Nachdem meine beiden Vorgängerbesuche in dieser Wintersaison in Fieberbrunn jedesmal mangels Sicht die neue Reckmoos-N-Bahn nicht erreicht haben, hab ich am 1. April einen neuen Versuch unternommen. Dieses Mal hab ich's geschafft, ein paar Male mit der neuen Bahn zu fahren, und gleichzeitig DIE große offene Frage zu dieser Bahn zu klären, nämlich auf welchen Gondeln die Plastik-Teufelshörnchen angebracht sind.
In der Nacht zum 1. April hat es bis ins Tal runter geschneit, und es war ziemlich kalt, sodass die Pisten unter der Neuschneeauflage (oben vielleicht 10cm) knüppelhart gefroren waren. War etwas ungewohnt, nach den Sulzschneepisten der letzten Zeit wieder auf einer harten Unterlage zu fahren. Ging aber recht gut, z.B. am Doischberg, nur durfte man keine Walz-"Imperfektionen" übersehen. Leider blieb die Sicht am späten Vormittag und über Mittag oben auf der Reckmoos-N etwas trüb und diesig, und auch dort war die Piste untendrunter hart mit dem draufgewalzten Neuschnee. Bis zum frühen Nachmittag wurde der noch nicht pappig. Viele Leute sind aber im Gelände und neben der Piste gefahren, wo es anscheinend auf der durchgefrorenen Unterlage mit dem Neuschnee obendrauf sehr gut zu fahren war. Am Nachmittag kam es dann ganz stark auf die Hangorientierung an. Alles mit Nordorientierung und etwas Neigung sehr gut, der Rest wie an den Tagen zuvor Sulzbuckel - da braucht es dann Konzentration und beherzte Spurwahl.
Ein paar Bilder von der Mittelstation der 10-EUB:
Von der Bergseite; zu erkennen der Streckenknick in der Station und eine der "verzierten" Gondeln:
Nach dem Einsteigen in der Mitte: Schon wieder die Hörnchen und das "Herz" der Richtungsumlenkung:
Von der "Talseite" schaut die Station ja tatsächlich wie ein auf Betonstelzen gelandetes Ufo aus:
Aus Stahlbeton kann man ja wirklich interessante Sachen herstellen; der "Unterbau" der Mittelstation:
Am Nachmittag bin ich dann noch ein bisschen mit der Lärchfilzen-KSB gefahren. Die Hauptpiste war mühsam, aber die südlich davon verlaufende Variante vom Gasthof runter dank N-Neigung wesentlich besser.
Auch, und zum Schluss noch die Lösung des "Teufelshörnchen"-Rätsels: Die Hörnchen sind auf allen Gondeln mit ungeraden Nummern, beginnend bei 1 bis einschließlich der Gondel 31 montiert. Die ungeraden ab 33 sind unverziert, mit Ausnahme der 41. Insgesamt sind es 45 FBM. Bei den Gondeln 3, 19 und 41 sind die sonst roten Hörnchen schwarz bemalt. Weiß jemand was, warum es gerade diese 3 Nummern sind? Die beste Quelle zu solchen Fragen, die
OEIS, gibt in diesem Fall nichts teuflisch Erleuchtendes her.
