@lawinen: das Problem kriegst Du fast immer in den Griff, das ist nur eine Frage des Aufwandes. Das halbe Söldnere und beinahe des gesamt Obergurgler Schigebiet ist extrem Lawinengefährdet, aber die haben eben genug Zeug hingebaut, dass da nix mehr kommt. Oder schau die mal die Paradisoscharte am PT an. Da haben sie halt vor alle Stützen riesige Betonkeile gebaut und eine Lawinensprengbahn und damit ist das Thema gegessen. Die Straße zu sichern wär vielleicht etwas aufwendig, aber eine Bahn plus Piste dürfte nicht das Problem sein.
Also meines Erachtens ist der NP mit der Straße eh nicht zu vereinen, also könntens wegen mir ruhig eine kleine Exklave schaffen (wie damals im Vallon de l'Iséran). Ich glaube touristisch ist das sehr schwer nötig und ich glaube ich nicht, dass man damit argumentieren sollte, dass die kleineren Gebieten schadet. Zum einen ist unlogisch, zu sagen ich schaffe keine hochwertigeres Gebiet, damit ich die minderwertigen nicht wirtschaftlich schädige. Zum anderen stellt sich eben genau die Frage, ob die Besucherströme gleich bleiben. M.E. könnte man genausogut argumentieren, dass dieses neue Wintergebiet neue Touristen in die Region zieht, die vielleicht sogar bei schlechtem Wetter oder WInd auf dem Gletscher stattdessen in eines der kleinen Vinschgauergebiete fahren, was sie ansonsten sicher nie angesteuert hätten.
Wenns nicht genehmigt wurde, o.k., aber ich sag, das war ein Fehler. Und ein Tal mit einer fetten Motoradgeplagten Passsrtaße drin Naturschützen zu wollen find ich reichlich albern. Da gibts mal wirklich wichtigere Bereiche, die Aufmerksamkeit verdienen. Meine Meinung.
P.S. @marius: wies da gerade aussieht ist sicher kaum mit dem NP zu vereinen, aber ich hoffe das merkt keiner, sonst ändern die noch die geile Optik!
Wie habens eigentlich den Payer oder Cristallo genehmigt gekriegt, die liegne jawohl auch voll im NP (Chavière lässt grüßen!

).