hiwulukas schrieb:
Die erste 6-EUB in Oberösterreich:
1985 Hössbahn Swoboda/SSG (kapier nicht was SSG mit dieser Anlage zum tun hat)
Um es mal etwas aufzulösen, was da gelaufen ist:
SSG ist, wie Radim völlig richtig sagt, die Swoboda Seilbahnbau Gesellschaft aus Oberweis. Seltsamerweise hat die Bahn aber die alten Swoboda Stützentafeln. Wie kann es dazu kommen, wenn doch SSG Bahnen SSG Stützentafeln haben?
Also hab ich mal etwas recherchiert, und da kam folgendes zu Tage:
Swoboda Traunsteinwerkstätten wollte auch in den Markt der kuppelbaren Bahnen rein. DM und Girak waren ja schon mitten drinnen. Hierfür holte man sich aus der Schweiz das Know How - die Kuppeltechnik kam aus dem Hause Städeli, mit welchem die Swoboda Traunsteinwerkstätten ein spezielles Firmenkonstrukt einging. In der (neuen Firma) SSG wurde das Wissen von Städeli (WSO) sowie die Anlagenkonstruktion und die Verkaufsabteilung von den Swoboda Traunsteinwerkstätten eingebracht - die Fabrikation und die Montage erfolgte aber weiterhin durch die Swoboda Traunsteinwerkstätten. Diese Unternehmensumgestaltung geschah 1984, die Anlagen Hössbahn, Grafenbergbahn, Jagerspitzbahn, Hösskogel (etc.) wurden von SSG geplant und verkauft und anschließend von Swoboda Traunsteinwerkstätten produziert und aufgestellt.
Dieses Firmenkonstrukt ging bis in den Herbst 1986 gut, dann mussten die Swoboda Traunsteinwerkstätten Konkurs anmelden; Übernahme der restlichen Abteilungen in die Swoboda Seilbahnbau Gesellschaft m.b.H., neuer Firmensitz in Regau . Dort Konstruktion der ersten GUB (Kasberg).
Dann müsste irgendwann mal Garaventa ins Spiel kommen (Städeli an Garaventa?). Mr. Meier - ich bitte um Aufklärung.
MFG Dachstein