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Flüchtlingskrise

biofleisch schrieb:
Wirtschaftswachstum (was im Prinzip nur das "Funktionieren der Wirtschaft meint) benötigt zwingend steigende staatliche Schulden - zumal diese durch die Inflation ohnehin gemindert werden. Das sind alles jahrzehntealte bewiesene Fakten, die in Deutschland "vergessen" wurden
Dieser Quatsch wird auch durch ständige Widerholung nicht wahrer. Welches sind denn die "jahrzehntealte bewiesene Fakten"? Wirtschaftswachstum entsteht durch eine steigende Nachfrage. Entweder im Inland, im Ausland oder beidem. Man kann mit Staatsschulden kurzfristig Konjunkturdellen kompensieren oder die Wirtschft anschieben. Wenn aber wie die Praxis zeigt die Schulden nie zurückgezahlt werden, dann verhält es sich wie mit einem ständig überzogenem Dispo. Man zahlt einen Teil seiner Einnahmen nur für die Schulden, für vergangene Ausgaben und schränkt damit seinen Handlungsspielraum ein. Lägen die Zinsen wieder auf einem Nievau von 1990, dann müsste die Öffentliche Hand bei 5% jährlich 100 Milliarden an Zinsen zahlen. Sicher ist die Verlockung groß, dann die Geldmenge zu erhöhen, um auf diesem Weg die Schuldenlast zu verringern. Dummerweise erhöht das die Preise für den Import und entwertet Sparguthaben wie Löhne und Renten. Ein Rattenrennen, bei dem normale Bürger draufzahlen.
 
Sehr richtig und gut argumentiert Neusser Gletscher!
Die Welt kauft unsere Produkte ja nicht weil wir soviele davon auf den Markt werfen, sondern weil sie im Vergleich äußerst attraktiv sind.
Berufsbedingt kenne ich mich im Madchinenbau ganz gut aus.
Die deutschen Maschinen sind in der Regel die teuersten in der Welt, (die Schweizer liegen noch etwas drüber).
sie sind aber eben auch die leistungsfähigsten!
Sie hatten schon vorrausschauende Wartungspunkte in der Steuerung integriert als den Begriff Industrie 4.0 noch niemand wirklich kannte- als Beispiel.
Und nicht zu unterschätzen, auch Maschinen gelten als Statussymbol.
Wir Klein und Mittelständler lügen uns nicht selbst einen in die Tasche so wie das auf Aktionärsversammlungen inzwischen die Regel zu sein scheint, unser Erfolg ist subtiler.
Es macht noch heute Eindruck wenn man einem Bewerber sagen kann, wir haben in der Krise 2009 niemanden entlassen.
Und wenn morgens der Stapler aus dem Hallentor gefahren wird, dann ist das auch ein roter aus Aschaffenburg, die gäbe es woanders zwar deutlich billiger, aber wir haben eben den.
Sehr groß und sehr reich wird man mit einer solchen Unternehmenskultur vielleicht nicht, aber sie paßt zum Inhaber.
Und der ist damit zufrieden!
 
Sehr schade das es viel zuwenig Unternehmer mit Deiner Einstellung gibt denn genau diese arbeiten sowohl volkswirtschaftlich nachhaltig als auch langfristig erfolgreich :!:
Und jenen Investoren die zur das Ziel verfolgen aus einem Betrieb soviel wie möglich Gewinn abzuschöpfen würd ich durch eine entsprechend ausgelegte Steuer - und Sozialabgabenqoute auf persönliche Einkünfte dieses sehr schnell abgewöhnen. Andererseits würde ich nicht entnommene Gewinne auch nicht besteuern solange sie im Lande bleiben denn Rücklagenbildung für Neuinvestitionen stärkt wirksam die Handlungsfähigkeit von Unternehmen.
 
Dann kann ich im Nachtzug demnächst endlich wieder durchschlafen, ohne von Grenzbeamten geweckt zu werden.
 
markus schrieb:
Warum blos?? :lol: :lol: :lol:
Bei manchen dauert´s halt etwas länger bis sie die völlige Sinnlosigkeit ihres Handelns erkennen... :ja:
 
Petz schrieb:
markus schrieb:
Warum blos?? :lol: :lol: :lol:
Bei manchen dauert´s halt etwas länger bis sie die völlige Sinnlosigkeit ihres Handelns erkennen... :ja:
Bei manchen Aktivisten habe ich den EIndruck, sie wollen und werden die völlige Sinnlosigkeit ihres Handels nie begreifen.
 
Bei manchen Aktivisten habe ich den EIndruck, sie wollen und werden die völlige Sinnlosigkeit ihres Handels nie begreifen.
Du meinst die engagierten Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker?
 
Jan Tenner schrieb:
Bei manchen Aktivisten habe ich den EIndruck, sie wollen und werden die völlige Sinnlosigkeit ihres Handels nie begreifen.
Du meinst die engagierten Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker?
Sag mal, bringst Du auch mal einen Satz zustande, in dem nicht die Worte Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker vorkommen?
 
Jan Tenner schrieb:
Du meinst die engagierten Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker?
Ich bezog mich eigentlich auf die bayrischer Landesregierung und da wäre ein Gamsbart am Hut das eher zutreffendere optische Erkennungsmerkmal... ;D
Auf wen Du mit "Aluhutträger" abzielst erschließt sich mir ehrlich gestanden nicht so ganz... :gruebel:
 
NeusserGletscher schrieb:
biofleisch schrieb:
Wirtschaftswachstum (was im Prinzip nur das "Funktionieren der Wirtschaft meint) benötigt zwingend steigende staatliche Schulden - zumal diese durch die Inflation ohnehin gemindert werden. Das sind alles jahrzehntealte bewiesene Fakten, die in Deutschland "vergessen" wurden
Dieser Quatsch wird auch durch ständige Widerholung nicht wahrer. Welches sind denn die "jahrzehntealte bewiesene Fakten"? ........
Was "biofleisch" da zur Inflaton schreibt, ist schon "state of the art" - und auch Politik der EZB.
Seine Beschreibung linker Politik erscheint mir, hmmm, nun, etwas romantisch - um es freundlich auszudrücken.
Das Extremschrumpfen linker Parteien europaweit scheint ihm nicht zu denken zu geben.
"Man" fantasiert linksseitig grad wieder mal vom Enteignen.
 
So tragisch auch dieser Vorfall ist, finde ich, dass dieses Video einen etwas faden Beigeschmack hinterlässt.
U.a. wegen dem hier: https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Neuer-Anwalt-von-Stephan-E.-kommt-aus-dem-Pegida-Umfeld

Abgesehen davon, dass der Vorfall nichts mit der letzten Flüchtlingskrise zu tun haben scheint, was aber im Video so angedeutet wird. Anscheinend lebt der Täter ja schon etwas länger in Deutschland, sonst hätte er ja keinen deutschen Pass, oder?
Die vorhandenen Probleme gehören aufgezeigt und analysiert, um Lösungen zu finden. Allerdings sollte man das mit einem klaren Kopf machen und nicht mit Wut im Bauch. Solche Beiträge finde ich für Lösungen nicht sonderlich dienlich, sondern fördert nur noch stärker das Schwarz/Weiß-Denken und spaltet somit noch mehr die Gesellschaft.
 
scratch schrieb:
Allerdings sollte man das mit einem klaren Kopf machen und nicht mit Wut im Bauch. Solche Beiträge finde ich für Lösungen nicht sonderlich dienlich, sondern fördert nur noch stärker das Schwarz/Weiß-Denken und spaltet somit noch mehr die Gesellschaft.

Es hilft auch oft, die Kommentare unter dem Video zu lesen, um es einzuordnen ...
 
Ja, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich in diesem Fall etwas schwer tu. Keine Ahnung warum, vielleicht will ich es auch einfach nicht wahrhaben.
Bin aber auch nicht im Fratzenbuch unterwegs und hab nicht alle Kommentare gelesen.
 
Martin_D schrieb:
Zum Verbrechen in Augsburg ein paar sehr gute Gedanken von Thomas Fischer (ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof)
Kurzfassung: Bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen.
 
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