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Glauben

Glaubt ihr an einen Gott oder an verschiedene Götter ?

  • Ja, ich bin evanglischer Christ ...

    Stimmen: 1 33,3%
  • Ja, ich bin Katholik ...

    Stimmen: 1 33,3%
  • Ja, ich bin Muslime ...

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja, ich glaube an einen anderen Gott / Götter ...

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich bin Atheist ...

    Stimmen: 1 33,3%
  • Nein, ich bin Agnostiker

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    3
Ämm, ja, ich versuche mal Douglas Adams zu zitieren, um mein Argument zu verdeutlichen:

<< "Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere", sagt Gott, "denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts."

"Aber", sagt der Mensch, "der Babelfisch
{ein Fisch, der, ins Ohr eingeführt, als Simultanübersetzer fungiert} ist doch eine bewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich gar nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eignene Argumentation zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum."

"Oje", sagt Gott, "daran habe ich gar nicht gedacht" und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf. >>


(Douglas Adams, "Per Anhalter durch die Galaxis", Rogner & Bernhard 1981, S. 61)

Und ich glaube, bei Schneekanonen fällt uns der Existenzbeweis noch leichter, oder? (Mal abgesehen davon, dass Adams' Mensch im nächsten Schritt versucht, die Identität von Schwarz und Weiß zu beweisen und am nächsten Zebrastreifen überfahren wird.)

Könnte ich noch mehr OT sein, eigentlich?
 
Bei dieser Umfrage konnte ich mich lange nicht entscheiden und habe zuerst auch nicht gestimmt. Bei michamab's Definition des Agnostikers:
Ein Agnostiker glaubt nur an Dinge, die er sehen kann, bzw. die im plausibel erscheinen, während ein Atheist aus Prinzip den Glauben ablehnt.
begann ich zu glauben wo ich hingehöre. Ganz fest überzeugt hat mich aber die zweite Definition (danke billyray32 :wink:)
Ein Atheist glaubt entschieden an die Nicht-Existenz eines höheren Wesens, während ein Agnostiker sich auf seine Unsicherheit zurückzieht und nichts komplett ausschließt.
Passt ganz zu mir :lol:, dank meiner Forum - Mitgliedschaft weiss ich wenigstens das ich ein Agnostiker bin 8) !
 
Meiner Meinung nach ist Glauben und Religion der größte Schwachsin die sich ein Mensch je ausgedacht hat. (Ja Ich weiß. Jetzt werden einige auf mich einhämmern, vonwegen Junge-Union. Da bin ich aber nur drin, weil man in der FDP und der PRO sowieso keine Chancen für ne Kariere hat.). Man sieht doch wo das hinführt. Alle beschränken sich gegenseitig nur auf Religionen. Juden, Moslems, Christen. Glauben schafft doch nur Konflikte. Sei es der "heilige Krieg" die "Kreuzzüge" oder der "Antisemitismus". da fragt man sich doch manchmal. Wozu!.
Ich hab ne vier in Religion weil Ich dem Lehrer in seinen Argumentationen nicht folgen kann. Der versucht uns da Bibelstellen zu erklären die an dreistigkeit kaum zu überbieten sind, so dermaßen erstunken und erlogen sind die. Wieso sollte man an 2000 Jahre alte Märchen glauben und sonst so leben wie wir halt heute leben. Moderne Medien, Internet, Wirtschaft, Industrie. Das kann doch nicht unser ernst sein.
Wer glaubt der versucht sich nur an etwas festzuklammern das es nicht gibt. Und jeder der das leugnet ist ein verdammter Lügner oder ist fürchterlich naiv.

Danke.
 
billyray32 schrieb:
Oder auch so: Ein Atheist glaubt entschieden an die Nicht-Existenz eines höheren Wesens, während ein Agnostiker sich auf seine Unsicherheit zurückzieht und nichts komplett ausschließt.

Das ist ja wieder was ganz was anderes :)

Aber ok, ich schließe nicht aus, daß wir und das ganze Universum nur ein (sehr gutes) Simulations-Spiel auf irgendeinem Super-Computer ist ... Sims lassen grüßen :-)
 
McMaf: Das schlimmste an der ganze Sache find ich eigentlich die Personen, die sich diesen teils weltfremden und menschenverachtenden Regeln unterwerfen. (Also Nonnen, Priester und dergleichen). In diesem Punkt unterscheiden sich die "offiziellen Relgionen" und Sekten kaum voneinander.

Ähnlich wie bei Drogen .. da gibts die einen, die legalisiert sind, und bei denen der Staat verdient, und die andern, die vielleicht(!) kein Deut schlimmer sind, aber halt verboten sind.

Es ist unbestritten, daß die Kirche und dergleichen viel karitatives und soziales machen, aber das sollte doch auch ohne Kirchenbezug möglich sein?
 
@McMaf: Soll ich dich nun mit Gegenargumenten zudecken? *g*. Nene, ist schon ok, und ich respektiere deine Meinung, und ich hab noch immer jede Meinung eines Nicht-Christen respektiert. Ich weis an was ich glaube, und ich weis, dass das an das ich glaube die Warheit ist. Du galubst an was anderes. Ok, da sag ich nix gegen. Aber wie gesagt, ich könnt dich schon mit entsprechenden gegenargumenten zudecken *lol*.
 
Ok, mach. Ich bin mal gespannt (nicht böse gemeint), ich bin echt mal gespannt ob du die gleichen Argumente wie mein Religionslehrer hast. Aber trotzdem respektiere Ich natürlich auch Christen ect... Sonst würde mich das ja auch nicht von den Gläubigen unterscheiden die Hass auf andere Religionen haben. Ich nenn jetzt mal keine Gruppe :wink: .
 
Eigentlich bin ich der Meinung, dass dieses Thema nicht in unser Forum gehört.
Dem Beitrag von michamab:
Ein Agnostiker glaubt nur an Dinge, die er sehen kann, bzw. die im plausibel erscheinen, während ein Atheist aus Prinzip den Glauben ablehnt.
muss ich jedoch widersprechen, da er in seiner Aussage nicht korrekt ist.
Atheismus
ist der Wesenszug einer Klasse von Weltanschauungen, die die Welt aus sich selbst erklären und bewußt jede Art von Gottesvorstellungen ablehnen. Der Ursprung des Atheismus liegt in der altgriechischen Philosophie, er bezog sich dort auf die Nichtanerkennung der Götter des Staatskultes. Es würde zu weit führen, hier die Geschichte des Atheismus aufzuzeigen, verwiesen sei nur auf die französischen Materialisten des 18. Jahrhunderts (Helvetius, Holbach, Diderot), die in der berühmten Enzyclopädie feststellten, dass die Religion die Menschen in Unwissenheit lasse, sie einschläfere und zu sklavischer Unterwürfigkeit erziehe, die der Quell allen sozialen Übels sei. Sie forderten den Menschen auf, sich auf seine eigenen Kräfte zu besinnen.
Agnostizismus
dagegen ist eine erkenntnistheoretische Lehre, die das Wesen des jeweiligen Erkenntnisgegenstandes und in letzter Instanz die objektive Realität für unerkennbar erklärt. Ursprüngliche Vertreter dieser Theorie war neben den altgriechischen Sophisten Humes der behauptete, dass der Verstand nie etwas anderes sei als Impressionen. Aus diesem Grund sei die Existenz materieller Dinge außerhalb des Bewußtseins nichts weiteres als eine Annahme. Hieraus ergebe sich die Nichtexistenz materieller Dinge und deren Erkennbarkeit. Ein weiterer wichtiger Vertreter war Kant mit seiner Lehre vom "Ding an sich".
Im Grunde genommen reduziert sich die gesamte Betrachtung auf die Grundfrage der Philosophie: Was ist primär, das Sein oder das Bewußtsein und: Ist die Welt erkennbar, oder ist sie dies nicht.

Pendolino
 
Hab ich das nicht - irgendwie - auch gesagt? :wink:

Ich wollte fast noch hinzufügen, dass jeder ernsthafte Wissenschaftler eigentlich am Ende Agnostiker sein muss.

(Ich übrigens auch. Also, Agnostiker. Ernsthafter Wissenschaftler ist bestreitbar.)
 
Also nach der letzten ausführlichen Erklärung - so wirklich entscheiden könnte ich mich da nicht. So wirklich ausschließen tun sich die beiden Haltungen auch nicht, oder? Steht ja immerhin das große "Nein" davor.. und ich könnte beiden was abgewinnen.

(Manchmal ist es echt nervig, ein "Zwilling" zu sein :) )
 
Meiner Meinung nach ist Glauben und Religion der größte Schwachsin die sich ein Mensch je ausgedacht hat.

Für mich ist Geld der größte Schwachsinn. Geld ist das Übel der Welt.


Man sieht doch wo das hinführt. Alle beschränken sich gegenseitig nur auf Religionen. Juden, Moslems, Christen. Glauben schafft doch nur Konflikte. Sei es der "heilige Krieg" die "Kreuzzüge" oder der "Antisemitismus". da fragt man sich doch manchmal. Wozu!.

Religion wird dort nur als Deckmantel für irgendetwas Missbraucht.
Das liegt aber an den Menschen, nicht an Gott.

Ich hab ne vier in Religion weil Ich dem Lehrer in seinen Argumentationen nicht folgen kann. Der versucht uns da Bibelstellen zu erklären die an dreistigkeit kaum zu überbieten sind, so dermaßen erstunken und erlogen sind die. Wieso sollte man an 2000 Jahre alte Märchen glauben und sonst so leben wie wir halt heute leben.

Mußt Du ja nicht dran glauben.
Man kann auch nicht alles in der Bibel wörtlich nehmen.
Und damals wurden die Sachen noch weiter erzählt. Bis die einer Aufgeschrieben hat.
Und da ist das halt so wie bei der "stillen Post".

Moderne Medien, Internet, Wirtschaft, Industrie. Das kann doch nicht unser ernst sein.

Medien können aber auch manchmal das machen was sie wollen.
Ich weiß die Bildzeitung schreibt auch immer 100% die Wahrheit. :wink:

Wer glaubt der versucht sich nur an etwas festzuklammern das es nicht gibt. Und jeder der das leugnet ist ein verdammter Lügner oder ist fürchterlich naiv.

^^ Oh! Das sind also Deine tolleranten Worte.
Dazu sag ich nix mehr! Bin ja jetzt schon ein verdammter naiver Lügner.



Und an alle die meinen, dass Thema gehört hier nicht hin.
Dann löscht mal fix Eure z.B. Fussballtopics, Harald Schmidt Zeugs.
Ach ja und ganz wichtig! Das Weihnachtstopic.
Gehört ja hier alles nicht her! :wink:


Und an alle Atheisten & nicht Gläubigen.
Viel Spaß beim Arbeiten am 24. 25. 26.
:loldev:

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Ram-Brand schrieb:
^^ Oh! Das sind also Deine tolleranten Worte.
Dazu sag ich nix mehr! Bin ja jetzt schon ein verdammter naiver Lügner.

Meine Meinung
bleibt bestehen, aber Ich versuche ja nicht euch umzustimmen oder euch mit Gewalt meine Meinung aufzudrengen, wie es bei vielen fanatischen Religionsanhängern oft der Fall ist.
Klar Religion wird auch als Deckmantel benutzt, aber nur von den "Machern". Die "Anhänger" sind sich dessen nicht bewusst und folgen ihren Predigern.
 
Ram-Brand schrieb:
Für mich ist Geld der größte Schwachsinn. Geld ist das Übel der Welt.

Wir hätten nie von den Bäumen runter kommen sollen. Und selbst die Sache mit dem An-Land-Gehen, damals...

Okay, ich hör schon auf. :wink:
 
Was sagt eigentlich der Papst zu Après Ski, Weiber und Fetenhits in Ischgl? Es hält sich doch keiner mehr an die Vorgaben. Heutzutage legt es sich sowieso jeder so aus wie er will.
 
Pendolino schrieb:
Eigentlich bin ich der Meinung, dass dieses Thema nicht in unser Forum gehört.

Naja, es ist sicherlich ein etwas kontroverseres Thema, aber man kann ja auch mal ruhig ein wenig off-topic diskutieren, ansonsten bräuchten wir dieses Forum ja nicht.

muss ich jedoch widersprechen, da er in seiner Aussage nicht korrekt ist.

Jo, war mir schon klar, dass meine Erläuterungen nicht ganz stimmig waren, aber ich hatte keine Zeit eine exakte Definition rauszusuchen :wink:

Übrigens, bevor ihr hier groß anfangt zu diskutieren, es bringt einfach nichts, schließlich heißt das Thema nicht umsonst "Galuben" und nicht "Wissen", es gibt keine stichhaltigen Argmuente, da weder der Beweis noch der Gegenbeweis für die Existens Gottes existiert. Selbst solche Missionierunglogiken, wie sie der berühmte Mathematiker Pascal niedergeschrieben hat, bringen letztendlich auch nichts, da Atheismus in gewisser Weise ja auch ein "Glauben" ist.
 
Pendolino schrieb:
Agnostizismus
dagegen ist eine erkenntnistheoretische Lehre, die das Wesen des jeweiligen Erkenntnisgegenstandes und in letzter Instanz die objektive Realität für unerkennbar erklärt. Ursprüngliche Vertreter dieser Theorie war neben den altgriechischen Sophisten Humes der behauptete, dass der Verstand nie etwas anderes sei als Impressionen. Aus diesem Grund sei die Existenz materieller Dinge außerhalb des Bewußtseins nichts weiteres als eine Annahme. Hieraus ergebe sich die Nichtexistenz materieller Dinge und deren Erkennbarkeit.
Pendolino

Wobei mir diese Definition ja doch schon arg in Richtung Konstruktivismus, fast schon zum Solipsismus, geht.

Für den Agnostiker ist die objektive Realität ja nicht notwendigerweise unerkennbar, sondern sie ist nur bislang unerkannt. Erst der Konstruktivist würde behaupten, dass es eine externe Realität, die für mehrere Individuen identisch ist, überhaupt nicht gibt.
 
@McMaf: Deine Meinung in Ehren, aber weisst du was mir daran nicht gefällt? Du bist viel zu pauschal. Ich glaube nicht, dass du dich jemals ernsthaft mit dem Thema Religion bzw. unterschiedlichen Religionen auseinandergesetzt hast, das klingt alles sehr sehr oberflächlich.
Übrigens: Ich will mich damit nicht über dich stellen, ich hatte selbst in Religion immer 4er weil ich dieses Fach todlangweilig fand und es gehasst habe. Und deswegen werd ich auch zu dem Thema nix sagen. Aber dein Beitrag steht vom Niveau her irgendwo zwischen Bild-Zeitung und Nachmittags-Talkshow. Werd bitte kein Politiker, dieses Land wird es dir danken.
 
^^
Ja, richtig ausführlich und in allen belangen unbedingt korrekt war meine Meinung vielleicht nicht, trotzdem bleib ich bei meiner Meinung.
Desshalb hab Ich Migi ja gebeten mir die Argumente vorzutragen. Nur es gibt doch noch weniger Beweise für die Existenz eines Gottes als dagegen.
Und meine Meinung die ich vertrete baut auch nicht nur auf knallharten Argumenten auf, das hast du schon richtig beobachtet. Aber wenn Ich tief in mich gehe und versuche mich selber nicht anzulügen, dann kann Ich nur zu dem Schluss kommen, dass Ich gegen Glauben bin. Das ist aber nur eine persönliche Meinung. Und desshalb werde Ich die "Gläubigen" natürlich auch nicht diskreminieren.

Es ist also nicht nur Entscheidung der Fakten und wie man alles beweisen kann womit man sich umgibt, sondern vielmehr eine Entscheidung des Bauches.
 
Nur es gibt doch noch weniger Beweise für die Existenz eines Gottes als dagegen.

Das Problem ist wie schon gesagt, dass es absolut keinen stichhaltigen Beweis für oder gegen die Existenz eines Gottes gibt. Somit find ich MiGis Aussage schon relativ gewagt. Glauben ist in der Regel verbunden mit der Suche nach dem Lebenssinn, die meisten Menschen wollen einfach nicht daran glauben, dass es keinen allg. Sinn des Lebens gibt, wie es ins die großen Weltreligionen vermitteln wollen, sondern das jeder Mensch dies für sich selbst definieren muß.
 
Beweise net, aber Zeichen und Gewissheit.

Erklär mir mal Wunderheilungen, die von einer Sekunde zu anderen geschehen irgendwie biologisch...Diesbetreffend könnt ich dir gleich ziemlich viele Beispiele nennen.
 
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