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Geschichte der EUB in Österreich – Die erste Generation

Der Prospekt ist wirklich klasse, so einen hätte ich auch gerne gehabt...

Ich bleib' dabei, die Stationen damals waren viel schöner als der UNI-G/GV-Einheitsbrei heute!
 
No, most oft them are replaced yet by new MGD's :( The only one ist the Ochsengartenbahn, which exists today, built from Doppelmayr. It is the old Giggijochbahn from Sölden, which was built in 1977. From Girak, the Nockalmbahn at Bad Kleinkirchheim, also built in 1977, still works. :D
 
Very nice.I just watched the Ochsengartenbahn on youtube.Didn't Doppelmayr use the Von Roll vr102 clamps? In one of my VonRoll books it shows the exact same grip.
 
Seilbahnfreund schrieb:
Die erste Katrinbahn kam von Oehler aus der Schweiz, war eine 2EUB und wurde 1959 eröffnet.
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=32&t=39396&p=4775402&hilit=katrinbahn
Umbau/Neubau von Girak 1978, teilweise wurden die alten Stützen verwendet, Umbau auf Girak Nockenklemme 19xx

Folgende Girak-Bahnen wurden in den 70ern mit Müllerklemmen gebaut:

Ischgl, Pardatschgratbahn I+II, Baujahr 1971/72, Eröffnung im März 1972.
Im Seilbahn Museum in Ischgl steht Müller als Hersteller. Hat Girak die Bahn nur moniert?
 
vonroll101 schrieb:
Very nice.I just watched the Ochsengartenbahn on youtube.Didn't Doppelmayr use the Von Roll vr102 clamps? In one of my VonRoll books it shows the exact same grip.

Yes. At the beginning Doppelmayr used VonRoll grips. E.g. VR 102
 
Die Tage der Mellauer Bahn dürften auch mehr oder weiniger gezählt sein, dann ist die Ochsengartenbahn die letzte VR102 im Österreich. Hoffentlich stellt man das Ding mal nicht unter Denkmalschutz.

Evtl. wird ja sogar die jetzige 8EUB Giggijoch noch vor der Ochsengartenbahn wieder geschliffen, die Gerüchte gibt es ja.
Dann könnte man die Bahn wieder nach Hochoetz versetzen :roll: ,
Die Acherkogelbahn als Zubringer in Oetz ist ja das Selbe System wie die jetzige Giggijochbahn.
 
Ich würde eher vermuten, daß man auf der Trasse des ehemaligen Hochsölden - ESL in näherer Zukunft ne zusätzliche neue Anlage hochzieht denn der Ersatz der Giggijochbahn z. B. durch ne 10er - Eub würde die Kapazitätsprobleme in Stoßzeiten noch nicht lösen über die sich Gäste schon zunehmend verärgert zeigen.
 
Im Tal ist aber zu wenig Platz für eine Gondelbahn.

Und wenn die Giggijochbahn ersetzt wird dann vielleicht auch gegen eine 8-MGD mit 3600 pers/h
 
Ram-Brand schrieb:
Und wenn die Giggijochbahn ersetzt wird dann vielleicht auch gegen eine 8-MGD mit 3600 pers/h
Die 800 P/h mehr lösen die Probleme mal sicher nicht denn der Hochsölden - ESL entlastete die Giggijochbahn ja auch noch als er existierte; da muß schlicht ne zweite Bahn her. Ne etwas langsamlaufendere KSB mit ner kurzen Station bringt man mit List und Tücke auch dort unter wo der ESl begann.

@Naturschneeliftler ich würde sagen bei 30 Jahren Bahnalter auf alle Fälle denn die gälte im KFZ - Sektor mal schon als schöner Oldtimer.
 
Der Vorteil von EUB-Stationen ist, dass man sie theoretisch auch übereinander bauen kann. Aufgang mittels Aufzug / Rolltreppe, dann funktioniert das schon. Die Frage ist nur, ob der Altbestand das aushält.
 
Sehr interessanter Katalog, danke fürs Posten!
Sind das alle Seiten oder gibt es noch mehr? Würde mich sehr interessieren.

Die erste Gondelbahn-Genaration lässt sich grob von 1974-1983 einordnen (http://seilbahnlexikon.alpinforum.com/index.php/Doppelmayr_Gondelbahn:_1974-1983).
Den Prototyp aus Mellau von 1972 zähle ich extra, da hier technisch noch einige Unterschiede zu erkennen sind wie z.B. keine automatischen Türen, keine Wartungspodeste an den Stützen etc.
(http://seilbahnlexikon.alpinforum.com/index.php/Doppelmayr_Gondelbahn:_1972). Weiß jemand ob die Bahn in Nauders bereits mit automatischen Türen ausgerüstet war?
Falls nein, könnte man diese Bahn eher in der Prototyp-Generation von Mellau einordnen, da sie scheinbar auch identische Stützen ohne Wartungspodeste hatte wie in Mellau. Das könnte dann auch erklären, wieso man bei der Fimbabahn im Jahr 1976 Girak-Stützen verwendete. Diese waren möglicherweise weiterentwickelt als die damaligen DM-Stützen.

Naturschneeliftler schrieb:
ähm zählt ne 6er EUB von 82 noch zur ersten Generation?, die steht am Weißsee und rumpelt in meinen Erinnerungen.
Die 6er-Gondelbahnen von Anfang der 80er Jahre gehören bereits zur zweiten Generation der Doppelmayr-Gondelbahnen (siehe: http://seilbahnlexikon.alpinforum.com/index.php/Doppelmayr_Gondelbahn:_1981-1984). Eine Ausnahme bildet jedoch die 1983 gebaute 6-MGD "Simeonovo - Aleko" in Sofia (Bulgarien). Diese Bahn war bis auf die Spurbreite baugleich zu den 4er-Gondelbahnen der 1. Generation.
 
Bzg. Nauders: Die silbernen Glacier hatten Türautomatik wegen dem Bouwderzug am Gehänge, die restlichen Kabinen aber hatten keinen solchen, also noch ohne! :wink: Also ein Mischmasch...
 
Die erste 6-EUB in Oberösterreich:
1985 Hössbahn Swoboda/SSG (kapier nicht was SSG mit dieser Anlage zum tun hat)
 
hiwulukas schrieb:
Die erste 6-EUB in Oberösterreich:
1985 Hössbahn Swoboda/SSG (kapier nicht was SSG mit dieser Anlage zum tun hat)

Um es mal etwas aufzulösen, was da gelaufen ist:

SSG ist, wie Radim völlig richtig sagt, die Swoboda Seilbahnbau Gesellschaft aus Oberweis. Seltsamerweise hat die Bahn aber die alten Swoboda Stützentafeln. Wie kann es dazu kommen, wenn doch SSG Bahnen SSG Stützentafeln haben?
Also hab ich mal etwas recherchiert, und da kam folgendes zu Tage:

Swoboda Traunsteinwerkstätten wollte auch in den Markt der kuppelbaren Bahnen rein. DM und Girak waren ja schon mitten drinnen. Hierfür holte man sich aus der Schweiz das Know How - die Kuppeltechnik kam aus dem Hause Städeli, mit welchem die Swoboda Traunsteinwerkstätten ein spezielles Firmenkonstrukt einging. In der (neuen Firma) SSG wurde das Wissen von Städeli (WSO) sowie die Anlagenkonstruktion und die Verkaufsabteilung von den Swoboda Traunsteinwerkstätten eingebracht - die Fabrikation und die Montage erfolgte aber weiterhin durch die Swoboda Traunsteinwerkstätten. Diese Unternehmensumgestaltung geschah 1984, die Anlagen Hössbahn, Grafenbergbahn, Jagerspitzbahn, Hösskogel (etc.) wurden von SSG geplant und verkauft und anschließend von Swoboda Traunsteinwerkstätten produziert und aufgestellt.
Dieses Firmenkonstrukt ging bis in den Herbst 1986 gut, dann mussten die Swoboda Traunsteinwerkstätten Konkurs anmelden; Übernahme der restlichen Abteilungen in die Swoboda Seilbahnbau Gesellschaft m.b.H., neuer Firmensitz in Regau . Dort Konstruktion der ersten GUB (Kasberg).

Dann müsste irgendwann mal Garaventa ins Spiel kommen (Städeli an Garaventa?). Mr. Meier - ich bitte um Aufklärung. ;)

MFG Dachstein
 
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Hallo Nostalgie-Freunde,
ich habe gestern eine EUB-Gondel erstanden und freue mich auf die Restaurierung. Ich hoffe das ich die fehlenden Teile besorgen kann um alles im Originalzustand zu erhalten. Ich möchte die Gondel als Werbeobjekt für unseren Rodel-Shop nutzen. Wird bestimmt ein toller Hingucker.
Bei Interesse könnte ich den Restaurationsvorgang dokumentieren.
 
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