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Seilbahnjunkie schrieb:
albe-fr schrieb:
bei einem Zug kann ich "Ungenauigkeiten" leicht am Schaltgriff ausgleichen - hier wird das in der elektrischen Variante gelöst?-

Eine elektronische Schaltung einzustellen ist viel einfacher als eine mechanische. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube man muss nicht mal mehr die Begrenzungen am Schaltwerk mit Schrauben einstellen.

Hast duo damit Erfahrung? Ich finde das enorm spannend, auch wenn es mir irgendwie davor gruselt, dass ich einen Gang runter schalte und die Elektronik gleichzeitig Umwerfer und Schaltwerk bedient...
 
Leider nein, wie hat scratch es so schön ausgedrückt, ich habe keinen Geldscheißer. Ich habe aber grad mal ein Video dazu rausgesucht. Die Limiter muss man wohl tatsächlich noch mechanisch einstellen, aber das muss man bei den mechanischen ja auch machen:



Der größte Vorteil ist aber, dass die sich einfach nicht so sehr verstellt wie mechanische, man muss das also gar nicht so oft machen.

Was das Schaltverhalten angeht, das kann man ja einstellen. Man kann die ganz normal wie eine mechanische einstellen und alles manuell schalten. Wobei der Umwerfer trotzdem ein bisschen wandern kann, damit man auch extreme Kettenlinien fahren kann. Das erhöht die Nutzbarkeit der Gänge, aber man muss es natürlich trotzdem nicht nutzen wenn man nicht will, denn die elektronische Schaltung kann natürlich auch nicht magisch die ungünstige Belastung der Kette bei solchen Kettenlinien verhindern.
Wenn du aber möchtest, dann kannst du bei einer Schaltung mit mehreren Zahnkränzen vorne auch auf den zweiten Schalthebel verzichten. Wie gesagt, das ist optional, aber bei einer mechanischen Schaltung geht es halt gar nicht erst. Und während man sich bei einer mechanischen Schaltung darüber unterhält ob man 2 oder drei Gänge mit einem Druck schalten kann, kann man mit der Elektronik einfach alle Gänge mit einem Druck durchschalten, auf Wunsch auch inkl. Umwerfer. Auch das lässt sich konfigurieren.
 
Wobei sich zumindest beim MTB der Aspekt Umwerfer mehr oder weniger erledigt hat. Das wäre ein echter Vorteil gewesen.
Bei 1x Antrieben schaltet man zumindest mit Gripshift oder den teureren Shiftern Gott sei Dank ebenfalls mehrere Gänge.
 
Zum Glück stimmt das ja nicht, denn mit einer 1x schafft man eben einfach nicht die Bandbreite einer 2x oder gar 3x. Ich fahre 2x, weil sie mir mein Bike mit der 3x geklaut haben. Das vermisse ich schon.
 
Du persönlich fährst gerne 2x/3x, aber auf dem Markt findest du oberhalb der Einstiegsgrütze fast ausschließlich Bikes mit 1x Antrieben.
Ausnahmen gibt es, aber die sind wirklich deutlich in der Minderheit.
 
2-fach habe ich noch nie verstanden, immer noch den Hassel mit 'nem Umwerfer plus zweitem Shifter... und gewichtsmäßig spart man da auch nichts.

Wenn ich neu Aufbauen wuerde, käme fuer mich nur 1x12 in Frage. Mit der 10-45 Kassette erreiche ich quasi die selbe Bandbreite wie bei meinem aktuellen 3x9 Setup mit 22-32-44er Kurbel und 11-26er Kassette.
 
Ich bin eigentlich auch immer gerne 3er Gefahren, auch wenn man vorne das große Blatt recht oft nach Aufsetzern wechseln musste. Gibt es aber nicht mehr wirklich. Wobei ich mich inzwischen mit 1x12 und nem guten Spread ganz gut Anfreunden kann, allerdings maximal mit einem 32er Kettenblatt und nicht den Riesendingern die gerne auch an Enduros montiert werden. Ich will ja auch noch auf Steilen Pfaden gut bergauf kommen.
 
albe-fr schrieb:
Aussage meines Händlers bezüglich der Komplettgruppe M9100 und M8050 - und im Vergleich zu diversen Versendern koennte er beides sofort liefern.

Du vergleichst also eine mechanische XTR mit einer elektrischen XT-Gruppe und schlussfolgerst wegen der Aussage deines Händlers daraus:

albe-fr schrieb:
das sehe ich nicht so - sowohl als xt, als auch als xtr ist die elektrische Schaltung aktuell billiger als die konventionelle.

Ja, so kann man sich seine eigene Realität auch zurecht fantasieren :D
Aber lassen wir das, bringt eh nix.

hch schrieb:
Ich bin eigentlich auch immer gerne 3er Gefahren, auch wenn man vorne das große Blatt recht oft nach Aufsetzern wechseln musste. Gibt es aber nicht mehr wirklich. Wobei ich mich inzwischen mit 1x12 und nem guten Spread ganz gut Anfreunden kann, allerdings maximal mit einem 32er Kettenblatt und nicht den Riesendingern die gerne auch an Enduros montiert werden. Ich will ja auch noch auf Steilen Pfaden gut bergauf kommen.

Ich hatte ja auch ziemlich bedenken, was 1x12 betrifft. Würde aber inzwischen absolut nicht mehr wechseln wollen. Vorne 30er KB, hinten 10-50...reicht mir und komme sehr gut damit zurecht. Die neuen haben ja hinten sogar 10-52, da würde dann vorne ein 32er auch reichen, dann hat man auch enorme Bandbreite ohne doppelte Gänge und den lästigen Umwerfer. Rede allerdings nur für MTB. Bei Rennrad/Tourenrad sieht es da natürlich anders aus.
 
Also Shimano bietet die XT noch immer auch als 2x an. Die Schaltbandbreite steigt dabei immerhin von 510 % auf 620 %, das ist schon was.
 
Ich fahre 1x12 mit 32er Blatt und 11-50 Kassette mit X0 Gripshift/XX1 Schaltwerk und habe am anderen Bike ne klassische 3x9XTR. Ganz ehrlich: Kein Wunder, dass sich 1x12 durchgesetzt hat. Gerade mit Gripshift in kürzester Zeit die gesamte Bandbreite zu schalten, auch unter voller Last. Ich vermisse auch nichts an Abstufungen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Also Shimano bietet die XT noch immer auch als 2x an. Die Schaltbandbreite steigt dabei immerhin von 510 % auf 620 %, das ist schon was.

sogar als 3x... - M8000 - aber im MTB Bereich braucht man aus meiner Sicht diese Bandbreite nicht.

Ich fahre bei 3x hinten:

11-32 - 580% - wenn ich mit den Kids unterwegs bin
11-26 - 470% - im Alltag
11-23 - 420% - fuer Wettkampf

im Touren/Reisebereich sieht das anders aus.
 
Bin Heilfroh, dass ich vor 2 Jahren die Gelegenheit genutzt habe und mir mein Giant Propel gegönnt habe.
nichtmal 2200€ mit DI2, dafür bekommst gerade nur Einsteigerbikes mit mechanischer Schaltung.
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Manko, es ist die Felgenbremsversion geworden. Manchmal würde ich mir schon Disc wünschen, besonders bei kritischen Fahrmanövern.. Ein blockierendes Hinterrad ist einfach gar nicht schön...
Derzeit steht noch ein Gravel auf der Einkaufsliste, aber ist ja nix lieferbar.

Dann gibts noch ein Trailbike, soweit zufrieden, aber Standardkost, Radon Skeen Trail (2017)
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Grund für das Gravel ist, dass mir das Skeen auf Waldwegen einfach zu lahm ist und zuviel wippt, trotz nur 130mm Federweg.
 
albe-fr schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Also Shimano bietet die XT noch immer auch als 2x an. Die Schaltbandbreite steigt dabei immerhin von 510 % auf 620 %, das ist schon was.

sogar als 3x... - M8000 - aber im MTB Bereich braucht man aus meiner Sicht diese Bandbreite nicht.

Ich fahre bei 3x hinten:

11-32 - 580% - wenn ich mit den Kids unterwegs bin
11-26 - 470% - im Alltag
11-23 - 420% - fuer Wettkampf

im Touren/Reisebereich sieht das anders aus.

wobei du auch schreibst, im Touren/Reisebereich ist es wieder anders! Gibt halt doch einige, die a) nur 1 MTB haben und b) dies dann auch für Mehrtagestouren nutzen (und vielleicht auch nicht selber gewichtsoptmimiert und professionel traininert sind ;-) ). Und bei 6 Tagen durch die Alpen ist man an einigen langen Anstiegen dann doch für den kleinsten Berggang ganz froh...

Ich hab bisher auch noch 3x10 (oder 3x9, müsste ich zählen) und beobachte den Markt aktuell auch ein wenig skeptisch wegen 1x12 (viel was anderes findet man an besser ausgestattenen Bikes nicht mehr). So langsam finde ich mich damit ab, dass es beim nächsten Bike auch 1x12 wird, dann aber 30 bzw. 32 vorne und 52 hinten. Vmax in der Ebene wird dann halt etwas weniger.
 
albe-fr schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Also Shimano bietet die XT noch immer auch als 2x an. Die Schaltbandbreite steigt dabei immerhin von 510 % auf 620 %, das ist schon was.

sogar als 3x... - M8000 - aber im MTB Bereich braucht man aus meiner Sicht diese Bandbreite nicht.

Ich fahre bei 3x hinten:

11-32 - 580% - wenn ich mit den Kids unterwegs bin
11-26 - 470% - im Alltag
11-23 - 420% - fuer Wettkampf

im Touren/Reisebereich sieht das anders aus.

die M8000 ist aber nicht mehr die aktuellste Version der XT, das ist die von 2015 (die ich auch fahre, und mit der ich bei 2x11 sehr zufrieden bin, auch wenn ich die vorherige 3x11 aus der gleichen Serie vermisse), aktuell ist die 8100er Serie von 2019. Mit letzterer ist Shimano von 11 auf 12 Zahnkränze gewechselt, bietet dafür aber nur noch 1x und 2x an, was aber immerhin mehr Auswahl ist als bei SRAM.

Sind denn die 580 % mit 1x12 möglich? Wie gesagt, ich habe für die XT die Werte 510 % für 1x12 und 620 % für 2x12 gefunden. Für noch mehr braucht man dann schon ein Pinion Getriebe (übrigens standardmäßig mit Grip Shift, was ich persönlich nicht so mag). Das wäre zwar toll, ist aber preislich jenseits von gut und böse.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
die M8000 ist aber nicht mehr die aktuellste Version der XT, das ist die von 2015 (die ich auch fahre, und mit der ich bei 2x11 sehr zufrieden bin, auch wenn ich die vorherige 3x11 aus der gleichen Serie vermisse), aktuell ist die 8100er Serie von 2019.
stimmt, ich meinte die XT T8000 - die ist im Treckinbereich immer noch aktuell, und da gibt es dann sogar eine 48-36-26 Kurbel, auf der man bestimmt diverse Kombinationen fahren kann. Koga verbaut die aktuell z.b. immer noch.


Seilbahnjunkie schrieb:
Sind denn die 580 % mit 1x12 möglich?
soweit ich weiss nicht, 555% sind mit der 9-50 Kassette von e-thirteen drin und die ist fuer die Grösse auch noch schön leicht. Natuerlich kein Vergleich zu meiner 11-26 mit 172 g ;-)


Seilbahnjunkie schrieb:
Für noch mehr braucht man dann schon ein Pinion Getriebe (übrigens standardmäßig mit Grip Shift, was ich persönlich nicht so mag). Das wäre zwar toll, ist aber preislich jenseits von gut und böse.
Bin ich noch nie gefahren, kenne da nur die Rohloff Nabe, aber Grip-Shift ist nicht mein Fall und ausserdem schränkt man damit die Auswahl an Rahmen schon enorm ein... Ich weiss gar nicht, was das einzeln kostet, aber viel teurer als eine XTR Gruppe ist das wahrscheinlich auch nicht.
 
So richtig verstehe ich diese grunsätzliche Bankbreitendiskussion gar nicht. Entweder man ist eher im Gebirge unterwegs und fährt bei 1x12 ein kleines 30er Kb oder man ist im Hügelland oder Flachland unterwegs und nimmt entsprechend 32/34 Zähne. Kosten 15 (Stahl) oder 25 Öre und lassen sich bei Bedarf auch easy wechseln.
 
Ich finde die Bandbreite sehr wichtig, um auch mal 25-30% bei mäßiger Fitness hochzukommen und auf dem gleichen Bike im Gefälle und/oder bei Rückenwind auf Schotterpisten oder Asphaltpassagen schnelle Gänge zur Verfügung zu haben. Das beides gibt es im hügeligen Alpenvorland ebenso wie im Gebirge.
 
3303 schrieb:
Ich finde die Bandbreite sehr wichtig,
die frage ist halt wieviel davon... im Roadbereich haben sich <400% durchgesetzt - ausgehend von einer 36/52 Kurbel kommen die meisten Bikes mit 11-30er Kassette und di meisten meiner Kumpel wechseln eher Richtung 11-25 als 11-28. Wir haben hier aber auch kein Gebirge sondern nur den Schauinsland vor der Haustür. Auf dem MTBN reichen mir 400% voll aus, sollte ich die 8 km/h nicht mehr halten koennen, kann ich auch gleich schieben. Wenn ich die bei einer 60er Kadenz trete, dann erreiche ich bei einer 90er immer noch eine Geschwindigkeit von von knapp 50.

Im MTB Bereich beobachte ich hier in der Gegend meist 10-45, vereinzelt aber auch 11-40 bei 1x Anrieb.
 
judyclt schrieb:
So richtig verstehe ich diese grunsätzliche Bankbreitendiskussion gar nicht. Entweder man ist eher im Gebirge unterwegs und fährt bei 1x12 ein kleines 30er Kb oder man ist im Hügelland oder Flachland unterwegs und nimmt entsprechend 32/34 Zähne. Kosten 15 (Stahl) oder 25 Öre und lassen sich bei Bedarf auch easy wechseln.

Es gibt auch Gegenden wo Flache Tälter und steile Berge nahe beieinander sind. Ich habe z.B. einige Touren bei denen ich am Ende recht lang durchs Inntal heim radle. Da war die Kombination aus sehr kleinen Übersetzungen und sehr großen schon Top, auch wenn es natürlich ohne die großen letztendlich auch geht.

Was ist eigentlich aus der Idee mit den innenliegenden Getrieben für Tretlager geworden? Vor zig Jahren hatte das mal ein Freund und bis auf den exorbitanten Preis fand ich das für ein MTB eigentlich perfekt.
 
albe-fr schrieb:
Im MTB Bereich beobachte ich hier in der Gegend meist 10-45, vereinzelt aber auch 11-40 bei 1x Anrieb.

Echt? Die müssen aber alle wenig Gewicht und viel Kraft oder winzige Kettenblätter haben. Mein 50er brauche ich mit 32er Kb auch im Sauerland hin und wieder, obwohl ich weder über 80kg wiege noch völlig unsportlich bin (auch wenn es dank Corinna bergab geht (.
Da hier schon von e13 die Rede war: Kann ich zumindest für die SRAM Eagle Antriebe nicht empfehlen. Hab ich wieder aussortiert. Eine leider viel teurere X0 fährt auch viel besser.
 
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