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Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

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albe-fr schrieb:
Ich halte diese Proteste fuer sinnvoll

Weil? Sie mit diesen Aktionen tatsächlich das Klima retten? Welche Mechanismen greifen da deiner Ansicht nach? Auf welche Weise führen Klebeaktionen zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes, wenn die Aktivisten Forderungen wie das erwähnte 9-Euroticket stellen, ohne zu berücksichtigen, dass der ÖPNV derzeit ohnehin schon an der oberen Leistungsgrenze schrammt?
 
albe-fr schrieb:
sie dafuer Sorgen, das das Thema in der Diskussion bleibt.

Naja, überwiegend bleibt das Thema "Klebeaktionen" in der Diskussion. Die Forderungen der Aktivisten werden meines Erachtens weit weniger ausführlich diskutiert.

Für ein allgemeines Tempolimit von etwa 120 km/h auf den Autobahnen wäre ich übrigens durchaus zu haben. Ich denke, das wäre ein guter Kompromiss, mit dem die meisten leben könnten.
 
osorno schrieb:
Für ein allgemeines Tempolimit von etwa 120 km/h auf den Autobahnen wäre ich übrigens durchaus zu haben. Ich denke, das wäre ein guter Kompromiss, mit dem die meisten leben könnten.

ich bin dagegen, wenn sollten es maximal 100 km/h sein und man sollte auch die Landstrassen auf 80, besser 70 wie in Frankreich begrenzen. das bringt fast nochmal genausoviel wie ein Tempolimit von 120 auf BAB.
 
osorno schrieb:
Naja, überwiegend bleibt das Thema "Klebeaktionen" in der Diskussion. Die Forderungen der Aktivisten werden meines Erachtens weit weniger ausführlich diskutiert.
Ich glaube nicht, dass das stimmt!
Es gibt gewisse Kreise, die mit aller Gewalt versuchen, die Debatte auf die Aspekte "Kleben" und "Klima-RAF" zu lenken. Genauso wie die entsprechenden Protagonisten die Debatte bei Fridays for Feauture in Richtung "Schule schwänzen" und Pharisäertum ("mit dem Elternaxi-SUV zur Schule gefahren werden" und "Im Partyflieger nach Mallorca", obwohl beide Narrative widerlegt wurden) schubsen wollten. In den entsprechenden Filterblasen, in denen sämtliches Klimaschutzengagement sowieso von vorne herein abgelehnt wird, hallen diese Narrative natürlich une4ndlich nach.
Bei allen repräsentativen Umfragen, die mir über den Weg gelaufen sind, gewinnt das die Klimaproblematik dagegen immer mehr an Bedeutung und wird seit den FFF-Protesten zunehmend als größtes Problem und Bedrohungfüßr unseren Wohlstand gesehen. Wäre ich mal gespannt, ob es abseits anekdotischer oder subjektiver Einschätzungen wirklich dazu gekommen ist, dass die Aufmerksamkeit für Klimaschutzthemen durch die Protestformen tatsächlich weniger geworden ist.
 
Jan Tenner schrieb:
Es gibt gewisse Kreise, die mit aller Gewalt versuchen, die Debatte auf die Aspekte "Kleben" und "Klima-RAF" zu lenken.

Soso, die gewissen Kreise. Vermutlich gehört jeder, der die Aktionen der LG kritisch sieht, diesen ominösen "gewissen Kreisen" an. Ich bin oft überrascht, zu welchen "gewissen Kreisen" man plötzlich gerechnet wird, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste.
 
Jan Tenner schrieb:
osorno schrieb:
Naja, überwiegend bleibt das Thema "Klebeaktionen" in der Diskussion. Die Forderungen der Aktivisten werden meines Erachtens weit weniger ausführlich diskutiert.
Ich glaube nicht, dass das stimmt!
Es gibt gewisse Kreise, die mit aller Gewalt versuchen, die Debatte auf die Aspekte "Kleben" und "Klima-RAF" zu lenken. Genauso wie die entsprechenden Protagonisten die Debatte bei Fridays for Feauture in Richtung "Schule schwänzen" und Pharisäertum ("mit dem Elternaxi-SUV zur Schule gefahren werden" und "Im Partyflieger nach Mallorca", obwohl beide Narrative widerlegt wurden) schubsen wollten. In den entsprechenden Filterblasen, in denen sämtliches Klimaschutzengagement sowieso von vorne herein abgelehnt wird, hallen diese Narrative natürlich une4ndlich nach.
Bei allen repräsentativen Umfragen, die mir über den Weg gelaufen sind, gewinnt das die Klimaproblematik dagegen immer mehr an Bedeutung und wird seit den FFF-Protesten zunehmend als größtes Problem und Bedrohungfüßr unseren Wohlstand gesehen. Wäre ich mal gespannt, ob es abseits anekdotischer oder subjektiver Einschätzungen wirklich dazu gekommen ist, dass die Aufmerksamkeit für Klimaschutzthemen durch die Protestformen tatsächlich weniger geworden ist.

Naja, in meinem Umfeld (ländliches Gebiet, bin Anfang 20) nimmt die Proteste eigentlich niemand ernst bzw. kenne niemanden der diese begrüßt oder positiv sieht. Außerdem wird da auch kaum über die Inhalte gesprochen, sondern nur über die Aktionen und Sinnhaftigkeit dieser.
 
TVT schrieb:
Naja, in meinem Umfeld (ländliches Gebiet, bin Anfang 20) nimmt die Proteste eigentlich niemand ernst bzw. kenne niemanden der diese begrüßt oder positiv sieht. Außerdem wird da auch kaum über die Inhalte gesprochen, sondern nur über die Aktionen und Sinnhaftigkeit dieser.

So ähnlich ist das in meinem Umfeld auch, obwohl meine Stadt sehr stark von den Klebeaktionen betroffen ist. Wobei: wenn ich mich mich beispielsweise im Kollegenkreis oder im sozialen Umfeld umhöre, wird eigentlich so gut wie gar nicht über die Aktionen geredet, weder positiv noch negativ. Und falls es doch mal erwähnt wird, dann nur kurz, in einem Nebensatz: "Die XY-Straße war heute wegen der Klimakleber blockiert. - Achso, die mal wieder...."

Was mich auch manchmal stört: wenn jemand sich im Internet über so eine LG-Blockade ärgert, kommt meistens postwendend der Vorwurf "Warum fährst du nicht ÖPNV?", ohne dass überhaupt nachgefragt wird, welche Verkehrsmittel man normalerweise wählt und warum. Und dass die Linienbusse und z.T. die Straßenbahnen auch genauso im Blockadestau steckenbleiben, wenn die entsprechende Straße betroffen ist, wird auch ignoriert.
 
osorno schrieb:
Soso, die gewissen Kreise. Vermutlich gehört jeder, der die Aktionen der LG kritisch sieht, diesen ominösen "gewissen Kreisen" an. Ich bin oft überrascht, zu welchen "gewissen Kreisen" man plötzlich gerechnet wird, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste.
Du brauchst nicht alles auf Dich zu beziehen, dich würde ich bezogen auf die Wirksamkeit in der öffentlich Debatte eher als kleines Licht einordnen, nicht zu den "gewissen Kreisen". Es geht eher um Protagonisten in der Politik zB wie Merz oder Söder, die in der Debatte im Verhältnis von 95 zu 5 (wohlwollend gesehen) den Zusammenhang von Klimaprotesten zu Terrorismus/Straftaten als von Klimaprotesten zu Klimaproblematik herstellen.

TVT schrieb:
Naja, in meinem Umfeld (ländliches Gebiet, bin Anfang 20) nimmt die Proteste eigentlich niemand ernst
siehe
...anekdotische oder subjektive Einschätzungen
q.e.d.
 
Zwei einsame versprengte Klima-"Aktivisten" erfreuen sich medialer Aufmerksamkeit und sorgen für reichlich Gesprächsstoff. Wieviele Wintersportler haben an diesem Tag einfach nur den Kunstschnee genossen und Spaß gehabt? 100? 1000? Mehr?

So viel zum Thema "anekdotische Evidenz". :lol:
 
TVT schrieb:
Naja, in meinem Umfeld (ländliches Gebiet, bin Anfang 20) nimmt die Proteste eigentlich niemand ernst bzw. kenne niemanden der diese begrüßt oder positiv sieht.

so hang es halt vom Umfeld ab - hier in Freiburg kenn ich eigentlich fast nur Leute, die diese Aktionen begrüssen. Ebenso werden dir Protestler hier nicht kriminalisiert wie in Dunkeldeutschland. Die ersten beiden Prozesse gegen Leute die sich festgeklebt hatten, endeten mit Freisprüchen bzw. niedrigen Anzahlen (12 iirc) an Sozialstunden. Ebenso scheint die letzte Generation gut in der Gesellschaft verankert zu sein, von Müllmännern ueber Krankenschwestern bis zum Juniorprof waren hier schon Leute an der Strasse festgeklebt.
 
albe-fr schrieb:
Ebenso werden dir Protestler hier nicht kriminalisiert wie in Dunkeldeutschland.

Wo genau wäre also Dunkeldeutschland anzusiedeln? Kann man das geografisch eingrenzen? Freiburg scheint ja eher zu Helldeutschland zu gehören, aber wo genau ist Dunkeldeutschland?

Ich denke, man kann auch davon ausgehen, dass der ÖPNV ganz prachtvoll und ohne Störungen funktioniert, weswegen die Freiburger gar nicht auf die Idee kommen, dass hier etwas zu verbessern wäre, bevor ein 9-Euroticket wirklich sinnvoll umgesetzt werden könnte?
 
albe-fr schrieb:
osorno schrieb:
albe-fr schrieb:
Ebenso werden dir Protestler hier nicht kriminalisiert wie in Dunkeldeutschland.

Wo genau wäre also Dunkeldeutschland anzusiedeln? Kann man das geografisch eingrenzen?
Klar, DDR plus Bayern.
Falschen Knopf gedrückt - ausdrücklich KEIN danke für Deinen Post!!!
Pass du bloß auf wen du anprangerst, da unten in Deiner Provinzhauptstadt der gutmenschen, die meinen alles besser zu wissen als der Rest des Landes!
Brutstätte des sailonsozialismus.
„Wasch mich, aber mach mich nicht nass!!!“
 
freerider13 schrieb:
albe-fr schrieb:
osorno schrieb:
Wo genau wäre also Dunkeldeutschland anzusiedeln? Kann man das geografisch eingrenzen?
Klar, DDR plus Bayern.
Falschen Knopf gedrückt - ausdrücklich KEIN danke für Deinen Post!!!
Du weisst, wer diese Definition geprägt hat? :mrgreen:
freerider13 schrieb:
Pass du bloß auf wen du anprangerst, da unten in Deiner Provinzhauptstadt der gutmenschen, die meinen alles besser zu wissen als der Rest des Landes!

weisst du, das böse ist, wir wissen (und koennen!) alles besser :biggrin:

 
albe-fr schrieb:
freerider13 schrieb:
albe-fr schrieb:
Klar, DDR plus Bayern.
Falschen Knopf gedrückt - ausdrücklich KEIN danke für Deinen Post!!!
Du weisst, wer diese Definition geprägt hat? :mrgreen:
freerider13 schrieb:
Pass du bloß auf wen du anprangerst, da unten in Deiner Provinzhauptstadt der gutmenschen, die meinen alles besser zu wissen als der Rest des Landes!

weisst du, das böse ist, wir wissen (und koennen!) alles besser :biggrin:

Einbildung ist ja bekanntlich auch ne Form von Bildung… :lol: :lol: :lol:

Bloß, weil ihr es da unten nicht fertig bekommt die paar Meter über den Tellerrand eures Kleindorfs zu schauen ist die „Welt da draußen“ auch nicht aufn Kopf gefallen…
 
freerider13 schrieb:
Einbildung ist ja bekanntlich auch ne Form von Bildung… :lol: :lol: :lol:

ich vermute du kommst aus Dunkeldeutschland :mrgreen:
 
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