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Flüchtlingskrise

Schade, dass das mit VW gelöscht ist. Ich finde, man soll ruhig sehen, was sich manch besorgte Bürger so zusammenreimen. Ich finde das durchaus informativ.

@Sauerland Wenn du wirklich was von tatsächlich Betroffenen hören willst, dann geh in eine Flüchtlingsunterkunft.
 
Unfassbar dass es Leute gibt, die (immer noch) davon überzeugt sind, Deutschland und (West)Europa islamisiere sich nicht! Solch eine Eisnstellung ist einfach blauäugig und zeugt von langjähriger Gehrinwäsche der Medien, die krampfhaft versuchen etwas anderes zu erzählen...Bitte aufwachen!
 
Ich verstehe einfach nicht diese Urängste die auch hier im Forum proklamiert werden.
Für alle scheint es auf einmal eine Neuigkeit zu sein dass vor 2 Jahren in Nahost deutsche Soldaten gekämpft haben und das wiederum auch den Hass der Terroristen auf uns Lenkt.
Die Gefahrenlage ist meiner Meinung nach nicht gestiegen, wenn jetzt demnächst wieder ein Anschlag in Europa passiert (was der Statistik nach immer wieder vorkommt) werden das alle den Flüchtlingen anrechnen und so tun als wäre das vorher unmöglich gewesen :rofl:
 
mark13 schrieb:
Ich verstehe einfach nicht diese Urängste die auch hier im Forum proklamiert werden.
60-70% der Deutschen haben sicherlich keine Ängste ... die haben weder viel im Leben erreicht, noch haben Sie viel zu verlieren. Wovor also Angst haben :wink:
 
Ich habe aber bisher den Eindruck, dass die am lautesten "Angst haben", die gar nichts zu verlieren haben.
Außerdem sind die Ängste doch Angst vor Islamisierung, Vergewaltigungen, sonstige Verbrechen... Warum muss ich was erreicht haben, um davor Angst zu haben?

Die Angst, dass Terroristen ausgerechnet als Flüchtlinge hier einreisen sollen, verstehe ich gar nicht. Warum sollten die das tun??
 
Schusseligkite schrieb:
Warum sollten die das tun??
Theoretisch steht denen natürlich diese Möglichkeit einer mangels lückenloser Kontrollen vereinfachten Einreise offen aber ich zweifle allein schon aus Planungs - und Komfortgründen daran das diese auch genutzt würde. Ein potentieller Terrorist hat sicher keine Lust tage - oder sogar wochenlang auf kalten und vermatschten Wiesen zu campieren; nachdem in diesen Fällen ja geographische Umwege keine Rolle spielen nimmt ein solcher dann einfach Grenzübergänge an denen eben keine Kontrollen stattfinden bzw. findet andere Möglichkeiten denn eine Einreise solcher potentieller Krimineller ist meiner Meinung nach generell nicht zu verhindern wenn deren Logistik intelligent geplant wurde..
 
Da deutschlands Grenzschutz vollkommen überlastet ist wird sich nun zeigen wie gut denn unser BND tatsächlich ist, und ob die kooperation mit den Amerikanern nützlich ist. :roll:
Diese terroristen kommen ja nicht einfach hier her und machen irgendetwas die sind ja alle vernetzt und organisiert.
Des weiteren frage ich mich eigentlich wozu wir ein stehendes Heer haben wenn das nicht mal genutzt wird um die Grüne grenze zu sichern? Schließlich zahlen wir nicht dafür das die den ganzen Tag in der Kaserne rumsitzen. Gibt es dazu eine gesetzeslage die dies verbietet?
 
Auch wenn die SPD oder Mama Merkel sich auf den Kopf stellt - aber das "Australische Modell" liefert viele Lösungen, jedenfalls mehr wie alle EU Länder derzeit parat hätten:
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/australiens-fluechtlingspolitik-der-hohe-preis-der-totalen-abschottung-13885398.html
Er forderte die EU auf, ihre Außengrenzen zu schließen. Sie sei im Begriff, einen „katastrophalen Fehler“ zu begehen. „Kein Land oder Kontinent kann alle seine Grenzen in alle Richtungen öffnen, ohne sich grundlegend selbst zu schwächen“, sagte Abbott.

Ihr Kern bestand darin, dass die Asylsuchenden, die mit dem Boot in Australien eintrafen, nicht auf das australische Festland gelassen, sondern in Internierungslagern auf der australischen Weihnachtsinsel, dem Territorium des pazifischen Inselstaats Nauru und auf Manus in Papua-Neuguinea festzuhalten. „Wir entscheiden, wer in unser Land kommt und unter welchen Umständen“

Zudem wurde Bootsflüchtlingen die Hoffnung genommen, jemals in Australien angesiedelt zu werden. Die Asylanträge der Migranten, die sich schon in den wiederbelebten Lagern auf Nauru und Manus befanden oder nicht direkt zurückgeschickt werden konnten, sollten dort geprüft, und anerkannte Flüchtlinge freiwillig in Drittländer umgesiedelt werden, mit denen Australien entsprechende Abkommen getroffen hat.

Diese Strategie hat mir schon letztes Jahr gefallen. Leider traut sich in Deutschland (noch) keiner laut darüber zu sprechen, am ehesten noch mein fränkischer Heimatminister in München :lol: denn
„Die australische Erfahrung lehrt, dass die Menschen sich nur davon abhalten lassen, aus der Ferne hierher zu kommen, wenn man sie nicht hineinlässt“

Freilich ist das nicht 1:1 umsetzbar, aber im Kern bietet Australiens Modell viele Lösungen die auch Nachhaltigkeit bieten um auf 5-10% der derzeitigen absoluten Zahlen zurück zu kommen, und zwar schon 2016. Kann man ja danach ggf. wieder lockern. Das meinte ich auch mit "keine Denkverbote" - man sollte jede Option mal offen diskutieren, und ist damit dennoch kein schlechter Mensch. Auf solche Signale warte ich seit Monaten vergebens :(

Und zum Thema Angst: Angst vor den Migranten habe ich natürlich keine. Aber es ist dieses Unwohlsein, dieses Unbehagen je weiter man in die Stadt kommt. Wollen wir das? Ich wohne gemütlich am Land, dort sind wenige Migranten (0.1-1%) sehr gut integriert und gute Freunde. Fahre ich in die Stadt (Nürnberg), hauts mir jedes mal den Vogel raus was da rumläuft. Deutsch spricht da gefühlt keiner mehr. Frau Merkel, ist das noch unser Land? Genau das fragen sich doch viele jetzt schon, und statt weniger werden es jetzt mehr. Demografische Geisterfahrt?

Ich wünsche mir einfach in Deutschland nicht diese Zustände, die Mitte muss stark bleiben, der soziale Rand klein. Aber letzterer wächst am größten... es sei denn, wir suchen uns unsere Zuwanderer aus. Was widerum eine Lösung wäre - siehe oben. Warum diskutiert das keiner? In der Politik ist die Moral meist immer ein Ballon voll Heuchelei, aber jetzt plötzlich das Maß der Dinge. Zumindestens vorne rum... hierzu passt auch von heute:
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/kommentar-von-reinhard-mueller-zur-fluechtlingspolitik-13884964.html
Neu ist, dass nicht mehr nur die üblichen Verdächtigen über die politische Führung den Kopf schütteln oder sich gar von ihr abwenden. Auch Abgeordnete, Landräte und die Spitzen von Sicherheitsbehörden tun das jetzt. Es sind keine enttäuschten Pensionäre, keine Wutbürger, sondern Fachleute mit Ortskenntnis und Weitblick und aus der Mitte von Politik und Exekutive. Sie beurteilen die Berliner „Flüchtlingspolitik“ allenfalls noch mit medizinischen Begriffen.
Und auch hier im Forum sitzen sicher in der Mehrheit keine pöpelnden Rechtsradikalten mit schlechter Bildung, sondern (Lob an euch und die Mods!) eine gesunde Mischung genau dieser Mitte aus verschiedenen Ländern (D, AT, SLO, CH, usw.). Und selbst in dieser gehobenen Mitte macht sich Politikverdrossenheit breit - eine gefährliche Entwicklung.
 
Stäntn schrieb:
Die Asylanträge der Migranten, die sich schon in den wiederbelebten Lagern auf Nauru und Manus befanden oder nicht direkt zurückgeschickt werden konnten, sollten dort geprüft, und anerkannte Flüchtlinge freiwillig in Drittländer umgesiedelt werden, mit denen Australien entsprechende Abkommen getroffen hat.

Wo sollen denn diese Drittländer sein, in welche D anerkannte Flüchtlinge freiwillig umsiedeln könnte? Freiwillige vor!
 
Wir können unsere Grenzen selbstverständlich kontrollieren. Aber wir können und wollen sie nicht vollkommen verschließen, das würde wie gesagt nicht einmal mit einem Zaun gelingen, wie das Beispiel Ungarn zeigt.
-Angela Merkel (im selben interview)

Ist doch immer wieder interessant wie Leute absichtlich das Bild einer falschen Kernaussage erzeugen wollen um zu hetzen.
Nicht umsonst ist der Autor "Berthold Kohler" schon als "Hetzartikler" bekannt.
Damit hat für mich die FAZ schon sofort ihre gesammte Integrität verloren.
 
gerrit schrieb:
Es gibt aber durchaus Menschen, die öffentlich für Gewaltanwendung zum Schutz der deutschen Grenze eintreten :sauer:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-auch-gauland-fuer-schusswaffengebrauch-gegen-fluechtlinge-a-1060718.html
Naja warum denn nicht? Er spricht ja von "ultima ratio", und wenn wir es nicht politisch schaffen die Grenze zu schützen ist das letzte Mittel automatisch das Militär. Ich sag jetzt nicht dass ich dafür eintrete, aber das ist einfach logisch dass es so sein muss! Sonst könnten wir auf die Bundeswehr in Gänze verzichten wenn wir ihren Einsatz nicht theoretisch erwägen könnten.

Grenzen schützen - genau das muss ja jetzt wieder getan werden. Ein Staat ohne Grenze ist keiner mehr, aber das wird jetzt eine längere Diskussion ;)
 
gerrit schrieb:
Es gibt aber durchaus Menschen, die öffentlich für Gewaltanwendung zum Schutz der deutschen Grenze eintreten :sauer:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-auch-gauland-fuer-schusswaffengebrauch-gegen-fluechtlinge-a-1060718.html

Um sich vor Wirtschaftsinvasoren die ALLE aus einem sicheren Drittstaat illegal einreisen zu schützen wäre das als letztes Mittel selbstverständlich angezeigt.
Alleine die Tatsache das der Staat diese illegale Einwanderung zulässt erfüllt den Tatbestand der Rechtsbeugung.
Gegen Frau Merkel liegen diesbezüglich ja bereits hunderte Anzeigen vor.
 
Wohnungsgeberbestätigung nach § 19 des Bundesmeldegesetzes (BMG)
Ab dem 01.11.2015 muss die Wohnungsgeberin oder der Wohnungsgeber jeder meldepflichtigen Person eine
Wohnungsgeberbestätigung aushändigen, damit diese innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug ihrer gesetzlichen
Meldepflicht nachkommen können. Bei der Anmeldung des neuen Wohnsitzes ist diese Wohnungsgeberbestätigung bei
der Meldebehörde vorzulegen (der Mietvertrag reicht nicht aus). Sollte die meldepflichtige Person in eine eigene
Immobilie ziehen, so ist bei der Anmeldung eine Selbsterklärung abzugeben. Der Auszug ist durch die
Wohnungsgeberin oder den Wohnungsgeber nur bei Wegzug in das Ausland oder Verlassen einer von mehreren
Wohnungen (z.B. einer Nebenwohnung) zu bestätigen.

Mod_kaldini: hab ein paar Posts gelöscht.
Was fdisk sagen will: einerseits muss ein schon in Deutschland wohnender sich innerhalb von 14 Tagen am neuen Ort anmelden, dies wird sogar vom Vermieter zwingend gefordert. Andererseits kommt es immer wieder zu unkontrollierten Grenzübertritten.
 
Was soll das Fdisk? Was hat das mit dem Thema zu tun?
 
@mark13
"Nicht umsonst ist der Autor "Berthold Kohler" schon als "Hetzartikler" bekannt." ..... Der Mitherausgeber der FAZ ! :sonicht:
"Damit hat für mich die FAZ schon sofort ihre gesammte Integrität verloren." ..... :?: :nein:
 
Einfach mal so ein kleiner Einwurf...

Wie wärs erst mal selbst tätig zu werden und zu helfen? Kleider- und Sachspenden zum Beispiel? Der Winter steht vor der Türe...

Gewiss läuft hier seitens der Politik bundesweit und europaweit sehr viel falsch. Und nicht jeder kann kommen. Alles klar, bekannt und viel diskutiert. Ich habe die Patentlösung zugegeben auch nicht!

Es gibt aber genug bedürftige Menschen. Wer Christ ist, der sollte diese Werte auch leben. Und das heißt Bedürftigen was spenden!
Ich habe heute eine Kombiladung Kleidung zusammengestellt, gewaschen und verpackt. Morgen gebe ich das für unsere hiesige LEA ab. Und dabei wird es nicht bleiben...

Vielleicht macht sich der ein oder andere auch mal hierzu Gedanken und macht mit! Ist sinnvoller wie seitenlang / stundenlang über Schusswaffengebrauch etc. zu diskutieren und selbst NICHTS, rein GAR NICHTS zur Verbesserung der Lage für die Menschen zu tun.

Denkt mal darüber nach...
 
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