Markus, ich ziehe meinen Hut vor dir. Wirklich ganz großes Kino, ich hoffe, ich kann mir das irgendwann mal anschauen kommen.
Ich weiß mittlerweile auch, was für ein komplexes Werk so eine Kleinseilbahn ist (besonders wenn man nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten hat), da ich und KP-Modellseilbahnen aktuell mit der Konstruktion einer Kleinschleppliftanlage (technischer Stand angenähert den Schleppliftrichtlinien 1999) beschäftigt sind und die Detailplanung uns vor ungeahnte Herausforderungen vor allem im Bereich der Fertigung stellt.
Petz schrieb:
Und an Ex - Forenkollegen Dieseltom will ich hier (nachdem er hier mitliest) die Frage stellen welche Alternative er denn angesichts der technischen Möglichkeiten für die beiden Spanndruckübertragungsrohre zwischen den Stationen und der Stütze vorschlagen würde da er sich heute offensichtlich nix besseres zu tun hatte als sich per SMS bei Kollegen one_only80 über deren Optik zu beschweren...

Falls der Ex - Kollege dies finanzierte könnten wir gerne noch 3 Stk. 30 Kbm Betonfundamente samt Felsanker etc. sowie Strom - und Steuerkabelverlegearbeiten (die als Nebeneffekt nämlich durch die Rohre geführt werden) von einem Bauunternehmen ergänzen lassen nur um auf die Rohre verzichten zu können...
Kann dir gerne die Fundamente nach altbekannten Musterberechnungen vorauslegen, Standardstützenfundamentzeichnungen aus den passenden Jahrgängen hab ich auch noch herumliegen, dann kannst du ihm ja den Kostenvoranschlag schicken
Petz schrieb:
2) Von der Idee Bruchdrähte an den Robas zu montieren die die Anlage bei einer Seilentgleisung stoppen bin ich ebenfalls abgekommen und möchte in Absprache mit jenem Elektromaschinenbauer der 2019 die gesamte Anlage verdrahten wird prüfen inwieweit wir moderne Technik in Form von induktiven Näherungssensoren anbringen können die schon aktiv werden wenn das Seil die Seilrille verlassen sollte. Denn es ist zweifellos sinnvoller das Kind (sprich Seil) zu retten bevor es in den Brunnen fällt...
Verwendet ihr noch den Verditz II-Schaltschrank? Wenn ja; der hat 1981 eine EGVA DRVA DUAL-Streckenüberwachung bekommen, die ließe sich bis zum möglichen Einbau einer induktiven Seillageüberwachung als reine Entgleisungsüberwachung mit Bruchstabschaltern etc. recht einfach und günstig integrieren, das Gerät zeigt sogar die entgleisten Stützen an und braucht nur eine Streckenschleife mit in Summe zwei Adern. Die dazu notwendigen Unterlagen kann ich euch zur Verfügung stellen.
Petz schrieb:
Die Möglichkeiten für Anderungen sind praktisch kaum vorhanden denn ich kann mit der Seilspannung (die essentiell für den Laufwiderstand verantwortlich zeichnet) nicht weiter runter und längere Robas wären weder an der Talstation noch der Stütze möglich auch weil Doppelmayr für uns unmöglich verwendbare 4-2er Balanciers für die Schlepplifte baute. Hab mir das alles 2017 in Kollegen Markus´s Fundus auf der Steinplatte angesehen (die beiden Vierrobas an der Zwischenstütze kamen ja von ihm) und leider feststellen müssen das wir zwangsgläufig mit den Vierern auskommen müssen denn speziell an der Talstation hätt ich lieber Sechser verbaut.
Ihr könntet euch für die Talstation nach 6UF-Rollenbatterien eines Tellerlifts umsehen, die sind wesentlich kleiner und leichter gebaut.
jojo2 schrieb:
Könnt ihr den Antrieb nicht in der Bergstation unterbringen? Dann benötigt man weniger Antriebsleistung als im Tal.
Wie ergibt sich das? Umfangskraft und Fahrgeschwindigkeit bleiben ja gleich. Max. Leistung beim Anfahren bergwärts = Umfangsgeschwindigkeit * Fahrgeschwindigkeit, mit Umfgschw. = (Zugwirkung, Vollseite - Zugwirkung, Leerseite) + (Reibung Voll+Leer) + (Dyn. Wirkungen b. Anfahren Voll+Leer) + (Dyn. Wirkungen der rotierenden Massen, umgerechnet auf die Umfangskraft)
Man könnte ja die Fahrgeschwindigkeit reduzieren, da sich die benötigte Leistung proportional verhält, das hätte aber einen optisch nicht gewollten Effekt. Man könnte aber einen Kompromiss eingehen und mithilfe eines Reglers den Motor immer an der elektrischen Leistungsgrenze mit der größtmöglichen Fahrgeschwindigkeit betreiben. Im Leerlauf Sollgeschwindigkeit, im Belastungsfall regelt man dann nach der Stromaufnahme runter. Ist halt die Frage, ob die Lastkurve des Motors das zulässt.