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Flüchtlingskrise

Ich denke jeden Tag in größeren Dimensionen.
Schließlich verantworte ich als von den Linken gerne gescholtener Unternehmer das meine Mitarbeiter ihre Familie ernähren können. Ich kann es mir schlicht nicht leisten so wie der Staat zu wirtschaften.
Ich höre immer wir seien ein reiches Land, dass ist leider vollkommen falsch!
Wir sind das Land mit der höchsten Staatsverschuldung und man könnte schonmal fragen wie gut die Wirtschaft eigentlich noch laufen müsste um endlich mal mit der Tilgung zu beginnen?
Unser Strassen und besonders die Brücken sind in einem erbärmliches Zustand, die Wasserwege insbesondere die Schleusen sind so kaputt das sie kaum noch nutzbar sind, in den Schulen sollen Eltern die Klassenzimmer streichen und und und. Und was macht unsere Regierung? Sie holt Millionen Zuwanderer in die Sozialsysteme ins Land.
Nur damit Angela an der Grenze hässliche Bilder in ihrer Kanzlerschaft vermeiden kann.
Nein, so kurzsichtig kann ein normaler Bürger nicht denken, dann wäre er nämlich in kürzester Zeit selbst ein Sozialfall.
Ich bin aber sicher das wir die bittere Quittung dieser verfehlten Politik alsbald bekommen werden.
Nur habe ich keine Hoffung das hier im ehemaligen Wirtschaftswunderland irgendjemand aus der Politik etwas dazuzulernen imstande ist.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Ich höre immer wir seien ein reiches Land, dass ist leider vollkommen falsch!
Wäre dann falsch wenn man endlich ein gerechteres Steuer - und Abgabensystem einführen würde; sprich es müssten alle personalisierten Einkünfte jeglicher Art derselben Steuer - und Sozialversicherungspflicht unterworfen und den Großkonzernen ihre Steuerfluchttransaktionen durch geänderte Gesetze verunmöglicht werden. Dann wär nicht nur genügend Geld vorhanden um auch Schuldentilgungen vorzunehmen sondern man könnte die Abgabenlasten für alle deutlich reduzieren was auch die Wettbewerbsfähigkeit der Klein - und Mittelbetriebe ebenfalls fördern würde.
Allerdings bezweifle ich seit langem das die Politik dazu noch die Macht hat weil sie sich meiner Ansicht nach vom Finanzkapital und den Großkonzernen hinter verschlossenen Türen erpressen lassen muss.
 
@ Petz
Ich lebe im Sauerland, sehr dörflich.
Oberste Maxime eines Unternehmers müssen kaufmännische Tugenden sein. Das gesprochenen Wort gilt und niemand wird übervorteilt. Es wird IMMER zugunsten des Kunden abgerechnet, lieber 14 als 15 Schrauben berechnen um ja nie in den Verdacht des Übervorteilens zu kommen. Im Dorf gibt es den Ruf nur einmal, ist er ruiniert, ist man selber ruiniert.
Um so mehr platzt mir der Kragen wenn ich höre was bei Konzernen wie VW so üblich ist.
Wie sie mit Lieferanten und Kunden umgehen, wo bewußter Täuschung bis hin zur frechen Lüge ist alles dabei.
Und das sollen unsere Vorzeigeunternehmen sein?
Mir geht es finanziell ganz gut, auch wenn ich nicht wie Herr Middelhof zu seinen besten Zeiten über einen Hubschrauber verfüge. Wenn ich dafür so werden muß wie der eben angesprochene Herr Big T, dann will ich auch garkeinen haben! Dafür kann ich wenigstens morgens mein Spiegelbild beim rasieren ertragen, gewissen anderen Leuten in der Wirtschaft sollte dabei schon die Hand abfaulen.
Wenn Linke Politik einmal das machen würde was ICH unter linker Politik verstehe, dann hätten sie sogar meinen Segen. Es ist nicht einzusehen wieso meine Mitarbeiter und ich fleißig Steuern zahlen, Google, Facebook und Co jedoch nicht. Es ist nicht einzusehen warum wir für jedes verbaute Teil im Rahmen der Gewährleistung (richtigerweise) gradestehen müssen, VW aber ganz offensichtlich OHNE jede Konsequenz betrügen und belügen kann ohne jede Verantwortung dafür übernehmen zu müssen.
Und es ist nicht einzusehen wieso die meisten von uns jeden Tag 8 Stunden und mehr schaffen und fleißig Steuen und Sozialabgaben zahlen und Einkünfte aus beispielsweise Börsengewinnen nicht.
Wenn linke Politik wieder zu alten Tugenden der Gerechtigkeit zurück finden will, dann bin ich sofort dabei.
Allein mir fehlt der Glaube....
 
Dann gehen unser beider Ansichten völlig konform und ich wage es, wenngleich ich mit manchen Programmpunkten der deutschen Linken absolut nix anfangen kann, mich durchaus als politisch dunkelrot einzustufen; dunkelrot deshalb weil ich der Ansicht bin das man nötigenfalls auch zu anarchischen Methoden greifen müsste wenn die Politik die Rückkehr zu den Grundsätzen primär die Anliegen der Bevölkerungsmehrheit Lösungen zuzuführen, nicht mehr schafft bzw. schaffen will und kann.
Irgendwelche Rücksichtnahmen auf Großkonzerne sind immer der falsche Weg weil des deren Macht nur noch mehr fördert anstelle sie auf den Boden der Realität zurückzuführen.

Nach wie vor sind die mittelständische Wirtschaft sowie die Kleinbetriebe die primären Brötchengeber und nicht die Großkonzerne; die kleineren arbeiten krisensicherer und vor allem mit deutlich mehr Verantwortungsbewusstsein ihren Mitarbeitern gegenüber, deshalb sollte man sich zuerst deren Wünschen annehmen da man damit viel mehr positive und vor allem nachhaltige Entwicklungen erreicht.

Die vielen Menschen angeborene Geldgier und Neid sind es auch die Auswüchse ála Middlehoff und Verbrecherkonsorten primär verursachen; deshalb würde ich auch die Abgabenqouten so gestalten das mit denen eine Grenze eingezogen würde wo es sich für solche Leute gar nicht mehr rechnet solche Unsummen überhaupt zu verdienen. Das das letzte Hemd keine Taschen hat dürfte sich bis zu denen auch noch nicht rumgesprochen haben und auch das Argument, daß wir dann hochqualifizierte Führungskräfte ans Ausland verlören zieht bei mir mal nicht denn so bekämen sicher mehr jüngere und vor allem solche mit besserem Grundcharakter vemehrt Chancen diese Jobs zu besetzen.
Gerade der Umgang mit VW ist leider ein Vorzeigebeispiel denn wenn Otto Normalverbraucher z. B. mit einem defekten Kat und deshalb Überschreitung der Abgasgrenzwerte beim TÜV vorstellig wird verliert er wenn er den nicht austauschen lässt die Verkehrszulassung; genau dasselbe hätte mit allen jenen Kraftfahrzeugen erfolgen müssen die vorschriftswidrig unterwegs sind. In dem Fall hätten wir vermutlich gar nicht schnell genug gucken können das VW die Hardwarenachrüstung durchgeführt hätte.

Und auch um das Thema Flüchtlinge wieder anzusprechen; auch dafür wäre dann Geld genug vorhanden um mit Hochdruck ihre Integration und Qualifikation zu fördern. Allerdings bin ich auch der Überzeugung das es unabhängig vom Asylbewerberstatus ein Einbürgerungsgesetz braucht dem auch alle Flüchtlinge zu unterliegen hätten sprich nach vielen Kriterien hat dann separat entschieden zu werden ob jemand generell die Voraussetzungen für einen dauerhaften Aufenthalt erfüllt oder es beim temporären Schutz bleibt. Heißt aber auch das auch Menschen mit nur temporärem Schutz genauso die Chance gegeben werden sollte sich während ihrer Aufenthaltszeit hier weiterzuqualifizieren denn wenn sie besser ausgebildet dann später in ihre Heimat zurückkehren sind die Chancen für einen erfolgreichen Neuanfang dort ebenfalls deutlich größer.
 
Ökonomen haben seinerzeit nach den Schröderschen Steuerreformen errechnet, dass dem Fiskus gegenüber 1990 Jahr für Jahr um die 80 Milliarden an Einnahmen fehlen. Das ist mehr als 10 Jahre und weitere Steuergeschenke (Mövenpicks, Erbschaftssteuer auf Unternehmen) her. Das Grundproblem an der heutigen Besteuerung von Konzernen besteht darin, dass wenn raffgierige Manager es partout darauf anlegen, ihre Steuerlast zu verkürzen, dann finden sie einen Weg. Am Ende hilft dann nur noch, einen Mindest-Steuersatz auf den Umsatz einzuführen. Dann können die Konzerne noch so viele Gewinne mit Patentboxen und Namensrechten an Tochterbriefkästen verschieben.

An Frau Merkels Migrationspolitik ist vor allem das völlige organisatorische Chaos zu kritisieren, welche immens hohe Kosten verursacht. Und vor allem die Abwesenheit von Konzept, Organisation, definierten Zielen und messbaren Erfolgen. Es reicht nun einmal nicht, einfach nur mit ein paar Migranten vor Handykameras zu posieren. Wo bleiben denn die messbaren Erfolge von 3 Jahren Migration? Wieviele der Migranten können ihren Lebensunterhalt in Deutschland mitlerweile selbst bestreiten und sind nicht mehr auf staatliche Transferleistungen angewiesen?

Mit einem Bruchteil der hiesigen Kosten hätte man in Afrika wesentlich mehr bewirken können. 2017 hat Deutschland für Entwicklungshilfe 7,8 Mrd Euro ausgeben. Im selben Zeitraum haben Migranten 17,7 Milliarden in ihre Heimat überwiesen. Der Etat des UNHCR liegt bei 7 Milliarden US-$. Für Migranten wurde 2017 die stolze Summe von bis zu 55 Milliarden ausgegeben. Ein nettes Konjunkturprogramm für Hoteliers und die ganze Asylindustrie. Nur den Flüchtlingen und den Steuerzahler ist damit nicht geholfen.
 
NeusserGletscher schrieb:
Das Grundproblem an der heutigen Besteuerung von Konzernen besteht darin, dass wenn raffgierige Manager es partout darauf anlegen, ihre Steuerlast zu verkürzen, dann finden sie einen Weg. Am Ende hilft dann nur noch, einen Mindest-Steuersatz auf den Umsatz einzuführen. Dann können die Konzerne noch so viele Gewinne mit Patentboxen und Namensrechten an Tochterbriefkästen verschieben.
Das wäre viel einfacher zu lösen indem man irgendwelche Rechtelizenzabgaben innerhalb eines Konzerngruppe schlicht verbietet; ist ja auch das Unlogischste schlechthin. Abgabenpflichten zukünftig länder - bzw. im Persönlichkeitfalle staatsbürgerschaftsgebunden einstufen (siehe USA) und Doppelbesteuerungsabkommen abschaffen dann wär schon der größte Brocken an Vermeidungsmöglichkeiten ausgemerzt.

Zur Afrikahilfe wäre noch anzumerken das es zusätzlich zur Direkthilfe auch sehr wirksam wäre endlich die unsäglichen EU - Exportförderungen von landwirtschaftlichen Produkten und Nahrungsmitteln generell abzuschaffen die die dortigen Produzenten vernichten bzw. bereits vernichtet hatten.
 
Petz schrieb:
Das wäre viel einfacher zu lösen indem man irgendwelche Rechtelizenzabgaben innerhalb eines Konzerngruppe schlicht verbietet; ist ja auch das Unlogischste schlechthin.
Dann lassen sie sich ihre Rohstoffe über eine konzerneigene Briefkastenfirma zu marktunüblichen Konditionen liefern oder ziehen das Geld über Beraterverträge aus dem Unternehmen. Wenn Du betrügen willst, findest Du immer einen Weg. In weiten Teilen der Konzerne haben wir es heute oft mit asozialen Individuen zu tun, die nicht mehr bereit sind, wie noch bis Ende der 1970er Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft zu übernehmen. Es war der größte Fehler, den rheinischen durch den angelsächsischen Kapitalismus zu ersetzen.
 
"Konzerneigene" Geschäfte wie Beratungen gingen dann auch nicht mehr weil im Zuge einer Neuregelung jede Firma ihre Eigentumsverhältnisse bis ins letzte Detail offenzulegen hätte und beispielsweise in der Automobilindustrie würd ich von den Steuerprüfern auch genau untersuchen lassen ob z. B. der verrechnete Wert eines in ein anderes Konzernwerk zugelieferten Motors auch einem reellen Preis entspricht.
Allerdings müsste man dafür die Finanzämter personell massiv aufrüsten aber ich denke jeder dort investierte Euro kommt potenziert wieder zurück.
 
^^ Du willst doch nicht die abertausend Beschäftigten in den Briefkastenfirmen arbeitslos machen? :lol: Rate mal, wer auf europäischer Ebene aktiv gegen jede Form von Transparenz arbeitet? Sein Name fängt mit Scho an und hört mit lz auf. Und er ist Mitglied einer Partei, die ein S im Namen führt. S wie "Spezial"? Olaf Scholz blockiert Transparenz

Manche Konzerne sind so miteinander verschachtelt, da blicken Fachleute selbst dann nicht durch, wenn sie auf DIN A0 alle Beteiligungen schwarz auf weiß präsentiert bekommen. Transparenz? Wollen die gar nicht. Am Ende bleibt nur, bei Konzernen ab einer bestimmten Größe eine Mindestbesteuerung auf den Umsatz einzuführen, wie es IMHO bereits in anderen Ländern durchaus praktiziert wird. Nur in Deutschland mit den vielen Parteien, die ein S oder C im Namen führen, hebt man lieber die Mehrwertsteuer an und lässt so die normalen Bürger bluten. So wie auch bei der EEG-Umlage. Dafür reisen sogar extra Ministerpräsidenten der "S" Partei nach Brüssel, um dafür einzutreten, dass arme Rentner weiter die Rabatte für Großabnehmer beim Strom bezahlen.
 
@Bergwanderer, dem könnte aber sehr rasch ein Riegel vorgeschoben werden indem man Sozialhilfebeziehern einfach generell untersagt Geld ins Ausland zu transferieren.

NeusserGletscher schrieb:
Du willst doch nicht die abertausend Beschäftigten in den Briefkastenfirmen arbeitslos machen?
Doch und das sofort nach Volker Pispers´s Motto "Berufe die die Welt nicht braucht". Und als Alternative bestünde immer noch die Möglichkeit Steuervermeidungstransaktionen einfach als mit ausschließlich unbedingten Haftstrafen bewehrtem Straftatbestand auszuweisen; ich wüsste schon wie ich die Sozialschmarotzer noch kleinkriege... :wink:
 
Nur wenige Jahre sind vergangen da war „unser Sauerländer Dorf“ fest in CDU Hand.
Inzwischen sind viele hier (mich eingeschlossen) an der Wahlurne anderer Meinung.
Ich habe mein Parteibuch zurückgegeben und wähle eine Alternative.
Nicht weil ich mit allem Konform gehe, sondern weil mir die Differenzierung der CDU zur SPD oder den Grünen fehlt.
Viele in meinem Bekanntenkreis sagen so geht das nicht weiter.
Kein Mensch hat was gegen Menschen anderer Nationalität und kein normaler Mensch wünscht sich ein Deutschland wie zur Zeit des zweiten Weltkrieges zurück.
Aber das wir diskutieren müssen ob wir den Leibwächter des Topterroristen abschieben dürfen, dass zahllose Menschen unser System verachten und nur dessen Vorzüge ausnutzen können, das muß ein Ende haben.

Unsere Welt ist eine Kugel, wer immer ganz rechts geht kommt irgendwann ganz links raus und umgekehrt.
Keine Partei kann die dringenden Fragen alleine lösen, niemand hat die absolute Wahrheit für sich gepachtet.
ABER, wir könnten ja mal Anfangen aus Fehlern zu lernen. Wir erinnern uns an die letzten Amtsjahre von Kohl.
Ähnlicher Stillstand, ähnliche Lähmung im Land wie jetzt mit Merkel.
Konsequenz: Der Bundeskanzler ist nach amerikanischem Vorbild max zwei Amtsperioden im Amt, danach erfolgt zwingend ein Wechsel.
Für die Sozialsysteme wäre wichtig das jeder einzahlt.
Auch wenn ich dann persönlich sogar mehr einzahlen müßte (Rente z.B.) als ich das aktuell tue, so hätte es doch eine Gerechtigkeit wenn auch der Vorstand eines DAX Konzerns seinen Obulus in die Rentenkasse einzahlt.
Krankenversicherung kann man ähnlich lösen. Eine Basis Versicherung zwingend für jeden, wer auf Privatstation liegen möchte bezahlt entsprechende Aufpreise. Gerecht, und wer sich mehr leisten will kann das tun.

Die 100 Prozentige Gerechtigkeit wird es nie geben, dafür sind die Menschen und deren individuelle Lebensentwürfe zu verschieden. Aber es muß jeder seine Chance haben, das ist wichtig!
Und um mit dem Thema abzuschließen, wer nach Deutschalnd kommt und seine Chance nicht nutzt sondern stattdessen mehrfach straffällig geworden ist, der muß zurück. Vollkommen egal was ihm zuhause droht, dass ist dann einfach seien vertane Chance, da hölt sich auch mein Mitleid in engen Grenzen.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Für die Sozialsysteme wäre wichtig das jeder einzahlt. Auch wenn ich dann persönlich sogar mehr einzahlen müßte (Rente z.B.) als ich das aktuell tue, so hätte es doch eine Gerechtigkeit wenn auch der Vorstand eines DAX Konzerns seinen Obulus in die Rentenkasse einzahlt.
Krankenversicherung kann man ähnlich lösen. Eine Basis Versicherung zwingend für jeden, wer auf Privatstation liegen möchte bezahlt entsprechende Aufpreise. Gerecht, und wer sich mehr leisten will kann das tun.
Ich teile Deine Ansicht vollinhaltlich. Aber nicht nur die DAX - Konzernlenker zahlten dann Sozialversicherungsabgaben sondern auch jeder Aktionär an den eine Rendite ausgezahlt würde, mal abgesehen davon das man dann unter Entfall einer Höchstbemessungsgrundlage und Rentenhöhenbemessung primär auf Basis der geleisteten Arbeitsjahre auf ein Rentenniveau käme das ein vernünftiges Leben ohne Zusatzrente oder Sozialhilfe ermöglichte. Eine Basisrentenkasse und das Finanzamt würde ich zur Verwaltungsvereinfachung auch gleich in einer Behörde zusammenlegen.

Zumindest ab einer zweiten Straftat (nicht Verwaltungsrechtsdelikte wie Falschparken; Schwanzfahren etc.) oder wenn Erstere auch gegen die Grundsätze der Verfassung verstößt müsste nach meiner Vorstellung ein Asylverfahren sofort abgebrochen und die sofortige Ausschaffung vollzogen werden. Bei Staatsbürgern würde ich bei schweren Straftaten mit Verfassungswidrigkeitsrechtsbezug (tätlicher Angriff auf einen Menschen aus niedrigen Beweggründen wegen seiner Rasse oder Religionszugehörigkeit aber auch vorsätzlicher Steuerhinterziehung in größeren Ausmaß etc.) die Staatsbürgerschaft mit Verlust aller Bürgerrechte aberkennen und die Person ebenfalls konsequent ausser Landes schaffen.
 
Bei Staatsbürgern würde ich bei schweren Straftaten mit Verfassungswidrigkeitsrechtsbezug (tätlicher Angriff auf einen Menschen aus niedrigen Beweggründen wegen seiner Rasse oder Religionszugehörigkeit aber auch vorsätzlicher Steuerhinterziehung in größeren Ausmaß etc.) die Staatsbürgerschaft mit Verlust aller Bürgerrechte aberkennen und die Person ebenfalls konsequent ausser Landes schaffen.

Und wohin mit diesen Leuten?
Dann gibt es doch viel mehr Staatenlose, obwohl man sich doch zum Ziel gesetzt hat, dies zu vermeiden.


Oder meinst du damit Einwanderer, welche die deutsche Staatsbürgerschaft erst im späteren Lebenslauf erworben haben?
Ich finde aber, dass diese die gleichen Rechte haben sollen, als, die Einheimischen, welche seit ihrer Geburt die Staatsbürgerschaft besitzen.

Vielleicht habe ich auch deine Denkweise nicht so ganz verstanden.
Hätte man demnach Uli Hoeneß als schweren Steuersünder in ein anderes Land abschieben sollen? Und wenn ja, wohin?
 
Pauli schrieb:
Und wohin mit diesen Leuten?
Abkommen mit afrikanischen oder asiatischen Staaten aushandeln die die gegen Cash aufnehmen; nachdem bei Verfall der Bürgerrechte alle Vermögenswerte dem Staat anheimfallen wäre das durchaus finanzierbar. Und ja, gleiches Recht für alle sprich u. a. ein Hr. Hoeneß wäre nach meinem Wunsch heute auch kein deutscher Staatsbürger und nicht mehr hier aufhältig :!:
 
Ok, dann habe ich das wohl so richtig verstanden.
Deine Meinung kann ich aber nicht teilen. Ich würde diese Vorgehensweise als Menschenhandel betrachten. Meiner Meinung nach soll aber auch ein schwerer Straftäter nicht seine Menschenrechte verlieren.
 
Man kann niemanden seine Menschenrechte absprechen und das ist wohl auch ganz gut so!
Man kann übrigends auch das Grundrecht auf Asyl nicht Abschaffen, auch mit einer 100 Prozentigen Zustimmung nicht. Grundrechte können höchstens ergänzt nicht aber gestrichen werden, da haben sich die Macher der Grundgesetzes durchaus was bei gedacht.
Ist aber auch vollkommen egal. Ich halte unsere Rechtsprechung für viel zu lasch.
Wie soll man Polizisten motivieren wenn sämtliche Drogendealer und ähnliches Geschmeiß nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß kommen?

Wir markieren doch so gerne das Umweltvorbild in der Welt, wenn ich auf die Grünstreifen aus dem Auto schaue, dann sehe ich aber was ganz anderes. Auch hier ist Amerika ein Vorbild, 500 €, egal was aus dem Fenster fliegt, ich versichere das man das Problem so löst! Alsbald hat jeder einen Bekannten der die 500 € Strafe löhnen mußte und schon können sich die Leute wieder benehmen.
Kann man beliebig ausdehnen, auf Wildpinkeln, Wände beschmieren und und und.

Und zum Schluß hätte ich da noch eine Frage, wer muß härter bestraft werden?
Uli Hoeness der seine Gewinne aus Finanztransaktionen nicht korrekt versteuert hat, sich aber immerhin selbst angezeigt hat,
ODER
derjenige der aus niedersten Beweggründen jemand eine Treppe heruntertritt oder ein am bodenen liegenden mit Kopftritten malträtiert?
Jetzt bin ich gespannt....
 
Ich finde hier vieles ziemlich pauschal und stammtischmäßig. Abgesehen davon ist viel wahres dran.
Sauerland_6_CLD schrieb:
Ist aber auch vollkommen egal. Ich halte unsere Rechtsprechung für viel zu lasch.

Sehe ich teils ähnlich. Die Rechtssprechung ist in vielen Punkten zu lasch. Das Gesetzt ist es nicht. Gerade wiederholungstäter, sollten unabhängig von ihrer Gesinnungs, irgendwelchen Leiden und familiären Hintergründen auch die volle Härte des Gesetztes spüren müssen. Trotzdem muss immer die Rückkehr und Wiedereingliederung in die Gesellschaft das Ziel sein.

Sauerland_6_CLD schrieb:
Wie soll man Polizisten motivieren wenn sämtliche Drogendealer und ähnliches Geschmeiß nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß kommen?
Ist das so? Dürfen sämtiche Drogendealler nach der Vernehmung wieder gehen dürfen?

Sauerland_6_CLD schrieb:
Wir markieren doch so gerne das Umweltvorbild in der Welt, wenn ich auf die Grünstreifen aus dem Auto schaue, dann sehe ich aber was ganz anderes. Auch hier ist Amerika ein Vorbild, 500 €, egal was aus dem Fenster fliegt, ich versichere das man das Problem so löst! Alsbald hat jeder einen Bekannten der die 500 € Strafe löhnen mußte und schon können sich die Leute wieder benehmen.
Kann man beliebig ausdehnen, auf Wildpinkeln, Wände beschmieren und und und.
:ja: sehr gerne. Das fängt schon beim Müllrausbringen an, Mülltrennung etc. Würde jeder seinen Müll in die Tonne werfen bräuchte es auch kein Plastiktütenverbot.

Sauerland_6_CLD schrieb:
Und zum Schluß hätte ich da noch eine Frage, wer muß härter bestraft werden?
Uli Hoeness der seine Gewinne aus Finanztransaktionen nicht korrekt versteuert hat, sich aber immerhin selbst angezeigt hat,
ODER
derjenige der aus niedersten Beweggründen jemand eine Treppe heruntertritt oder ein am bodenen liegenden mit Kopftritten malträtiert?
Jetzt bin ich gespannt....
Finde ich schwierig. Unser Staat lebt von Steuergeldern. Verbrechen können überhaupt erst durch sie bekämpft, aufgeklärt und bestraft werden. Würde jeder wie Uli Hoeness handeln hätten wir Anarchie. Von daher halte ich die Strafe für Herrn Hoeness für durchaus gerecht, vielleicht sogar noch ein bisschen zu lasch. Andererseits darf und sollte man Kopftritte gegen am boden liegende durchaus auch als versuchten Totschlag werten. Gleiches gilt für diese Treppentretaktion.
 
noisi schrieb:
Die Rechtssprechung ist in vielen Punkten zu lasch. Das Gesetz ist es nicht. Von daher halte ich die Strafe für Herrn Hoeness für durchaus gerecht, vielleicht sogar noch ein bisschen zu lasch. Andererseits darf und sollte man Kopftritte gegen am Boden liegende durchaus auch als versuchten Totschlag werten. Gleiches gilt für diese Treppentretaktion.
Manche Gesetze sind meiner Ansicht nach durchaus zu lasch und man müsste den Richtern verunmöglichen zu geringe Strafen auszusprechen sprich z. B. die Anwendung mildernde Umstände viel stärker beschränken wobei beispielsweise Alkoholisierung sicher kein mildernder Umstand sein darf.

Hoehneß hätte bei mir die Grundstrafe sicher zur Gänze im Kittchen ohne Freigang verbracht.
Aus niederen Beweggründen vorsätzliche Kopftritte austeilen oder jemanden eine Treppe runterzuprügeln wäre für mich ganz eindeutig als Mordversuch anzuklagen einfach deshalb weil Todesfolge bei solchen Delikten nicht auszuschließen ist.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Ich denke jeden Tag in größeren Dimensionen.
Sorry, Falsch! Dein Unternehmen - und sei es noch so groß, ist IMMER kleiner als die Summe ALLER Unternehmen in einem Staat!
Du denkst in Maßstäben der BWL - vollkommen richtig und soweit nachvollziehbar. ABER: der Staat muß in VWL aka Volkswirtschaftlichen Dimensionen "denken".

Sauerland_6_CLD schrieb:
Schließlich verantworte ich als von den Linken gerne gescholtener Unternehmer das meine Mitarbeiter ihre Familie ernähren können. Ich kann es mir schlicht nicht leisten so wie der Staat zu wirtschaften.
Wieder falsch! Linke Politik schilt Unternehmer nicht per se - lediglich solche, welche ihre Mitarbeiter übermäßig ausbeuten und damit die Grundlage ihres eigenen Geschäftes mittelbar ruinieren.
Frage: wer kauft (auf Dauer) die Produkte aller Unternehmen in Deutschland, wenn prinzipiell der Import / Export ausgeglichen sein sollte (+-0)?

Wenn sich die eigene Bevölkerung die eigenen Produkte (auf Dauer) nicht mehr leisten kann, sinkt der Umsatz. Sinkt der Umsatz, produziert man weniger. Wird weniger konsumiert sinkt das Steueraufkommen. Produziert man weniger braucht man weniger Mitarbeiter und sinkt das Steueraufkommen steigen die Schulden des Staates.

Wir so langsam der diametrale Unterschied zwischen BWL und VWL klar?

Wirtschaftswachstum (was im Prinzip nur das "Funktionieren der Wirtschaft meint) benötigt zwingend steigende staatliche Schulden - zumal diese durch die Inflation ohnehin gemindert werden. Das sind alles jahrzehntealte bewiesene Fakten, die in Deutschland "vergessen" wurden - überwiegend von Politik, aber auch von den meisten Volkswirtschaftlern. Schaut man jedoch über den deutschen Tellerrand, dann ist Kritik an der deutschen Wirtschaftspolitik überall im Ausland vorhanden. Wir sind also diejenigen, welche die Wahrheit nicht hören wollen und den Kopf in den Sand stecken....
 
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