann. Und ich kenne auch schon viele Eltern, die diesen "mitwachsenden" Skiverleih bei Kinderski machen, aber da bleibt das Material halt bei dir. Und wenn man wie ich gut in Skiclubs etc. vernetzt ist, funktioniert das gute alte "Brettelsmarkt-Tauschmodell " ja auch wunderbar. gerade bei Kinderski & Schuhen.

Aber wer wie mein Bruder, weil er in London lebt, einmal im Jahr eine Woche in den Skiurlaub fliegt incl. Familie, für den macht eigenes Material natürlich überhaupt keinen Sinn. Und wer sich um Einstellen etc. keine Gedanken machen will und immer ein aktuelle Modell fahren will, der ist da natürlich auch gut dabei. Und als Anfänger, wo ich vielleicht auch gar nicht weiß ob der Enthusiasmus erhalten bleibt, ist leihen prinzipiell auch keine so schlechte Idee ... also jeder wie er mag.
 
Ich warte mal ab was in den ersten beiden Tagen im Urlaub so passiert und lasse mich dahingehend mal beraten. Eventuell besteht ja die Möglichkeit unterschiedliche Ski zu testen, insofern der fahrerische Fortschritt das erlaubt. In erster Linie werde ich jetzt erstmal ausschliesslich Technik auf blauen Pisten trainieren. Insbesondere Zitrone ausquetschen bei gleichzeitiger Oberkörperstabilität ist noch recht grobmotorisch. :rofl: Anstatt gefühlt wie ein Gaskranker :lach: Riesenslalom fahren zu wollen, sollte ich wohl erstmal an den Kurzschwung ran und dabei auf die Technik achten.
 
marlin schrieb:
Ich warte mal ab was in den ersten beiden Tagen im Urlaub so passiert und lasse mich dahingehend mal beraten. Eventuell besteht ja die Möglichkeit unterschiedliche Ski zu testen, insofern der fahrerische Fortschritt das erlaubt. In erster Linie werde ich jetzt erstmal ausschliesslich Technik auf blauen Pisten trainieren. Insbesondere Zitrone ausquetschen bei gleichzeitiger Oberkörperstabilität ist noch recht grobmotorisch. :rofl: Anstatt gefühlt wie ein Gaskranker :lach: Riesenslalom fahren zu wollen, sollte ich wohl erstmal an den Kurzschwung ran und dabei auf die Technik achten.

Einfach erst mal ruhige durchgezogene saubere Kurven fahren üben ... das ist schon schwer genug.
 
Ich würde sagen, kontrolliert fahren, steilere Hänge und schwierigere Bedingungen meistern, darauf kommt es an.

Das größte Problem mit den Carvern ist, dass man auf geeigneten Pisten schnell lernen kann, sich der Carving-Kurve “hinzugeben“. Führt dazu, dass viele etwas fortgeschrittenere Fahrer dann auch auf steileren Pisten oder bei suboptimalen Bedingungen einfach die durch den Kantenradius vorgegebene Carvingkurve ausfahren. Ohne Rücksicht darauf, dass sie die Geschwindigkeit nicht mehr kontrollieren, sie wie auf einem Coaster sozusagen an der Schiene kleben, der Radius vielleicht nicht zur Piste oder zum Andrang drum herum passt.
 
Durchgezogene "saubere" Kurven kriege ich schon halbwegs hin, natürlich mit massiv Potential nach oben was die Sauberkeit und Konstanz betrifft. Hab da schon paar Übungen im Gepäck wie z.B mit der Talhand ans Talknie runter. Selbst im trockenen merke ich da sofort den Sinn der Übung! Wenn der Bewegungsablauf dann verinnerlicht ist, sollte das technisch schon gut funktionieren. Ich werde dann berichten wie es sich ausgegangen ist. :-)
 
Ich werde mir Ski leihen. Hab die Wahl zwischen nem Deacon 76, Nordica Spitfire 73 oder Salomon Max 6. Was meint Ihr?

Edit: Nach weiteren Recherchen werde ich den Supershape e.Rally leihen und wenn ich damit klar komme dann für den nächsten Urlaub kaufen. :-) Gibts aktuell für 499€ im sale.
 
Kurzer Bericht aus dem Urlaub in Saalbach. Bei Ankunft erster Gedanke „shit ist das alles steil“. Auf Empfehlung zur Kohlmaislbahn und runtergequält. Zwischendurch kurz vor der Aufgabe. Winterberg ist dann doch eher nen Kindergarten. Am zweiten Tag dann die blauen Pisten bis zur Mittelstation am 12‘er Kogel, ging schon deutlich besser und hat Spass gemacht. Oberschenkel waren aber recht schnell fertig. Heute dann mal zur Hochalm von unten angeschaut und als machbar empfunden. Erste Abfahrt schwierig aber seit dem läufts. Die richtige Technik hilft ungemein Oberschenkeltechnisch. :-) Geliehen hab ich mir nen i.Rally in 170. Der ist eigentlich viel zu anspruchsvoll. Ich hat tv e extra noch angerufen weil der e.Rally vom Skilllevel 6-8 doch ne Ecke unterm
i.Rally 8-10 laut Skigebietstest liegt. Naja, was soll ich sagen, hab mich keinmal lang gemacht und heute kann ich den Ski schon Ok laufen lassen und es macht richtig Bock. Die Schneebedingungen machen es natürlich nicht einfacher.
 
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