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miki schrieb:http://news.orf.at/#/stories/2314454/
Frage Nr. 2: Sensationalismus (nun auch im ORF, der eigentlich bisher nicht dafür bekannt war) oder baldige Realität?Zunächst würden im Falle einer Grenzsicherung die mehr als 60 großen Grenzübergänge sowie die Brücken über Salzach und Inn gesperrt werden.
würden die ihre Grenze besser kontrollieren dann bräuchte man in Deutschland keine Kontrollen fürchtenBist du dir da ganz sicher, Fab? Weil der von mir verlinkte Beitrag auf orf.at war durchaus so zu verstehen, dass solange die Schnegen-Innengrenzen (in diesem Fall zwischen Österreich und Ungarn) wieder kontrolliert werden, auch österreichische (ungarische, deutsche, slowenische etc. Bürger) die Grenze zwischen AT und H nur 'an den vorgesehenen Grenzübertrittsstellen' übertreten dürfen. Ich habe es auf jeden Fall so verstanden, dass es sich nicht nur auf Syrer bezieht. Und da auch die deutsch - österreichische Grenze kontrolliert wird, habe ich angenommen dass auch dort die selben Regeln gelten?Fab schrieb:@Miki
zu Frage 1: Als EU-Bürger unterliegst du der Schengen-Vereinbarung und kannst fröhlich pendeln.
Ein Syrer der ohne rechtsgültige Papiere per Ski (wäre 100%ig komisch) zur Winkelmoosalm fährt, wäre ein Schlingelund naturalmente illegal.
Da war ich mal neugierig und habe den Beitrag von AFP direkt aufgerugen (http://www.afp.com/en/news/over-800-migrants-try-storm-channel-tunnel-france-official). Erster Satz:Hunderte Flüchtlinge haben heute in der Nähe der nordfranzösischen Hafenstadt Calais versucht, durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, schnitten Flüchtlinge mit Teppichmessern Lastwagenplanen ein oder stiegen auf Lkw-Dächer. Nach Behördenangaben versuchten insgesamt etwa 800 bis 1.000 Flüchtlinge, in den Tunnel zu gelangen. Nach Angaben der Polizei setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein, nachdem sie mit Gegenständen beworfen worden seien.
Interessant: 'migrants' wird in deutschsprachigen Medien neuerdings als 'Flüchtlinge' übersetzt, wieder was dazugelernt ...Some 800 to 1,000 migrants tried Thursday to break into the Channel Tunnel near France's port city Calais in a desperate bid to reach Britain, local officials said.
In dem knapp 30 Kilometer südlich von Utrecht gelegenen Städtchen Geldermalsen ist am Mittwochabend eine Demonstration gegen die dort geplante Unterbringung von 1500 Asylbewerbern komplett aus dem Ruder gelaufen. Gewalttätige Demonstranten bewarfen das Rathaus, wo gerade der Stadtrat in Anwesenheit zahlreicher Einwohner über die Pläne beriet, mit Steinen, Feuerwerkskörpern, Büchsen und Flaschen. Die Sitzung wurde abgebrochen.
In diesem Zusammenhang versuche ich mir gerade den Aufschrei vorzustellen, falls ein Polen oder Ungarn so ein Gesetz verabschieden würdenIn recent months, Denmark has taken a fairly harsh stance toward refugees. In September, for example, authorities published an ad in Lebanese newspapers carrying an unmistakable message to foreigners who might think about seeking asylum: Don't come to Denmark.
Now, the country is debating another and even more extreme step: The government is considering a law that would allow authorities to confiscate jewelry from refugees entering the country. The proposal is almost certain to pass Parliament.
Pauli schrieb:Sehr interressant, drei Prozent finde ich schon sehr viel. Wie viel sind es dann bei deutschen Staatsbürgern? Ich finde nun wichtig, dass keine Gewalttaten von Flüchtlingen mehr heruntergespielt werden, wie es ja bisher vielleicht der Fall war.
Ich verstehe das auch so das im Fall des Falles diese Übergänge generell (d. h. auch für EU - Bürger ) gesperrt werden würden.miki schrieb:Bist du dir da ganz sicher, Fab? Weil der von mir verlinkte Beitrag auf orf.at war durchaus so zu verstehen, dass solange die Schnegen-Innengrenzen (in diesem Fall zwischen Österreich und Ungarn) wieder kontrolliert werden, auch österreichische (ungarische, deutsche, slowenische etc. Bürger) die Grenze zwischen AT und H nur 'an den vorgesehenen Grenzübertrittsstellen' übertreten dürfen.
Petz schrieb:Ich verstehe das auch so das im Fall des Falles diese Übergänge generell (d. h. auch für EU - Bürger ) gesperrt werden würden.miki schrieb:Bist du dir da ganz sicher, Fab? Weil der von mir verlinkte Beitrag auf orf.at war durchaus so zu verstehen, dass solange die Schnegen-Innengrenzen (in diesem Fall zwischen Österreich und Ungarn) wieder kontrolliert werden, auch österreichische (ungarische, deutsche, slowenische etc. Bürger) die Grenze zwischen AT und H nur 'an den vorgesehenen Grenzübertrittsstellen' übertreten dürfen.
ThomasK schrieb:Pauli schrieb:Sehr interressant, drei Prozent finde ich schon sehr viel. Wie viel sind es dann bei deutschen Staatsbürgern? Ich finde nun wichtig, dass keine Gewalttaten von Flüchtlingen mehr heruntergespielt werden, wie es ja bisher vielleicht der Fall war.
In der Soziologie heißt es üblicherwiese, dass bei einer Gesellschaft mit hinreichender Sozialkontrolle und einem hinreichenden Rechtsstaatssystem ülicherweise etwa 1 Promille der Bevölkerung im Gefängnis sitzt und üblicherweise 5 Promille der Bevölkerung Straftaten begehen. Ordnungswidrigkeiten wie Falschparken zählen dabei nicht.
Strafmündig ist man in Deutschland erst, wenn man den 14. Geburtstag erreicht hat.
Ich habe jetzt keine genauen Zahlen zur Verfügung, aber wenn man davon ausgeht, dass von der deutschen Bevölkerung von 80 Millionen Einwohnern ungefähr 70 Millionen Ü14 sind, also strafmündig sind, dann bedeutet dies, dass etwa 70000 Deutsche im Gefängnis sitzen.
Ich denke aber, dass sich das googeln läßt.
Im Film ist davon die Rede, dass es von Asylbewerbern eine versuchte Vergewaltigung gab, jede Menge Autos zerkratzt wurden, Einbrüche verübt wurden und Scheiben eingeschlagen worden sind. Auch schnellten die Ladendiebstähle in die Höhe. Das alles sind aber keine Ordnungswidrigkeiten mehr, sondern Straftaten.
Wenn man bedenkt, dass Deutschland von den rechtskräftig abgelehnten Asylbewerbern nur etwa 3% - 5% auch abschiebt, dann kann ich nur sagen, dass Deutschland selber schuld ist. Mein Mitleid hält sich somit auch in Grenzen.
Pauli schrieb:Danke für die Erklärung.
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