• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Flüchtlingskrise

Stäntn schrieb:
Ich vermisse in der Tat nach wie vor seit Jahren eine klare Trennung von Asyl und Migration, es wäre doch jetzt spätestens an der Zeit gewesen hier Gesetze zu erlassen...
Und wenn die regierende politische Kaste hier nicht schleunigst in die Gänge kommt und ein klar nach Kriterien strukturiertes und definiertes Einwanderungsgesetz ála USA, Kanada oder Australien schafft werden sich die "Volksparteien" nach der nächsten Wahl als Kleinparteien wiederfinden :!:
 
Sorry, ich kann es nicht lassen :twisted: - es geht um diesen Beitrag:
http://tirol.orf.at/news/stories/2780261/

Genauer, um diesen Satz:
„Die Züge sind mehr oder weniger frei von Illegalen“, fügte (Landespolizeikommandant, Anm.) Tomac hinzu.
Als jemand, der Deutsch nicht als Muttersprache erlernt hat, die Sprache aber fast jeden Tag benutzt, muss ich mich immer wieder wundern wie schnell sich die deutsche Sprache verändert. Klar, jede lebende Sprache ist Veränderungen unterworfen, aber das passiert meistens im Laufe der Jahrzehnte oder wenigstens Jahre. Bei der aktuellen, sagen wir mal Migranten - Thematik passieren die Veränderungen hingegen fast von Monat zu Monat. Erinnert ihr euch noch? Im vergangenen Sommer / Frühherbst waren es in den Mainstream - Medien (inkl. ORF) fast ausnahmslos Flüchtlinge (die damals noch von heldenhaften NGOs aus dem bösen Ungarn wo ihr Leben bedroht war :wink: nach Österreich geholt wurden). Ein paar Monate später waren es dann Migranten. Irgendwo dazwischen auch noch Schutzsuchende. Und nun heissen sie schon offiziell Illegale. Vor einem Jahr wäre man mit diesem Ausdruck noch in die rechte Ecke gestellt, nun ist es schon Mainstream? Und da soll sich ein nicht - Mutterspracher noch auskennen ;D ...

(erinnert mich irgendwie an die 'nigger - black - colored - african american' Debatte in den USA, jedes der Wörter war zu irgendeinem Zeitpunkt im offiziellen Gebrauch und später als beleidigend enpfunden und duch ein neues ersetzt, welches wiederum eine Generation später wieder als beleidigend empfunden wurde, aber dort dauerte es immerhin Jahrzehnte bis ein Ausdruck im (halb)offiziellen Gebrauch vom anderen ersetzt wurde, beim vorherigen Beispiel passiert alles innerhalb von Monaten)
 
Eigentlich müßte man sie für Österreich nicht Flüchtlinge nennen, sondern "Touristen".

Von denen nimmt Österreich ne Menge gerne auf. (Andere Länder auch) :D
Und negativ behaftet ist es nicht.

Hier und da für dann sicher noch über die "Touristen" gemeckert werden, aber größten Teils würde man sie sogar freiwillig aufnehmen.
Hauptsache die Bezahlung stimmt.

:wink: :wink:
 
Ram-Brand schrieb:
Eigentlich müßte man sie für Österreich nicht Flüchtlinge nennen, sondern "Touristen".
Oder gleich Gründeutsch "TouristInnen" ... ;)

A propos Touristen - die Türkei dürfte von der Flüchtlingsthematik (bzw. dem zugrundeliegenden Problem) noch in einer anderen Weise stark betroffen werden, werden ihnen doch sicherlich etliche Sommer-Touristen ausfallen, was in einigen Regionen sicherlich ein großer wirtschaftlicher Schaden werden wird...
 
^ Kann es nur bestätigen. War Ende Mai dort und die Hotels waren fast nur mit inländischen Gästen belegt. Besonders der Ausfall der russischen Klientel war deutlich zu spüren.
 
Kaliningrad schrieb:
^ Kann es nur bestätigen. War Ende Mai dort und die Hotels waren fast nur mit inländischen Gästen belegt. Besonders der Ausfall der russischen Klientel war deutlich zu spüren.

Das hat aber wenig mit der " Flüchtlingskrise " zu tun, sondern eher mit der unverändert hohen Terrorgefahr.

Nachdem wir mehrmals -durchaus gerne!!!! - in islamischen Ländern wie derTürkei, in Ägypten - insbesondere Sharm el Sheik -, Tunesien und Marokko unsere Urlaube verbracht haben, werden wir vorerst in kein muslimisch geprägtes Land mehr reisen.

Terror mit seinen Folgen gehört für uns nun mal nicht zu den " Risiken des Lebens " wie Unglücke usw., die unumgänglich sind.

Aber wenn das morden im Namen des Islam so weitergeht, werden wir uns vielleicht darn gewöhnen müssen. Aber ohne mich!
 
Wie von der Frontex im Frühjahr bereits erwartet, erfolgt die Zuwanderung nun verstärkt über den Seeweg. Die Lage wird sich bis zum Herbst noch verschärfen!
Das destabilisierte (insb. Libyen) Nordafrika (arabischer "Frühling" :?:) bietet vielen Menschen dort ebenfalls keine Perspektive mehr.
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/frontex-chef-zentrale-mittelmeerroute-so-stark-frequentiert-wie-nie-14312633.html
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/28/zahl-der-fluechtlinge-aus-nordafrika-steigt-stark-an/
 
Der Deutsche Zoll hat gestern im ICE Richtung Deutschland auch ziemlich militant kontrolliert, das kenn ich so sonst nur von den Schweizern in Gegenrichtung :lach:
 
Kaliningrad schrieb:
Besonders der Ausfall der russischen Klientel war deutlich zu spüren.
Das dürfte Erdogan mittlerweile größeres wirtschaftsliches Kopfzerbrechen machen und deshalb hat er sich gestern offiziell bei der russischen Regierung für den Abschuß des Kampfjets entschuldigt.
 
j-d-s schrieb:
Den Deal aufzukündigen wäre eh besser.
Ich vermute das wird Erdogan von sich aus tun wenn die EU - Beitrittsgespräche im Fall der Einführung der Todesstrafe in der Türkei zwangsläufig abgebrochen werden. Sein Besuch gestern bei Putin der zur Normalisierung und/oder Verbesserung der russisch - türkischen Beziehungen führen sollte zeigt ja auch das Erdogan zumindest im Moment kein Interesse an einem weiteren Ausbau der Beziehungen zur EU hat und Putin nutzt natürlich die Chance einen Keil zwischen dem Natomitglied Türkei und Europa zu treiben. Ich denke Erdogan sieht die Chance seinen autokratischen Regierungsstil nur dann mit weniger gravierenden wirtschaftlichen Einbrüchen durchzuziehen wenn er die Beziehungen mit Russland intensiviert denn die Mehrheit der Russen wird sich an der türkischen Variante einer diktaturähnlichen Regierungsform kaum stören - die Urlaubsgäste aus der EU hingegen sicher in größerem Ausmass.
 
Petz schrieb:
j-d-s schrieb:
Den Deal aufzukündigen wäre eh besser.
Ich vermute das wird Erdogan von sich aus tun wenn die EU - Beitrittsgespräche im Fall der Einführung der Todesstrafe in der Türkei zwangsläufig abgebrochen werden. Sein Besuch gestern bei Putin der zur Normalisierung und/oder Verbesserung der russisch - türkischen Beziehungen führen sollte zeigt ja auch das Erdogan zumindest im Moment kein Interesse an einem weiteren Ausbau der Beziehungen zur EU hat und Putin nutzt natürlich die Chance einen Keil zwischen dem Natomitglied Türkei und Europa zu treiben. Ich denke Erdogan sieht die Chance seinen autokratischen Regierungsstil nur dann mit weniger gravierenden wirtschaftlichen Einbrüchen durchzuziehen wenn er die Beziehungen mit Russland intensiviert denn die Mehrheit der Russen wird sich an der türkischen Variante einer diktaturähnlichen Regierungsform kaum stören - die Urlaubsgäste aus der EU hingegen sicher in größerem Ausmass.
Thailand und Ägypten sind auch Diktaturen, trotzdem werden diese Länder nicht deshalb gemieden, sondern wegen dem Terror. Auch Spanien war bis 1975 ne Diktatur, sogar von echten Faschisten...
 
Ist klar allerdings ist Erdogan aufgrund seines Gehabes bei der Mehrheit potentieller europäischer Touristen sicher so unten durch das sich die ungeachtet der potentiellen Terrorgefahr schon allein deshalb andere Urlaubsdestinationen suchen wird was bei den anderen von Dir angeführten Diktaturen sicher nicht in dem Ausmass der Fall war denn die haben sich nach aussen friedlich gegeben. Zumindest ich hab die Türkei wegen Erdogan auf meine persönliche Boykottliste gesetzt weil ich der Überzeugung bin das man den nur durch wirtschaftliche Einbrüche wieder zur Räson bringt - der Einbruch bei russischen Touristen zeigte das ja überdeutlich ... :!:
 
Athen – In Griechenland sind nach offiziellen Angaben schätzungsweise 4000 Migranten untergetaucht.
Sie seien nicht mehr aufzufinden, sagte Migrationsministers Ioannis Mouzalas. Insgesamt schätzt die Regierung die Zahl der Migranten in Griechenland auf rund 60 000. Dazu gehörten 1200 minderjährige Flüchtlinge, die ohne Begleitung eingereist seien. Das ergab eine Zählung zwischen dem 9. Juni und dem 30. Juli, die fortgesetzt werde. Dabei seien 27 592 Migranten registriert worden. Viele wollten aber keine Angaben machen, aus Angst, dann nicht weiterreisen zu dürfen.

Flüchtlinge???????????

Oder eher doch Reisende ins gelobte Land?!
 
Zurück
Oben