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endlich fertig

Berechnet nicht denn dazu fehlt mir primär die Möge denn Petz ist purer Praktiker - auch deshalb hab ich als Jugendlicher die höhere technische Lehranstalt für Maschinenbau abgebrochen... :lach:
Rein theoretisch müssten etwa 1,0 KW dafür reichen wenn man kalkuliert das man 100 Kg pro Sekunde etwa einen Meter hochheben müsste und final mit 1,5 KW noch etwas Reserve einrechnet weil sich ja nicht in jedem Moment die Fahrbetriebsmittelgewichte gegeneinander aufheben. Nach der Talstationssesselausfahrt muß der beladene Sessel etwa 0,5 Meter ohne Hilfe an Höhe gewinnen weil einerseits der Folgesessel dann die Steigung verlässt und in die Talstation einfährt aber andererseits der übernächste talfahrende Gegensessel erst leicht verspätet über die talseitige Tragstützenroba kommt und Fahrbetriebsmittelgewichtskompensation betreiben kann.
 
Über die Messung der Stromaufnahme des Motors könntest Du die Leerlaufleistungsaufnahme deiner Seilbahn für verschiedene Zustände / Konstruktive Änderungen / Seilspannungen sehen. Vielleicht kannst Du das Ganze so noch weiter optimieren?
 
Die Möglichkeiten für Anderungen sind praktisch kaum vorhanden denn ich kann mit der Seilspannung (die essentiell für den Laufwiderstand verantwortlich zeichnet) nicht weiter runter und längere Robas wären weder an der Talstation noch der Stütze möglich auch weil Doppelmayr für uns unmöglich verwendbare 4-2er Balanciers für die Schlepplifte baute. Hab mir das alles 2017 in Kollegen Markus´s Fundus auf der Steinplatte angesehen (die beiden Vierrobas an der Zwischenstütze kamen ja von ihm) und leider feststellen müssen das wir zwangsgläufig mit den Vierern auskommen müssen denn speziell an der Talstation hätt ich lieber Sechser verbaut. Was aber auf alle Fälle noch kommt sind zusätzliche Spanngummipuffer damit wir einen längeren elastischen Spannwagenweg mit weniger Druckabweichungen erhalten.
 
Markus, ich ziehe meinen Hut vor dir. Wirklich ganz großes Kino, ich hoffe, ich kann mir das irgendwann mal anschauen kommen.

Ich weiß mittlerweile auch, was für ein komplexes Werk so eine Kleinseilbahn ist (besonders wenn man nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten hat), da ich und KP-Modellseilbahnen aktuell mit der Konstruktion einer Kleinschleppliftanlage (technischer Stand angenähert den Schleppliftrichtlinien 1999) beschäftigt sind und die Detailplanung uns vor ungeahnte Herausforderungen vor allem im Bereich der Fertigung stellt.

Petz schrieb:
Und an Ex - Forenkollegen Dieseltom will ich hier (nachdem er hier mitliest) die Frage stellen welche Alternative er denn angesichts der technischen Möglichkeiten für die beiden Spanndruckübertragungsrohre zwischen den Stationen und der Stütze vorschlagen würde da er sich heute offensichtlich nix besseres zu tun hatte als sich per SMS bei Kollegen one_only80 über deren Optik zu beschweren...:stupid:
Falls der Ex - Kollege dies finanzierte könnten wir gerne noch 3 Stk. 30 Kbm Betonfundamente samt Felsanker etc. sowie Strom - und Steuerkabelverlegearbeiten (die als Nebeneffekt nämlich durch die Rohre geführt werden) von einem Bauunternehmen ergänzen lassen nur um auf die Rohre verzichten zu können... :tongue: :tot:
Kann dir gerne die Fundamente nach altbekannten Musterberechnungen vorauslegen, Standardstützenfundamentzeichnungen aus den passenden Jahrgängen hab ich auch noch herumliegen, dann kannst du ihm ja den Kostenvoranschlag schicken :lach:

Petz schrieb:
2) Von der Idee Bruchdrähte an den Robas zu montieren die die Anlage bei einer Seilentgleisung stoppen bin ich ebenfalls abgekommen und möchte in Absprache mit jenem Elektromaschinenbauer der 2019 die gesamte Anlage verdrahten wird prüfen inwieweit wir moderne Technik in Form von induktiven Näherungssensoren anbringen können die schon aktiv werden wenn das Seil die Seilrille verlassen sollte. Denn es ist zweifellos sinnvoller das Kind (sprich Seil) zu retten bevor es in den Brunnen fällt... ;D
Verwendet ihr noch den Verditz II-Schaltschrank? Wenn ja; der hat 1981 eine EGVA DRVA DUAL-Streckenüberwachung bekommen, die ließe sich bis zum möglichen Einbau einer induktiven Seillageüberwachung als reine Entgleisungsüberwachung mit Bruchstabschaltern etc. recht einfach und günstig integrieren, das Gerät zeigt sogar die entgleisten Stützen an und braucht nur eine Streckenschleife mit in Summe zwei Adern. Die dazu notwendigen Unterlagen kann ich euch zur Verfügung stellen.

Petz schrieb:
Die Möglichkeiten für Anderungen sind praktisch kaum vorhanden denn ich kann mit der Seilspannung (die essentiell für den Laufwiderstand verantwortlich zeichnet) nicht weiter runter und längere Robas wären weder an der Talstation noch der Stütze möglich auch weil Doppelmayr für uns unmöglich verwendbare 4-2er Balanciers für die Schlepplifte baute. Hab mir das alles 2017 in Kollegen Markus´s Fundus auf der Steinplatte angesehen (die beiden Vierrobas an der Zwischenstütze kamen ja von ihm) und leider feststellen müssen das wir zwangsgläufig mit den Vierern auskommen müssen denn speziell an der Talstation hätt ich lieber Sechser verbaut.
Ihr könntet euch für die Talstation nach 6UF-Rollenbatterien eines Tellerlifts umsehen, die sind wesentlich kleiner und leichter gebaut.

jojo2 schrieb:
Könnt ihr den Antrieb nicht in der Bergstation unterbringen? Dann benötigt man weniger Antriebsleistung als im Tal.
Wie ergibt sich das? Umfangskraft und Fahrgeschwindigkeit bleiben ja gleich. Max. Leistung beim Anfahren bergwärts = Umfangsgeschwindigkeit * Fahrgeschwindigkeit, mit Umfgschw. = (Zugwirkung, Vollseite - Zugwirkung, Leerseite) + (Reibung Voll+Leer) + (Dyn. Wirkungen b. Anfahren Voll+Leer) + (Dyn. Wirkungen der rotierenden Massen, umgerechnet auf die Umfangskraft)
Man könnte ja die Fahrgeschwindigkeit reduzieren, da sich die benötigte Leistung proportional verhält, das hätte aber einen optisch nicht gewollten Effekt. Man könnte aber einen Kompromiss eingehen und mithilfe eines Reglers den Motor immer an der elektrischen Leistungsgrenze mit der größtmöglichen Fahrgeschwindigkeit betreiben. Im Leerlauf Sollgeschwindigkeit, im Belastungsfall regelt man dann nach der Stromaufnahme runter. Ist halt die Frage, ob die Lastkurve des Motors das zulässt.
 
Hi Philipp; vielen Dank für die Blumen und wenn Du oder natürlich auch die ganze "kärntner Oldtimermafia" wieder mal in der Gegend sein solltet vereinbaren wir nen Besichtigungstermin denn natürlich würde Rudi Euch auch persönlich kennenlernen und ich Euch gerne mal wiedersehen wollen... :ja:

Philipp2 schrieb:
...und die Detailplanung uns vor ungeahnte Herausforderungen vor allem im Bereich der Fertigung stellt.
Für mich war es eine sehr große Hilfe das ich über meinen Brötchengeber Zugriff auf das Präzisionsstahlrohrelieferprogramm der Fa. Mertl Rohre Wien hatte; die haben etliche Dimensionen nahtlose Stahlrohre mit H7 - Oberflächentoleranzen im Angebot die ich sowohl als Umlenkscheibenwelle als auch als Robahauptbalancierbolzen nutzen konnte und ich bekam bei Bedarf auch kurze Stücke. Zum Unterschied von Automatenstahl sind die auch problemlos verschweißbar und brauchten nur passend abgelängt zu werden.

Philipp2 schrieb:
Kann dir gerne die Fundamente nach altbekannten Musterberechnungen vorauslegen, Standardstützenfundamentzeichnungen aus den passenden Jahrgängen hab ich auch noch herumliegen, dann kannst du ihm ja den Kostenvoranschlag schicken :lach:
Das lass ich besser bleiben denn einerseits dürfte Tom schon klar sein was sein Druckrohrentfall an Kosten nach sich zöge, andererseits bestünde sicher die Gefahr das er beim Öffnen des KV - Kuverts auf der Stelle nen Herzpatschen bekommt... :ja: :lach:

Philipp2 schrieb:
Verwendet ihr noch den Verditz II-Schaltschrank? Wenn ja; der hat 1981 eine EGVA DRVA DUAL-Streckenüberwachung bekommen
Primär dient der später nur als Schalter - und Anzeigenträger denn die eigentliche Steuerung macht der Klinger&Born - FU; inwieweit wir die Steckenüberwachung überhaupt für den FU einbinden können oder eine separate Steuerplatine entwickeln müssen wird sich erst 2019 zeigen wenn unser Elektromaschinenbauspezialist dann die gesamte Verdrahtung macht.

Philipp2 schrieb:
Ihr könntet euch für die Talstation nach 6UF-Rollenbatterien eines Tellerlifts umsehen, die sind wesentlich kleiner und leichter gebaut.
Aus Sicherheitsgründen wollte ich bei den Talstationsrobas unbedingt die breiten DM - Rollen haben; dies auch deshalb weil die Klemmen ja alle auf größeren Seildurchmessern liefen und daher die Auflaufstücke - und zungen nicht exakt über dem Seilmittelpunkt liegen. Die inneren Klemmbacken aufzuschweißen verbot sich ebenfalls da sonst das Seil in den Umlenkungen stärker als unbedingt nötig abgehoben würde - deshalb wurde ja auch schon die Innenbackenlänge um etwa 2/3 deutlich verkürzt.

Ich weiß das es Nachweisberechnungen gibt wonach ein Antrieb am Berg etwas weniger Leistung benötigt als einer im Tal; dies beruht allerdings im zweiten Fall meiner Einschätzung nur auf der verringerten Gummiwalkarbeit an den talseitigen Robas und der oberen Umlenkscheibe; der Unterschied wird sich bei one_only80´s Anlage vermutlich im Bereich von wenigen Watt bewegen.
 
Nachtrag für Philipp: Wir haben heute den Schaltschrank inspiziert und festgestellt das die Seillageüberwachung (wenn es sie bei dem Schaltschrank überhaupt gab) in jenem Teil verblieb die one_only80 aus Platzgründen damals gar nicht aus Verditz mitgenommen hatte. Also ist sowieso eine Neukonstruktion der Schaltung durch den Elektromaschinenbauer nötig.

Einstweilen fahren wir mal (abgesehen von den Robaseilfängern) noch ohne Sicherungseinrichtungen denn auch für Bruchdrähte müsste ich erst Halterungen fertigen (Stäbe sind sinnlos da wir die einzigen beiden Schaltrollen gleich auf einer Zweierrollengruppe zusammengefasst haben; es waren ja auch nie Stäbe von mir vorgesehen da ich von denen grundsätzlich zugunsten von Bruchdrähten nichts halte).
Die noch nachzurüstende Federspeichersicherheitsbremse werden wir entgegen früherer Planungen nicht durch Fliehgewichte an den Umlenkscheiben auslösen sondern durch ein auf einer schwenkbaren Halterung gelagertes federbelastetes zusätzliches Kettenrad das dann die Bremse sofort auslöst wenn die Kette reissen sollte.
 
Was das Leistungsproblem angeht, wäre es evtl eine Option einen Drehstromgenerator einzusetzen? Die gibt es gebraucht ja für wenig Geld. Ich hab mir einen angeschafft für meine Drehstromverbraucher weis wesentlich billiger war die Installation neu zu machen. Und wenn der Strom mal ausfällt hab ich noch Licht :D
 
Die Möglichkeit steht wegen häufigem Betrieb auch an Wochenenden und abends nicht zur Verfügung; mal ganz abgesehen davon das es im Winter keine Zufahrtsmöglichkeit zur Liegenschaft gibt und Kollege one_only80 sich dann auch noch einen großen Treibstoffwintervorratstank zulegen müsste. Und wenn ich dran denke was mein eigenes Stromaggregat so pro Stunde verfuttert wär der Betrieb dann auch ein ziemlich teures Vergnügen.. :rolleyes:
Hauptproblem ist aktuell der vierpolige Lentze 2,2 KW IEC90er B3 - Normmotor an dessen Baugröße ich aufgrund der Aufnahme im Bonfigoliogetriebe auch gebunden bin. Der stärkste sonst angebotene vierpolige Motor dieser Baugröße hat 3 KW was auch schon ein Fortschritt wäre; ein Anbieter offeriert auch einen zweipoligen 90er Motor mit 4 KW. Den hab ich mal angeschrieben und gebeten mir die Nenndrehmomentwerte beider Varianten mitzuteilen; sollte der 4KW deutlich mehr Drehmoment als der 3 KW bringen würde ich den verbauen und einen motordrehzahlunabhängigen Fremdlüfter zurüsten. Anderer Gedankengang wäre noch den bestehenden Lentze auf eine höhere Leistung umwickeln zu lassen und ihm ebenfalls eine Fremdlüftung zu spendieren falls dies möglich erscheint.
 
Ok, ein schallgedämmter 10 KW Diesel, der reicht ja und das mit nem dicken Heizöltank, damit käme man schon ne Weile hin und heißes Kühlwasser für die Lifthäußchenheizung hättest du gratis dazu :-D Ist so laut wie ein Auto im Standgas, da dürfte der Lift fast lauter sein :biggrin: War nur mal so ein Gedankengang. Ich bin ehrlichgesagt skeptisch ob du da mit dem Lichtnetzanschluss auf Dauer hinkommst...
 
Sehe ich abgesehen davon das auch ein gedämmtes Dieselaggregat im Dauerbetrieb Nachbarn sicher stören würde auch von der Kostenseite negativ denn für ein gutes ist man gleich paar tausend Euro los; dazu kommt dann das sowohl Motor als auch Getriebe ersetzt werden müssten.
Aktuell hab ich jetzt einen 4 KW FU und den stärkstmöglich verfügbaren 90L 3 KW (statt der bisherigen 2,2) Normmotor bestellt denn der passt noch auf das bestehende Getriebe drauf. Theoretisch müsste der mit Drehmomentboosting des FU dann eigentlich reichen.
Und falls doch nicht hätt ich jetzt aufgrund der zwei vorhandenen Motoren immer noch die mechanisch aufwendige Möglichkeit mittels zu fertigendem Zwischenflansch den alten zusätzlich über den neuen Motor zu setzen, die Wellen der beiden mit einer Hülse zu verbinden, die beiden gemeinsam anzusteuern und dem unteren wenn nötig einen zusätzlichen Fremdlüfter zu spendieren.
 
Dachstein schrieb:
Darf ich fragen, woher du dein Kienast Schild hast? Von Maierl I kann's ja nicht sein. *gg*

MFG Dachstein
[/


Hier das 1965 montierte Schild an der Antriebsbühne „Sesselbahn Hohe Wand“. :) 1994 wurde dann die Anlage demontiert. Schön, dass das Originalschild eine neue Verwendung gefunden hat.

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Das Herstellerschild am Originalschauplatz
 
Danke für´s Foto. Solch schönen Aluzinkdruckgußschilder schmeißen auch nur Liftbanausen auf den Müll; allerdings hoffe ich inständig das das nicht Liliput in Lohnarbeit für Kienast gegossen hatte nicht das da schlimmstenfalls noch die Zinkpest ausbricht... :rolleyes:
 
Zwischeninfo:
Abgesehen davon das gestern vormittag Kollege ixiseilbahnen die Anlage besichtigte und der erste "Premierenfremdfahrgast" war sind wir draufgekommen das eine Bergfahrt mit verringerter Geschwindigkeit sprich etwa 30Hz Ansteuerungsfrequenz des bestehenden FU´s problemlos möglich ist. Daher geh ich mal davon aus das neuer Motor und FU die ich am WE von Kollegen Tobi holen werde restliche Traktionsrobleme lösen wird denn die Kette ist mittlerweile so in den Umlenkscheibengummi eingelaufen das sie nicht mehr durchrutscht.
 
Heute hat Petz das "Niederschlagsloch" genützt um nicht nur zwei Robas nachzujustieren sondern auch neuen 3KW - Motor und 4KW Frequenzrichter von Klinger & Born einzubauen; jetzt ist nicht nur uneingeschränkte Personenbergbeförderung (alle Sessel besetzt) möglich sondern durch mehr Speed konnten wir außerdem die Anlagenförderleistung von 300 auf 400 P/h steigern. Die Investition in den Antrieb hat sich also wirklich gerechnet und nach Abschluß der Arbeiten sind one_only80 und Petz von 17:00 - 18:00 nur noch nonstop mit dem Lift rauf - und runter gefahren... :D
Auch Petz´s 1Clf "Einsteigetechnik" die darauf beruht sich nicht in den Sessel zu setzen sondern sich stehenbleibend vom Einstieg regelrecht wegreissen zu lassen geht jetzt nicht nur problemlos sondern macht natürlich auch richtig Spaß... ;D
 
Petz schrieb:
mal ganz abgesehen davon das es im Winter keine Zufahrtsmöglichkeit zur Liegenschaft gibt
.. und ich wollt grad nachfragen, ob ihr Skibetrieb habt ;-)

Braucht ihr für den Lift eine behördliche Abnahme? Ist ja immerhin schon gut öffentlich dokumentiert (und nicht geheim) ..
 
Das wär aber für einen routinierteren Schifahrer ein sehr kurzes Vergnügen und nen anderen zerlegte es bei dem Gefälle sowieso... ;D Behördliche Abnahme gibt es keine da der Lift ein Schaustück darstellt und offiziell außer one_only80 nur Einkäufe rauf und den Müll runtertransportiert - abgesehen davon wäre eine Personenbeförderungsgenehmigung aufgrund der Vorschriftenlage ohnehin niemals erreichbar. Die Anlage ist außerdem so uneinsehbar versteckt das man sie nicht findet wenn man nicht weiß wo sie ist, die Errichtung wurde mit der Gemeinde abgesprochen und außer diesem Topic in das sowieso nur die Freaks reingucken gibt es auch keine allgemein einsehbaren Hinweise denn zu meinen praktisch identischen Facebookposts haben nur Freunde Zugang.
 
Heute mein für längere Zeit letztes Update:
Ich hab den neuen Motor heute noch mit Kabelschuhen verdrahtet nachdem letztens nur Zeit für einen "sowietischen" Elektroanschluß war. Außerdem wurde der Motor erst heute überhaupt am Getriebe festgeschraubt (verdrehen konnte er sich ja aufgrund der vier Getriebebolzen nicht) nachdem wir beim Anbringen des Motors lernen mussten das deshalb weil sich das Ding "Normmotor" schimpft es noch lange nicht heißt das da auch Platz für DIN - M10er Normmuttern mit SW 17 vorgesehen wurde....:motz: Also musste Petz auf die Schnelle M10er Auspuffkrümmermuttern organisieren die nur SW 14 haben um den endgültig fixieren zu können.
Auf dem Bild sieht man übrigens mal gut welche Last auf die Gummipuffer wirkt wobei es die beiden kürzeren älteren schon kräftig verformt; längerfristig check ich mal ob ich von Voith Traun zu nem vernünftigen Preis nen fetten Hallenkrananschlagspuffer kriege.

MotorNeu01Net.jpg


Anschließend widmete ich mich den Giraksesseln um bei den Schließbügelllagerungen Schmiernippel nachzurüsten - warum kein Hersteller die gleich ab Werk eingebaut hatte werd zumindest ich mal sicher nie kapieren... :gruebel:

SchmiernippelSchließbügel01Net.jpg


Besonders freut uns das der Antrieb jetzt auch wirklich nach Girak klingt denn das so typische Girakantriebsgeheule bei der jetzt höheren Drehzahl haben wir primär dem geradeverzahnten Bonfigoloistirnradgetriebe zu verdanken. Nachdem ich in Wattens aufgrund der damaligen Motormontage unter dem Getriebe dieses auf reine Fettfüllung umgestellt hatte um zu verhindern das bei einem Wellendichtungsversagen Öl in den Motor reintropft bekam heute das Getriebe eine zur vertikalen Montageart passende Ölfüllbohrung und ich habe heute soweit Getriebeöl nachgefüllt das das Getriebe jetzt praktisch mit einem sogg. Getriebeschleim läuft der sicherstellt das auch die letzte Ecke des Getriebes wieder Schmierstoff abbekommt denn dies war ja bei der Fettfüllung nicht unbedingt gewährleistet.

Nachdem heute etwas besseres Filmwetter war und wir zu einer Zeit fertig wurden wo meine Cam auch noch was sieht hab ich nochmals ein etwas ausführlicheres Video gemacht; alle älteren Videos wurden wieder gelöscht.

 
Einem ehemals infunktionalen Doppelmayr 1WN - Schleppgehänge habt Ihr noch ein weiteres Video "zu verdanken"... ;D
Das hatte ich vergangenen Samstag zur Instandsetzung mitgenommen da die Wickelfeder sowohl an der Gehäuseverschraubung als auch auf der Innenseite gebrochen war, der innere Federaufnahmeteil inkl. Seiltrommelmitnehmer komplett fehlte, eine Bremsbackenfeder gebrochen war und Schleppseil auch keins mehr dran war.
Also wurde diese Woche ein neuer Seiltrommelmitnehmer hergestellt, Feder um 10 cm gekürzt, mit neuen Löchern für die Gehäuseverschraubung versehen, Passende Bremsbackenfeder aus Petz´s Fundus eingesetzt, Feder und Mechanik mit Teflonöl geschmiert, ein wegen der Stahlseiloptik graues 4 mm Dyneemaseil mit Bruchlast 1300 daN (reichte notfalls auch für nen Elefanten... :ja: ) ...eingezogen und das Ding heute mal zum Testen auf den Lift geklemmt.

 
Hallöchen one_only80 und Petz ich bin neu hier im Forum und habe mir gerade diesen Thread angeschaut. Was ihr beide da gebaut habt ist der Hammer! :top: Mir ist während des Lesens einfach nur der Mund Offengestanden. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus! Habt ihr wirklich cool gebaut

MrSkilift
 
Ein herzliches Willkommen hier und vielen Dank für die Blumen... ;D Noch ist die Anlage nicht ganz fertig denn wenn ich die Bruchdrahtsicherungen an den Robas produziert und eingebaut haben werde hat ein befreundeter Elektrotechniker später dann noch die "ehrenvolle" Tüftelaufgabe, den Klinger&Born Frequenzrichter analog mit den Bedienelementen der beiden vorhandenen alten Steuerschränke und den zwei Schaltsäulen so zu verkabeln das man die Anlage wie einen großen Lift auch vorbildentsprechend bedienen kann.
Hab heute nachmittag die Maße für die Bruchdrahthalterungen abgenommen und eine etwas größere Kraftübertragungsplatte für den neuen viel massiveren Spanngummipuffer eingebaut. Außerdem bekam der Lift an der Talantriebsstationsrückwand ein optisches Spanngewicht aus Leichtbeton (umgekehrten Blumentrog) das wir, damit es sich bei den geringen Spannwagenbewegungen auch deutlich sichtbar bewegt, über einen Flaschenzug 1:6 in´s Schnelle übersetzt montiert hatten.
Falls es Dich mal nach Tirol verschlagen sollte kann der Lift in Absprache mit one_only80 auch besichtigt und gefahren werden... :ja:
 
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