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Flüchtlingskrise

@eMGee

.....Definiere mal Gutmensch....

Meine Meinung:

Ein " Gutmensch " ist in meinen Augen jemand, der für alles und jeden uneingeschränktes Verständnis hat, Hintergründe nicht kritisch hinterfragt, nur seine meist stark emotional geprägte Sichtweise als einzig richtige ansieht und sich über die evtl. Folgen seiner Handlungs- und Sichtweisen keine Gedanken macht.

Sein Handeln wird von jeweils kurzfristigen und in meinen Augen kurzsichtigen Emotionen bestimmt, die ihm ( ihr ) das Gefühl vermitteln, etwas gutes getan zu haben.

Bei Gutmenschen finden starke Verdrängungsprozesse statt, wenn sich herausstellt, dass ihre Vorgehen ggf. genau das Gegenteil von dem erreichen, wie sie sich vorgestellt hat.

Aus Soziologischer Sicht wäre sicherlich noch einiges zu ergänzen, ich belasse es aber hier bei einer Kurzfassung.
 
eMGee schrieb:
........Sind die alle grundsätzlich zu doof oder ist deren Bildungssystem einfach nur schlecht.
Schon recht - aber die Schönredner tun halt so als wenn hier die Lösung eines prognostizierten Fachkräftemangels vor der Tür steht.

eMGee schrieb:
Wer glaubt, wir machen die Grenzen zu und dann sind die großen Massenwanderungen vorbei, der ist selten naiv. Die Lage in Afrika bzw. Nahen Osten wird doch immer noch brenzliger. Daher muss man irgendwie versuchen etwas Stabilität in die Region zu bringen......
Dies bringt mich immer auf die Palme, wenn ich von unseren führenden Politikern höre "Wir können Europa nicht zu einer Festung ausbauen, sondern müssen legale Einwanderung ermöglichen und vor Ort helfen"
Das ist die Lebenslüge unserer Schönredner.

Die Realität:
Afrika aktuell 1,1 Milliarden Einwohner. Prognose vor wenigen Wochen veröffentlicht - in ca. 20 Jahren 2,5 Milliarden Einwohner.
Isl Welt: aktuell 1,4 Milliarden Einwohner.
Beide genannten Erdgegenden ein Tollhaus.
Es hat Billionen Transfer gebraucht das ehemalige DDR-Gebiet auf ein mittlers EU-Durchschnittsniveau zu bringen - bei 17 Mio Einwohnern!
 
Fab, da bin ich grundlegend auch bei dir.
Das sind zum Großteil alles andere als Fachkräfte. So wie da am Anfang geredet wurde, das war schlichtweg gelogen. Davon redet heute ja auch keiner mehr (außer Gutmenschen :wink: ).
Ich bezog das aber auch vielmehr auf Äußerungen hier zum Bildungsniveau, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Wenn einer will dann kann man ihm im entsprechendem Bildungssystem schon etwas vermitteln. Dass wir aus nem 20jährigen Flüchtling ohne Schulabschluss keinen Mediziner oder Professor mehr machen, da brauchen wir nicht drüber diskutieren.

Zu Afrika: Wie sieht dann deine Lösung aus?
 
Lösung? - niemand hat eine Lösung parat, es sei denn die Afrikaner selber.

Wenn ich es alleine für Europa entscheiden könnte würde ich folgende Politikansätze parallel verfolgen.

Ich würde die EU-Exportsubventionen für was auch immer vollkommen streichen.

Ich würde der Afrikanischen Union einen gemeinsamen Binnenmarkt vorschlagen.

Ich würde befristete Arbeitskontingente anbieten. Das sorgt für einen enormen finanziellen Rückfluss nach Afrika mit erfahrungsgemäß positiven Folgen.

Ich würde befristete Kontingente für junge Leute zur Ausbildung anbieten.

Ich würde beim Umweltschutz helfen. Kleines Beispiel: die Lehmöfen der alten Babylonier, auch wohnhaft in einem Trockengebiet, waren 7 mal effizienter als das was die Subsaharabauern u. Hirten so treiben.

Ich würde Europa konsequent zur Festung ausbauen und die Grenze kompromisslos verteigen. Es kann nur rein wen wir reinlassen. Siehe Spanien Ceuta u. Melilla.
 
eMGee schrieb:
Fab, da bin ich grundlegend auch bei dir.
Das sind zum Großteil alles andere als Fachkräfte. So wie da am Anfang geredet wurde, das war schlichtweg gelogen. Davon redet heute ja auch keiner mehr (außer Gutmenschen :wink: ).
Ich bezog das aber auch vielmehr auf Äußerungen hier zum Bildungsniveau, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Wenn einer will dann kann man ihm im entsprechendem Bildungssystem schon etwas vermitteln. Dass wir aus nem 20jährigen Flüchtling ohne Schulabschluss keinen Mediziner oder Professor mehr machen, da brauchen wir nicht drüber diskutieren.
Ich weiß nicht, wie das Bildungssystem in Syrien aussieht. Aber vor etwa 1,5 Jahren bekam ich einen neuen Schüler (zu dem Zeitpunkt 6. Klasse), ein Flüchtling aus Syrien. Dem fehlten schlicht 3 Jahre Schule. (Zu Erinnerung: In Syrien ist Krieg.)
Englisch-Unterricht hatte er noch nie. Da saß nun also dieses Kind in meiner Klasse, der konnte kein Wort deutsch, englisch auch nicht. Zum Glück handelte es sich bei den Mitschülern anscheinend um Gutmenschen :lach: Zumindest haben die das irgendwie hinbekommen, sich mit ihm zu verständigen.
Mittlerweile gehört er zu den 3 besten in der Klasse, in Englisch ist er mit Abstand der Beste.
Die Schlechtmenschen (wenn es Gutmenschen gibt...) pöbeln ja immer "die bringen ihre Kultur mit". Ja. Zum Glück! dazu gehört nämlich offensichtlich Fleiß und gutes Benehmen. Da könnten sich unsere deutschen Schüler mal eine dicke Scheibe von abschneiden. Denn der Junge ist keine Ausnahme. Wir haben mittlerweile einige Kinder aus Syrien, Pakistan, Irak. Die können natürlich anfangs den normalen Unterricht nicht mitmachen. Die Kinder, die ich im Unterricht habe, arbeiten alle selbstständig, ohne zu stören, mit ihrem Material zum Deutsch lernen.
Vielleicht werden das keine Ärzte und Ingenieure. Das wird von unseren Schülern aber höchstwahrscheinlich eh niemand.
Und das Potential dazu haben im Moment tatsächlich eher unsere Flüchtlinge.
 
Fleiß und gutes Benehmen werden ihnen die Grüninnen als erstes abgewöhnen- hinterher könnten die noch erfolgreich sein und andere als Unternehmer ausbeuten. :mrgreen:
Das wird nicht gerne gesehen, lieber bleiben sie ohne Bildung und behaupten einfach immer Chancenlos gewesen zu sein.
Sonst würden die Gutmenschen ja überflüssig, das werden sie zu verhindern wissen :biggrin:
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Fleiß und gutes Benehmen werden ihnen die Grüninnen als erstes abgewöhnen- hinterher könnten die noch erfolgreich sein und andere als Unternehmer ausbeuten. :mrgreen:
Das wird nicht gerne gesehen, lieber bleiben sie ohne Bildung und behaupten einfach immer Chancenlos gewesen zu sein.
Sonst würden die Gutmenschen ja überflüssig, das werden sie zu verhindern wissen :biggrin:

Es war so schön, als Du dich einige Zeit nicht mehr gemeldet hast. Die Diskussion hat dadurch deutlich an Niveau gewonnen.
 
@ Schusseligkite

........Die Schlechtmenschen (wenn es Gutmenschen gibt...) pöbeln ja immer "die bringen ihre Kultur mit"....

Zwischen den beiden " Versionen Mensch " gibt es natürlich noch die weit, weit überwiegende Zahl der " Normalos ", die sich Sorgen und Gedanken machen, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Leider hat sich fast alles, für das man vor einigen Wochen noch als Brauner Hetzer und Nazi beschimpft wurde, weitgehend bewahrheitet.

Dein Beispiel ist eins der schlechtesten. Wieso ist alleine die Aussage ( die bringen ihre Kultur mit ) " Schlechtmenschliches " pöbeln?????

Auch seinerzeit Italiener, Portugiesen, meine engen Chinesischen Freunde usw. usw. haben ebenfalls ihre Kultur mitgebracht.

Aber alle haben sich integriert und man hatte nie das Gefühl, dass man von deren Kultur überrollt werden könnte.

Die Integrationsbereitschaft vieler Muslime lässt aber bereits in der Vergangenheit stark zu wünschen übrig, und ich weiß, wovon ich rede, da ich beruflich und auch privat sehr intensiv damit zu tun hatte.

Und jetzt haben die Menschen ( vielleicht außer den " Gutmenschen " ) Bedenken, dass die Kultur, in der unsere Zuwanderer bisher verhaftet sind, zu unserem Kulturkreis wenig kompatibel ist. Teils erschreckende Beispiele gibt es genug.

Im Gegenteil: man hat das Gefühl, dass sich der Islam in hohem Tempo in eine konservative Richtung zurückentwickelt.

Aus diesen Gründen ist es kein Pöbeln, wenn man sich mit den möglichen Problemen auseinandersetzt.

Aber " Gutmenschen " sehen dies wohl anders, deshalb zitiere ich mich einmal selbst: ........ nur seine meist stark emotional geprägte Sichtweise als einzig richtige ansieht ........
 
ChrisB1 schrieb:
Es war so schön, als Du dich einige Zeit nicht mehr gemeldet hast. Die Diskussion hat dadurch deutlich an Niveau gewonnen.
:ja:

Sauerland_6_CLD schrieb:
Hinterher könnten die noch erfolgreich sein und andere als Unternehmer ausbeuten.
Wäre zumindest bei all denen die Kohle durch ihre unsinnig subventionierten Exporte nach Afrika verdienten, die dortigen lokalen Produzenten nachhaltig schädigten bzw. vernichteten und uns dadurch einen Teil der afrikanischen Wirtschaftsflüchtlinge verschafften sowieso dringendst nötig. Die sollte man den angerichteten Schaden zur Verantwortung ziehen weil ihnen allen klar war was dort angerichtet würde; ne Ausrede auf die falsche EU - Subventionspolitik lass ich da auch nicht gelten weil jedes Unternehmen für seine Taten und deren Folgen selbst verantwortlich ist und die Überlegungen in die generelle Entscheidung ob es zu diesen Konditionen exportiert oder nicht mit einfließen zu lassen hätte.

@Hildener, trotzdem ich eine generell positive Einstellung zur Flüchtlingsaufnahme habe ist völlig klar das dort rasch die Spreu vom Weizen zu trennen ist sprich wer glaubt sich hier nicht an Menschenrechte und Grundgesetz halten zu müssen hat damit seinen Asylstatus verwirkt und gehört unverzüglich rückgeführt.
 
@Hildener Aber die Muslime die ich erlebe (in echt, nicht irgendwo im Netz gelesen) SIND integrationsbereit. Da habe ich deutsche Schüler (und Eltern) mit deutlich größeren Anpassungsschwierigkeiten.
Mag sein, dass ich die andern, die Integrationsunwilligen, weniger zu sehen bekomme. Weil die womöglich auch nicht so sehr daran interessiert sind, dass die Kinder zur Schule gehen.
Wir haben halt schon echt viele "besondere" Schüler. Aber die Muslime gehören da halt nicht dazu.
 
Schusseligkite schrieb:
@Hildener Aber die Muslime die ich erlebe (in echt, nicht irgendwo im Netz gelesen) SIND integrationsbereit. Da habe ich deutsche Schüler (und Eltern) mit deutlich größeren Anpassungsschwierigkeiten.
Mag sein, dass ich die andern, die Integrationsunwilligen, weniger zu sehen bekomme. Weil die womöglich auch nicht so sehr daran interessiert sind, dass die Kinder zur Schule gehen.
Wir haben halt schon echt viele "besondere" Schüler. Aber die Muslime gehören da halt nicht dazu.

Ich erlebe " meine " Muslime ebenfalls in echt, seit JahrzehntenTag für Tag. Darum halte ich mich immer an eigene Erfahrungen und nicht an Internetmuslime oder Menschen, die ihre Meinung über Muslime aus dem www haben.

Klitzekleine Beispiele gefällig?

Der Sohn meiner Nachbarn ( 10 Jahre, in Deutschland geboren ) grüßt mich im Beisein seiner Mutter ( vor mehr als 30 Jahren in Deutschland geboren ) recht freundlich.
Trifft er mich im Beisein seines Vaters ( seit 11 Jahren in Deutschland, rudimentäre Deutschkenntnisse ), würdigt er mich keines Blickes, kein Wort, obwohl ich grüße.

In einem anderen Nachbarhaus ( ja, ich wohne in unmittelbarer Nähe einer ganzen Reihe von Muslimen ) wird der 8 jährige Sohn, der mit unseren Kindern aus dem Haus spielt, um 16 Uhr von der in Deutschland geborenen Mutter heriengeholt, weil der Mann um ca. 16.30 von der Arbeit kommt und nicht wissen soll, dass sein Sohn mit Deutschen Kindern spielt.

Die Deutschkenntnisse einer Frau eines der älteren Nachbarn ( wie ihr Mann seit fast 50 Jahren in Deutschland ) lassen sich mit rudimentär nur positiv beschreiben.......

Natürlich wird es auch positive Beispiele geben, aber die obigen dürfen in der heutigen Zeit einfach nicht mehr sein. Und da die " Normalos " unter den Menschen so etwas häufig erleben, kommt es zu Aussagen wie " die bringen ihre Kultur mit ".

Eine in meinen Augen normale Reaktion; wenn ein nicht unerheblicherTeil der bereits seit langem in Deutschland lebenden Muslime ihre eigene Kultur weiterhin voll durchzieht und Integration bestenfalls als Bringschuld der Deutschen ansieht, wie soll es dann erst bei den Zuwanderern ( von denen ein Teil Flüchtlinge sind ) aussehen?

Ich hoffe, das sich in der ganz jungen Generation irgendwann etwas nachhaltig tut, um sich von den Fesseln des Islam zu lösen.
 
Natürlich ist der Islam ein erschwerender Faktor, aber die einzige Erklärung für Integrationsprobleme ist er nicht.

Wir in Mitteleuropa hatten mit den Türken ja vergleichseise Glück, mit den Iranern bibt es überhaupt keine statistisch relevanten Probleme.
Im Gegenteil - die Iraner erwerben im Schnitt bessere Bildungergebnisse als der dt. Durchschnitt.

Negativ ist die Entwicklung bei den maghrebinisch-levantinischen Moslems. Seriensieger in den Disziplinen Sozialhilfe u. Kriminalstatistik.

Möchte anfügen - mein Vater war längere Zeit in Nordafrika. Der nannte die Maghrebiner, die er immer Küstenaraber nannte, Abschaum.
Da war nicht mit ihm zu argumentieren - und was er so erzählt hat war wirklich keine Werbung.
 
Bei den Iranern ist es allerdings auch eine "Positivauswahl" die bei uns lebt. Nämlich die prowestliche Elite, die nach dem Sturz des Schahs geflohen ist. Die syrische Elite ist aber nicht auf der Flucht, sondern klammert sich grad mit russischer Hilfe an die Macht.

Und: selbst die gut qualifizierten Syrer die es unter den Flüchtlingen gibt müssen erst noch integriert werden. Mal abgesehen von den sprachlichen Problemen haben sie ihr Berufsleben unter ganz anderen Voraussetzungen verbracht als sie bei uns herrschen. Man muss erst mal bereit sein, einen syrischen Arzt einfach in einem deutschen Krankenhaus arbeiten zu lassen.
 
@Fab

Selbstverständlich ist der Islam nicht die einzige Erklärung für Integrationsprobleme seitens der Zuwanderer und vieler bereits lange in Deutschland lebender Muslime, allerdings m. E. das größte Problem und das größte Hindernis.

Zu den Nordafikanern: ich komme aus Düsseldorf und habe mich früher beruflich bedingt häufig mit der beruflichen und sozialen Situation vieler Nordafrikaner beschäftigen müssen. Mit der früheren Generation gab es keine wirklichen Probleme.

Zur aktuellen Situation des sog. Maghreb-Viertel verweise ich auf die Berichterstattung der letzten 2 Wochen.

Das Mahgreb-Viertel ist ein Strassen-Geviert in Düsseldorf, dass früher von der Metallproduzierenden Industrie geprägt war. Von den Firmen gibt es kaum noch welche am Standort.

Im Rahmen der Anwerbung von Arbeitskräften der 60/70er Jahre haben die Firmen auf Grund positiver Erfahrungen insbesondere Marokkaner beschäftigt. Auch diese haben ihre Kultur mitgebracht und sie hier gelebt, allerdings ohne das man das Gefühl hatte, von der Kultur vereinnahmt zu werden. So soll es sein.

Diese alteingessenen Nordafrikaner bezeichnen die Zuwanderer des letzen Jahres oder der letzten Jahre in ihrem Viertel selbst zu einem großen Teil als Ganoven und Verbrecher ( keine Nazikeule möglich ! ), die bereits im Herkunftsland genau dies waren.
Viele bestätigen ( aus Angst teilweise unter vorgehaltener Hand ), dass eine starke Zuwendung der fast ausschließlich jungen Männer zu den Gesetzen des Propheten besteht oder sich dahinter versteckt.

Meinst Du mit den Iranern die jetzige Generation oder die Flüchtlinge und deren Nachkommen, die damals vor dem Mullah-Regime geflohen sind?

Im letzteren Fall gebe ich Dir völlig recht, mit der " neuen " Generation habe ich noch keine Erfahrungen.
 
Ich würde mal vermuten das es bez. der Einstellung von Migranten zu ihrem Gastland auch sehr davon abhängt mit welchem Hintergrund sie nach Deutschland kamen bzw, kommen. Ich glaube nicht das der allergrößte Teil jener Flüchtlinge die vor direkter Bedrohung durch Krieg und Übergriffen geflohen sind integrationsunwillig sind; dies dürfte viel eher auf jene zutreffen die aus primär wirtschaftlichen Überlegungen versuchen in Europa Fuß zu fassen und auf diese sollte (so überhaupt Asylgründe vorliegen) eine verschärfte Beobachtung durch den BND zur Anwendung kommen.
 
Pilatus schrieb:
Nunja, dieser Glarner ist in der Schweiz nun auch nicht unbedingt ein überdurchschnittlicher Sympathieträger. Aber rein finanziell macht es schon Sinn was er macht. In der Schweiz wird die Sozialhilfe von den Gemeinden (Kommunen in DE) bezahlt. Nachdem in gewissen Asylbewerbergruppen (v.A. Eritreer) die langfristige Sozialhilfequote bei >80% liegt, können nur ein paar wenige von ihnen eine kleinere Gemeinde finanziell ruinieren.


Wenn ich einen Politiker wähle, dann geht es mir darum, dass er die entsprechende Qualifikation hat und analytisch denken kann. Wichtig ist auch Authentizität und Charakterstärke. Ob er sympathisch ist oder "total süss aussieht" - nach den Kriterien zu wählen, überlasse ich 16/17-Jährigen emotionalen Mädchen. Politik ist schliesslich keine Gala für Mailänder Modepüppchen.



eMGee schrieb:
Definiere mal Gutmensch.


Ein Gutmensch ist für mich eine Person, die ihr übertriebenes Verständnis für andere Menschen nicht hinterfragt und mangels Selbstreflexion die eigene Moral für die einzig richtige hält und somit als Überzeugungstäter anderen die eigene Moral aufzwingen will.


Man sollte unterscheiden zwischen Fakten und Meinungen.

Fakt ist, dass Asyl ein Rechtsanspruch für politisch Verfolgte ist, in Deutschland dauerhaft Schutz zu suchen. Fakt ist aber auch, dass Bürgerkriegsflüchtlinge keinen Rechtsanspruch haben, sich in Deutschland dauerhaft niederzulassen. Selbst nach der Genfer Konvention wird nur ein temporärer Schutz gewährt.

Wie schon öfters betont, ist nach wie vor Dublin III geltendes Recht. Die Bundesregierung kann nicht einfach geltendes Recht außer Kraft setzen. Gemäß der Gewaltenteilung kann nur der Bundestag Gesetze beschliessen.


Das ist geltendes Recht:
https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__15.html

Zitat: "Ein Ausländer, der unerlaubt einreisen will, wird an der Grenze zurückgewiesen."

Erwähnt werden soll noch einmal das Rechtsgutachten des Exverfassungsrichters Udo di Fabio.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article150899381/Seehofer-Klage-gegen-Merkels-Asylkurs-waere-berechtigt.html

Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Mächtigkeit innerhalb der drei Gewalten Exekutive, Legislative und Judikative in Deutschland völlig anders gewichtet ist, als in der Schweiz. In Deutschland ist die Judikative bei weitem stärker als in der Schweiz. Während in der Schweiz die Hauptmacht auf der Legislative liegt, liegt sie in Deutschland auf der Judikative. Das Bundesgericht Lausanne in der Schweiz ist bei weitem schwächer als des Bundesverfassungsgericht Karlsruhe in Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe ist ein echter Machtfaktor und kann sogar den Bundestag zwingen, Gesetze abzuändern. Sehr gut sieht man das am Beispiel der Homoehe: Die Bundesregierung will auf keinen Fall die eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft (Homehe) mit der (Hetero-)Ehe rechtlich gleichstellen. Doch durch die zahlreichen Klagen in Karlsruhe zwingt das Bundesverfassungsgericht peu a peu den Bundestag Gesetze zu beschliessen, die die Homoehe der Ehe rechtlich gleichstellen. De facto gibt es also in Deutschland schon die Homoehe, auch wenn sie anders heißt. In der Schweiz geht das nicht, da das Bundesgericht Lausanne dafür viel zu schwach ist. Das ginge nur über den Nationalrat oder per Volksabstimmung.


Zurück zur Flüchtlingspolitik:

Da das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe also ein echter Machtfaktor ist, muss Merkel in der Tat Angst haben, wenn Bayern in Karlsruhe klagt. An Stelle von Merkel würde ich mir das gut überlegen, weiterhin so stur zu sein.


Was meiner Meinung nach wichtig ist:

(1) Ein striktes Waffenexportverbot
(2) Ein klares Nein zu Exportsubventionen
(3) Entwicklungshilfe muss vor Ort direkt bei den Bedürftigen geleistet werden, nach dem Motto Wissenstransfer und Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: Gibst du jemandem einen Fisch, dann hat er einmal etwas zu essen. Bringst du ihm jedoch das Angeln bei, dann hat er ein Leben lang zu essen.

(4) Keine Gelder in die Hände von politischen Diktatoren!
(5) Konsequente Grenzschliessung der EU-Außengrenze, so wie Australien das macht. Wenn Griechenland nicht pariert und die Grenzschliessungshilfe der anderen EU-Staaten nicht annimmt, dann fliegt Griechenland eben aus dem Schengenraum raus - ganz einfach.
(6) Will jemand in Deutschland Asyl haben, dann muss eine eine Schutzgebühr an Deutschland bezahlen. Diese Schutzgebühr sollte etwa 20% unter dem Marktpreis für Schleuserdienstleistungen liegen, also etwa bei 5000 €. Wird das Asylbegehren anerkannt, dann bekommt der Flüchtling sein Geld zurück und darf in Deutschland bleiben. Wird es abgelehnt, dann muss der Flüchtling Deutschland unverzüglich verlassen und bekommt auch sein Geld nicht wieder.

Mit Punkt 6 erreicht man zweierlei:

Zunächst nutzt man die Methode der Marktwirtschaft, um den Schleusern das Handwerk zu legen, denn wenn der Flüchtling 5000 € sofort bezahlt, dann kann er sicher nach Deutschland kommen und braucht sich nicht mehr in einen morschen Kahn zu setzen, der völlig überladen ist und beim kleinsten Sturm absäuft. Zweitens zwingt man den Flüchtling gemäß den Gesetzen der Spieltheorie zur Kooperation. Nur wer ehrlich mit den Behörden zusammenarbeitet und nicht einfach seine Papiere wegschmeisst und seine Identität verschleiert, hat die Chance Asyl zu bekommen. Und drittens senkt man dadurch die Anzahl der Toten und beteiligt die Flüchtlinge an den Verfahrenskosten. Schliesslich will der Flüchtling etwas von Deutschland und nicht Deutschland von ihm, also hat der Flüchtling gefälligst zu kooperieren. Das ist eine Bringschuld des Flüchtlings.

Mir haben mehrere Polizisten gesagt, dass sie zusammen mit der Bundeswehr sehr wohl die Grenze dicht machen können. Mit Luftaufnahmen, Bewegungsmelder, Laser und Wärmebildkameras werden sofort die Flüchtlingsströme geortet und über Funk die Polizei an die richtigen Orte geschickt. Dafür braucht man gar keine Zäune. Und wenn das ein paar Wochen lang gemacht wird, dann spricht sich das verdammt schnell herum und dann werden die Flüchtlinge in ihren Heimatländern sehr schnell merken, dass Deutschland sich nicht mehr verarschen läßt.

Was man aber braucht, ist ein Beschluss des Bundestages oder zumindest eine Ministeranordnung. OK, bei der unfähigen Bundesregierung geht natürlich alles drunter und drüber.

Was wir nicht brauchen, ist eine emotionale Mutti, die völlig überfordert ist, sondern einen logisch denkenden Vati, der konsequent regiert und klarmacht, dass Deutschland sich nicht mehr verarschen lässt.


P.S.: Posting nachträglich geändert und dabei die fehlerhafte Bezeichnung Bundesverfassungsgericht Lausanne und durch die juristisch korrekte Bezeichnung Bundesgericht Lausanne ersetzt.
 
Das Bundesverfassungsgericht Lausanne in der Schweiz ist bei weitem schwächer als des Bundesverfassungsgericht Karlsruhe in Deutschland.

Kleine Präzisierung. Die Schweiz hat kein Verfassungsgericht ! Auch wenn das Bundesgericht diese Funktion in einem eingeschränkten Rahmen übernimmt.
 
Wer sich mal die Arbeit macht und nachschaut wie die Situation in Afrika ist ( Niger , Kongo usw ) wird Feststehlen das diese Länder sich ohne Problem Wirtschaftlich auf eigenen beinen Stehen können , da sie sehr Große Rohstoff vorkommen haben ( Öl Diamanten Gold seltene Erden usw,) aber das von der ganzen nicht gewollt ist , weil die Korruption dort sehr Ausgeprägt ist , Firmen die keine Lust haben diese Menschen dort ihr Leben zu lassen , sondern nur auf
Maximalen Gewinn ausgerichtet sind. Solange wird sich da nichts ändern.
Nigerdelta ist da ein gutes Beispiel
 
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