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Geländewagen

@albe, ein Magi wär für mich damals eigentlich auch die erste Wahl gewesen (beide von einem Münchner Händler), hab aber vor der Kaufentscheidung Bilder beider LKW´s einer, mir bekannten sehr guten Wahrsagerin vorgelegt die mir striktestens von dem konkret angebotenen Magirus Deutz abriet. Der hatte dann interessanterweise drei Monate später in München bei einer Kundenprobefahrt nen kapitalen Motorschaden (Kurbelwellenbruch)...8O

ATV schrieb:
In der Reparaturanleitung steht unter Stossdämpfer " Stossdämpfer ausbauen" Fertig. Solltest mal sehen wie der eingebaut ist. 4 mal Fingerbrechen nur um die Schrauben zu lösen und zum Ausfahren nochmals Tetris spielen. Wenn man wie wie, geht es gut, nur habe ich den Wagen nicht konstruiert. Grrmml.
Nicht ärgern nur wundern...; wenn ne Woche lang der Mordparagraph im Strafrecht außer Kraft gesetzt würde, würd ich aufgrund meiner gesammelten Reparaturerfahrungen ohne jede Spur von Skrupel die Zahl der europäischen Kraftfahrzeugkonstrukteure sicher um ne möglichst hohe Zahl verringern...:boese:

ATV schrieb:
Der URAL 4320 ist auch eine geile Maschine. Als Tankwagen :lol: wenn der zur Raffinerie fährt und zurück ist der Tank wieder leer. :wink:
Geht sich aber nur dann aus wenn Du für die Tour nen Hänger mitnimmst...:rofl:
 
albe schrieb:
diese Variante der Beratung beim Autokauf kannte ich noch nicht...
Hat aber zweifellos Vorteile da ich auch gesagt bekam, daß beim MB eben keine großen technischen Instandsetzungen nötig würde...;D
War beim Magirus auch sicher ein Einzelfall bzw. Materialfehler denn normalerweise sind die Deutzmotoren bis auf die Kopfdichtung unkaputtbar, selbst wenn da mal eine bissl bläst ist das aufgrund seiner Gebläseluftkühlung in der Praxis eigentlich auch nur ein Schönheitsfehler...:lol:

Ich vermute, daß der Tüv den Schraubstock als unverzichtbar ansah und ihn deshalb durch die Eintragung als Fahrzeugbestandteil "sichern" wollte weil man damit jemandem, der durch Unachsamkeit bei nem Unfall in die Stoßstange "beißt", den Kiefer (oder was davon noch übrig ist) gleich wieder einrenken könnte...:rofl:
 
albe schrieb:
das muss wahre Liebe sein... mit vernunft laesst sich das nicht erklaeren. Auf meiner Hitliste staenden derzeit Panda und MAN 5t gl ganz oben.
Wieso? Wenn man einen Wagen fertig hat, ist es doch langweilig. Ist wie eine Modelleisenbahn. Wenn sie aufgebaut ist, lässt man sie stehen. Drumm muss was neues her. So ein Pakjeep währe noch machbar. 8) amerikanische Fahrzeugtechnik ist primitiver wie die vom Pinz.
 
Entsprechend primitiv ist auch der Verbrauch. Die Amis bauten bis nach dem zweiten Weltkrieg 10t-LKW mit - Achtung kein Witz - V8 Benzinmotoren! Die soffen wie ein Loch, auf einen Kilometer kamen locker 1-2 Liter!
 
GMD schrieb:
Entsprechend primitiv ist auch der Verbrauch. Die Amis bauten bis nach dem zweiten Weltkrieg 10t-LKW mit - Achtung kein Witz - V8 Benzinmotoren! Die soffen wie ein Loch, auf einen Kilometer kamen locker 1-2 Liter!
Wenigstes klemmen bei denen die Gaspedale nicht.
Verbrauch ist zweitrangig. Ist ja nur Just for fun am WE eine Runde drehen und fertig.
Das Amerikanische Fahrzeuge mit Benzin betrieben wurden hat seinen grund und zwar einen ganz einfachen. Sie springen immer an, egal wie kalt es ist. :wink: Zudem ersparte es eine doppelspurige Logistik. Es gibt kaum fahrzeuge der US Armee die mit Diesel fuhren. Vom M4 Sherman bis zum Diamond T alles Benzinmotoren. Ob die 200 oder 800 Liter auf 100km verbrauchten war sowas von Wurscht.
V8 Benziner war eher ein kleiner Motor. Die Schweizer Armee übernahm 1946 in der Oparation Surplus grosse Mengen an zurückgelassenem Kriegsgerät der Allierten in Europa. Es war teurer das alte Material zu retablieren und zurück zu nehmen als neus zu Kaufen. Daher hat die U Armee in den meisten Kriegen alles stehen und leigen lassen bzw verscherbelt. Für die Schweizer Armee war ein eine Willkommene Aktion Ihre Armee zum Scheluderpreis hochzurüsten.
Alle Dodge, GMC, Jeep MB, Ford Canada, Diamond T, Ward LaFrance und Kennworth kamen zusammen mit tausenden Funkgeräten. Viele der damals beschafften Fahrzeuge waren bis in die 70er Jahre im Truppeneinsatz. Viele sind heute bei Sammlern und Liebhabern immernoch im Einsatz. Von Omaha Beach zum Gotthard. :lol: Einige waren derart billig konstruiert dass sie nicht mal Ölablassschrauben für den Motor besassen. :lol:

P1180696.jpg

Hercules HXD Benzinmotor 12 Zylinder 14 Liter Hubraum 200PS.

BTW bei Seilbahnen wurden bis in die 80er Jahre Benzinmotoren verbaut für Notantriebe. Vor allem bei Bahnen mit Offenen Station. Grund auch hier, Kälte. Während Städeli bei den Amerikanern alte Chevrolet V8 Motoren kaufte war man bei DM mit VW sehr zufrieden. 8) on Roll setzte auf Ford denn die tun was. Einzig Deutz mit seinem luftgekühlten konnte noch Punkten. Sehr beliebt waren auch hier günstige Antriebsmotoren aus ehem Armeelastwagen die man in ganz Europa hat stehen lassen. :o
 
Hallo
Zählen Traktoren auch zu Geländewagen? Oder sind nur PKW's gemeint?

Gruß Andreas
 
Einzige Bedingung: Allrad :wink:
 
Hallo
Am meisten fahre ich mit so einem MB Trac beim Fahrsilo festfahren.
Um so voller das Silo wird um so interessanter wird es da die Auffahrten steiler werden und Gras nicht so fest ist wie Beton.

Gruß Andreas
 
heute grosser Tag, Nicht durchgekommen. Grund, haltet euch fest, Abgasdokument ist eine Kopie..... Jetzt muss ich das nochmals zeigen.
leider musste ich feststellen, dass man bei der MFK nicht die Spur von Anstand gegenüber Personen hat die ihr Fahrzeug vorführen müssen. Naja Bundesamt für Verwirrung. Sowas ist kein Umgang mit anderen Personen. :nixweiss:
 
ATV schrieb:
Nicht durchgekommen. Grund, haltet euch fest, Abgasdokument ist eine Kopie...
Bürokratismus in Reinkultur, heißt ja nicht umsonst "Von der Wiege bis zur Bahre Formulare, Formulare" (aber die bitte unbedingt im Original oder beglaubigten Abschriften)... :wink:
Andererseits ist´s gut das sonst nix zu bemängeln war denn das Abgastestoriginal nachzureichen ist sicher weniger Aufwand als das kleinste Rostloch...:ja:
 
Petz schrieb:
ATV schrieb:
Nicht durchgekommen. Grund, haltet euch fest, Abgasdokument ist eine Kopie...
Bürokratismus in Reinkultur, heißt ja nicht umsonst "Von der Wiege bis zur Bahre Formulare, Formulare" (aber die bitte unbedingt im Original oder beglaubigten Abschriften)... :wink:
Andererseits ist´s gut das sonst nix zu bemängeln war denn das Abgastestoriginal nachzureichen ist sicher weniger Aufwand als das kleinste Rostloch...:ja:
Öhhhmmm Bis jetzt habe ich ihn immer mit Kopie vorgeführt. Das Problem ist, dass es kein Original mehr gibt und wenn dann lagert das irgend wo in einem riesigen Armeeachriv in Thun. 8O Heute noch die Telefonleitungen heisslaufen lassen bis ich ein neuen "Original" bekomme. Schlussfolgerung, Es gibt ein komplett neues und keiner kann mehr nachverfolgen wann welcher Abgaswert gemessen wurde. Heureka. :lol:
Rost hat er keinen, Zustand ist 1A Praktisch Neuwertig. Was mich aber sauer macht:
Ich habe jetzt 3 Tage lang noch ausgebessert und geputzt. Bin ich vor die MFK gefahren. Musste ich warten. Bin ich halt ausgestiegen und mit einem Lappen um den Wagen gelaufen um zu kontrollieren ob wirklich alles sauber ist. Dabei kommt der Experte aus der halle und Brüllt "Wenn Sie ihr Fahrzeug fertig geputzt haben können sie reinfahren, Autos werden zuhause geputzt" Weder guten Tag noch vorstellen.
Das ganze Zog sich dann durch die ganze Prüfung. Unanständige Bemerkungen zum beispiel beim Ausrichten des Fahrzeuges auf dem Scheinwerferteststand, Um genau auf die Linie zu fahren habe ich den Kopf aus dem Fenster gehalten. Schon kam ein dummer Spruch. "Parkietren sie ihr auto immer mit dem Kopf aus dem Fenster" Der Fahrzeugausweis wurde ebenfalls bemängelt er sei Falsch ausgefüllt obwohl er vo der gleichen MFK ausgestellt wurde und ich damit absolut nicht zu tun habe. Da er sonst keinen Mangel gefunden hat, kam das Abgasdokument drann. :wall:

Die ganze Behandlung bekommt man sonst so in Afrika aber nicht in der Schweiz. Daher habe ich heute noch eine Dienstbeschwerde gegen den Experten geschrieben.

BAV = Bundesamt für Verwirrung
 
In Österreich hat man gottseidank die Landesprüfstellen privatisiert, die führt jetzt der deutsche TÜV. Seit dem ist es mit den Beamtengöttern dort gottseidank vorbei weil sich der TÜV als Dienstleister und nicht als Behörde versteht; früher ging es dort nämlich auch so zu wie Du es treffend beschrieben hast...:motz: :boese:
Nur fürcht ich, daß ne Aufsichtsbeschwerde eher kontraproduktiv wäre denn meinen damaligen Erfahrungen zufolge waren die Herren nicht nur fies sondern auch noch äußerst nachtragend. Im PC - Zeitalter ist es leider ein Leichtes, beim Fahrzeughalter ne negative Anmerkung in den Datensatz reinzuschreiben...:wink:
 
Ich und meine Begleitung waren schon eliche male bei der MFK mit allen unseren Fahrzeugen, ob Oldtimer oder Lkw nie ein Problem. Letztes mal waren wir sogar in Uniform da. Waren alle anständig und das lag hoffe ich nicht an der angehängten Bleispritze.
Der Her hat sich nicht Korrekt verhalten, daher darf man sowas auch melden zumal die Aussagen durch die Begleitung als zeuge gestützt werden.

Solltest mal eine Abnahme einer Seilbahn miterleben. :lol:
 
ATV schrieb:
Solltest mal eine Abnahme einer Seilbahn miterleben. :lol:
Die verkneif ich mir lieber denn bei irgendwelchen unsachlichen Anwürfen kann ich nen solchen Blutrausch kriegen, daß ich die Kontrolle über mich verliere und der Prüfer dann schlimmstenfalls nen ungeplanten Abgang von der Stütze machte.

Uniform wär in diesem Falle sicherlich von Vorteil weil der Beamte nen Uniformierten eher "seinesgleichen" zurechnete und sich vermutlich anders verhalten hätte.
Oder er ist mafiasconischer Abstammung und wollte bissl Bakschisch von Dir...;D
 
Auch in der Schweiz dürfen nun Private MFK durchführen. Der Touring Club Schweiz (TCS) beispielsweise macht das. Aber um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, sie machen Gefälligkeitsprüfungen, immerhin ist der TCS einer der zwei Schweizer Autofahrerverbände, sind die angeblich noch pingeliger als die Strassenverkehrsämter. Zumindest bei mir im Kanton Zürich ist das so. Doch wenn der Wagen so tiptop gepflegt ist, könnte das eine Alternative für ATV sein.
 
Die machen leider keine Veteranenprüfung. Wenn ich den Stempel mal habe, geh ich sicher zum TCS, für etwas bin ich auch Mitglied. :wink:
Der hatte einfach einen schlechten Tag und da er mechanisch keinen Mangel finden konnte musste er einfach aufs die Papiere los. :smilingplanet:
 
@Petz und ATV - dieses Wiehern des mit Beamtenwillkür beschlagenen Amtsschimmels kenne ich sowohl noch aus Motorradschrauberzeiten, als auch von den periodischen Überprüfungen der Seilbahnen. Bei zweiteren wurde ich einmal von meinem damaligen BL, nicht zuletzt dank meines "rhetorischen Übereifers" zwangsbeurlaubt, um zusätzliche Sanktionen zu vermeiden :lol: :lol:

Bei ersteren hatte ich eigentlich nur eine Chance, weil ich mit Ziviltechniker und Rechtsanwalt (zum Glück hatte ich gute Bekannte aus diesen Zünften) aufgetaucht war, welche die bereits absurden Auflagen des Beamten der Salzburger Landesregierung erst recht ad absurdum zu führen imstande waren.

Also war ich einer der wenigen, der damals mit Eigenbaukotflügeln und selbst konstruierter Kennzeichenhalterung und -beleuchtung offiziell mein Kraftrad betreiben durfte 8)

Ich muß zur Ehrenrettung dieser Begutachtungsstelle aber auch sagen, daß ein anderer, jüngerer Beamter meinen Argumenten dann bei späteren Umbauten durchaus Gefallen schenkte, und mir mit weiteren, konstruktiven Vorschlägen für den nächsten Termin sehr half.
 
Yeti01 schrieb:
...als auch von den periodischen Überprüfungen der Seilbahnen. Bei zweiteren wurde ich einmal von meinem damaligen BL, nicht zuletzt dank meines "rhetorischen Übereifers" zwangsbeurlaubt, um zusätzliche Sanktionen zu vermeiden :lol: :lol:
Ich fürchte bei mir bliebe es in so nem Fall nicht bei der Rhethorik denn wenn der Zorn mit mir durchgeht könnt es bei mir gefährlich werden und der Mann erkundete möglicherweise in situ die Umlenkscheibeneinlage...:wink:
Meine behördlichen Erfahrungen gehen jedenfalls (wie Deine auch) in die Richtung, daß speziell jene Amtsschimmelrepräsentanten immer die schlimmsten waren, die sich offenbar zwischen Pensionierung und Scheintodzustand nicht entscheiden konnten...:mrgreen:
 
Yeti01 schrieb:
@Petz und ATV - dieses Wiehern des mit Beamtenwillkür beschlagenen Amtsschimmels kenne ich sowohl noch aus Motorradschrauberzeiten, als auch von den periodischen Überprüfungen der Seilbahnen. Bei zweiteren wurde ich einmal von meinem damaligen BL, nicht zuletzt dank meines "rhetorischen Übereifers" zwangsbeurlaubt, um zusätzliche Sanktionen zu vermeiden :lol: :lol:
Wieso sich aufregen? Ich war immer Korrekt und hab das ganze über mich ergehen lassen, den Namen notiert und einen freundlichen Brief an die Verwaltung geschrieben und siehe da, heute kam die Entschuldigung, Pinzgauer: 1, Experte: 0
 
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