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Fichtelbergschwebebahn bald Geschichte?

Ich halte dort eine 8-MGD am besten. Auf gar keinem Fall mehr eine Pendelbahn!
Das ist für dieses leichte Gelände dort auch überhaupt nicht nötig und die Kapazität ist auch viel zu gering.
 
Das seh ich auf jeden Fall auch so! Aber 1924 gabs noch keine MGD's.
 
Du weißt schon das eine Kombibahn eine geringere Förderleistung hat als eine "Reine" Seilbahn.
Die Frage ist auch wie viel verträgt/vertragen die Piste(n).


Wenn du das nötige Kleingeld hast kannst du da auch eine Hochleistungsseilbahn hinbauen.
8-MGD mit 3600 p/h

Dann hast bestimmt keine Wartezeit. Aber die Piste ist überfüllt oder schon sehr bald zerfahren, besonders bei wenig Schnee.
 
Das Problem ist halt, dass bei einem Neubau beide modernen Bahnen des Gebiets an einem Hang stehen wärend die anderen Abfahrten nur durch alte ESLs oder SLs erschlossen werden.
 
Stimmt, ne neue Bahn hätt´s dort an anderer Stelle dringender gebraucht. Aber was will man machen, wenn die alte Schwebebahn keine Genehmigung mehr bekommt.
 
@Ram-Brand:sorry für die verspätete Antwort, da ich in England war kann ich den Beitrag erst jetzt posten: Ich fände sowas wie am Feldberg gut. Im Winter Sessel, im Sommer Gondel. Sonst breuchte man für Roller extra Wagen und für Fahrräder extra Halterungen.
 
Ja, aber neben der Pendelbahn steht doch schon ein 4er Sessellift.
Dieser läuft genauso wie die Pendelbahn im Sommer und im Winter.

Deshalb bin ich der Meinung das ein "Mixbetrieb" (Kombibahn) keinen Sinn macht.
 
Da hast du Recht. Vieleicht wäre sogar sinnvoll den 4er auf den kleinen Fichtelberg zu verlegen und die Beschneiung auszubauen. dann würden sich die massen vieleicht verteilen. Auf den Pisten ist sowieso überall die Hölle los.
 
Die Pendelbahn und der 4er Sessellift gehören doch zwei verschiedenen Betreiber.
Ich glaube nicht das der Betreiber einfach seinen Lift verlegen lassen will.

:mrgreen:
 
Da müsste man halt ne Einigung finden! Außerdem kann man von dort aus wunderschön wandern! Noch ne Hütte oben Hingebaut, Platz wär da.
 
Im Februar soll der Stadtrat entscheiden. Es gab einen Artikel in der Freien Presse dazu. (Ich finde den Artikel leider im Interned nicht.) Bis Ende 2011, darf die Bahn noch fahren. Eigentlich nur bis 2006, aber da hat man irgend eine Überwachung eingebaut und konnte somit das "Problem" vor sich herschieben. Geschäftsführer Schmiedel hat sich für einen Neubau positioniert. Die restlichen Bürger sind doch eher gespaltener Meinug. Schmiedel wird sich der Entscheidung des Stadtrats beugen. Die Kosten belaufen sich auf 1.2Mio€. Der Neubau auf 6-8Mio€. Doch bei Gedanken an die Stützen wird dem Geschäftsführer sehr übel. Die müssten mehr oder weniger auch bald ausgetauscht werden. So viel wie an der Bahn ausgetauscht, etc. werden müsste, würden sich die Kosten am Ende bestimmt auch auf 6Mio€ belaufen. Dazu würde ein Austausch der Steuerung die Kapazität verringern (von 640 --> 580 Pers./h) Da ginge es im Winter dann aber richtig los. Da kannste froh sein wenn du an dem Tag 10 Abfahrten machst. Schmiedel hat sich 10 Bahnversionen (bei Neubau) angeschaut. Was kommen wird sich im Februar entscheiden.
Jetzt gratulieren wir der wir der alten Dame ert einmal zum 85. Geburtstag.
 
Na Pfui da werd ich mich bald mal auf eine Mittelgebirgsschisafari machen dürfen. Bin die alte Dame am 2. Advent 2009 "nur" als Fußgänger gefahren (Schi ging noch nix). Leider Nebel, aber das Wirtshaus oben ist ja auch ganz nett. Ausserdem als einziger in der Gondel und bissl mit dem Schaffner über die Bahn geratscht.
Muss ich wohl spätestenfalls 2011/2012 dort hin on ski. Hoffe mal die bauen das erst 2012 neu. Andrerseits sind die Stützen natürlich ein Ostprodukt und was die da verbaut haben damals nunja, weiss keiner.

Wär besser die würden den Oldie wieder mal renovieren. Denke mal der Stadtrat nimmt da auch eher die "billigere" Lösung der Renovierung. :mrgreen:
Neuer Antrieb+Steuerung und neue (etwas größere) Gondeln schon würds wieder einigermassen passen. Gibt nebendran ja eh schon eine KSB.

mFg Widdi
 
Billiger ist die Variante keines Falls! Die Steuerrung allein kostet 1,2Mio €. Dann braucht sie in nächster Zeit neue Stützen. Kabinen daan evtl. auch größere. (um wieder auf 6a0 Pers./h zu kommen). Ich weiß nicht was der Antrieb so sagt. Aber der is glaub ich auch made in DDR, ... .
 
Christopher schrieb:
Billiger ist die Variante keines Falls! Die Steuerrung allein kostet 1,2Mio €. Dann braucht sie in nächster Zeit neue Stützen. Kabinen daan evtl. auch größere. (um wieder auf 6a0 Pers./h zu kommen). Ich weiß nicht was der Antrieb so sagt. Aber der is glaub ich auch made in DDR, ... .
Was denn das für ein Fantasiepreis?
 
Christopher schrieb:
Billiger ist die Variante keines Falls! Die Steuerrung allein kostet 1,2Mio €. .

Es ist nicht allein die Steuerung die 1,2 Mio. € kostet. Die Berichterstattung in den Medien vom Sommer letzten Jahres konnten zwar diesen Eindruck erwecken, bei den Meldungen zum 85-jährigen wurde das jedoch relativiert.
Tatsächlich ist die Steuerung der Knackpunkt, der zum Entzug der Betriebserlaubnis führt. Die FSO würde aber den notwendigen Austausch sinnvollerweise zum Anlass nehmen, eine grundhafte Rekonstruktion der gesamten Anlage durchzuführen. Die dafür notwendige Investition wird summa summarum mit eben jenen 1,2 Mio. € angesetzt.

Widdi schrieb:
Andrerseits sind die Stützen natürlich ein Ostprodukt und was die da verbaut haben damals nunja, weiss keiner.
Selbstverständlich Presspappe, Reißzwecken, Knochenleim und Zwirn, so wie jeder Hinterhofschrauber, der etwas auf sich hält, auch. :nichtzufassen:
 
Ach so 1,2 Millionen € wären die Gesamtkosten für eine Modernisierung.
Eine 8-EUB auf gleicher Strecke (1,2km) dürfte dann allein wg. der Technik teurer sein, ausser ich täusch mich da. Dazu quittiert man das aber mit etwas Längerer Fahrzeit, dafür erheblich mehr Kapazität. (6m/sec=Vmax EUB, 7m/sec=PB)

Wg. verbaut haben, dachte ich eher an die Qualität des verwendeten Stahls, nicht an Knochenleim etc. War ja im Sommer erst was wg. eingeknickter Stütze bei der alten ZUB am Porhorje (Mikis Hausberg), deswegen die Bemerkung.

mFg Widdi
 
ATV schrieb:
Was denn das für ein Fantasiepreis?

Frage:

Christopher schrieb:

Antwort:

SaxSki schrieb:
Es ist nicht allein die Steuerung die 1,2 Mio. € kostet. Die Berichterstattung in den Medien vom Sommer letzten Jahres konnten zwar diesen Eindruck erwecken, bei den Meldungen zum 85-jährigen wurde das jedoch relativiert.
Tatsächlich ist die Steuerung der Knackpunkt, der zum Entzug der Betriebserlaubnis führt. Die FSO würde aber den notwendigen Austausch sinnvollerweise zum Anlass nehmen, eine grundhafte Rekonstruktion der gesamten Anlage durchzuführen. Die dafür notwendige Investition wird summa summarum mit eben jenen 1,2 Mio. € angesetzt.

Wenigstens einer der den Durchblick hat. Für so viel Geld bekommt man einen komplett neuen Antrieb und eine Generalsanierung der restlichen Bahn. :wink: Wenn nicht sogar neue Fahrzeuge.


Widdi schrieb:
Wg. verbaut haben, dachte ich eher an die Qualität des verwendeten Stahls, nicht an Knochenleim etc. War ja im Sommer erst was wg. eingeknickter Stütze bei der alten ZUB am Porhorje (Mikis Hausberg), deswegen die Bemerkung.
Manchmal frag ich mich schon wie man auf solche Schlussfolgerungen kommt...... :kapierichnicht:
 
aber war besagte bahn nicht ein Girak fabrikat mit original österr. baustahl? 8O
 
lift-master schrieb:
aber war besagte bahn nicht ein Girak fabrikat mit original österr. baustahl? 8O

War irgendwas mit Metalna. Anscheinend Girak-Lizenzfabrikat.

mFg Widdi
 
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