Im Augenblick gibt es hinsichtlich Sicherung und Abpolsterung eine pikante, ja fast groteske Situation, zumindestens in den Gebieten, die in letzter Zeit sehr reichlich mit Neuschnee beglückt worden sind. Die meisten Liftmasten, Trafokästen, Schneianschlüsse, ja selbst Schneekanonenpodeste wurden bei Saisonbeginn in der Höhe abgesichert, die den Erfahrungen hinsichtlich Schneehöhe der vorangegangenen Winter entsprach. Viele dieser Matten sind inzwischen vollständig im Schnee versunken, und dort wo die eigentlich abzusichernden Objekte noch über die derzeitige Schneeoberfläche rausschauen, kann jemand, wenn's blöd läuft, gegen das in der möglichen Aufprallhöhe nicht mehr abgepolsterte Objekt prallen. Besonders bei Schleppliftspuren habe ich das jetzt mehrfach beobachtet. Natürlich wird die Gefahr durch den in vielen Fällen rundherum liegenden Lockerschnee gemildert, aber an einigen Stellen stehen die Verantwortlichen jetzt vor der blöden Situation, dass die Polstermatten einen Meter unter der Schneeoberfläche vergraben sind. Ausbuddeln, neue besorgen und oben drüber setzen oder gar nichts tun und auf Glück und/oder Tauwetter hoffen?