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Ein Freund von mir ist Bereitschaftspolizist und ist froh, dass er momentan nicht in Rostock ist. Verständlicherweise.
Ich denke die (positiven) wirtschaftlichen Effekte für die Region Meck-Pom ist sicher ein Argument, das für Heiligendamm spricht. Mal ganz davon abgesehen, dass es in Deutschland kein zweites ähnlich luxuriöses Hotel gibt, dass (relativ) einfach abzusperren ist (Das ist ja wirklich nur das Hotel, keine anderen Gebäude drum herum). Die Randale sind zwar schlimm, ein Anschlag auf acht Staats- und Regierungschefs wäre auf jeden Fall für das deutsche Image viel schlimmer. Von dem her sit es schon gerechtfertigt, alles für die Sicherheit zu tun (schließlich reden wir von einem Terroristenziel par excellence).
Und ganz ehrlich: Würden die sich auf einem Berggipfel treffen gäbe es trotzdem Demonstrationen in den Talorten. Das lässt sich gar nicht verhindern (und darf es in einer Demokratie auch nicht).
Lässt sich also einzig über die Polizeitaktik der "Deeskalation" diskutieren, ist ja heute auf allen Online-Newsplatformen nachzulesen. Einen Vermummten einfach so zu verhaften geht nicht (würde ja sofort Krawalle lostreten, rechtlich auf Grund des Vermummungverbotes würde es wohl gehen), die Polizei muss wohl warten, bis die Randalierer losschlagen. Ansonsten würden sofort Willkürvorwürfe aufkommen.
Wäre interessant, wie ein solcher Einsatz unter bayerischer Führung abgelaufen wäre. Wahrscheinlich hat Schneefreak Recht, wenn er sagt, dass härter durchgegriffen worden wäre.
