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Dort ist ein evtl. je nach technischen Gegebenheiten eine manuelle Quittierung sinnvoll [bitte korrigieren falls falsch da ich Antiquitäten nicht gut kenne
Mechanische Anzeiger sind bei uns verboten und mussten alle ersetzt werdenATV schrieb:Festpunkt auf Linienzeiger wurde bei mechanischen Anzeigen gemacht. Diese werden mit Ketten und Gelenkwellen über eine Spindel direkt ab der Umlenkscheibe angetrieben. Daher als ersatz durchaus legitim. Im Prinzip ähnlich wie die Lösung mit 3 Kopierwerken.
Kann man so argumentieren und auch technisch ausführen nach deiner Argumentation. Italien steht nun mal auf einfacher aber Idioten sicherer Konstruktion. Und meine Meinung ist auch je einfacher desto sicherer. Der Mensch muß noch in der Lage sein die Technik zu beherrschen und nicht umgekehrt. Airbus und Boing fliegen auch mit Autopilot alleine sitzen trotzdem 2 bis 3 Piloten drin. (Und wissen die noch wirklich wie der Rechner im Flieger funktioniert?)Lagorce schrieb:Bestimmt nicht, bin nicht Seilbahnexperte wie Du.
Endschalter beim mechanischem Schleppzeiger (versteht sich für PB und Standseilbahnen) wird wohl nur bei rein mechanischer (Welle) Übertragung zulässig sein. Irgendwann wurden dann elektrisch angetriebene Schleppzeiger eingesezt und bei neuen Bahnen gibt's lediglich noch die Bildschirmanzeige.
Präsenzkontrolle (erforderliche Einfahrtsbereichsquittieriung) bei normaler Funktionstüchtigkeit einer vollautomatischen Fahrsteuerung ist m.E. nicht sinnvoll, da wie du es erwähnst, die Steuerung den ganzen Ablauf der Stationseinfahrt vollautomatisch "sicher" (heute gem. SIL 3) handhaben muss.
Anders sieht es bei sehr alten noch von Hand gefahrenen Bahnen, da dort ggf lediglich die Zoneneinfahrt und maximale Geschwindigkeit überwacht wird, jedoch die Geschwindigkeit von Hand gesteuert wird (z.B. Stufenschalthandrad). Dort ist ein evtl. je nach technischen Gegebenheiten eine manuelle Quittierung sinnvoll [bitte korrigieren falls falsch da ich Antiquitäten nicht gut kenne].
Zu den Sicherheits-SPS: Es gibt noch weitere Hersteller für den Maschinenbereich, z.B. Hima, Allen-Bradley (Rockwell Automation) usw., diese Sicherheits-SPS sind jedoch im Seilbahnbereich wenig verbreitet.
Typische Prozess-Sicherheitssteuerungen wie Triconex, ABB August, Yokogawa, Honeywell usw. sind prinzipiell für Maschinen und Seilbahnen ungeeingnet, da sie für andere Anwendungsgebiete optimiert sind, solche Steuerungen werden z.T. bis 4-kanalig .4-fach modular redundant aufgebaut (sog. TMR und QMR für Triple und Quadruple Modular Redundant) und erlauben den Austausch von Netzteilen, CPUs und I/Os ohne Unterbruch und je nach Aufbau unter Beibehalt von SIL 3 da sie sowohl sicherheitsorientiert wie auch hochverfügbar sind.
SIL 4 Steuerungen sind meines Wissens nicht programmierbar (d.h. hardwareverdrahtet, siehe z.B. Hima aber meistens handelt es sich um Spezialentwicklungen) und kommen nur in ganz speziellen Fällen zum Einsatz, für Seillbhanen reicht SIL 3 aus (entrspricht PL e).
SIL = Safety Integrity Level, beruht auf die formale rechnerische Ermittlung der statistischen Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Fehlers (mal vereinfacht ausgedrückt). Je höher die SIL Kennzahl ist, desto sicherer ist ein System.
Kann mich auch an keine Handquittierung bei automatischer Fahrt einer PB odr SSB erinnern. Bei einem sehr unwahrscheinlichen Kopierwerksfehler bleibt noch genügend Zeit für einen Nothalt sofern man aufmerksam ist. Bei einem Fehlerfall wurde eine PB-Stationskollision durch Betätigung der Fangbremse im letzten Moment sicher verhindert.ATV schrieb:Ich auch nicht.
Schön, dass du gleicher Ansicht bist wie ich bezüglich Anwesenheitskontrolle. Meines Erachtens ist sowas seit Jahren veraltet.
Im Normalzustand ist sowas ME sogar kontraproduktiv.
Dort ist ein evtl. je nach technischen Gegebenheiten eine manuelle Quittierung sinnvoll [bitte korrigieren falls falsch da ich Antiquitäten nicht gut kenne
Grundsätzlich sehe ich damit kein Problem, da der Offset nach jeder Fahrt durch die Pufferschalter neu gesetzt wird. System wäre ähnlich wie mit Encodern, einfach ohne möglichen Referenzverlust und externe Streckenreferenzen könnten u.U. entallen. Die Genauigkeit für Stützenbereiche (Stützenüberfahrt mit reduzierter Geschwindigkeit) sollte eigentlich ausreichen. Zudem könnten stets noch Referenzpulse bei sämtlichen Stützen und Seilreitern sicherheitsalber über die FUA/FWA der Steuerung übertragen werden.Absolutwertgeber gab es auch mal eine Diskusion. Wurde aber wieder verworfen da man ein Problem mit der Nullstellung und dem Seilüberlauf hat. Beide Wege sind wegen dem Spanngewicht nie 100% gleich lang.
Da gab's früher z.T. ziemlich wilde mechanische Kontruktionen, hat Fotos davon im ForumFestpunkt auf Linienzeiger wurde bei mechanischen Anzeigen gemacht. Diese werden mit Ketten und Gelenkwellen über eine Spindel direkt ab der Umlenkscheibe angetrieben. Daher als ersatz durchaus legitim. Im Prinzip ähnlich wie die Lösung mit 3 Kopierwerken.
Sicherheits-SPS sind nun mal Stand der Technik bei Seilbahnsteuerungen und da gibt's kein Zurück mehr. Die haben sich auch bewährt, ausser im Falle von menschlichem Versagen (gab mal ein verbotener Eingriff mit der Programmiergerät währemd der Fahrt).citta dei sassi schrieb:Kann man so argumentieren und auch technisch ausführen nach deiner Argumentation. Italien steht nun mal auf einfacher aber Idioten sicherer Konstruktion. Und meine Meinung ist auch je einfacher desto sicherer. Der Mensch muß noch in der Lage sein die Technik zu beherrschen und nicht umgekehrt. Airbus und Boing fliegen auch mit Autopilot alleine sitzen trotzdem 2 bis 3 Piloten drin. (Und wissen die noch wirklich wie der Rechner im Flieger funktioniert?)
citta dei sassi schrieb:Das ist immer der Pfeifton ungefähr 150 Meter vor der Station kommt und den Kabinenbegleiter dazu auffordert ein Konsens zu geben um festzustellen das der noch wach ist und die Einfahrt überwachen kann.
Ram-Brand schrieb:In Italien haben sie es ja geschafft mit einer neuen Leitner Pendelbahn mit 3m/s in die Station zu hämmern.
)Hätte er das mal gemacht!citta dei sassi schrieb:Der Kabinenbegleiter hat noch die Seilfangbremse vor der Station gezogen.
Weiss jemand was genau mit der Steuerung war?citta dei sassi schrieb:Ram-Brand schrieb:In Italien haben sie es ja geschafft mit einer neuen Leitner Pendelbahn mit 3m/s in die Station zu hämmern.
Habe auch davon gehört (Sestriere/Pragelato). Da hat die funkelnagelneue Steuerung versagt und der Dienstleiter hat da was ganz falsches überbrückt.
Von Roll hat 1970 eine rein hydraulisch geregelte Tragseilbremse entwickelt die zu schroffes Bremsen mit den gefährlichen Auswirkungen (z. B. Anschlagen an das Tragseil) vermeidet. In der Folge konnten die Gehänge kürzer gestaltet und die Stationsgebäude niedriger ausgeführt werden. Diese Tragseilbremse (Bremswagen) wird aber leider nicht mehr neu gebaut.Lagorce schrieb:Rein technisch gesehen wäre es möglich bei elektrisch ausgelösten Fangbremsen die Auslösung unter weitaus besserer Berücksichtigung der jeweils vorliegenden Bedingungen zu handhaben und ggf. auch gestaffelt zu betätigen (je nach Fahrtrichtung, Last, Geschwindigkeit, Steigung, Position entlang der Strecke usw.).
Ram-Brand schrieb:Das es überhaupt die Möglichkeit gibt des Überbrückens gibt ist sehr bedenklich.
Weil man weiß nie wer, gerade an der Bahn steht und diese Überbrückung dann benutzt.
Die meisten die dann auch überbrücken wissen gar nicht welche Verantwortung sie sich in dem Moment aufladen.
Besonders bei Behördlich geprüften Sicherheitseinrichtungen wie die Klemmkraftprüfung.
Am sinnvollsten ist es meiner Meinung nach, wenn es nur den Notantrieb für Störungen gibt.
Und der arbeitet mit verminderter Geschwindigkeit um halt die Leute aus dem Lift zu bekommen.
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