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Familien Skiurlaub

pereval schrieb:
Die Skikurse für Dreijährige gibt es vermutlich doch auch deshalb nur in großen Skischulen, weil sie die Eltern zwar nachfragen, aber in der Praxis ein Skilehrer dann fünf Kinder hat und Kind A fällt hin und es braucht zwei Minuten, bis es sich beruhigt hat, weil Schnee im Gesicht und am Helm ist echt unangenehm; dann muss Kind B aufs WC, kommt aber alleine nicht mit der Skihose zurecht, das dauert mindestens 5 Minuten; derweil weint Kind C bereits nach Mama; Kind D ist vom langen Warten kalt geworden; Kind E geht es nun wie Kind A; schlimmstenfalls fällt ihm ein, dass es ihm eigentlich auch wie Kind B gegangen wäre, aber nun ... Daraufhin hat Kind C endgültig keine Lust mehr. Das ist sicher übertrieben, aber von der Skikurszeit geht bei den ganz Kleinen einfach oft ziemlich viel Zeit für solche Dinge verloren.

Ungefähr so muss auch mein erster Versuch eines Skikurses gewesen sein, wenn man den Erzählungen meiner Mama glaubt. :D Wobei ich wohl einfach nur wartend daneben stand. Nachdem aber längere Zeit nix voranging, nahmen mich meine Eltern wieder aus dem Skikurs. Ähnlich wie hier schon beschrieben ist dann immer eine/r mit mir Rodeln gegangen (oder hat was anderes mit mir gemacht) und der/die Andere ist skifahren gegangen. Sicher nicht ideal, aber durchaus machbar.
 
albe-fr schrieb:
... zuletzt bin ich mit meinen von Belgrad nach Budapest gefahren und mein "grosser" hat vermutlich keine ganze Stunde geschlafen in der Nacht

Okay, Belgrad-Budapest ist aber schon auch eine andere Relation als Hamburg-Innsbruck: 2x Passkontrolle an der EU-Außengrenze mitten in der Nacht, dann der Gleiszustand, das rustikale Wagenmaterial, mal ists fast kalt, mal überheizt. Vor Jahren war ich dort mal ohne Kinder unterwegs, am Morgen hatten wir 2,5 Stunden Verspätung. Aber, wie schon gesagt: Das ist eine andere Geschichte, oder: ein anderes Reiseabenteuer :) .
 
albe-fr schrieb:
deshalb kann ich deine Entscheidung fuer den Zug voll und ganz verstehen. Nur fahre ich viel lieber tagsüber - beispielhaft bist du, wenn Du morgens in Hamburg losfährst um ~16:00 in Zermatt, noch genügend Zeit ein Hotel oder eine Ferienwohnung zu beziehen. Ich habe schlechte Erfahrungen mit Kindern und Nachtzügen, zuletzt bin ich mit meinen von Belgrad nach Budapest gefahren und mein "grosser" hat vermutlich keine ganze Stunde geschlafen in der Nacht - ich demnach auch nicht - dementsprechend war seine Verfassung am nächsten Tag.... aber das ist eine andere Geschichte.

Jetzt war jemand andere schneller. :D Dennoch...

Den Schrott-Liegewagen (nicht dass mich das groß stören würde) der serbischen Bahn, der zwischen Belgrad und Budapest verkehrt(e) kann man aber doch vom Komfort nicht unbedingt mit nem Nightjet-Schlafwagen der ÖBB vergleichen. Hinzu kommen die nächstlichen Grenzkontrollen zwischen Belgrad und Budapest. Im Gegensatz dazu ist die Strecke landschaftlich aber wirklich stinklangweilig, da verpasst man echt nix, wenn man nachts fährt. ;-)
Es kommt aber sicher auch ein bisschen auf das Alter der Kinder an. Ich hatte in just diesem Liegewagen auf dem Weg in den Süden eine deutsche Familie mit zwei Kindern (Grundschulalter) kennen gelernt, die - genau wie ich - weiter in Richtung Montenegro fuhren. Am nächsten Tag und im nächsten Zug gesellte ich mich für mehrere Stunden in ihr Abteil dazu, und die Kinder waren durchaus fröhlich und ausgeglichen. Es hängt sicher vieles vom Kind selbst, der Tagesverfassung, den äußeren Umständen, usw... ab. Auch bei Erwachsenen. Ich selbst hatte schon Nachtzugfahrten nach denen ich richtig gut erholt war, während ich nach anderen total gerädert war.
 
Florian86 schrieb:
Den Schrott-Liegewagen (nicht dass mich das groß stören würde) der serbischen Bahn, der zwischen Belgrad und Budapest verkehrt(e) kann man aber doch vom Komfort nicht unbedingt mit nem Nightjet-Schlafwagen der ÖBB vergleichen.
Na Florian86, nun sind hier wohl die Balkan-Nachtzug-Fans unter sich?

Um zurück zur Frage nach Skiliften in der Region zu kommen: Oberaudorf, kurz vor Kufstein noch auf deutscher Seite, kommt vielleicht auch in Frage ( www.hocheck.com ). Das ist ein bisschen größer und hat ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch eine Skischule, die Kinder ab 3,5 Jahren nimmt. Vor etlichen Jahren war ich in diesem Gebiet mal mit einem erwachsenen Anfänger unterwegs. Zwar wird die Hauptpiste an der Vierersesselbahn den Kindern bis zum Schluss zu steil sein, aber unten ist ein Kinderland und oben ein einfacher Schlepplift, und die Sesselbahn ist auch talwärts nutzbar. Als kleines Extra gibt es viermal in der Woche aufpreisfreies Flutlichtskifahren für die Großen (also: für jeweils einen der Großen), wenn man vielleicht am Tag vor lauter Skischule noch nicht genug zum carven kam.
 
pereval schrieb:
Okay, Belgrad-Budapest ist aber schon auch eine andere Relation als Hamburg-Innsbruck: 2x Passkontrolle an der EU-Außengrenze mitten in der Nacht, dann der Gleiszustand, das rustikale Wagenmaterial, mal ists fast kalt, mal überheizt. Vor Jahren war ich dort mal ohne Kinder unterwegs, am Morgen hatten wir 2,5 Stunden Verspätung. Aber, wie schon gesagt: Das ist eine andere Geschichte, oder: ein anderes Reiseabenteuer :) .

also OT:
ich bevorzuge ja die dort eingesetzten Liegewagen - ich schlafe einfach gerne bei offenem Fenster... 8)

...und wir hatten 3:15 Verspätung und damit 10 Minuten zuviel, ich sah den Railjet fuer den ich nach München reserviert hatte noch aus dem Bahnhof fahren. Damit kam als nächstes Kapitel der Bahnhofwechsel mit Fahrrädern und zwei übermüdeten Kindern (9 und 7) von Keleti nach Deli.
 
pereval schrieb:
Na Florian86, nun sind hier wohl die Balkan-Nachtzug-Fans unter sich?

Schon ja. Wobei ich bisher im Nachtzug dort bloß Belgrad - Budapest, Bar - Belgrad (mit Auto), Skopje - Belgrad und Zagreb - München gefahren bin. OK, vielleicht doch gar nicht so wenig...

Dann erlaub ich mir auch, doch noch schnell meinen Reisebericht von damals zu verlinken. :D Die Teile 2 - 5 befinden sich ebenfalls in Sommerberichte -> Restliches Europa.

albe-fr schrieb:
also OT:
ich bevorzuge ja die dort eingesetzten Liegewagen - ich schlafe einfach gerne bei offenem Fenster... 8)

...und wir hatten 3:15 Verspätung und damit 10 Minuten zuviel, ich sah den Railjet fuer den ich nach München reserviert hatte noch aus dem Bahnhof fahren. Damit kam als nächstes Kapitel der Bahnhofwechsel mit Fahrrädern und zwei übermüdeten Kindern (9 und 7) von Kelten nach Deli.

Das ist übrigens ein sogenannter "Sichtanschluss". *duck* Aber Spaß beiseite: das ist mal wirklich hardcore, kann mir sehr gut vorstellen, dass das überhaupt keinen Spaß macht - egal ob die Fahrräder mit den Öffentlichen durch die Stadt gebracht werden (soweit möglich) oder ob man mit den übermüdeten Kindern durch den Stadtverkehr radelt. Auch wenn ich mich täuschen kann, so hab ich Budapest jetzt nicht als besonders fahrradfreundlich in Erinnerung...
 
Zwei kleine Kinder so eine lange Zeit anzubinden (nichts anderes ist ein Kindersitz) möchte ich nicht.
Aber auf der anderen Seite hast du schon konkrete Vorstellungen von einem Skikurs, den nächstes Jahr deine dann Dreijährige machen soll? Man könnte auch sagen, das wäre ein kleines Kind mehrere Stunden zu einer Bewegungsform zwingen, die es nicht kennt und evtl gar nicht mag. Nichts anderes ist ein Skikurs. :wink:

Für so kleine Kinder gibt es so etwas wie einen Skikindergarten. Das sind so eine Art Schneekinderländer, wo die Kleinen auf Ski und OHNE Ski spielen können, wenn sie das wollen (idealerweise sogar mit Außen- und Innenbereich). Die Kinder werden dabei betreut und macht ihren spielerisch das Angebot, die Spielzeuge auf Skiern kennenzulernen.
Wenn ich du wäre, würde ich SO ein Angebot als erstes Kriterium suchen und nicht die Größe des Skigebiets o.ä.
 
albe-fr schrieb:
Damit kam als nächstes Kapitel der Bahnhofwechsel mit Fahrrädern und zwei übermüdeten Kindern (9 und 7) von Keleti nach Deli.

Wenn ich mir vorstelle, wie Ihr aus dem serbischen Liegewagen mit Fahrrädern aussteigt - da gibt es doch wohl keine Fahrradmitnahmeplätze wie im DB-Regionalverkehr - dann muss ich sagen:
Ski im Nachtzug sind doch eigentlich ein vergleichsweise handliches Gepäckstück!
 
Vielleicht solltet ihr nochmal eure Motivation, Ziele und Vorstellungen des Urlaubs klären.
Wenn es euch darum geht, mit den Kindern gemeinsam viel Zeit im Schnee zu verbringen und wenn sie dabei Spass fürs Skifahren entwickeln ist es schön und wenn nicht auch nicht schlimm - mir kommt das nach deinen letzten Posts so vor - dann stelle ich die Notwendigkeit der Fahrt in die Alpen Infrage. Fahrt bei guter Schneelage für eine Woche in den Harz, dann ist die für euch so zentrale Anfahrt optimal kurz und Schneeerlebnis und ein bisschen Ski sind dort auch gut möglich. Geld spart ihr gleich noch dazu.

Wenn es euch darum geht, dass zumindest das ältere Kind Alpinerlebnis in den Alpen und maximalen Fortschritt im Skifahren hat und ihr selbst auch, dann sucht euch Ort und Quartier so, dass das ältere Kind einen Ganztagskurs die ganze Woche besucht - kräftemäßig schaffen die Kinder das mit 5 locker, es wird ja auch viel gestanden - und das jüngere Gästekindergarten bzw. Skikindergarten zumindest als Rückfallebene hat.
Eltern als Skilehrer ist bei bestimmten Eltern-Kind-Konstellationen gut möglich, meist halte ich das für eine schlechte Idee, da die Kinder in der Gruppe viel motivierter sind und ihnen externer Input gut tut und das Erlebnis steigert.

Natürlich gibt es Zwischenstufen. Man muss sich nur der Folgen bewusst sein.
 
Vielleicht schreibe ich mal von meinen Erfahrungen. Ich konnte kein Skifahren, nur Langlaufen, als meine Kinder Skifahren gelernt haben. Meine Tochter war mit 2.75J in ihrem ersten Skikurs: im Zwergl-Kurs in Seefeld. Wir waren mit meiner Schwägerin in Leutasch zum Langlaufen, sie musste aber Ski leihen. Meiner Tochter sind im Laden die Gummibärenski aufgefallen und wollte diese nicht mehr hergeben. Ich hätte sie nie und nimmer in einen Skikurs gepackt ... nachdem sie aber die Ski unter Tränen nicht loslassen wollte, hat der Verleiher den Schnupperkurs am Montag vorgeschlagen. Den fand sie super und war dann noch 3 weitere Tage im Kurs. Diese dauern bei den ganz kleinen immer nur 2h (am Vormittag ODER Nachmittag). Gibt es in Seefeld immer noch (das man btw mit der Bahn von München direkt bzw. dem Bus aus Innsbruck erreichen kann, beides Nightlinerstationen - aber das nur am Rande). Die Zwergl-Kurse gibt es immer noch ... https://www.ski-seefeld.at/kinderschischule-kinderskikurs-zwergerlkurse/ Das geht also schon mit so kleinen Kindern. Und den Vergleich das Skikurs wie 10h angeschnallt ist, halt ich für (sorry) Nonsens. Die Kinder können sich in den Kursen frei bewegen, wenn sie nicht wollen auch mal 15 Minuten einfach rumstehen oder im Schnee sitzen. Eine gute Skischule macht sowieso ~30 Minuten völlig andere Sachen wie in ein Tipi gehen, das Maskottchen suchen etc. Wichtig wäre mir nur der Schnuppertag und dann sollte man halt auf die Skilehrer hören - die sagen einem schon ob das passt oder das Kind noch zu klein bzw. uninteressiert ist. Die wollen sich ja dann nicht noch 3 Tage damit rumschlagen :wink: Voraussetzung sollte aber sein, dass euer kleines Kind im Kindi auch schon allein bleibt. Ich würde den Skikurs jetzt nicht als erste Alleinerfahrung in einer Gruppe nutzen ...

Ich will jetzt allerdings nicht Seefeld empfehlen, sondern nur beschreiben, dass man viele Eurer Anforderungen schon unter einen Hut bekommt. Am Ende der Woche können die meisten den "Berg" am Förderband herunterfahren. Nicht mehr, nicht weniger. Ich würde daher neben der Erreichbarkeit per Bahn folgende Kriterien anlegen:
  • Gibt es eine Skischule, die Kurse für ganz kleine anbietet und hat diese einen Schnuppertag?
  • Ist das Skischulgelände an der Talstation eines Skigebietes, denn nur so habt ihr überhaupt eine Chance allein Ski zu fahren und Euch einfach abzuwechseln
  • Gibt es im Ort Alternativprogramm wie Rodeln und finde ich mit so kleinen Kindern ganz wichtig, eine für Euch erreichbare Therme/Erlebnisbad. Träfe auf Ellmau und Seefeld/Leutasch z.B. zu
  • Für uns immer auch noch wichtig: liegt im Tal Schnee, damit man mit den Kindern am Nachmittag vor dem Hotel/FeWo im Schnee spielen kann, Iglu bauen und so ... im Prinzip liegt der Ort auf >=1000m.

Mein Sohn hat mit 3.5J im Skikurs begonnen, nachdem er im Jahr zuvor schon unbedingt in den Schneekindergarten wollte. Der konnte nach seinem ersten Kurs aber auch nicht mehr als Pflug am Förderband. Ich habe dann mit 37 Skifahren gelernt, weil meine Tochter mich mit 6.5 genervt hat, dass alle Eltern nach dem Kurs noch 2-3 Runden auf dem Idiotenhügel fahren, nur ihre nicht. Soviel dazu ...
 
Hallo zusammen,

im Moment empfinde ich das doch alles als ein wenig theoretisch. Weder kennt ihr meine Kinder, noch weiß ich, wie sie letztendlich reagieren werden. Wir spielen gedanklich ein paar Optionen durch und schauen dann, was tatsächlich passiert. Wenn wir uns vorher überlegt haben, welche Alternativen es gibt, können wir dann auch situativ darauf reagieren.

Ein erstes Bild haben wir sicher nach em Tag in der Skihalle. Und ein Schnuppertag vor Ort kann sicher auch helfen.

Was mir noch mal wichtig wäre, ist der Punkt mit der Lage des Skischulgeländes. In Ellmau scheint es da doch größere Distanzen zu geben. Wenn wir die Kinder abgeben und dann nach oben wollen, kostet das schon Zeit. Macht es nicht tatsächlich mehr Sinn einen Ort zu wählen, wo Skischule und Skigebiet dich beieiander liegen? Also wo die Kurse oben an der Bergstation der Gondel stattfinden und nicht an der Talstation? Gibt es das auch irgendwo in der Skiwelt?


Gruß
Matthias
 
Matthias182 schrieb:
Macht es nicht tatsächlich mehr Sinn einen Ort zu wählen, wo Skischule und Skigebiet dich beieiander liegen? Also wo die Kurse oben an der Bergstation der Gondel stattfinden und nicht an der Talstation?

ich weise nochmal auf den Stubaier Gletscher hin - Skikurse werden am Restaurant Gamsgarten mittig im (zugegebenermassen relativ kleinem) Skigebiet abgehalten, du hast die Wahl zwischen Vormittags, Nachmittags und Ganztageskursen (inkl. Mittagsbetreuung - meine kleinen liebten das) und der Nightjet fährt bis Innsbruck, ab da Bus ins Stubaital ~45 Minuten.
 
Matthias182 schrieb:
Was mir noch mal wichtig wäre, ist der Punkt mit der Lage des Skischulgeländes.

Ich sehe es ähnlich, dass die Lage der Skischule, bzw. Kinderland ganz erheblichen Einfluss auf das Gelingen Eureres Urlaub hat.
Wir haben mit dem Hochzeiger sehr gute Erfahrungen gemacht. Es kann natürlich auch jedes andere Gebiet sein.

Aus meiner Sicht sollten folgende Anforderungen erfüllt (trifft auf Hochzeiger zu):
- Talstation zu Fuss gut zu erreichen
- Kinderland an der Talstation
- Mittagspause sollte immer zentral an einer Stelle stattfinden, dass ihr euch mit den Kinder treffen könnt
- Dieser Treffpunkt, wie auch das Kinderland, sollten von jedem Punkt aus dem Skigebiet leicht erreichbar sein

Das erste Mal waren wir dort, da war mein Sohn 3,5 und meine Tochter gut 5 Jahre alt. Der Kleine war im Kinderland. Ein Skikurs war für ihn in diesem Alter zu früh. BTW, jetzt mit 16 Jahren fährt er am liebsten im Gelände :D . Ich entnehme aber Deinen Schilderungen, dass Du nicht über-ehrgeizig an die Sache rangehst.

Meine Tochter hat dann den normalen 2x4 Stunden Kurs absolviert. Es kam natürlich, wie schon von einigen beschrieben, auch bei uns zu "spontanen" Umplanungen (am Morgen nicht hingehen wollen, nach der Mittagspause keine Lust, Handschuhe verloren, Kleidung nass, etc...).
Darauf kann man nur reagieren, wenn man in der Nähe ist.

Es war mir auch wichtig, zumindest in der früh und am Nachmittag ein bisschen selber zu fahren, daher fallen Skigebiete mit nur 1-2 Schleppliften für mich weg.

Ich kann leider nichts zum Thema Zuganreise beitragen.

Noch ein subjektiver Hinweis: für das große Kind würde ich auf jeden Fall den Ganztageskurs buchen.

Viel Erfolg bei Eurer Auswahl.
 
Oberbayer schrieb:
Ich sehe es ähnlich, dass die Lage der Skischule, bzw. Kinderland ganz erheblichen Einfluss auf das Gelingen Eureres Urlaub hat.
Wir haben mit dem Hochzeiger sehr gute Erfahrungen gemacht. Es kann natürlich auch jedes andere Gebiet sein.

Aus meiner Sicht sollten folgende Anforderungen erfüllt (trifft auf Hochzeiger zu):
- Talstation zu Fuss gut zu erreichen
- Kinderland an der Talstation
- Mittagspause sollte immer zentral an einer Stelle stattfinden, dass ihr euch mit den Kinder treffen könnt
- Dieser Treffpunkt, wie auch das Kinderland, sollten von jedem Punkt aus dem Skigebiet leicht erreichbar sein
[...]
Meine Tochter hat dann den normalen 2x4 Stunden Kurs absolviert. Es kam natürlich, wie schon von einigen beschrieben, auch bei uns zu "spontanen" Umplanungen (am Morgen nicht hingehen wollen, nach der Mittagspause keine Lust, Handschuhe verloren, Kleidung nass, etc...).
Darauf kann man nur reagieren, wenn man in der Nähe ist.
[...]
Noch ein subjektiver Hinweis: für das große Kind würde ich auf jeden Fall den Ganztageskurs buchen.

Viel Erfolg bei Eurer Auswahl.

Sehe ich alles im Prinzip auch so. Flexibilität funktioniert nur ohne Stress, wenn das alles relativ zentral und einfach zu erreichen ist.
 
Hallo zusammen,

es hat sich in der Tat etwas an der Verbindung der Nachtzüge geändert (Danke Spikeman, dass du den Link geteilt hast). Das war aber schon vorher so und hatte ich auch schon berücksichtigt. Für die Verbindung aus Hamburg bleibt es bei den genannten Halte in Kufstein, Wörgl und Jenbach. Die Skigebiete St. Anton und Stubaier Gletscher erreicht man mit dem Nightjet aus Wien kommend. Aus Hamburg nur mit Umsteigen in Innsbruck. St. Johann ist aber von Wörgl aus erreichbar. Wenn auch etwas weiter als die Skiwelt. Hätte St. Johann für mich im Vergleich einen Vorteil?

Ansonsten bleibt auch das Zillertal eine Möglichkeit. Ich befürchte aber, dass es dort deutlich teurer für uns werden könnte. Was meint ihr.

Ich habe mich jetzt noch mal weiter mit den Möglichkeiten der Skiwelt und den Orten dort beschäftigt. Das was wir zur Skischule besprochen haben, scheint es in Ellmau nicht wirklich zu geben. Bei den anderen Orten aber schon. In Brixen gibt es beispielsweise oben einen Anfängerhügel an der Bergstation. Auch habe ich Skischulen gefunden, die Familienkurse anbietet, also privat für Kinder und Erwachsene zusammen. Das hat sicher seine Nachteile für den einzelnen, allerdings würde uns das vielleicht trotzdem reichen. Wie ist den Brixen als Ort zu bewerten?


Gruß
Matthias
 
St. Johann in Tirol bringt m.E. keine Vorteile gegenüber der Skiwelt. Von einem gemeinsamen Skikurs mit dem 3.5-jährigen würde ich aus eigener Erfahrung abraten, da der Skilehrer sich praktisch nur um den Kleinen kümmern müsste und ihr sicherlich keinen Spass haben werdet im Pflug 20m am Förderband runter zu rutschen ... ich hatte das mal probiert als meine Kinder 5 & 7 waren und im Prinzip war das für mich für die Katz und unsinnig. Ich wäre besser allein gefahren. Was ich mir besser vorstellen könnte, wäre ein Privatskilehrer nur für die beiden, der dann 2h nur mit Euren beiden Kindern arbeitet.
 
Matthias182 schrieb:
Die Skigebiete St. Anton und Stubaier Gletscher erreicht man mit dem Nightjet aus Wien kommend. Aus Hamburg nur mit Umsteigen in Innsbruck.
??? der NJ40491 fährt direkt Hamburg - Innsbruck
fuer Stubai musst du dann auf Bus oder Taxi wechseln

fuer St. Anton ist wohl die beste Verbindung IC 2307 bis Köln und dann BTE1389 (mit Schlafwagen) nach Innsbruck und dann mit dem IC118 nach St. Anton - Ankunft 10:20

Matthias182 schrieb:
Auch habe ich Skischulen gefunden, die Familienkurse anbietet, also privat für Kinder und Erwachsene zusammen. Das hat sicher seine Nachteile für den einzelnen, allerdings würde uns das vielleicht trotzdem reichen.
davon würde ich abraten, dann nimm lieber fuer einen Privatlehrer nur fuer die Kids, wobei selbst das bei dem Altersunterschied und wenn ich es richtig verstanden habe quasi null Vorkenntnisse vermutlich wenig sinnvoll ist. Ich wuerde eine Skischule suchen, die ausreichend gross ist, dass sie genügend Kurse auf unterschiedlichen Niveaus anbieten kann. Das wichtigste ist, dass es für die Kinder in der Gruppe passt. Sowohl wenn die Kinder über-, als auch unterfordert werden, haben sie wenig vom Kurs.
 
Hallo Matthias,
wir sind in einer ähnlichen familiären Situation...

Die Anreise aus HH mit dem Zug finde ich top und nachvollziehbar.

Hier ein alternatives Reiseziel:

Achsensee

Das ist ja quasi von Jenbach auf der gegenüberliegenden Seite vom Zillertal.
Wir selber fahren dort auch hin um mit dem Nachwuchs die ersten Versuche zu starten.

Vorteil:
Landschaftlich sehr schön.
In Pertisau gibt es ein großes Kinderland an der Talstation.
Das Skigebiet an sich ist überschaubar (sehe ich als Vorteil).
Skipass ist erschwinglich, gibt auch Stundenkarten.
Erlebnis im Schnee: mehrere Rodelbahnen, Winterwanderwege, recht Schneesicher.
Pertisau hat kein Durchgangsverkehr, Kinder auf den Schlitten und dann ab zur Schule.
Tolles Schwimmbad in Maurach.

Halt alles unter dem Aspekt, dass mit den Kleinen keinen KM-Rekorde auf Ski aufgestellt werden und viele Alternativen zum Skifahren vorhanden sein sollten.
Eher ein Winterurlaub als Skiurlaub.

Ich würde in die Liftstange beißen, wenn ich in Ellmau, Zillertal oder den anderen großen Gebieten den teuren Skipass kaufe und der Nachwuchs nach ner stunde keine Lust mehr auf Skischule hat und abgeholt werden will.
Und das sollte immer mit einkalkuliert werden.
 
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