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Keine Rekordverluste – aber fast
Die alpinen Gletscher schmelzen weiter stark: Nur der kühle September hat eine neuerliche Rekordschmelze verhindert. Dies ist die vorläufige Bilanz des Gletscherjahres 2017, die die Gletscherforscher Heinz Slupetzky und Andrea Fischer ziehen.
Seit 1972 vermisst Günther Groß jedes Jahr sieben Silvretta-Gletscher, vier davon in Vorarlberg: den Ochsentaler Gletscher, den Vermunt-Gletscher, den Schneeglocken-Gletscher und den Mittleren Klostertaler Gletscher. Die präzisen Zahlen sind zwar noch nicht freigegeben, aber klar ist: 2017 war der drittwärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit Einbußen von zehn bis 20 Metern Länge seien vergleichbare Werte wie in den Jahren 2003 und 2015 erreicht, wo es sehr warme Sommer gegeben habe, so Groß.
snowstyle schrieb:wir merken das halt auch sehr krass, weil wir uns eben genau erinnern können, wann wir wo mal gewesen sind. bei mir ist das so mit der pasterze, da war ich mit meinen eltern schon 1991 und dann 2013 das erste mal wieder. das war echt krass. es gibt aber im nationalparkmusem hohe tauern in mittersil ein zeitrad für die pasterze, 800 vor christus war da auch kein gletscher. also scheinen solche phasen völlig "normal" zu sein... pasterze übersetzte heisst auch grüne wiese.
wir werden es sicher nicht mehr erleben, dass die gletscher wieder vorrücken, aber es scheint schon vor tausenden jahren immer auf und ab gegangen zu sein.....
Wenn man jeglichen menschlichen Einfluss auf das Klima verneint - ja. Was du ja, offensichtlich, tust.starli schrieb:^ Also das kann mal keiner wissen.
Ideologiegetrieben ist, meiner bescheidenen Meinung nach allerhöchstens, die Ablehnung jedlichen menschlichen Einflusses auf das Klima und damit auch auf das derzeitige Gletscherverhalten. Aber das ist vermutlich ideologisch angetrieben.snowstyle schrieb:richtig, aber ideologiegetrieben behauptet man das sehr gerne. drum ja der hinweis mal ins nationalparkmuseum zu schauen, an dem zeitrad kann man auch erkennen, dass es immer schnelle und langsame phasen der veränderung gab´.
starli schrieb:^ Also das kann mal keiner wissen.
an @schmidti @L&S @noisiflamesoldier schrieb:Nur, dass wir diesen Rhythmus grade mit einem lauten "huiiiiiii!" ordentlich anschubsen. Ohne den menschlichen Einfluss wäre jedenfalls aktuell keine so extreme Warmzeit möglich.
starli schrieb:^ Also das kann mal keiner wissen.
snowstyle schrieb:richtig, aber ideologiegetrieben behauptet man das sehr gerne. drum ja der hinweis mal ins nationalparkmuseum zu schauen, an dem zeitrad kann man auch erkennen, dass es immer schnelle und langsame phasen der veränderung gab´.
schmidti schrieb:Also nur damit ich nichts falsch verstehe - einige leugnen hier gerade ernsthaft die anthropogene Klimabeeinflussung bzw. -erwärmung?! Glückwünsch, dann hat der Donald es ja geschafft euch auch zu überzeugen! Sicher gibt es in dem Sinne keine Beweise dafür, weil es sie schlichtweg gar nicht geben kann, aber aufgrund der mittlerweile eindeutigen Erkenntnisse über den Treibhauseffekt, wäre es vollkommen blauäugig zu behaupten der Mensch hätte keinen Einfluss auf das Klima!
Dass es in der Erdgeschichte schon etliche Warm- und Kaltphasen gab, ist absolut klar, aber davon sind die Meisten auch mittels Milankovitch-Zyklen, Vulkanausbrüchen, usw. erklärbar. Die aktuelle Entwicklung hingegen ist es auf alleiniger Grundlage dessen nicht! Gott sei Dank hat das der Großteil aller Staaten mittlerweile auch bemerkt und sich entsprechende Klimaziele gesetzt...
) darzulegen, ohne gleich den anderen blöd anzumachen, und als den bescheurtesten Menschen der Welt darzustellen. Das ist dann nämlich in meinen Augen niveaulos. Ich bin kein Fan davon beispielsweise die Intelligenz meines Gegenübers anhand seiner gemachten Gramatikfehler oder vergessener Semikolon zu beurteilen.Das ist nicht richtig.flamesoldier schrieb:.......So schauts aus, die letzte stark negative Temperaturänderung gab es 1815 und in den darauf folgenden Jahren durch den Ausbruch des Vulkans Tambora. Das ganze hatte rekonstruiert über die letzten 1000 Jahre immer ein paar Schwankungen, im Mittel blieb es aber relativ konstant. Seit ca. 1900 geht es aber steil nach oben und wer mal etwas logisch nachdenkt kommt darauf, dass für klimatologische Verhältnisse "kurz vorher" die industrielle Revolution begonnen hat. Wer diesen Zusammenhang leugnet, mit dem muss ich hier gar nicht diskutieren...
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