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Sorry, ich kann deiner Argumentation nicht folgen, warum die Regelung in AT gar nicht so schlecht für Radler sein soll.

Tatsache ist, dass in Tirol mehr geduldet wird als in anderen Bundesländern (außer Innsbruck, das ist purer Komödienstadl https://www.derstandard.at/story/2000138575643/innsbrucker-gemeinderat-laesst-neuen-bike-trail-sperren-und-rueckbauen). Aber darauf verlassen kann man sich nicht. Lies dir die zig Beiträge in anderen Foren durch.
Wenn man dort wohnt, bleibt einem nicht viel anderes übrig, als sich damit zu arrangieren. Aber im Urlaub will ich absolut keinen Stress und auch nicht ständig daran denken müssen, dass ich illegal unterwegs bin und mir möglicherweise Stress droht.

Almbauern und Waldarbeiter gibt es auch z.B. in Graubünden, im Wallis, Südtirol, Trentino, Bayern,... arbeiten die dort nicht so hart? ;)
Natürlich machen es E-Bikes und bessere Räder nicht einfacher, allerdings funktioniert es doch auch in anderen Gegenden ohne eine derartig massive gesetzliche Einschränkung. Ein Verbot ist für mich das allerletzte Mittel der Wahl, nicht das erste. Für mich ist z.B. der Weg, den Graubünden eingeschlagen hat viel sinnvoller und nachhaltiger. Da wird überall und ständig auf gegenseitige Rücksichtnahme und auf das richtige Verhalten für ein faires und entspanntes Miteinander hingewiesen.
Würde sich AT genauso öffnen, würden sich auch die Massen an Biker viel mehr verteilen und sich nicht nur in den vorgeschriebenen Hotspots aufhalten.

Es kommt, so wie ich das bisher mitbekommen habe, überhaupt kein Druck zur Aufweichung der Gesetze, ganz im Gegenteil. Sowohl Jäger, Almbauern als auch Touristiker (bzw. jeweils deren starke Lobby) verteidigen diese Regelung.
Aber das soll hier nicht das Thema sein, es geht um das Rad an sich und nicht, wo man es nicht benutzen darf :D
 
Ok, Scratch, gut argumentiert. Zum Vergleich mit der Schweiz: Die liberale Herangehensweise beruht dort vielleicht auch auf einem allgemein angemesseneren Verhalten der dortigen Bergradler in ihrer Bergwelt. Für junge Touristen (insbes. aus dem Ausland) ist die Schweiz seit jeher teuer, die großen Vereinstruppen aus dem Norden fahren daher lieber und in Mengen nach AT oder IT. Auch vorteilhaft für CH könnte sein, dass viele interessanten Destinationen für einen Tagesausflug aus den "großen Städten" ungünstig weit weg sind. Wobei ja auch in CH vermehrt verboten wird, insbes. um die Agglomerationen herum dürfte es mit AT nicht unähnlich sein letztendlich. In AT hat es zudem das leidige Haftungsproblem für den Wegeerhalter, was nebst einigen Befindlichkeiten wohl der Hauptgrund für Verbote sein dürfte. F*** Versicherungslobby.


Aber ja, hier soll es um MTB's gehen. Also Sorry; und Klammer zu.
 
Kris schrieb:
Akkubikes haben das Problem m.A.n. bereits massiv verschärft, da damit auch Couch Potatoes in großen Mengen sehr weit hinauf radeln, und in Regionen vordringen, in denen bisweilen Muskelstamina für eine gewisse Selektion (und wohl auch Achtung) gesorgt haben...

Leider wahr.

Fully vs HT war neulich in der Bike oder Mountainbike Zeitschrift. Nichts Neues: Ein gutes und vor allem leichtes Fully wie ein Spark oder Lux ist in der Summe aller Strecken am schnellsten, wenn Downhill und technische Strecken dabei sind. Sonst das HT. Fully natürlich deutlich teurer.

Mit 28"x1.65"-Pellen würde ich niemals über die Alpen fahren. Ein gutes 29er HT mit absenkbarer Sattelstütze, gescheiter Federgabel und mindestens 2.35er Reifen hätte dich bereits in eine andere Welt versetzt. Dennoch würde ich gerade für rumpelige Mehrtagestouren auf ein Fully setzen. Nicht wegen ein paar Sekunden Zeitgewinn, sondern aus Komfortgründen und wegen geringerer Ermüdung. Konzentration ist mindestens so wichtig wie der Rest.
 
In den seltensten Fällen liegt es am Material. ;)

Diese Diskussion ob Fully oder Hardtail ist auch schon wieder 20 Jahre alt.
Letztlich wird die auch über die finanziellen Möglichkeiten entschieden.

Ich persönlich komme da ja auch von der anderen Seite. Meine Touren fahre ich mit 170 mm und Downhill Reifen. Könnten aber für meinen Geschmack auch ruhig 200 mm Federweg sein. :D
 
Tyrolens schrieb:
Ich persönlich komme da ja auch von der anderen Seite. Meine Touren fahre ich mit 170 mm und Downhill Reifen. Könnten aber für meinen Geschmack auch ruhig 200 mm Federweg sein. :D

Mache ich ähnlich. Als Teenager bin ich noch ganz ohne Federung wild durch den Wald gefahren, in den 20ern dann begeistert Hardtail, aber inzwischen bin ich deutlich zu alt dafür Singletrails oder Wurzelteppiche mit HT zu fahren, und ohne die machen Touren einfach keinen Spass.
 
Hehe. Bei mir geht's eigentlich derzeit recht stark weg von Trails. Hab' da aber auch alles mit gemacht, vom ersten Bikepark Boom, über "Bikebergsteigen" bis Enduro.
Bin sonst wahrscheinlich gleich sozialisiert worden, wie du.
Als ich mein erstes richtiges MTB gekauft habe, gab's noch nicht mal Fullies. :lol:
 
nach Hardtail und dann zwei Fully hintereinander hab ich mir nun ein Tourenrad zusätzlich zum aktuelle Fully gekauft - war das ungefederte Heck früher auch so hart mit Schlägen im Rücken? ;-)
ok, beim MTB fahr ich eher 2 Bar und beim Kathmandu hab ich nun 3,5 drin, aber da muss ich mich aktuell schon etwas umstellen, dass ich den Hintern heb, bevor eine - ja, auch kleine - Kante kommt.
Bin schon froh, nicht doch ein Gravelbike genommen zu haben, die kleine Federung vorne ist doch ganz angenehm :-)
 
kaldini schrieb:
nach Hardtail und dann zwei Fully hintereinander hab ich mir nun ein Tourenrad zusätzlich zum aktuelle Fully gekauft - war das ungefederte Heck früher auch so hart mit Schlägen im Rücken? ;-)

Ja :) Ich vergesse ja immer noch gerne den hinteren Dämpfer zu öffnen und wundere mich dann regelmäßig warum ich so schlecht in Form bin. Wobei das mit dem dem Dämpfer vom alten Scott Ransom mit dem vollen Lockout noch viel schlimmer war als mit dem was heute so verbaut wird.
 
kaldini schrieb:
nach Hardtail und dann zwei Fully hintereinander hab ich mir nun ein Tourenrad zusätzlich zum aktuelle Fully gekauft - war das ungefederte Heck früher auch so hart mit Schlägen im Rücken? ;-)
ok, beim MTB fahr ich eher 2 Bar und beim Kathmandu hab ich nun 3,5 drin

das erscheint mir eher wenig... ich fahre auf dem Tourenrad bei 42/622 6 Bar - wahrscheinlich hast du etwas aber nicht viel breitere Reifen. Auf Dauer kann ich nur eine Cane Creek Thudbuster ST empfehlen.

--> https://www.bike-components.de/de/Cane-Creek/Thudbuster-G4-ST-Sattelstuetze-p79305/
 
Bei reiner Asphaltstrecke finde ich 3,5bar auch wenig. Bei anderen Untergründen schaut's anders aus.

hch schrieb:
Ich vergesse ja immer noch gerne den hinteren Dämpfer zu öffnen und wundere mich dann regelmäßig warum ich so schlecht in Form bin.

Na weil die Fahrtechnik gelitten hat ;). Stelle ich zumindest bei mir fest, wenn ich zu lange Fully gefahren bin. Ein Umstieg auf mein 20 Jahre altes 26er Race HT aus Wettbewerbszeiten schärft da wieder gewaltig die Sinne. :lach:
 
Da ich von 2 Bar kam dachte ich mir, dass 3,5 Bar doch schon recht viel sind... Und etwas Schotter oder ein Wiesenweg ist auch immer wieder dabei. Ich werde mal auf 4,5 Bar pumpen.

@Federung an der Sattelstütze: wollte ja was ohne Federung, da muss ich nun erstmal durch.
 
kaldini schrieb:
Da ich von 2 Bar kam dachte ich mir, dass 3,5 Bar doch schon recht viel sind... Und etwas Schotter oder ein Wiesenweg ist auch immer wieder dabei. Ich werde mal auf 4,5 Bar pumpen.

sollte auch reichen - ich vergass zu erwähnen, dass ich das Rad quasi _nur_ als Reiserad und dann auch mit entsprechender Beladung nutze. Auf die federn den Sattelstütze wo0llte ich nicht mehr verzichten, und dabei hab ich hier keine Frontfederung und fahre auch gerne Hardtail :D
 
kaldini schrieb:
beim MTB fahr ich eher 2 Bar

Ist aber schon eher viel für MTB.
Aber ohne zu wissen, welche Reifen, welche Strecken, mit was gemessen, usw. sind das eh nur grobe Orientierungspunkte. Letztendlich muss es jeder für sich selber heraus finden, welcher Reifendruck zu einem am besten passt. Allerdings finde ich, dass die wenigsten damit bewusst rumspielen und somit gar nicht wissen, wie tief sie mit dem Druck eigentlich runter könnten.
 
scratch schrieb:
Allerdings finde ich, dass die wenigsten damit bewusst rumspielen und somit gar nicht wissen, wie tief sie mit dem Druck eigentlich runter könnten.
Ich bin bei meinem 26" HT bisher meist 1,0 bar gefahren, lt. Händler sollte ich nicht unter 0,8 gehen. Achso, sind 4,8" breit. :D
 
scratch schrieb:
kaldini schrieb:
beim MTB fahr ich eher 2 Bar

Ist aber schon eher viel für MTB.
Aber ohne zu wissen, welche Reifen, welche Strecken, mit was gemessen, usw. sind das eh nur grobe Orientierungspunkte. Letztendlich muss es jeder für sich selber heraus finden, welcher Reifendruck zu einem am besten passt. Allerdings finde ich, dass die wenigsten damit bewusst rumspielen und somit gar nicht wissen, wie tief sie mit dem Druck eigentlich runter könnten.

Zumindest in den Alpen wo die Aufstiege und Abfahrten lang sind empfiehlt sich eh der variable Reifendruck: vor der Bergfahrt so viel wie die Reifen vertragen (bzw die Pumpmuskulatur :)), und dann vor der Abfahrt so viel wie möglich ablassen. Bei mir lande ich dann meist bei ca 1 Bar.
 
oder halt einfach mal nen Wert finden, mit dem man noch gut rollt, aber auch meist bergab kommt. Da bin ich mit meinen 2 Bar gelandet. So viele Trails fahr ich aber auch nicht und bisher ist der limitierende Faktor oberhalb vom Sattel, nicht drunter...
 
Wobei es oberhalb einfacher wird, wenns unterhalb besser läuft. ;)
IdR weiß man ja vorher, was einen ungefährt für ein Untergrund erwartet. Daher wähle ich dann grob zwischen 1,3-1,9bar am 29er HT mit Conti Race King bei 75kg Fahrergewicht.
 
Ich hab diesen Sommer ein altes Bianchi Rennrad von meinen Keller wieder fitgemacht. Das geht echt gut ab und optisch gefällt es mir richtig gut.
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