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Eltern verklagen Zugspitzbahn

axisofjustice schrieb:
Ich hatte vor ein paar Wochen erst einen ähnlichen Fall, bei dem ein Kind aus meiner Gruppe auf einer babyblauen Piste in einen gut sichtbaren Fangzaun gedüst ist und sich so unglücklich selbst aufgespießt hat, dass notoperiert werden musste. ...!
Ein Sicherheitselement als Gefahrenquelle.
Hat der Fangzaun denn wenigstens einen noch schlimmeren Absturzunfall verhindert?
 
Es gibt auf Lift-World Bilder von diesem Lift. Also wenn zum Unfallzeitpunkt die Situation mit den Seilen im Anstehbereich gleich war wie zum Zeitpun kt wo die Bilder aufgenommen wurden haben die Kläger schlechte Chancen. Um überhaupt bis dorthin zu rutschen muss das Kind aber ein für in die Einfahrt des Anstehbreichs zu hohes Tempo gehabt haben. Was wenn da noch ein anderes kleineres Kind gestanden hätte?

Bei mir geht es reletiv steil zur Station hin, den Vorplatz muss ich aber regelmässig den Tag durch putzen. Solange ich am arbeiten bin sind natürlich Schneehexe und Schaber direkt bei mir, sobald die Arbeit ferig ist wird das werkzeug versorgt. Der Grund ist ganz einfach: Knallt einer in den Kommandoraum rein und verletzt sich ist das seine Schuld, steht beim genau gleichen Unfall noch eine Schaufel da geht der Typ zum Anwalt und behauptet er hätte sich an der Schaufel verletzt und wir sollen zahlen. Es ist übrigens schon mal einer reingeknallt dass ich mir nacher in meiner Hütte den Arsch abgefroren habe weil zwei Fenster fehlten.

Irgendwo in A hat vor Jahren einer die BB eingeklagt wei er in eine ungepolsterte Stationswand gefahren war. Der Richter war damals der Meinung dass es logisch sei das am Ender der Piste halt die Station stehe und diese sogar schon von weitem sichbar gewesen sei.
 
Ein Sicherheitselement als Gefahrenquelle.
Hat der Fangzaun denn wenigstens einen noch schlimmeren Absturzunfall verhindert?
Nein, leider hat er in Zusammenhang mit dem Stock des Unfallopfers für solch einen unglücklichen Aufprall gesorgt, dass dem Kurzen eine Niere entfernt werden musste. :naja: Es war ein einfacher Abtrennfangzaun, der Piste von Funpark trennte.

Und in dem Moment (und jetzt auch noch!) wäre niemand auf die Idee gekommen, der Zaun habe falsch gestanden oder so.
 
Es geht wieder mal nur ums liebe Geld!!!
 
Im Augenblick gibt es hinsichtlich Sicherung und Abpolsterung eine pikante, ja fast groteske Situation, zumindestens in den Gebieten, die in letzter Zeit sehr reichlich mit Neuschnee beglückt worden sind. Die meisten Liftmasten, Trafokästen, Schneianschlüsse, ja selbst Schneekanonenpodeste wurden bei Saisonbeginn in der Höhe abgesichert, die den Erfahrungen hinsichtlich Schneehöhe der vorangegangenen Winter entsprach. Viele dieser Matten sind inzwischen vollständig im Schnee versunken, und dort wo die eigentlich abzusichernden Objekte noch über die derzeitige Schneeoberfläche rausschauen, kann jemand, wenn's blöd läuft, gegen das in der möglichen Aufprallhöhe nicht mehr abgepolsterte Objekt prallen. Besonders bei Schleppliftspuren habe ich das jetzt mehrfach beobachtet. Natürlich wird die Gefahr durch den in vielen Fällen rundherum liegenden Lockerschnee gemildert, aber an einigen Stellen stehen die Verantwortlichen jetzt vor der blöden Situation, dass die Polstermatten einen Meter unter der Schneeoberfläche vergraben sind. Ausbuddeln, neue besorgen und oben drüber setzen oder gar nichts tun und auf Glück und/oder Tauwetter hoffen?
 
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