Was ich mit denen machen würde schreibe ich lieber nicht .
Ansonsten schliesse ich mich voll und ganz denjenigen an, die das G-8 Treffen am liebsten an einem ruhigen Ort, fernab der Menschenmassen, sehen würden. Zum bereits vorgeschlagenen Schneefernerhaus hätte ich noch etliche Vorschläge: eine der kleineren britischen Kanalinseln, oder falls es den herrschaften dort zu kalt sein sollte eventuell eine dieser italienischen Inseln südlich von Sizilien, oder (da ja Russland immer dabei ist) eine dieser gottverlassenen Städte in Sibirien, die trotz 200000 Einwohnern auf keiner Landkarte zu finden sind und nur per Flieger erreichbar sind. Wie wäre es mit G. W. Bush's Ranch in Texas

? Auch die entlegenste kanarische Insel El Hierro, kaum touristisch erschlossen, wäre geeignet. Oder man chartert ein Luxus - Kreuzfahrtschiff, und die Herrschaften machen sich es mitten im Mittelmeer (oder in der Ostsee, ist mir egal) bequem, und die Chaoten sollen doch gefälligst dorthin schwimmen, falls sie Krawalle machen wollen

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Gerade die Hamburger-Ketten wie McDonald's stehen in der Kritik der Globalisierungsgegner, weil sie zur umweltschädlichen industriellen Fleischproduktion beitragen und in aller Welt die örtlichen Ernährungstraditionen bedrohen.
Wenn ich sowas lese, erhöht sich mein Blutdruck im Moment. Wer Mc Doof nicht mag, soll ihre Fillialen einfach ignorieren bzw. boykotieren und basta. Dazu hat er jedes Recht. Keiner ist gezwungen, dort zu essen. Gegen etwas zu sein, nur weil man es selbst nicht mag, finde ich einfach nur doof. Ich spiele auch kein Golf und gehe nicht in die Oper, käme aber niemals im Leben auf die Idee, gegen einen Golfplatz oder gegen ein neues Opernhaus zu demonstrieren. Wobei man duchaus 'Argumente' gegen das eine oder das andere finden könnte: die Oper ist elitäres Vergnügen für die 'oberen 10000' und dazu ein grosser Verbraucher von Steuergeldern, Golf ist ebenfalls eine Beschäftigung der Elite und zerstört dazu wertvolle Landschaft etc. etc. Aber wenn ich irgendwas nicht mag, nehme ich mir deshalb noch nicht das recht, es auch den anderen verbieten zu wollen. Live and let live!
EDIT: je mehr ich nachdenke, desto mehr bin ich der festen Überzeugung, das die 'Globalisierungsgegner', egal ob die mit Steinen werfen oder 'nur' friedlich gegen McDonald's demonstrieren, für meine Freiheit und meine Menschenrechte mindestens so gefährlich sind wie Staatsterroristen á lá G. W. Bush oder Putin. Der eine will jedem der ins 'Heilige Land' einreist in den Ar*** schauen, offiziell wg. 'Terrorgefahr', der andere droht jedem der so frech ist anders zu denken als er die Gaszufuhr abzudrehen, und die 'Gegner' wollen
mir verbieten in McDonald's zu essen, nur weil
sie die Hamburger-Kette nicht mögen. Das macht einen schon nachdenklich ...
