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Einzelfahrspuren

Da gibt es unterschiedliche. ich hab schon Liftwarte in Ischgl erlebt, die haben die Bahn gestoppt, weil die Leute bei großem Andrang die Sessel nicht voll gemacht haben.
 
So - heute war ich mal wieder in der Skiregion Dachstein-West, und hab so das Verhalten der Leute am Lift beobachtet.

Wie ignorant manche vorgehen, das ist echt schon sensationell. Einmal 3 Leute am 4er-Sessel, einmal 2 Leute - wo ist das Problem, wenn man mal für 5 Minuten neben jemand anderem am Lift sitzt? Besonders toll ist dann auch noch, wenn die 6 Leute in der 8er-Gondel nicht rüberrutschen. Gut - in Rußbach macht man das anders - da geht halt der Liftler nebenbei her, und schiebt halt solange an, bis der Gast drin ist. :wink:

Besonders toll sind aber auch diejenigen, die sich zu viert (!!!) am Single-Access anstellen (soweit sogut), dann aber nicht alleine fahren wollen, sondern alle gemeinsam in die Kabine reinwollen.

Da kann ich mir oft einmal ein böses Wort nicht verkneifen. :wink:
 
Ich mir auch nicht. Man braucht oft mals nicht grössere Liftkapazitäten sondern einfach nur schlauere Fahrgäste- Viele Staus an Liften (und auf AutobaHNen) sind von den Skifahrern (und Autofahrern) selbst produziert durch dummes und ignorantes verhalten
 
Hi, ich hab ne sehr positive Feststellung gemacht, die meisten Alpinforumler haben die selbe Denkweise, und ärgern sich über blöde Leut, die sich egoistisch verhalten. Das hab ich mal erlebt, an Gondelbahnen mit Mittelstationen -- in dem Fall an der Zwölferbahn in Hinterglemm, da sitzen die vom Tal rauffahrenden ganz vorn an der Tür, und legen ihre Schistöck quer über den Einstiegsgang, und sagen dann noch, hier iss schon voll... dann hat aber der Liftler gesagt, voll iss, wenn 8 Leut drinn sitzen... ( und nicht 4 ) ...also die schaun da schon, wenn Großandrang ist.
Auch der Herr Singhammer -- Liftbesitzer vom Finstermünz Sessel am Brauneck lässt Einzelfahrer solang am Einstieg stehn, bis ein anderer Einzelfahrer kommt. Da fährt keiner allein, bei Großandrang.
S letzte mal, am Hangl / Pass Thurn, da fährt einer allein im Sessel, weil die anderen alle zu sechst fahrn wolln, die bleiben dann am offenen Eingang stehn, bis alle da sind. Und dann kommts so, daß einer rein geht, und die anderen stehn bleiben. Da krigst doch n Kropf, der Lift fährt genau 4 Minuten... solang kann mas doch mit anderen Menschen aushalten, ich sag ja nix bei nem DSB der 20 Min. fährt. Da versteh ich s ja, daß ma da mit nem Partner oder Freund fahrn will.
 
Es ist ja auch nix dagegen einzuwenden das man zusammen fahren will wenn eh nix los ist am lift. aber bnicht wenn ne riesen schlange hinten dran steht. Völlig nervig ists dann auch wenn die leute einfach an der schranke stehen bleiben bis alle da sind und die anderen nicht vorbei lassen. und als höhepunkt wenn man dann doch versucht sdran vorbei zukommen, auch noch als "Drängler" beschimpft wird. einzelfahrerspuren sind echt gold wert. hatte ich grad letzte woche wiedermal in Adelboden-Lenk gesehen. etwa alle 20 sessel war mal ein platz noicht belegt. ansonsten alle 4er und 6er sessel voll belegt
 
Thunderbird80 schrieb:
sind echt gold wert. hatte ich grad letzte woche wiedermal in Adelboden-Lenk gesehen. etwa alle 20 sessel war mal ein platz noicht belegt. ansonsten alle 4er und 6er sessel voll belegt

Auch wenn ich nicht bei Grossandrang dort war, kann ich bestätigen, dass Einzelspuren und der ungewöhnliche 180°-Einstieg zu einer beinahe maximalen Auslastung führen. Aber das wurde hier ja auch schon durchdiskutiert. Ansonsten teile ich natürlich die hier gängige Meinung über arrogante Leute, die ums Verrecken zusammen auf den Sessel oder in die Gondel gehen, um dann dort schweigend zusammenzusitzen ohne auf den Gedanken zu kommen, sich vielleicht auch mit einem Fremden (oder einer Fremden :wink: ) zu unterhalten. Oder sie machen in der Gondel einen auf vollkrass, um danach auf der blauen Piste mehr schlecht als recht zu fahren.
 
Bei diesem 180 grad einstieg in aelboden-lenk war ich am Anfang etwas skeptisch. aber ich muss sagen er funktioniert einwandfrei. zumindest bei 4er sesseln. bei 6ern wirds etwas schwieriger
 
Sorry fürs OT, aber gibt's davon einen Bericht? Würd mich mal interessieren warum das gebaut wurde.

Ich bin nächste Woche wieder am Feldberg, und dort ist das ganz extrem. Da oben fahren überdurchschnittlich viele Idioten rum. An den beiden KSB wären Einzelspuren echt toll und das ist ja auch kein großer Aufwand, man braucht nur etwas mehr Absperrgitter. Übrigens habe ich in Wengen die Spuren auf beiden Seiten gesehen, vorher kannte ich das nur auf einer. Das macht echt Sinn, denn wenn in einer 4er oder 6er auf der anderen Seite was frei ist sind die ja zu blöd zum rüberrutschen.
 
Das beste Beispiel ist die 6-EUB Hochbrixen in der Skiwelt.
Da werden sie Skifahrer schon vor den Drehkreuzen mit Gittern kanalisiert. Danach biegt man um 90 Grad zur Bahn ab. Man geht direkt auf die Single-Lane zu und so bleiben dort schon viele hängen. Um zusammen zu fahren muss man bis ganz hinten durch.

Selbst bei großen Andrang ( wie in der Sylvesterwoche ) musste ich nur 5 min anstehen
 
Obertauern hat zwar überall "Überholspuren" aber man muss aber trotzdem durch die schranke. dadurch werden viele sessel nicht voll. Das selbe Spiel am Nasssfeld. Ausserdem ist am Mlleniumsexpress eine Einzelfahrerspur ausgeschildert, dioe aber gar nihct vorhanden ist.
Sehr positiv überascht war ich in der Dachstein Tauern region. Fast überall gibt es Einzelfahrerspuren die auch gut funktionieren
 
Oh hier hat schon lange niemand mehr etwas geschrieben. Vermutlich deshalb weil Einzelfahrerspuren noch immer sehr selten nur vorhanden sind. Teilweise habe ich den Eindruck das die Liftgesellschaften gar nicht wollen dass Gondeln voll werden bei riesigen Warteschlangen. Da sind im Einstiegsbereich die Gitter so blöd gestellt dass man überhaupt keine Chance hat die Gondel zu füllen. Und bei Ansprache des Liftlers habe ich immer nur Schulterzucken gesehen
 
… fahr mal nach Andorra. Hier funktioniert das dank der Mentalität der Skifahrer prima. Da gehen schonmal an ner 6-KSB drei aus der Single-Spur auf den Sessel und es ist immer noch ein Platz frei :D
 
In Andorra ist das wirklich aufgefallen, ja. War gut. In Frankreich in den Pyrenäen hingegen gab es eher so Premium-Spuren, an denen fast mehr los war als an den regulären Zugängen. ;-) Was aber in Saint-Lary-Soulan positiv aufgefallen ist: bei viel Andrang hat ein Liftler aktiv sortiert und auch Gruppen "zerrissen", damit die Sessel voll besetzt wurden. Auch das fand ich durchaus gut und angebracht bei trotzdem ca. 30min Wartezeit.
 
Sowas gibt es auch in sehr vielen Freizeitparks weltweit. Nennt sich dann single rider lane und hilft nicht nur die Warteschlangen zu verkürzen, man kann so auch viel Zeit sparen, wenn man nicht partout zusammen fahren will. Es kann aber auch Nachteile haben: Bei thematisiertem Wartebereich oder beim Vorhandensein einer sogenannten pre-show, kann es vorkommen, dass man gewisse Szenen nicht zu sehen bekommt. Wobei das von den Parks ja auch nur gemacht wird, damit sich die Anstehenden etwas weniger langweilen, also Mittel zum Zweck ist. Auch kann man sich in der Regel seinen Platz nicht aussuchen und muss nehmen, was man bekommt. Wer also bspw. in der ersten Reihe der Achterbahn fahren will, muss die Kröte der längeren Wartezeit schlucken. Apropos: Oft gibt es für diese besagte Reihe eine eigene Wartelinie, die vor der Station von der Hauptschlange abzweigt. Das wird gemacht um die Ströme in der Station zu entflechten bzw. dass die auf die erste Reihe Wartenden nicht den anderen Fahrgästen im Weg stehen. Zudem wartet man natürlich nochmals zusätzlich. Ist ja klar, es gibt nur eine erste Reihe, aber einige mehr weiter hinten. Aber der wahre Fan entscheidet sich meistens eh für die hinterste Reihe. :wink: Aber auch dafür muss man in die längere Warteschlange.

Wenn die Mitarbeiter im Einstiegsbereich der Attraktion die Lücken konsequent füllen, was eigentlich immer der Fall ist, funktioniert das wunderbar. Keine Ahnung, warum das in Skigebieten nicht der Fall sein soll. Gerade dort spielt die Platzwahl doch noch viel weniger eine Rolle. Vielleicht weil die Mitarbeiter diesbezüglich nicht geschult wurden? Oder weil man bei einer Umlaufbahn etwas weniger Zeit für das Füllen der Gefässe hat? Die Sessel und Kabinen stoppen ja in der Regel nicht, ein Achterbahnzug schon. Wobei es da auch Ausnahmen gibt, siehe bspw, Voltron im Europa-Park. Da steigt man auf parallel zum Zug laufenden Förderbänder ein und aus. Und da funktioniert es dank Top-Angestellten trotzdem. Dafür sind Aus- und Einsteigende klar getrennt, sofern es überhaupt talwärst fahrende Passagiere gibt. Bei Themenparkattraktionen wird das zwar auch manchmal gemacht, aber nicht immer. Der Passagierfluss im Stationsbereich ist eine der kniffligsten Punkte bei der Planung einer Attraktion!

Von den Fast Tracks, Lightning Lanes, Express Zugängen, Premium Access, VIP Pässen und wie all die kostenpflichtigen Angebote zum Überspringen der Wartezeit heissen, fang ich jetzt nicht auch noch an. Hoffentlich führen sie diesen Mist in den Skigebieten nicht auch noch ein. Es gibt aber immer öfters auch das virtuelle Anstehen. Da reserviert man sich, meistens in der Park-App, gratis einen time slot, in dem man durch besagte Schnellzugänge nutzen darf. Da das in der Regel gratis ist, stehe ich dem viel offener gegenüber. Es gilt halt einfach: "Es hat, solange es hat; und wer zuerst kommt, mahlt zuerst!"
 
GMD schrieb:
Sowas gibt es auch in sehr vielen Freizeitparks weltweit...

Ich glaube die wichtigsten Unterschiede hast du schon angesprochen. Man kann halt die statischen Warteschlangen von Achterbahnen nicht vergleichen mit denen von Skiliften, wo eigentlich immer alles in Bewegung ist und es schnell gehen muss.
Außerdem kämpfen Achterbahnen mit ganz anderen Wartezeiten. Da stehen die Leute teilweise Stunden an,
Bei Gondeln klappt das voll machen ja teilweise schon ganz gut. So hab ich das zumindest in letzter Zeit erlebt, wenn Andrang war (z.b. letztens in Damüls bei der Talgondel nach Mellau. War aber auch sau viel los).
 
GMD schrieb:
Von den Fast Tracks, Lightning Lanes, Express Zugängen, Premium Access, VIP Pässen und wie all die kostenpflichtigen Angebote zum Überspringen der Wartezeit heissen, fang ich jetzt nicht auch noch an. Hoffentlich führen sie diesen Mist in den Skigebieten nicht auch noch ein.

In Laax haben sie selbstverständlich auch diese Methode den Leuten zusätzlich Geld aus der Tasche zu ziehen längst entdeckt. Nennt sich " Blueline".
 
Es gibt auch Attraktionen, bei denen ständig Fahrzeuge kommen und gehen. Themenfahrten wie Geisterhäuser bspw. Aber auch dort funktioniert es. Zudem fahren bei Achterbahnen sehr oft mehrere Züge. Da kommt es dann ziemlich schnell dazu, dass bereits ein Zug in der Schlussbremse darauf wartet, dass der in der Station losfährt. Dauert die Abfertigung dann zu lange, und es ist noch ein mindestens ein weiterer Zug im Einsatz (was nicht unüblich ist), kommt der oder die dann in einer Blockbremse auf der Strecke zum Stehen. Die ist zwar geneigt, sodass der Zug von ihr wieder wegkommt, wenn die Bremse gelöst wird, aber es ist natürlich im wahrsten Sinne des Wortes eine Spassbremse. Was man natürlich tunlichst zu vermeiden versucht. Bei der erwähnten Voltron sind sogar sieben Züge im Einsatz, wovon jeweils zwei in der Station, einer im Wartebereich davor und einer in der Schlussbremse sind. Von Unterbrüchen zwischen dem Ein- und Aussteigen kann da wahrlich keine Rede sein.

Ich denke der Hauptunterschied ist die viel stärkere Kanalisierung. Schon gleich nach dem Eingang verengt sich die Warteschlange derart, dass nur zwei bis drei Personen nebeneinander stehen können. Dadurch bewegt sich die Schlange viel flüssiger. Das ist doch gerade bei Sessel- und Schleppliften das Hauptproblem: Der Trichter vor den Drehkreuzen, wo sich alle zuerst mal irgendwie einordnen müssen. Danach läuft es in der Regel ja auch im Skigebiet recht gut bis zum Einstiegbereich.
 
Viele Einzelfahrerspuren habe ich auf der Gerlitzen gesehen (Gipfelbahn (bei starkem Andrang vom Personal auch toll gemanaged), Klösterle 1+2, neu Wörthersee-6er, gelegentlich Kanzelbahn). Am Nassfeld gibt es m.W. nur mehr bei der Sonnleitnbahn eine sehr effiziente Einzelfahrerspur, bis zum Vorjahr auch bei der Tröglbahn. Am Aineck beim Silverjet 2 neulich extrem engagiertes Liftpersonal, die zur Stoßzeit zu zweit wirklich jede Gondel voll besetzt haben.
 
Ich finde die Mentalität vieler Skifahrer auch schlimm. Bin oft alleine unterwegs und versuche mich so einzuordnen, dass ich einen Sessel noch füllen kann, bevor ein Platz frei bleibt weil Gruppen zusammen fahren wollen. Aber gerade die Gruppen blockieren dann oft absichtlich, nach dem Motto da will sich wer vordrängeln.
 
Meistens hilft ein freundliches Wort ca. 1 - 2 Sessel bevor man dran ist, z.B. "Fahren Sie dort mit?" - "Nein." - "Würden Sie mich dann bitte durchlassen?" Oder auch umgekehrt, wenn ich als Gruppe sehe, dass es sich ungünstig für uns ausgeht, schau ich, ob man nicht noch von hinten passend Einzelfahrer oder Paare durchlassen kann.

Wobei natürlich beides eher bei viel Andrang, wenn man nur ganz kurz steht, dann seh ich das irgendwie nicht als nötig an.
 
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