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Fix geklemmt oder kuppelbar?

Es ist einfach so das es hier um die News geht und nicht um diese x-fach geführte Diskussion ob da eine fixe Bahn oder ein KSB Sinn macht!

Das kann man meiner Ansicht nach aber nur im jeweiligen Einzelfall diskutieren und nicht generell. Und da es hier um die News geht, sollte eine Diskussion erlaubt sein, ob dieser Lifttyp für dieses Projekt die adäquate Lösung darstellt.

Das sollte man den Verantwortlichen überlassen.
Die haben da bestimmt mehr Ahung als hier (fast alle) zusammen.

Na hoffentlich! Das ist übrigens ein typisches "Totschlagsargument". Bei konsequenter Anwendung desselben bräuchten wir über die meisten Sachverhalte hier gar nicht mehr diskutieren.

Und warum soll man den Quickjet nicht mit solch einem Lift vergleichen.
Die Zielgruppe und der kurze Hang ist doch fast identisch!

Weil Topographie und Position in der netzwerkartigen Struktur der jeweiligen Skigebiete eine völlig andere ist. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Kürze des Hanges und - wegen mir - eine gewisse Bevorzugung durch Skischulgruppen.

Und mit Zahlen, was etwas kostet, würde ich schon ganz vorsichtig sein wenn ich irgendwo keine Einblicke habe.

Völlig d´accord. Die Quelle ist der Fachverband der Salzburger Seilbahnen - und bezieht sich nicht auf die in Frage kommende Gesellschaft sondern thematisiert die allgemeine Problematik.

Wenn Du mal ein Kind hast, dann wirst das auch anders sehen!

Das glaube ich Dir gern - ich nehme mich vom Kontextpartisanentum ja gar nicht aus. Die Frage ist nur - wie haben wir es "damals" dann überhaupt geschafft Skifahren zu lernen?
Natürlich ist der Fortschritt hier lobenswert: besser Sessellift als vom Tellerlift hochgezogen worden (mir mehrfach passiert).
 
Die Frage ist nur - wie haben wir es "damals" dann überhaupt geschafft Skifahren zu lernen?
Im Prinzip könnten wir ja auch alle Trabbi fahren. Das würde es ja auch tun um von A nach B zu kommen! Oder einfach den Berg hochlaufen. Vorschritte wird man nicht aufhalten.

Das kann man meiner Ansicht nach aber nur im jeweiligen Einzelfall diskutieren und nicht generell. Und da es hier um die News geht, sollte eine Diskussion erlaubt sein, ob dieser Lifttyp für dieses Projekt die adäquate Lösung darstellt.
sicher ein Argument. Aber die meisten nehmen die Lösung hin und finden sie auch o.k. Will sagen: Man möchte die "neuen Neuigkeiten" wissen. Und daher stört die mehrfach Diskussion in den News. Wie gesagt es gibt ja ein Topic man kann es ja verlinken.

Die Quelle ist der Fachverband der Salzburger Seilbahnen
Na, vielleicht bekommens die Sitzheizung auch umsonst weil sie schon die nächste Bahn mitgekauft haben. Man kann es nicht sagen.
Einkäufer können mehr als grausam sein! So viele Anbieter gibts auf den Seilbahnmarkt nicht mehr. Und irgendwie muß jeder sein Leute beschäftigen, ab und an auch mal für kleines Geld.

Kind wird sich sicher mal ergeben. Aber vorher schon mal ein paar
Unfälle, die man sich ev. hätte ersparen können.
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=21525&highlight=unfall+kind
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=15484&highlight=unfall+kind
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=10659&highlight=unfall+kind
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=5018&highlight=unfall+kind
Das wird den Bergbahnen auch nicht entgangen sein. Und es würde mich nicht wundern wenn die eine oder andere Versicherung die Kindersicherung (bald) vorschreibt.
Wer in der Verantwortung steckt wird sich sowas sicher gut überlegen.
Ein "eingekeites Kind" im Sessellift kann schon mal ned aus dem Lift oder den Schlepper fallen. Für Anfänger und Kleine ist es einfach wichtig das die Sessel in der Station (fast) anhalten.
Ansonsten schieb einfach mal ein Anfänger auf ein Förderband. :lol:

(Wenn Oscar oder Dachstein kommen wird das schon verschoben!)
 
Die Diskussion ist sehr gut, und richtig:
1.) Den Quickjet, mit den Hachauliften zu vergleichen, ist allein von der Wichtigkeit wie oben schon geschrieben nicht sehr sinnvoll!
Die Hachaulifte stellen zwar eine wichtige Verbindungsfunktion dar, und brauchen Kapazität, aber die kann auch mit einer fixen Sesselbahn erreicht werden!
Im Sauerland dagegen ist diese Bahn die Attraktion schlechthin, was man in der Sportwelt bestimmt nicht sagen kann!

2.) Es wird hier die Sicherheit angesprochen: Klar ist, wir alle sind für moderne Anlagen, doch es muß nicht immer eine kuppelbare Sesselbahn sein, ein fixer Sessellift, speziell mit Kindersicherung, wie z.B. in Jungholz ist genauso sicher als eine kuppelbare Anlage, und die Fahrzeitverlängerung werden wir verwöhnten Gäste doch noch ertragen können, oder manche etwa nicht???

3.) Generell finde ich es schon peinlich wie unsere Nachfolgegeneration immer mehr behütet und kontrolliert aufwachsen soll, und vor jeder noch so kleinen Gefahr, auch wenn es keine ist, geschützt wird....ich spreche hier speziell die Elten an, denn glaubt jemand wirklich ein Kind ist nicht in der Lage einen Schlepplift zu fahren...., Nein das sind oft Erwachsene, nur wenn dann Kindern etwas passiert wird gleich Alarm geschlagen und die Presse findet solche Schlagzeilen natürlich auch toll!
In Wahrheit tun sich die Erwachsenen-Anfänger viel schwerer mit Schleppliften.....aber das hat nun wirklich nichts mit dem Topic zu tun!
Eins noch: Bevor nachher kommt..."Wenn du erst mal Kinder hast denkst du anderst" kommt, mag sein...., trotzdem wird unsere Gesellschaft immer behüteter, und das an Stellen, wo wir es anders als das Trabibeispiel gar nicht brauchen!

Und nun wieder zum Topic: Hat vielleicht schon jemand Bilder von der Buchaubahn?
 
Ich kann Schwoab nur zustimmen:

Wenn etwas passiert, tun die Eltern öfters schlimmer, als die ganze Situation ist.

Zur Hachaubahn kann ich nur soviel sagen: Unsere heutige Menschengesellschaft ist heutzutage einfach zu verwöhnt. Früher ist man mit den Skiern den gesamten Berg hinauf gelaufen und war froh, wenn man einmal Schlepplift fahren konnte. Heute reagieren die Leute sogar, wenn ein 2-er Sessellift mal 10 Minuten benötigt um die Leute auf den Berg zu befördern. Aber ich glaube, dass die Lift-Gesellschaft in Wagrain mit der Hachaubahn ganz gut ankommen wird. Unsere Menschengesellschaft wird ja auch nur noch verwöhnter.
 
Seilbahnsimi schrieb:
Ich kann Schwoab nur zustimmen:

Früher ist man mit den Skiern den gesamten Berg hinauf gelaufen und war froh, wenn man einmal Schlepplift fahren konnte.

Winter: 20 min. Skibus + 20 min. Lift
Sommer: 3-4 Stunden mit dem Fahrrad ;-)

Da hab ich dann doch gemerkt, wie hoch der Berg ist.

Beim Thema Sicherheit sollte man aber auch nicht ausser acht lassen,
dass früher weniger Leute Ski gefahren sind und dadurch auch weniger
Unfälle passiert sind, unabhängig von Materialentwicklung etc.
(ist doch so, oder?)

Beispiel:
Wenn sich der Flugverkehr vervierfacht,
dann fällt z.B. nicht alle vier Wochen sondern jede Woche ein
Flieger vom Himmel und wird in den Nachrichten erwähnt.
Sowas lässt die Leute nach mehr Sicherheit rufen,
obwohl sich am Sicherheitsstandard eigentlich garnichts
geändert hat. Allein durch die Erhöhung des Verkehrs
erscheint die Sache subjekt unsicher.

/Tibor
 
Die Moosbahn kann man wirklich nicht mit dem Quickjet vergleichen. Letzterer ist eine Beschäftigungsanlage und wird darum von den Skifahrern mehrmals täglich benutzt. Der Mooslift hingegen ist ein Rückbringer, eine Verbindungsbahn, die man in der Regel nur ein- bis zweimal am Tag benutzt. Wiederholungsfahrten machen da nur wenige, weil auch die dazugehörige Abfahrt den Charakter einer Verbindungspiste hat. Darum wäre es in meinen Augen nicht schlimm gewesen, wenn er fix geklemmt gebaut worden wäre. Bei einer Länge von unter 500m fällt auch die längere Fahrzeit kaum ins Gewicht.

Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!

Zum Schluss möchte ich noch ein philosophischer Gedanken einbringen: Ist eine höheres Tempo wirklich immer erstrebenswert? Wir haben heute schnelle Autos, TGV und ICE flitzen mit 300 Sachen durch die Gegend und in der Luft geht es noch schneller zu und her. Wir können innert 48h fast jeden Punkt auf diesem Planeten erreichen. Aber ist bei diesem Geschwindigkeitsrausch nicht auch der Mensch an und für sich ein wenig auf der Strecke geblieben? Übertragen auf das Skifahren stelle ich mir die Frage: müssen wir wirklich immer schneller auf die Berge hochgeschossen werden? Man kann vielleicht dank einer KSB eine Abfahrt mehr pro Tag machen. Das freut den Kilometerfresser, aber so einer bin ich nicht. Und auch die meisten anderen Skifahrer sind es nicht! Ich betrachte das Skifahren als ganzheitliches Erlebnis. Dazu gehört auch, das ich beispielsweise mal auf dem Gipfel eine Viertelstunde das Panorama bestaune! Oder beim Mittagessen bei einer gemütlichen Hütte auch etwas länger sitzen bleibe. Darum störren mich fix geklemmte Sesselbahnen auch erst, wenn sie überlang sind. Ausserdem stellt sich die Frage, was man mit der Zeit macht. Angenommen ich reibe mich während einer viertelstündigen SB-Fahrt mit Sonnencreme ein, studiere den Pistenplan zwecks Tagesplanung oder unterhalte mich mit meinen Kumpels, dann ist diese Zeit doch nicht verschwendet!
 
GMD schrieb:
....
Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!...

...Ausserdem stellt sich die Frage, was man mit der Zeit macht. Angenommen ich reibe mich während einer viertelstündigen SB-Fahrt mit Sonnencreme ein, studiere den Pistenplan zwecks Tagesplanung oder unterhalte mich mit meinen Kumpels, dann ist diese Zeit doch nicht verschwendet!

Entschuldige aber: :D :D :D :lol: :lol:

Als ob das Schaukel nicht auch Sicherheitsbestimmungen und TÜV- oder DIN Richtlinien unterliegt ...

Was man mit der Zeit macht? Das Problem kenn ich nicht, eincremen tue ich mich nicht, planen wo ich wann wie wo fahre tue ich auch nicht und reden tue ich eh den ganzen Tag ;)

Nee jetzt mal im Ernst: Ich denke man sollte nicht zwanghaft Argumente heranziehen, man kann auchmal sagen, dasss es einem selbst nicht passt, weil man einfach nicht will! Das wäre glaube ich die glaubwürdigere Variante als, ich sag mal, sehr weit hergeholte Argumente beizutragen
 
Das ist deine Sicht der Dinge, ich sehe es so wie ich es geschrieben habe. Es ist halt so ein Thema, bei dem man nicht klipp und klar festlegen kann, was richtig und was falsch ist. So gesehen hat jeder recht bzw. nicht recht, es ist nur eine Frage des Standpunktes!
 
GMD schrieb:
Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!
Das ist denk der Grund warum sie im Anfäger Areal von Beaver Creek dieses Jahr eine EUB hinbauen. :wink:
 
GMD schrieb:
Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!

Tut mir leid GMD, aber offensichtlich warst du noch nie mit mehr als einem Kind unterwegs......

Folgendes: Das Liftpersonal sitzt bei einer SB in der Hütte, und kommt nur raus, wenn einer am rausfallen ist, oder zu viele in der Spur stehen. Ansonten ists denen weitestgehend egal.

Weiter: ne Fixe Anfänger SB dauernd langsamer fahren lassen, wenn kleineres Kind einsteigt? Klar...dann kannst bei der Fahrt gleich den Tee und die Brotzeit auspacken.

Aufschaukeln beim Anhalten: Da hast recht, Aber ne Anfängerbahn fährt nie 5-6 m/s. Somit dürft das aufschaukeln auch sehr selten sein.

@ 6Jähriges Kind hat keine Probleme:
Denkst du....ich hab schon 45 jährige Kinder gesehen, die sich nicht hingesetzt haben, und vom Einstieg geschoben wurden....ist gar nicht selten.

Fazit: SL im Anfängergebiet ist schon der richtige Einstieg, am besten n Teller SL. Wenns ne SB wird, dann ne kuppelbare mit Kinderbügel. Sitzheizung ist bei Kinderbahnen gut. Kids sind meist nach 10 Minuten schon durchnässt. :D


Meine Meinung Gründet auf Erfahrungen mit meiner Nichte von 4-6 Jahren, und den Cousinen meiner Freundin (7, 11 und 15).
Weiters sind dies die Beobbachtungen, die ich in diversen Skigebieten gesammelt hat, vorallem aus der Skiwelt, wo´s eben viele Anfänger und Holländer(Sorry Maarten, das musste sein :D ) gibt.
 
Manchmal habe ich echt das Gefühl, einige wollen fix geklemmte Sesselbahnen komplett verbieten! Und als Killerargument müssen immer die lieben Kleinen herhalten. Ich hingegen finde, Kinder sollen nicht nur das Benützen von KSBs lernen, sondern auch das von fix geklemmten und Schleppliften! Man lernt als Kind einfach besser und schneller als als Erwachsener. Es wurde gesagt, es wurden auch schon Erwachsene beobachtet, die Probleme mit einem fix geklemmten Sessel und Schlepper haben. Nun, wenn in der Lernphase nur noch KSB und EUB gefahren wird, ist das kaum verwunderlich! Es kommt nun langsam die Generation Skifahrer, die nur das kennen. Daraus aber zu schliessen, die anderen Systeme hätten keine Berechtigung, ist für mich das Pferd von hinten aufgezäumt!

Warum ist dann früher nicht mehr passiert, als es nur fix geklemmte Sesselbahnen und Schlepplifte gab? Die Kinder waren ja wohl kaum grösser als heute. Aber sie genossen mehr Freiheiten, waren nicht so (über)behütet wie heute! Wenn ich daran denke, in welche Gefahren wir uns beim Spielen draussen begaben, wirds mir im Nachherein auch schwummerig. Wir haben uns ab und zu halt auch weh getan, aber nie schlimmer verletzt. Es hat uns also nicht geschadet, im Gegenteil! Ich bin der Ansicht, Kinder sollen ihre Erfahrungen machen. Sie dürfen, ja sollen, dabei auch lernen, dass das Leben einem nicht immer mit Samthandschuhen anfasst, sondern manchmal auch recht hart sein kann!
 
Das ist früher seltener passiert, weil es einfach wesentlich weniger Sessel als Schlepper gab. An den Schleppern sind die Kinder und Anfänger früher auch gefallen wie die Kegel, das ist aber wesentlich unspektakulärer als ein Unfall auf dem Sessel. Ich erinnere mich auch noch daran, dass ich auf der Kornockbahn (Turracher Höhe) als Teenie den Einstieg verpasst hatte und vor dem Sessel hergeschoben wurde. Am Ende des Einstiges war ein Loch, da bin ich dann hineingetaucht während der Liftwart den Sessel kurz festgehalten hat. War ein Scheiss Gefühl wie der Sessel wenige cm über meinen Kopf hinweggeschaukelt ist. Danach stand die Bahn und ich musste mir übelste Flüche des Liftwartes anhören, die mir Dank extremem Dialekt unverständlich blieben. :-)

Also: Früher ist auch was passiert, es wurde mangels Internet allerdings selten weiter als bis zum nächsten Dorf publik.

Gruß, Tom
 
GMD schrieb:
Wenn ich daran denke, in welche Gefahren wir uns beim Spielen draussen begaben, wirds mir im Nachherein auch schwummerig. Wir haben uns ab und zu halt auch weh getan, aber nie schlimmer verletzt. Es hat uns also nicht geschadet, im Gegenteil! Ich bin der Ansicht, Kinder sollen ihre Erfahrungen machen. Sie dürfen, ja sollen, dabei auch lernen, dass das Leben einem nicht immer mit Samthandschuhen anfasst, sondern manchmal auch recht hart sein kann!
...boah jetzt wissen wir ja endlich wo Supermann herkommt! :lol:
Wenn Du mal ein Kind hast (wer so ein Zeug redet hat keine Kinder) kannst es ja mal ab und an in den Dreck werfen damit es auch so cool wird. Sorry aber das fällt unter die Kategorie 0,0- Ahnung weder von Kindern noch von Sicherheit!

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 1,6 Millionen Kinder, mehr als 464.000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit hierauf aufmerksam zu machen, Maßnahmen zur Verhütung von Kinderunfällen zu entwickeln und vernetzend tätig zu sein
 
mic schrieb:
Wenn Du mal ein Kind hast (wer so ein Zeug redet hat keine Kinder) kannst es ja mal ab und an in den Dreck werfen damit es auch so cool wird.
Warum nicht? Das stärkt das Immunsystem! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder die sehr oft draussen (also im Dreck) spielten, viel weniger Allergien entwickeln, als solche, die ständig drinnen waren!

Aber egal. Für mich ist dieses Topic nun gestorben. Diskutiert von mir aus ohne mich weiter, ich klinke mich hier definitiv aus!
 
GMD schrieb:
mic schrieb:
Wenn Du mal ein Kind hast (wer so ein Zeug redet hat keine Kinder) kannst es ja mal ab und an in den Dreck werfen damit es auch so cool wird.
Warum nicht? Das stärkt das Immunsystem! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder die sehr oft draussen (also im Dreck) spielten, viel weniger Allergien entwickeln, als solche, die ständig drinnen waren!
Du kennst dich echt aus! :lol:
 
GMD schrieb:
Manchmal habe ich echt das Gefühl, einige wollen fix geklemmte Sesselbahnen komplett verbieten! Und als Killerargument müssen immer die lieben Kleinen herhalten. Ich hingegen finde, Kinder sollen nicht nur das Benützen von KSBs lernen, sondern auch das von fix geklemmten und Schleppliften! Man lernt als Kind einfach besser und schneller als als Erwachsener. Es wurde gesagt, es wurden auch schon Erwachsene beobachtet, die Probleme mit einem fix geklemmten Sessel und Schlepper haben. Nun, wenn in der Lernphase nur noch KSB und EUB gefahren wird, ist das kaum verwunderlich! Es kommt nun langsam die Generation Skifahrer, die nur das kennen. Daraus aber zu schliessen, die anderen Systeme hätten keine Berechtigung, ist für mich das Pferd von hinten aufgezäumt!

Warum ist dann früher nicht mehr passiert, als es nur fix geklemmte Sesselbahnen und Schlepplifte gab? Die Kinder waren ja wohl kaum grösser als heute. Aber sie genossen mehr Freiheiten, waren nicht so (über)behütet wie heute! Wenn ich daran denke, in welche Gefahren wir uns beim Spielen draussen begaben, wirds mir im Nachherein auch schwummerig. Wir haben uns ab und zu halt auch weh getan, aber nie schlimmer verletzt. Es hat uns also nicht geschadet, im Gegenteil! Ich bin der Ansicht, Kinder sollen ihre Erfahrungen machen. Sie dürfen, ja sollen, dabei auch lernen, dass das Leben einem nicht immer mit Samthandschuhen anfasst, sondern manchmal auch recht hart sein kann!

Schließe mich vollinhaltlich an, früher gabs halt nen gewaltigen Anschiß von den Eltern und vom Liftpersonal wenn man aus Unkonzentiertheit oder Dummheit aus dem Lift flog und man passte das nächste Mal sicher dann besser auf. Oder es gab noch die schönen langen Waldschneisenschlepper ala Zirog wo, wenn man aus dem Lift flog zur Strafe entweder ohne Schi entlang der engen Schneise runterstapfen oder sich nen halben Kilometer durch die Pampa zur Abfahrt durchkämpfen durfte weil die soweit weg war.....
Das zweite Problem sehe ich darin das entweder die lieben Kleinen nicht das tun was die Eltern ihnen sagen und es dadurch zu Unfällen oder kritischen Situationen kommt oder die Eltern selbst sich nicht nicht an Regeln halten.

Erlebte vor zwei Jahren den Fall das die Langkofelschartenbahn viermal wegen, durch Kabinenschaukeln aufgetretene Seilschwingungen abschaltete. Als ein wütender Betriebsleiter Oswald die Passagiere der betreffenden Kabine dann zur Rede stellte (Vater mit zwei kleineren Kindern) kamen als Antwort auch noch blöde Kommentare.
Ich hab damals ne kleine Amtsanmaßung begangen und mich als Vertreter des Bozener Verkehrsamtes ( Aufsichtsbehörde) ausgegeben der zufällig eigentlich inkognito da wäre um Warnschilder und Betriebsablauf zu checken; ihnen drastisch vor Augen geführt was ihr Verhalten für Folgen haben könnte und ihnen gedroht ich würde sofort die Carabinieri rufen um ihre Personalien zur Einleitung eines Strafverfahrens feststellen zu lassen an dem sich die Liftgesellschaft noch als Nebenkläger wegen des vorsätzlich herbeigeführten Notbremsaufwandes anschließen könnte wenn noch eine einzige dumme Bemerkung fällt.
Die Sippschaft zog jedenfalls ziemlich kleinlaut von dannen....

GMD schrieb:
Warum nicht? Das stärkt das Immunsystem! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder die sehr oft draussen (also im Dreck) spielten, viel weniger Allergien entwickeln, als solche, die ständig drinnen waren!

Auch einverstanden denn Studien belegen eindeutig nicht nur ne geringere Allergieqoute sondern auch niedrigere Infektionskrankheitsanfälligkeit.
 
Petz schrieb:
Auch einverstanden denn Studien belegen eindeutig nicht nur ne geringere Allergieqoute sondern auch niedrigere Infektionskrankheitsanfälligkeit.

Also Sorry, ich muss jetzt mal diese Quote stören:

Ich hab als Kind jeden Tag im Dreck gespielt, Dreck gefressen, Seewasser gesoffen usw.... Und habe pünktlich mit 18 Zig Allergien bekommen. Vreerbt von meinem Vater, der aufm Bauernhof aufgewachsen ist.
Bei meiner Freundin ists ähnlich.
Und wenn ich mich hier bei den Bauernkids so umhör, wissen viele gar nicht, dass sie krank sind.

Was für Studien sind das eigentlich? Telefonumfragen? Oder fundierte Ergebnisse nach Alergietests?

Aber back On Topic:
Früher, früher, früher...früher sind die Leute die Berge raufgelaufen....haben sich ne Stunde am Lift angestellt, und haben dafür n paar Mark gezahlt.

Heutzutage wird in der Anstehspur gedränglet, Kinder aus dem Weg geschubst, Die Lifte auf Höchstgeschwindigkeit laufen gelassen, und die meisten Liftboys sitzen in ihrer Warmen Hütte, und kucken den Leuten nur dumm zu.

und die Kids? Die haben heut einen Zeitplan für jeden Tag von Morgens aufstehen, über Schule, Hausaufgaben, Vereine, Sport bis Abends total fertig ins Bett fallen. Und die Eltern stressen sich genauso. Urlaub? Meist auch der totale Stress. Also bitte keine Vergleiche mehr mit der Guten alten Zeit. Die ist vorbei und kommt (leider) auch nie wieder.

@ Kinder und nicht konzentriert: Klar kommt das mal vor. Aber wenn ich als Kind irgendwo zusammengeschissen wurde, dass ich aus dem SL fiel, fahr ich da als Erwachsener nichtmehr hin.

Egal: Wichtig ist es jede Liftart zu lernen. Meist sind die Kinderbahnen eh an etwas zu leichten Hängen, und nach den Idiotenhängen gehts an die schwierigeren Hänge, und da stehen halt meistens SLte.
 
Ich muss sagen, dass ich sehr gerne mit einem fixen Zweiersessellift mit Förderbandeinstieg fahre. So einer ist ja zwar langsamer als eine KSB, aber nicht extrem langsamer.

Fixe Bahnen mit 4 oder mehr Plätzen pro Sessel haben für mich aber nur bei extrem kurzen Verbindungsliften eine Existenzberechtigung.
Solche Lifte fahren schließlich wesentlich langsamer als fixe Zweier mit Förderbandeinstieg.

Und wegen der Kinderdiskussion:
Früher gab es ja meist nur Doppelsessellifte und man ist meist mit einem bekannten Partner zusammen gefahren, was das Einsteigen leichter gemacht hat. Bei fixen 4ern oder 6ern ist das Einsteigen schon deshalb deutlich schwieriger als bei einem fixen 2er, weil meist eine zufällig zu Stande gekommene Personengruppe, die sich nicht alle untereinander kennen, einsteigen.
 
Martin_D schrieb:
Und wegen der Kinderdiskussion:
Früher gab es ja meist nur Doppelsessellifte und man ist meist mit einem bekannten Partner zusammen gefahren, was das Einsteigen leichter gemacht hat. Bei fixen 4ern oder 6ern ist das Einsteigen schon deshalb deutlich schwieriger als bei einem fixen 2er, weil meist eine zufällig zu Stande gekommene Personengruppe, die sich nicht alle untereinander kennen, einsteigen.

Das sehe ich exakt genauso. Ich habe Sesselliftfahren auch nur auf fixen DSBen "gelernt". War soweit man meinen Eltern Glauben schenken darf auch kein Problem. Als meine Schwester anfing Ski zu fahren gab es schon viele fixer 4er und da ist es sehr häufig schon mal zu Drängeleien und dann eben zu Schwierigkeiten beim Einsteigen aber auch beim Aussteigen gekommen ist. Daher lasse ich das Argument der Förderbänder auch nur zum Teil gelten, denn Einsteigen ist nur die halbe Miete.
Zur Hilfsbereitschaft des Liftpersonals kann ich auch nur meine Erfahrungen berichten. Als ich klein war gab es für Kinder bei kalter Witterung in St. Kassian am Lift vom Bediensteten eine Wolldecke mit auf den Sessel.
Und beim Aussteigen stand eigentlich auch immer einer da und war behilflich. Das sehe ich heute kaum noch irgendwo.
Beispiel: Meiner Frau hats beim Aussteigen aus einem Bügelschlepper mit Videoüberwachung an der Bergstation den Bügel unter der Jacke verhängt. Daraufhin ist sie gestürzt und vom Lift mitgeschleift worden, bis vor den Prallhang. Der Lift ist nicht angehalten, meiner Frau hats die Jacke zerrissen und sie hat sich die Schulter geprellt. So viel zum Vorteil videoüberwachter Stationen!!!!

Chris
 
Chris schrieb:
Zur Hilfsbereitschaft des Liftpersonals kann ich auch nur meine Erfahrungen berichten. Als ich klein war gab es für Kinder bei kalter Witterung in St. Kassian am Lift vom Bediensteten eine Wolldecke mit auf den Sessel.
Und beim Aussteigen stand eigentlich auch immer einer da und war behilflich. Das sehe ich heute kaum noch irgendwo.

Chris
An der Alp Languard hat man meiner kleinen Schwester immer geholfen. Man hat sie auch auf den Sessel getan. Und an der Bergstation waren zwei Männer, der eine nahm mich, der andere meine Schwester an den Arm und zogen uns raus. Sonst wäre ich übrigens in die falsche Richtung gegangen, weil ich es mir so von den Skiern gewöhnt bin. Das war eine der angenehmsten Fahrten. Aber das ist mir auch höchst selten passiert. Es gibt aber auch Gegenbeispiele: Als ich noch recht klein war fiel ich an einem Doppellift raus (Dank dritten, die ihre Skier in die Liftbahn hielten, damit man ihnen hilft) und rutschte den Lifthang hinunter. Der zweite Lift des Doppellifts hielt sofort an, und der Mann fragte, ob wir Hilfe bräuchten, während der Lift, an dem ich rausfiel einfach weiterfuhr!
 
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