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Jackpot!Christoph Lütz schrieb:Seilreiter mit Festpunkt?
Kakadu schrieb:Können Festpunkte codiert werden - i.S.v. kann festgestellt werden, "Kabine Nr. XY fährt über Festpunkt bei Seilreiter ABC", oder nur "Kabine Nr. XY fährt über (irgendeinen) Festpunkt" (und aufgrund der Reihenfolge und Anzahl schon passierten Festpunkte wird daraus geschlossen, welcher Festpunkt soeben überfahren wurde (was aber nicht mehr stimmen würde, wenn ein FP nicht anschlagen würde). Oder sind allenfalls nicht mal die Kabinen "identifizierbar"?
Was ist der Pendelbahn im Weg, für dass es so wichtig ist, dass die Wegmessung der Kopierwerke mit der wirklichen Position der Kabine übereinstimmt??citta dei sassi schrieb:Für was braucht man das an einer Pendelbahn? Also ich hoffe mal das (im Normalfall) nur eine Kabine pro Seite auf dem Weg ist und da nicht irgendwo ein Geisterfahrer............![]()
Wieso nicht? Hier ging's doch darum, was der Festpunktreiter kann und wie der funzt und eingesetzt wird. Gerade solche Ausführungen macht's interessant hier! Danke dafür!!!citta dei sassi schrieb:Aber ich glaube das hat jetzt nichts mehr in den Rätseln zu suchen.
Richtig. Stimmt die Position des Kopierwerkes nicht mit der wirklichen Position des Fahrzeuges überrein kann das Fatale folgen haben. Um das zu verhindern gibt es in der Steuerung ein Festpunktfenster ca 150m vor der Station. In diesem Fenster muss ein Impuls das Fenster quittieren damit das Fahrzeug in die Einfahrzone fahren kann. Verstreicht das Fenster ohne ein Impuls stellt die Bahn mit NHBB ab. Danach mit krichgeschwindigkeit 0.4m/s kann dann noch eingefahren werden ohne das gefahr besteht. Alternativ lässt es sich mit Überbrückt oder ES auf 1,8m/s erhöhen, damit kann man dann aber schon den Puffer ramponieren.citta dei sassi schrieb:Es stimmt daß das Kopierwerk auf Null gesetzt wird beim Durchgang des Testes in der Startphase. Es muß aber vor der Station eine Bremsung eingeleitet werden und da muß das Maß stimmen damit die Absteuerungsrampe eingehalten werden kann. Bei Pendelbahnen redet man ja nicht über 100 Meter sondern eher über 2 bis 3 Kilometer. Zu diesem Zweck dient die Fix- oder Festpunktkontrolle um den theoretischen Wert aus den Encodern (Wegstreckenmessgerät) dargestellt in den Kopierwerken mit der Realität abzugleichen. Sollte der Wert nicht stimmen muß erheblich früher vor der Station abgebremst werden und der Maschinist holt die Kabinen manuell in die Stationen.
Steinzeitsteuerung? Der grösste Unsicherheitsfaktor ist doch der Mensch selber. Zumindest in der Schweiz nie gesehen. Ziemlich sinnlose Sache. Das Pipsen ist lediglich das akustische Signal für die Einfahrzone. Wenden der Fahrrichtung in diesem Bereich kann auch zu Nothalten führen. Gibt es auch nicht überall.citta dei sassi schrieb:Das hat aber nichts mit der Tod-Mann-Steuerung zu tun. Das ist immer der Pfeifton ungefähr 150 Meter vor der Station kommt und den Kabinenbegleiter dazu auffordert ein Konsens zu geben um festzustellen das der noch wach ist und die Einfahrt überwachen kann.
Ach - das ist doch die marode Chrutze von hier: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=59&t=34636ATV schrieb:So sieht es aus wenn etwas mit dem Kopierwerk nicht stimmt.
ATV schrieb:Steinzeitsteuerung? Der grösste Unsicherheitsfaktor ist doch der Mensch selber. Zumindest in der Schweiz nie gesehen. Ziemlich sinnlose Sache. Das Pipsen ist lediglich das akustische Signal für die Einfahrzone. Wenden der Fahrrichtung in diesem Bereich kann auch zu Nothalten führen. Gibt es auch nicht überall.citta dei sassi schrieb:Das hat aber nichts mit der Tod-Mann-Steuerung zu tun. Das ist immer der Pfeifton ungefähr 150 Meter vor der Station kommt und den Kabinenbegleiter dazu auffordert ein Konsens zu geben um festzustellen das der noch wach ist und die Einfahrt überwachen kann.
citta dei sassi schrieb:S was hoffentlich nie kommen wird, Zugseilriss (da fällt dann die Laufwerksbremse ein und wenn das Seil dann von oben kommt heißt es beten das die Kabine noch in einem Teil ist).
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