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Fahrgeschwindigkeit Schlepplifte

Seilbahnfreak_23 schrieb:
Wenn ich recht liege macht man das einmal im Monat. Das muss aber auch bei Fixen Sesseliften gemacht werden.
Dabei werden die Gehänge nach vorne oder zurück geschoben. Vom ersten bis zum letzten. Im Sommer werden die Gehänge vom Seil genommen um 1. das Seil zu schonen, 2. die Streckenrevision machen zu können.

Mfg Seilbahnfreak_23
 
Für das Versetzintervall gibt es grundsätzlich eine Formel:

Versetzintervall (Betriebsstunden) = (0,5 * Länge der Bahn(m))/ Fahrgeschwindigkeit (m/s)
 
LOL schrieb:
Für das Versetzintervall gibt es grundsätzlich eine Formel:

Versetzintervall (Betriebsstunden) = (0,5 * Länge der Bahn(m))/ Fahrgeschwindigkeit (m/s)

Das gilt aber nur bei Anlagen wo

a) die Streckenlänge unter 1000 Meter ist
b) die Fahreschwindigkeit größer als 2,6 m/s ist.

Bein Anlagen mit einer Streckenlänge über 1000 m oder einer Fahrgeschwindigkeit von unter 2,6 m /s, da sind 200 Stunden Versetzintervall.
 
Wost.EUB schrieb:
LOL schrieb:
Für das Versetzintervall gibt es grundsätzlich eine Formel:

Versetzintervall (Betriebsstunden) = (0,5 * Länge der Bahn(m))/ Fahrgeschwindigkeit (m/s)

Das gilt aber nur bei Anlagen wo

a) die Streckenlänge unter 1000 Meter ist
b) die Fahreschwindigkeit größer als 2,6 m/s ist.

Bein Anlagen mit einer Streckenlänge über 1000 m oder einer Fahrgeschwindigkeit von unter 2,6 m /s, da sind 200 Stunden Versetzintervall.

Ich kenne auch nur diese Formel, darf man fragen wo du die anderen Parameter her hast? Weil in dem BL Kurs für SL den ich vor einigen Jahren besucht habe wurde uns auch nur diese Formel beigebracht, in den Unterlagen steht auch nix von Ausnahmen oder Einschränkungen. Würd mich einfach interessieren. :D

In dem Skigebiet wo ich gearbeitet habe haben wir das wie folgt gehandhabt:
Bei 2 Liften (700 bzw 800m, Vmax 3m/s) haben wir etwa alle 120 Stunden versetzt, bei 2 anderen (beide ca 600m, Vmax 3m/s bzw 2,5m/s) etwa alle 80-100Std. Beim Tellerlift fast alle 50Std. Würde bei allen Liften etwa dem entsprechen was man mit der Formel herausbekommt.
Bei den 2 größeren Anlagen ist auch noch das originale Seil im Einsatz, ohne bemerkenswerte Schäden und bei der Überprüfung immer die vollen 4 Jahre bekommen. Alle heiligen Zeiten wurde mal gekürzt oder Spleiß saniert. So falsch kann unser Intervall also nicht gewesen sein. Nach dem Versetzen konnte man auch beobachten, dass die Gehänge etwas schöner über lange Robas oder um die Scheiben fuhren, ansonsten drehten sie sich gelegentlich ein bisschen nach innen oder außen.
 
Gelernt in der Berufsschule.

Muss ich in den Unterlagen nachsehen ob es bei Schleppliften auch so ist.

Aber ich glaube es gilt generell bei den fix geklemmten Anlagen.
 
So ist es beim Sessellift.

Nur die Fahrgeschwindigkeit ist 2,5 m/s und nicht 2,6 m/s wie ich geschrieben habe. 8)
 

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Cool Danke :D

Daraus kann man ja jetzt schließen, dass das Versetzintervall in keinem Fall größer als 200Std sein darf, denn das wäre ja der Fall wenn man bei diesen Punkten die Formel verwenden würde.

Ich denke bei den Schleppliften wird dieser Punkt auch deshalb nicht angegeben, da es kaum einen Lift geben wird der über 1000m lang und gleichzeitig max. 2,5m/s schnell ist. Die fahren ja meistens 3m/s und damit wäre sowieso wieder die Formel anzuwenden.

Übrigens hab ich mal von einem Lift gehört, wo die Klemmen nicht zurück sondern nach vorne versetzt werden. Dort gibt es nämlich mehr Tal- als Bergfahrten, demnach wandert die Klemme eher nach vorne.
 
Ja daa wird der springende Punkt sein.

Ja das ist manchmal auch abhängig von der Trassierung, aber grundsätzlich wird eben gegen die Fahrtrichtung versetzt.

Bei Anlagen mit Zwirbelkurve z.B. da wird es nochmals anders sein, weil da ja das Talwärts fahrende Gehänge 2mal öfter um eine Scheibe fährt.
Denn die Anzahl der Scheibenumläufe spielt da auch ein klein wenig mit.
 
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