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Erste Aktivisten protestieren auf Skipiste

Status
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L&S schrieb:
Interessant, dass man am Verstand von ein paar Aktivisten zweifelt, während man selbst die Welt auf Kosten der eigenen Bequemlichkeit gegen die Wand fährt ?
Schade, dass es keine Zeitmaschiene gibt, sonst könnte man Menschen aus dem Jahr 2100 fragen, wer den nun dämlich ist:
Die "Spinner" mit ihren Protestaktionen oder der "Normalo" der sich denkt: "Mir egal, bis 2050 kann ich noch Skifahren, dann bin ich sowieso tot!"
Nur ums klar zu stellen:
Mir war die Diskussiuon zu einseitig und natürlich ist das überspitzt formuliert worden( und ich werde auch im Weitern nicht davor zurückschrecken)!
Ich glaub auch, dass diese "Kleber" zu viel vom ihrem Klebstoff/Lösungsmittel abbekommen haben

Aber versucht auch mal wer die Jugend zu verstehn?

Wir fahren ihre Welt gegen die Wand, erwarten uns aber von ihnen ne fette Pension und dass sie uns unsere letzten 20 Jahre den A..... auswischen.
Dann kommt endlich mal Bewegung in die Sache, leider kaum mehr als Absichtserklärungen(Klimakonferenzen), dann macht Putin "Bäh".
Und anstatt schnellstens dafür zu sorgen, dass wir kein Gas mehr brauchen, sponsern wir alle die Idioten, die es bis jetzt verabsäumt haben ihr Haus zu dämmen und machen weiter wie gehabt?

burgi83 schrieb:
Spezialwidde schrieb:
Nicht dass ich im Entferntesten gutheiße was die so treiben (wenn sie mal im Berufsleben stehen und jeden Morgen für ihr Geld ackern müssen und, noch wichtiger, zur Arbeit kommen wollen und das bei Wind und Wetter will ich mal sehen was von der Spinnerei noch übrig bleibt), aber im Vergleich zu den Aktionen an Flughäfen, Autobahnen und dergleichen geht sowas ja noch...
Also stimme dir da voll zu. Mit Schildern auf Probleme hinweisen und Leute darauf ansprechen und zu informieren finde ich ok. Aber was das auf den Straßen oder Flughäfen passiert eben nicht. Wenn dort über Schilder hingewiesen würde, wäre es ok, so nicht. Bei den Straßenblockaden wird meiner Meinung nach, sowieso das Gegenteil bewirkt, nämlich der Ausstoßen von mehr CO2, da die Leute länger unterwegs sind und dann noch mit laufendem Motor rumstehen. Und das eindringen in den Sicherheitsbereich von Flughäfen geht für mich schon in Richtung Terrorismus.
Wie bitte sollen die Klimaaktivisten protestieren?
Sollen sie Briefe schreiben und demonstrieren, aber bitte Sonntag in der früh damit sie niemanden stören??
Aber wenn der Arbeitgeber nicht mitspielt: sofort Streiken!!!
Weil wenns dem nicht weh tut, der es verursacht hat, hilfts nix!
Was hat die Jugend für andere Möglichkeiten, außer Straßen und Flughäfen zu blockieren???

Keine, die aus ihrer Sicht der Dringlichkeit der Situation angemessen wäre und das sehen immer mehr so.

Damit wäre ich auch dort, wo ich eigentlich hinwollte.
Wie geht das weiter...

MMn ist klar, dass sich Teile der der Bewegung radikalisieren werden.
Es hängt nur davon ab, ob und wann die Güne-Wende in Schwung kommt, wie viele dann als Öko-Terroristen enden!
Aber wenn du das was die Klimabewegung bisher angestellt hast, als Terrorismus bezeichnest verklagt dich am Ende die RAF :D

ZB der Fall mit der Rettung und der toten Radfahrerin.
Gäbe es da auch ne Anklage, wenn der Auslöser für den Stau ein Falschparker/defektes Auto ohne TüV gewesen wäre??
Das war nicht lustig, aber auch noch beiweitem kein Terroranschlag...

Aber es ist nur eine Frage der Zeit

BTW. An unseren Deutschen Freunde, von Bekannten aus Tirol:
Sollten bei Fertigstellung des BBT die Zulaufbahnen immer noch nicht in Umsetzung sein, wird’s wohl Probleme mit der Europabrücke und damit der Brennerautobahn geben.
Wenn die Politik mitspielt wird man die Brücke für den Schwerverkehr ein paar Jahre sperren ‘müssen’ und sie generalüberholen. :evil:
Oder sie wird gesprengt und wir brauchen dann 15 Jahre für die UVP und 2 Monate für den Neubau! :evil:
Schönes Beispiel wie man mit nicht eingelösten Versprechen umgehen kann
 
L&S schrieb:
Und anstatt schnellstens dafür zu sorgen, dass wir kein Gas mehr brauchen, sponsern wir alle die Idioten, die es bis jetzt verabsäumt haben ihr Haus zu dämmen und machen weiter wie gehabt?
Na dann hoffe ich, dass dein Haus gedämmt ist und du keine Gasheizung mehr hast.
Es geht halt nicht, dass jedes Haus gedämmt wird und willst du überall Sondermüll.


L&S schrieb:
MMn ist klar, dass sich Teile der der Bewegung radikalisieren werden.
Es hängt nur davon ab, ob und wann die Güne-Wende in Schwung kommt, wie viele dann als Öko-Terroristen enden!
Aber wenn du das was die Klimabewegung bisher angestellt hast, als Terrorismus bezeichnest verklagt dich am Ende die RAF :D
Da solltest du mal genauer lesen, ich habe nur einen bestimmten Bereich als Terrorismus angesehen und das sehe ich jetzt nicht nur in Hinblick auf die Klimaaktivisten, sondern für jeden der versucht unkontrolliert in einen solchen Hochsicherheitsbereich (Flughäfen) einzudringen.

L&S schrieb:
ZB der Fall mit der Rettung und der toten Radfahrerin.
Gäbe es da auch ne Anklage, wenn der Auslöser für den Stau ein Falschparker/defektes Auto ohne TüV gewesen wäre??
Das war nicht lustig, aber auch noch beiweitem kein Terroranschlag...
Auch das habe ich nicht als Terrorismus bezeichnet.
Und ja auch wenn ein Falschparker oder ein defektes Auto ohne TÜV den Weg versperrt sollten diejenigen angeklagt werden.

L&S schrieb:
BTW. An unseren Deutschen Freunde, von Bekannten aus Tirol:
Sollten bei Fertigstellung des BBT die Zulaufbahnen immer noch nicht in Umsetzung sein, wird’s wohl Probleme mit der Europabrücke und damit der Brennerautobahn geben.
Wenn die Politik mitspielt wird man die Brücke für den Schwerverkehr ein paar Jahre sperren ‘müssen’ und sie generalüberholen. :evil:
Oder sie wird gesprengt und wir brauchen dann 15 Jahre für die UVP und 2 Monate für den Neubau! :evil:
Schönes Beispiel wie man mit nicht eingelösten Versprechen umgehen kann
Und du meinst, dass Ganze wird beschleunigt, dadurch das ein paar Möchtegern andere drangsalieren und ihren Willen aufzwingen wollen.
 
burgi83 schrieb:
L&S schrieb:
Und anstatt schnellstens dafür zu sorgen, dass wir kein Gas mehr brauchen, sponsern wir alle die Idioten, die es bis jetzt verabsäumt haben ihr Haus zu dämmen und machen weiter wie gehabt?
Na dann hoffe ich, dass dein Haus gedämmt ist und du keine Gasheizung mehr hast.
Es geht halt nicht, dass jedes Haus gedämmt wird und willst du überall Sondermüll.
Baust du dir deine Hütte so wackelig, dass du sie alle 10 Jahre neuerrichtest? Wenn ja, dann muss ich dir recht geben..
burgi83 schrieb:
L&S schrieb:
MMn ist klar, dass sich Teile der der Bewegung radikalisieren werden.
Es hängt nur davon ab, ob und wann die Grüne-Wende in Schwung kommt, wie viele dann als Öko-Terroristen enden!
Aber wenn du das was die Klimabewegung bisher angestellt hast, als Terrorismus bezeichnest verklagt dich am Ende die RAF :D
Da solltest du mal genauer lesen, ich habe nur einen bestimmten Bereich als Terrorismus angesehen und das sehe ich jetzt nicht nur in Hinblick auf die Klimaaktivisten, sondern für jeden der versucht unkontrolliert in einen solchen Hochsicherheitsbereich (Flughäfen) einzudringen.
Da solltest vielleicht mal genauer lesen, wo hab ich gesagt, dass du das irgendetwas als Terrorismus bezeichnest!?
Wegen der RAF. Die Iroinie war anscheinend immer noch zu gut verpackt. :roll:
burgi83 schrieb:
L&S schrieb:
ZB der Fall mit der Rettung und der toten Radfahrerin.
Gäbe es da auch eine Anklage, wenn der Auslöser für den Stau ein Falschparker/defektes Auto ohne TüV gewesen wäre??
Das war nicht lustig, aber auch noch bei weitem kein Terroranschlag...
Auch das habe ich nicht als Terrorismus bezeichnet.
Und ja auch wenn ein Falschparker oder ein defektes Auto ohne TÜV den Weg versperrt sollten diejenigen angeklagt werden.
Stimme ich dir zu, aber glaubst du, dass èin Fahrzeughalter auch wirklich ne Anklage wegen Behinderung der Rettung bekommt? MMn geschieht das derzeit nur aus politischen Gründen.
Oder um auf das Beispiel in Tirol/Brennerautobahn zurückzukommen:
Da gab es auch Probleme, weil die Rettung nicht mehr auf und Abfahren konnte, weil die LKW alles blockierten.
Hätte man da einfach jeden Frächter der dein Auto auf der Strasse hat verklagen müssen und das Problem löst sich von selbst?
Daher gibt es nun die Blockabfertigungsregelung an besonderen WE.

burgi83 schrieb:
L&S schrieb:
BTW. An unseren Deutschen Freunde, von Bekannten aus Tirol:
Sollten bei Fertigstellung des BBT die Zulaufbahnen immer noch nicht in Umsetzung sein, wird’s wohl Probleme mit der Europabrücke und damit der Brennerautobahn geben.
Wenn die Politik mitspielt wird man die Brücke für den Schwerverkehr ein paar Jahre sperren ‘müssen’ und sie generalüberholen. :evil:
Oder sie wird gesprengt und wir brauchen dann 15 Jahre für die UVP und 2 Monate für den Neubau! :evil:
Schönes Beispiel wie man mit nicht eingelösten Versprechen umgehen kann
Und du meinst, dass Ganze wird beschleunigt, dadurch das ein paar Möchtegern andere drangsalieren und ihren Willen aufzwingen wollen.
Mann könnte auch sagen, dass die dummen/faulen Realitätsverweigerer, gemeinsam mit den Leuten die von der Fortführung der Ausbeutung des Planeten profitieren, unseren Kindern eine kaputte Welt aufzwingen.
Hast du damit kein Problem?
Oder um bei dem Beispiel zu bleiben:
Sollen sich die Tiroler den LKW-Verkehr und die damit einhergehend Umweltbelastung aufzwingen lassen, weil die Deutschen auf freien Wahrenverkehr bestehen, aber andererseits ihre Zusagen wegen den Zulaufstrecken nicht einhalten und daher alles über die Strasse muss?
Hast du damit kein Problem?

Generell gilt: Aufzwingen ist schon ok, solange ich die anderen zwinge!
 
L&S schrieb:
Wir fahren ihre Welt gegen die Wand, erwarten uns aber von ihnen ne fette Pension und dass sie uns unsere letzten 20 Jahre den A..... auswischen.

Was willst Du mit dieser Art von spaltender Rhetorik eigentlich erreichen, außer, dass Du die Menschen gegeneinander aufhetzt? Ich denke, diese Vision einer Endzeit-Apokalypse trifft nicht einmal in "der Jugend" auf ungeteilte Zustimmung. Nicht in Deutschland und erst recht nicht global.

L&S schrieb:
Und anstatt schnellstens dafür zu sorgen, dass wir kein Gas mehr brauchen.....

Gas wurde noch vor einem Jahr von der Politik selbst als Übergangslösung favorisiert, Gasheizungen als umweltfreundlich gefördert. Selbst manches Fernheizkraftwerk wird mit Gas betrieben, und da hast Du wegen Anschlußzwang nicht einmal Einfluss auf die Wahl des Brennstoffs. Außerdem haben wir nun schon unzählige Male durchgkaut, dass regenerative Eneriequellen technisch derzeit noch gar nicht in der Lage sind, fossile Energieträger zu ersetzen. Kohle ist halt noch umweltschädlicher und Atom genau wie vieles andere zu einer Glaubensfrage hochstilisiert worden.

L&S schrieb:
...... sponsern wir alle die Idioten, die es bis jetzt verabsäumt haben ihr Haus zu dämmen

Wie viele Häuser hast Du denn bislang energetisch saniert, dass Du Dir ein Urteil über die Machbarkeit erlauben kannst? Und vieles von dem, was in den 1980ern noch als herausagender Standard galt, taugt heute bestenfalls noch als Mittelfeld.

L&S schrieb:
...... und machen weiter wie gehabt?

Immerhin hat das "wie gehabt" dazu geführt, dass Deutschland einen fast nur halb so großen Pro-Kopf CO2 Austoß hat wie die USA und beim Umweltschutz vor vielen vergleichbaren Industrienationen liegt. So ganz verkehrt kann das daher nicht gewesen sein. Nur funktioniert halt Umweltschutz nicht mit der Brechstange. Du kannst halt in vielen Fällen aus einem Altbau ohne eine Kernsanierung kein Null-Energiehaus machen. Und dazu muss die Hütte nun einmal leer stehen.

L&S schrieb:
Baust du dir deine Hütte so wackelig, dass du sie alle 10 Jahre neuerrichtest? Wenn ja, dann muss ich dir recht geben..
Er meint vermutlich die handwerklichen Fehler, die so manche energetische Sanierung zum Sanierungsfall werden lassen. Den Häuslebauern hat vor 30 Jahren auch niemand gesagt, dass der hochwertige Dämmputz eines Tages Sondermüll sein wird, den man für viel Geld entsorgen muss.

Edit: Typo
 
Ich habe eine Weile eine ähnliche Diskussion in einem anderen Forum verfolgt. Was mir dort aufgefallen und mich verwundert hat: insbesondere von Seiten der Anhänger der LG kamen Kommentare, denenzufolge man anscheinend der Ansicht war, dass sich die Aktivisten selbst eher nicht an die eigenen Vorgaben halten müssten. Die Begründung klang sinngemäß ungefähr so, dass es ja darauf letztlich nicht ankäme, weil sie mit ihren Aktionen so stark auf die Problematik aufmerksam machen würden, dass das eigene Verhalten der Aktivisten im Vergleich dazu keine Rolle spielen würde.

Unter anderem war es darum gegangen, ob und in wieweit die Aktivisten selbst überwiegend den ÖPNV nutzen würden, und es schien sich herauszustellen, dass man für sich selbst Begründungen gesucht hat, warum es doch ein Auto sein musste und man leider nicht den ÖPNV nutzen könnte.
 
Genau das ist das Problem, Wasser predigen und Wein saufen. Wer mal einen Jugend-/Feierraum nach einer Studenten- oder Landjugendparty sauber gemacht hat weiß, dass in dem Fall die größten Dreckschweine oft in den eigen Reihen sitzen. Auch sind es komischerweise diejenigen, die regelmäßig Bilder aus aller Herrgottswelt posten müssen, man muss ja seine Selbstpräsentation auf Instagram up to date halten und da kommt der Familienbesuch bei Oma nicht so toll...

Viele Grüße
 
tobi27 schrieb:
Genau das ist das Problem, Wasser predigen und Wein saufen.

Diesen Eindruck habe ich in den letzten Tagen auch gewonnen, ehrlich gesagt. Komischerweise fanden die LG-Anhänger im Forum das auch gar nicht negativ. So nach dem Motto "Hauptsache ist doch, dass die Leute aufgerüttelt werden und ihr Verhalten ändern und die Politik auf die Forderungen eingeht." Als ich schrieb, dass ich es wichtig finden würde, selbst glaubwürdig rüberzukommen und es deswegen besser finden würde, sich selbst an die eigenen Forderungen zu halten, wurde mir "billiges Framing" vorgeworfen.

Was mir halt aufgefallen war: obwohl man ständig ein 9-Euroticket fordert, schienen die meisten LG-Anhänger selbst wenig Erfahrung mit dem ÖPNV zu haben. Zu den aktuellen akuten Problemen im Regionalverkehr (Personalengpässe, ständige technische Störungen, Zugausfälle im größerem Umfang, Betriebsstörungen ohne Ende, unvorhergesehene Reparaturmaßnahmen an Fahrzeugen, Weichen, Signalen, Streckenabschnitten) wussten sie nichts zu sagen. Dabei würde ich sagen, dass diese chronischen Dauerprobleme als erstes angegangen werden müssten, sonst nützt ein preiswertes Dauerticket auch nichts.
 
Diese ganzen Protestaktionen hätten sich längst erledigt wenn die Medien nicht ständig darüber berichten würden. Wen interessiert es denn ob irgendwer sich auf einer Autobahn oder einem Flughafen festgeklebt hat. Das ist etwa so spannend wie wenn ein Gepäckstück nicht angekommen ist oder jemand mit leerem Tank stehen geblieben ist. Aber natürlich muss man heute allem aus Sensationsgeilheit eine Basis bieten. Was ich insbesondere angesichts der Absurdheit der meisten "Protestaktionen" besonders unnötig finde.
 
osorno schrieb:
Was mir dort aufgefallen und mich verwundert hat: insbesondere von Seiten der Anhänger der LG kamen Kommentare, denenzufolge man anscheinend der Ansicht war, dass sich die Aktivisten selbst eher nicht an die eigenen Vorgaben halten müssten. Die Begründung klang sinngemäß ungefähr so, dass es ja darauf letztlich nicht ankäme, weil sie mit ihren Aktionen so stark auf die Problematik aufmerksam machen würden, dass das eigene Verhalten der Aktivisten im Vergleich dazu keine Rolle spielen würde.

Gab es alles genau vor 100 Jahren: es sind in Deutschland am Ende nur 2 Diktaturen draus geworden.

Es gab bis 1989 einen Spruch der Allgemeingut war östlich der Mauer:
"Alle Menschen sind gleich...nur manche sind etwas gleicher."

Es ist, in Ermangelung der nicht mehr so verarmten Massen trotz Neudefinitionen von Armut, einfach nur das Thema Klimaschutz gekapert worden um die ewig gleiche IdeologieSosse diesmal in blauen oder grünen Gefässen zu verkaufen.
 
NeusserGletscher schrieb:
Immerhin hat das "wie gehabt" dazu geführt, dass Deutschland einen fast nur halb so großen Pro-Kopf CO2 Austoß hat wie die USA und beim Umweltschutz vor vielen vergleichbaren Industrienationen liegt. So ganz verkehrt kann das daher nicht gewesen sein.

Wer bist Du & was hast Du mit unserem Gletscher gemacht...??? 8O
Ein Lob auf die Politik in diesem Lande??? Account gekapert oder sind da Drogen im Spiel? ;D
 
Ne Aktivistin?
 
Julian96 schrieb:
Diese ganzen Protestaktionen hätten sich längst erledigt wenn die Medien nicht ständig darüber berichten würden. Wen interessiert es denn ob irgendwer sich auf einer Autobahn oder einem Flughafen festgeklebt hat.
…
Frei nach Schiller: „kleben und kleben lassen“
 
Klar is es wichtig, dass man Protestiert und es muss sich auch was ändern, aber im großen Stil, weltweit, was bringt es uns persönlich wenn ein paar Aktivisten den deutschen oder auch in weiteren europäischen Länder aufn Keks gehen?
Wir sind meiner Meinung doch bloß ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wenn man da andere (größere) Nationen sieht…
Und was viele immer nicht bedenken, ist der Internationale Transport. Riesige Schiffe die Abertausende Tonnen Schweröl verbrennen, Flugverkehr usw.
Aber an sowas ändert eine Nation oder ein paar Nationen doch nichts

Und außerdem verbraucht beim Skitourismus doch die An und Abfahrt am Meisten Energie. Da wären wir wieder beim Thema ÖPNV. Und Schienenfernverkehr
 
In der großen Klimadiskussion habe ich die Doku zu der Geschichte des Verbots von FCKW ab den 1970ern verlinkt. Damals sahen einige Wissenschaftler die Gefahr, dass die Ozonschicht und damit unser globaler UV-Filter nachhaltig beschädigt würde. Nicht alle Wissenschaftler und Forscher sahen dies so. Aber anstatt zu spalten hat man sie mit ins Boot genommen. Die Industrie hat mitgezogen und Alternativen entwickelt. Den Verbrauchern hat man weder Kühlschränke noch Spraydosen verboten, sondern Produkte mit weniger gefährlichen Kühl- und Treibmitteln verkauft. Für mich völlig überraschend waren neben Ronald Reagan auch die studierte Chemikerin Margret Thatcher auf politischer Ebene die treibenden Kräfte und sorgten für ein weltweites Verbot von FCKW. Der ganze Prozess hat sich zwar hingezogen, aber am Ende hat sich die Ozon-Schicht wieder erholt.

Wenn alle am gleichen Strang ziehen und vor allem bezahlbare Alternativen entwickelt werden, dann bekommt die Menschheit auch die Kurve.

Was für ein Kontrast zu der Klima-Hysterie heutiger Tage.

Man kann mit überzogener Panikmache und Forderungen auch am Ende den eigenen Zielen mehr schaden als nutzen. Vor allem aber hilft beides nicht, technische Herausforderungen zu lösen. Durch solche Aktionen wird kein einziger Energiespeicher und nicht ein Meter HGÜ-Leitung gebaut.
 
NeusserGletscher schrieb:
In der großen Klimadiskussion habe ich die Doku zu der Geschichte des Verbots von FCKW ab den 1970ern verlinkt. Damals sahen einige Wissenschaftler die Gefahr, dass die Ozonschicht und damit unser globaler UV-Filter nachhaltig beschädigt würde. Nicht alle Wissenschaftler und Forscher sahen dies so. Aber anstatt zu spalten hat man sie mit ins Boot genommen. Die Industrie hat mitgezogen und Alternativen entwickelt. Den Verbrauchern hat man weder Kühlschränke noch Spraydosen verboten, sondern Produkte mit weniger gefährlichen Kühl- und Treibmitteln verkauft. Für mich völlig überraschend waren neben Ronald Reagan auch die studierte Chemikerin Margret Thatcher auf politischer Ebene die treibenden Kräfte und sorgten für ein weltweites Verbot von FCKW. Der ganze Prozess hat sich zwar hingezogen, aber am Ende hat sich die Ozon-Schicht wieder erholt.

Wenn alle am gleichen Strang ziehen und vor allem bezahlbare Alternativen entwickelt werden, dann bekommt die Menschheit auch die Kurve.

Was für ein Kontrast zu der Klima-Hysterie heutiger Tage.

Man kann mit überzogener Panikmache und Forderungen auch am Ende den eigenen Zielen mehr schaden als nutzen. Vor allem aber hilft beides nicht, technische Herausforderungen zu lösen. Durch solche Aktionen wird kein einziger Energiespeicher und nicht ein Meter HGÜ-Leitung gebaut.
Das mit den FCKWs stimmt schon, das Montrealer Protokoll usw.
Hat von 1974( entdeckung) bis 1989 gedauert bis zum Verbot.
Der Unterschied zum Klimawandel:

Ohne UV-Schicht gibts keine Landwirtschaft und ein derartiges Szenario erschien damals innerhalb von wenigen Jahrzehnten möglich. Beim Klimawandel sind die Zeiträume größer, daher interessiert es weder Wähler noch Politiker, die nur bis ans eigene Ende denken.

Und bei den FCKW hatte es sich um ein Nischenprodukt gehandelt, das man mittlerweile überall ersetzt hat, während die Wirtschaft heute ohne Öl/Gas komplett zum Erliegen käme.

Damals hätt der Normalbürger nicht kapiert, was das sonst geschehen wäre, damals hatte man noch eher Angst vor dem Atomkrieg , falls du dich erinnnerst..Wogegen heute jedes Kind in der Schule erfährt, was wir ihnen hinterlassen

Der wichtigste Unterschied: Michail Iwanowitsch Budyko hat Lyndon B. Johnson 1965 vor dem Klimawandel gewarnt und was ist seit dem geschehen??

Sollen wir wirklich nochmal 55 Jahre verhandeln bis wir gemeinsam eine Lösung haben? Gerade in Zeiten wie diesen, wo man sich gerade noch bei der Uhrzeit einig ist?

Diese Argumentation hätte ich 2000 noch gekauft.
Aber während du Konsens forderst, (für den du als letzter zu haben wärst,) läuft alles weiter wie gehabt....Gratulation
 
Das mit dem FCKW Verbot find ich an der Stelle ein klassischer Äpfel-Birnen Vergleich. Genauso wie das bei diesem neuen Dreckszeug R1234YF, mit dem neuere Fahrzeugklimaanlagen befüllt werden müssen!!, technisch gesehen braucht das kein Mensch, mittels Lobbyarbeit durchgesetzt wurde obwohl das Zeug absolut lebensgefährlich und auch in hohem Maße umweltschädlich ist. Das würde genauso mit umweltfreundlichen Kohlenwasserstoffen gehen wie man es ja bei Kühlschränken schon lange macht. Die laufen mit Feuerzeuggas. Verbleites Benzin war auch so eine Geschichte, wenn die Politik und Lobby es will interessiert es keine Sau ob man die ganze Welt vergiftet. Das hat man auch beim Glühlampenverbot gesehen, wir mussten uns alle die hochgiftigen Energiesparlampen kaufen und jetzt, oh Wunder, sind die auch plötzlich böse und verboten. Komisch... Man muss sich endlich mal von dem Gedanken lösen dass Politik zum Wohle des Volkes und der Umwelt handelt. Das hat sie nie und das wird sie nie. Es muss dem Volke halt nur irgendwie nachvollziehbar verkauft werden. Für die FCKW gibt es jedenfalls tragfähige Alternativen, in den allermeisten Fällen hat man deren Einsatz ja damit begründet dass sie unbrennbar sind und die Anwendersicherheit damit erhöht wird. Die selben technischen Eigenschaften kann man hier mit ganz normalen Kohlenwasserstoffen erreichen, das einzige Manko ist da halt die Brennbarkeit. Das kann man mit einem bisschen guten Willen handeln. Früher hatte die Jugend halt weniger Spaß weil Deospray ein Feuerzeug ausgeblasen hatte und sich nicht als Flammenwerfer missbrauchen ließ... Mit der Energieversorgung sieht es freilich anders aus. Das kann man so echt überhaupt nicht vergleichen. Ohne Energie geht es eben heutzutage gar nicht mehr. Ich denke wir sind und alle einig, es muss sich was ändern, aber es hat keinen Sinn die Energiewende ohne Rücksicht auf Verluste am Knie abzubrechen ohne dass die Technik es wirklich hergibt. Ein Energiekollaps hätte auch verheerendste Auswirkungen. Das Problem bei solchen Aktivistenaktionen ist doch: Die jungen Leute sind verklärt. Sie sehen nur ihre Seite, man muss jetzt alles tun, koste es was es wolle. Die sind sich der Tragweite ihrer Aktionen gar nicht bewusst. Wenn ich mich in den (sozialen) Medien so umschaue haben sie eigentlich das Gegenteil erreicht, man macht sich nur noch lustig darüber und nimmt sie erstrecht nicht ernst. Ich erinnere mich gerne an meine eigene Jugend zurück, damals war es lebensgefährlich in den Rein zu fallen. Damals wollten wir auch alle die Welt retten. Stoppt den sauren Regen, rettet die Flüsse, verbietet Papierhandtücher, rettet die armen Kinder in Afrika...Man ließ sich da begeistert mitreißen. Wenn ich bedenke dass das noch ein Vorwand gewesen wäre die verhasste Schule zu schwänzen, ein Traum! Deswegen tut mir diese Generation eher leid weil ich sehe wie man sie instrumentalisiert. Aber dann kam das Berufsleben, man hat erkannt dass sich nicht alles was sich toll anhört auch praktikabel ist und dann war die Begeisterung vorbei. Jetzt mal ehrlich: Habt ihr mal so einen Aktivisten gesehen der in Lohn und Brot steht und sich jeden Tag auf die Arbeit bequemt? So long...
 
NeusserGletscher schrieb:
Man kann mit überzogener Panikmache und Forderungen auch am Ende den eigenen Zielen mehr schaden als nutzen. Vor allem aber hilft beides nicht, technische Herausforderungen zu lösen. Durch solche Aktionen wird kein einziger Energiespeicher und nicht ein Meter HGÜ-Leitung gebaut.
Insbesondere weil es vorerst in Deutschland nur um das 9-Euro Ticket und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h auf Autobahnen geht. Das kann man auch über Petitionen erreichen.

Franken_Lorenz schrieb:
Und außerdem verbraucht beim Skitourismus doch die An und Abfahrt am Meisten Energie. Da wären wir wieder beim Thema ÖPNV. Und Schienenfernverkehr
Das erinnert mich an meine Bahn-Anreise ins Tannheimer Tal in diesem Frühjahr. Da hätte ich in Ulm fast den Anschlusszug verpasst und eine Stunde warten müssen.
 
burgi83 schrieb:
Das erinnert mich an meine Bahn-Anreise ins Tannheimer Tal in diesem Frühjahr. Da hätte ich in Ulm fast den Anschlusszug verpasst und eine Stunde warten müssen.

Ich bin letztes Wochenende von München nach Stuttgart und zurück gefahren. Wohlgemerkt, da ist vor kurzem die neue Schnellstrecke zwischen Wendlingen und Ulm eröffnet worden.

Bei der Hinfahrt habe ich vier Stunden gebraucht, weil der Zug in Günzburg kaputt gegangen ist und wir fast zwei Stunden lang in der Kälte herumstehen mussten, bis uns irgendwann ein anderer Zug eingesammelt hat. Bei der Rückfahrt war eine wichtige Weiche kaputtgegangen, sodass die neue Schnellstrecke stundenlang nicht befahren werden konnte. Züge wurden umgeleitet oder fielen aus.

Meiner Ansicht nach wäre es sinnvoller und dringender, zuerst diese ständigen Infrastrukturprobleme zu lösen, bevor man irgendwelche Einheitstickets anbietet, die rein gar nichts bringen, solange das Bahnfahren eher einer Lotterie gleicht.
 
Immerhin ist die Lotterie dann billig, die Gewinnaussichten werden halt noch schlechter...
 
burgi83 schrieb:
Insbesondere weil es vorerst in Deutschland nur um das 9-Euro Ticket und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h auf Autobahnen geht. Das kann man auch über Petitionen erreichen.

und das glaubst Du selber? Wahrscheinlich glaust du auch an den Weihnachtsmann....

Ich halte diese Proteste fuer sinnvoll - hier in Freiburg steht der Verkehr eigentlich seit zwei Monaten ein bis zweimal die Woche auf einer wichtigen Verkehrsachse. Dabei wird immer darauf geachtet, dass eine Fahrspur fuer Rettungsfahrzeuge schnell frei gemacht werden kann - da klebt dann niemand. Ich glaube, dass fällt mehr auf und fuehrt auch zu mehr als irgendwelche Petitionen.
 
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