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kaldini schrieb:
hier gehts um Fahrräder und nicht um Mopeds ;-) das Unterrohr und die Tretkurbel sind etwas zu dick ;-)

oohhps , gibt es unter den Moderatoren unterschiedliche Ansichten zum Thema Fahrrad.... :biggrin:

Ich denke man kann das E-Bike nicht mehr weg diskutieren... :D
Es soll von mir aus jeder mit dem glücklich werden, was Ihm am besten taugt...

Nur wenn dann solche E-Bike Spezialisten Ihre Tour mit dem E-Bike, dann noch auf Strava hochladen....
und die Motorleistung dann als Ihre Muskelkraft verkaufen....
denen wünsche ich dann bei jeder Ausfahrt einen Akku Schaden..... :biggrin:
 
Für das E Mountainbike gibt es ein separates Thema.
Es wäre schade, wenn diese Diskussion hier den Fahrradthread überlagern würde.
Falls das nicht zu verhindern sein sollte, werde ich ein separates Thema zum klassischen Fahrrad ohne Hilfsmotor eröffnen.
 
naja, ich hatte hier halt einfach mal "mein Fahrrad" gepostet - ergo einmal mit und einmal ohne E-Unterstützung.
Das Thema E-Bike hinsichtlich Touren etc. zu trennen seh ich als nicht ganz korrekt an, ist aber wie die ewige Diskussion zwischen Tempolimit Befürwortern und Gegnern sehr emotional aufgeladen.

Ich für meinen Teil habe entschieden das Thema E-Bike als MTB bewusst so zu kaufen da ich als Einsatzgebiet ein vielfältiges Terrain habe:
1) Weg zur Arbeit (gerne morgens schnell ohne große Anstrengung auf voller Unterstützung...)
2) Weg von der Arbeit (gerne abends dann querfeldein und über Singletrails hier in der Umgebung - da hast den Kopf frei).
das allein in Kombi geht schon mit dem EBike sehr fein da ich morgens entspannt mit 25er Schnitt ins Büro radeln kann und abends dann mit minimaler Unterstützung die Heimreise antrete.

3) mit dem Hund Gassi - ja, der Labbi freut sich über abends mal kurz 10 Kilometer gemütlichen Trab bei Schönwetter durch Wälder und Trails
4) alleine Gassi - ja der Mensch freut sich abends mal kurz 40 Kilometer mit wechselnder Unterstützung (Waldweg bergauf - mit 25 und mittlerer Stufe ist immer noch anstrengend :) / Singletrails und Bergab natürlich ausgeschaltet...) der Radius erweitert sich einfach auch ungemein. Mit dem MTB bin ich früher seltenst 40km +X gefahren. Heute absolut kein Problem

5) mit nem ultratrainierten Kumpel anspruchsvolle Strecken fahren - da haben wir beide Spass dran. Beispiel letztes Jahr aufs Golmer Joch hoch - er mit Muskelkraft, ich auf minimaler Stufe Akkubetrieben. Normalerweise - er fährt halt Rennen und das durchaus im Gelände bzw. hochalpin etc... - käme ich da nicht mal im Ansatz mit bzw. hätte er keinerlei Spass weil er ständig auf mich warten müsste. So ergänzt es sich und - ja für mich unfitten Kerle sind auch wenige tausend Höhenmeter mit dem EMTB "Sport"

6) Rennradtouren - damit fang ich erst an, merke aber dass in diesem Jahr gegenüber den Jahren zuvor die Kondition zu Saisonsbeginn deutlich besser ist (trotz nur 9 Skitage dieses Jahr...). Somit für mich der klassische Beweis dass das Thema E-Bike einfach auch für die Grundkondition was bringt.

und jetzt steinigt mich, dass ich die Diskussion hier reingetragen habe :)
 
Ich find es irgendwie lustig, dass du dich gleich derartig rechtfertigen willst ;)

Es gibt mit Sicherheit viele Gründe, warum man sich ein bestimmtes Rad kauft und das muss jeder selber mit sich ausmachen. Aber als "klassischen Beweis, dass ein E-Bike für die Grundkondition was bringt", will ich so nicht stehen lassen. Wenn, dann überwindet man damit eher den inneren Schweinehund. Aber Grundausdauer kann man im Prinzip mit allen Rädern aufbauen, sofern man will ;) .

Um auf das Thema zurück zu kommen, ich fahre aktuell mit einem Last Glen (Fully) oder Last Fastforward (Hardtail) :)

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scratch schrieb:
Aber als "klassischen Beweis, dass ein E-Bike für die Grundkondition was bringt", will ich so nicht stehen lassen. Wenn, dann überwindet man damit eher den inneren Schweinehund. Aber Grundausdauer kann man im Prinzip mit allen Rädern aufbauen, sofern man will ;) .

das ist sicher richtig - aber nochmal: ob ich nochmal kurz mit dem Teil rausgeh weil sich mein Radius deutlich erweitert oder ob ich einfach keine Lust mehr auf immer die gleiche Ochsentour hab ist schon ein Unterschied.
Als Beispiel auch das Thema Weg zur Arbeit - so ist es kalkulierbar und statt Auto nehm ich nu halt das Bike. Sicher Schweinehundbezogen aber da greift eigentlich Henne Ei wiederum :)
 
meine Sorge ist eher, dass in Zukunft immer mehr Wege für Radfahrer gesperrt werden. Früher gab es einige Radler, die sich langsam den Berg raufkubelten und dann hier und da mal nen Trail fuhren (das war dann auch für die meisten Wanderer was besonderes und man grüßte sich und hatte Spaß).
Aktuell wird es immer mehr, schnell mit Vollgas aufn Berg, Trail runter shreddern und das dann gleich nochmal solange der Akku hält.
Und wenn es dann zu viel wird, gilt generelles Fahrverbot und nicht nur für "Mit Motor".
 
kaldini schrieb:
Aktuell wird es immer mehr, schnell mit Vollgas aufn Berg, Trail runter shreddern und das dann gleich nochmal solange der Akku hält.
Und wenn es dann zu viel wird, gilt generelles Fahrverbot und nicht nur für "Mit Motor".
Was mir in den letzten Jahren auch aufgefallen ist, dass die Anzahl der Radfahrer auf Passstraßen erheblich zugenommen hat. Das ist dann beim Autofahren schon ziemlich anstrengend. Wie bei so vielem, sollte man auch hier gemäßigt sein und es von beiden Seiten nicht übertreiben.

Und damit hier auch noch etwas wirkliches Ontopic kommt, hier noch mein Fahrrad, das 2019er-Modell des Scott Aspect 740:
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2019er-Modell des Scott Aspect 740


Kleine Anmerkung noch zum Fahrrad: Das Fahrrad wurde mir im November 2018 - damals war es vier Wochen alt - geklaut. Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen liegt bei 3 %. Dementsprechend hatte ich nicht viel Hoffnung das Fahrrad je wieder zu sehen. Im Februar 2019 ist es dann völlig überraschend der Polizei in Benutzung "ins Netz" gegangen. Zwei Monate später (!) hat mich dann die Polizei informiert, dass sie mein Fahrrad wieder gefunden hätten und dass ich es abholen könnte. Die ausführliche Anzeigenaufgabe mit einer Bearbeitungszeit von einer Stunde inklusive Bildern bei der Polizei hatte sich damit ausgezahlt. Zwischenzeitlich hatte ich sogar schon ⅔ des Kaufpreises von der Versicherung zurückbekommen. Das musste dann wiederum der Versicherung zurückgezahlt werden, da das Fahrrad sonst Eigentum der Versicherung gewesen wäre.
 
Ich hab derzeit 2 Rennräder und 1 Mountainbike alle von Canyon. Davor hatte ich ein Kuota Rennrad, mit dem ich zwar nie Probleme hatte, allerdings ist der Unterschied billiges Alurad zu Canyon-Carbonrad bergauf schon gewaltig.

Das Mtb ist ein Grand Canyon Aluminium aus 2010:
mtbhsk9h.jpg


Canyon Ultimate CF SLX 9.0 Team aus 2011:
nivoletbkk5z.jpg


Und ein Canyon Endurace zum gemütlichen trainieren, weil mir das Ultimate zu schade ist um auf den Radwegen hier im Pinzgau über Kuhsperren zu rumpeln.
durandckqj.jpg
 
Aber hallo - Du bist den Nivolet mit dem Rennrad gefahren! Mit Campagnolo und Felgenbremse!
Von den mir bekannten der schönste Pass bisher!
Bin allerdings nur im Auto als Beifahrer mitgefahren....

Da gibt es doch die Beschränkungen für den motorisierten Verkehr und dann ist es noch eine „Sackgasse“. Das dürfte sich positiv auf die KFZ Frequenz auswirken und den Pass etwas fahrradfreundlicher als viele andere italienische und französische Pässe, nehme ich an.
 
Nivolet ist gemeinsam mit einer Runde um die Sella sicher das Schönste was man mit dem Rennrad machen kann.
Ich bin damals die abenteuerliche Variante durch die Schlucht gefahren. Diese Variante wurde letztes Jahr nach vielen Jahren wieder vom Geröll befreit und für den Giro neu asphaltiert und sollte jetzt großartig zu fahren sein.
Die letzten Kilometer oben sind ein Traum, kein Verkehr wie du richtig schreibst, für mich überraschend guter Asphalt (viel besser als im Tal) und so eine Aussicht:
20160901_145340_richtwnkn9.jpg
 
wie kommt ihr eigentlich mit der 1x12 Schaltung zurecht? Bergauf vor allem? Ich hab ja noch 3x10, aber in ein paar Jahren muss ich es leider auch ersetzen und von 1x12 bin ich nicht so überzeugt... 2x11 wären eher was, aber das stirbt ja nun auch aus.
 
Ich bin jahrelang mit 2x10 gefahren und war sehr skeptisch. Aber ich vermisse bei der 1x12 keinen Gang und finde sie inzwischen super.
Fahre vorne ein 30er KB und komm damit auch sehr steile Rampen rauf. Am Hardtail habe ich nur 1x11 (auch 30er KB), geht für die meisten Sachen, aber hin und wieder würde ich mir da auch einen leichteren Gang wünschen. Da merke ich schon, dass mir das 50er Ritzel hinten ab und zu fehlt. Komme zwar dann auch meist überall rauf, aber es geht halt schon schwerer und auf Dauer ist es dann anstrengender.

Anderen mit mehr Kraft in den Beinen reicht mit Sicherheit auch 1x11. Extremecarver reicht wahrscheinlich eine 1x7 :)
 
nachfolgend meine beiden Sportgeräte.. :D
zunächst das Rennrad, ein Scott Foil Dura Ace Di2...
es lehnt an dem best verstecktem Pass- Höhenangabeschild, das ich bisher gesehen habe.... :biggrin:
Wenn man nicht weiß wo es steht, dann fährt man daran vorbei..... :-)
DSC00153xs.jpg


dann mein MTB , ein Giant XTC Carbon, dieses ist schon etwas älter.. und noch old school mit 3 fach Kurbelblatt...
und ich werde es noch fahren solage es geht... :biggrin:
( das Bild unten ist vom letzten Samstag an einer der letzten Schneewände am Sudelfeld.. :-) )
Aber im Prinzip ist das Sudelfeld bis auf ein kleines Schneefeld bei der Walleralm bereits komplett schneefrei..
IMG_20200425_163706.jpg
 
Sehe ich ähnlich.
Ich bin gerade mit dem oben gezeigten Rad auf 1x11 - 46er Kettenblatt und 11/42er Kassette umgestiegen. Für die nicht zu steilen Straßen, die ich damit fahre, passt das sehr gut und deckt eigentlich den Gesamtbereich ab.
Das Wegfallen des Umwerfers bereinigt nicht nur die Optik, sondern die Schaltabläufe. Ich finde das sehr angenehm.

Aber:
Beim MTB fahre ich auf 26 aktuell 3x10: 11-34er Kassette und 22-34-46er Kurbelsatz.
Bergauf brauche ich wegen mäßiger Kondition einfach 22-34.
Daraus folgt, dass ich bei einem 29er auf hinten 10-50 und vorn auf ca. 30 gehen müsste.
Damit kann ich dann nicht mehr bei hohen Geschwindigkeiten pedalieren.
Mir würde das schon fehlen, wenn ich auf der Straße oder gut ausgebauten Wegen unterwegs bin.
kaldini schrieb:
wie kommt ihr eigentlich mit der 1x12 Schaltung zurecht? Bergauf vor allem? Ich hab ja noch 3x10, aber in ein paar Jahren muss ich es leider auch ersetzen und von 1x12 bin ich nicht so überzeugt... 2x11 wären eher was, aber das stirbt ja nun auch aus.
 
Naja, bis ca. 37km/h kann ich recht problemlos mittreten. Laut Ritzelrechner braucht man dazu nur eine 90er Trittfrequenz.
Es kommt mit dem MTB eh nicht oft vor, dass ich schneller als 40 km/h unterwegs bin und dazu noch pedalieren möchte. Aber klar, wer viel Asphalt, Schotter oder Rennen fährt, braucht evtl. einen höheren Gang. Dann kann man aber auch vorne auf ein größeres KB gehen oder man muss wirklich z.B. auf 2x11 zurück greifen.
 
kaldini schrieb:
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wie kommt ihr eigentlich mit der 1x12 Schaltung zurecht? Bergauf vor allem? Ich hab ja noch 3x10, aber in ein paar Jahren muss ich es leider auch ersetzen und von 1x12 bin ich nicht so überzeugt... 2x11 wären eher was, aber das stirbt ja nun auch aus.

Ich fahr auf meinem 29" Cube Reaction GTC Pro eine 2x11 Schaltung - auch da fehlt mir bei steileren Anstiegen (>15%) schon der kleinste Gang meines alten Genesis 26" MTB mit 3x9 Schaltung. Auf den meisten Bergstraßen liegt die Steigung aber so bei 10-12%, da sind die unteren Gänge der 2x11 Schaltung sehr angenehm zu fahren.

Bei den derzeitigen Modellen von Cube gibt es allerdings nur noch wenige, die alternativ auch mit 2x11 angeboten werden. Aktuell ist großteils 1x12 und 1x13. Weiß aber nicht ob ich damit was anfangen könnte.

14Gipfelkreuz.JPG
 
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