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Gletscher-Abschmelzung

^^Immerhin hat der letztere noch erkennbare nennenswerte Firnreserven.
 
Kühlster Spetember seit 10 Jahre......
http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/kuehlster-september-seit-zehn-jahren

Schon Wahnsinn wieviel Unterschied 2-3 Grad Abweichung von der Norm haben. Wäre es im September so weitergegangen wie in den Monaten davor wäre vermutlich immer noch alles auf den Gletschern ausgeapert. So mit dem frischen September herrscht tiefster Winter. Daran sieht man wieviel die paar Grad dann doch ausmachen. Im Endeffekt sieht es ja im Winter nicht anders aus, was sich heute in all den Schneekanonen widerspiegelt. 2-3 Grad machen halt auch im Winter ca. 400-600 Höhenmeter aus.
 
Übrigens ist der September der Monat, der zumindest in Bayern die allgemeine Erwärmung am wenigsten mitmacht. Das 10-Jahresmittel 2008/2017 ist kaum wärmer als das Mittel 1960/1990.
 
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2873675/
Seit 1972 vermisst Günther Groß jedes Jahr sieben Silvretta-Gletscher, vier davon in Vorarlberg: den Ochsentaler Gletscher, den Vermunt-Gletscher, den Schneeglocken-Gletscher und den Mittleren Klostertaler Gletscher. Die präzisen Zahlen sind zwar noch nicht freigegeben, aber klar ist: 2017 war der drittwärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit Einbußen von zehn bis 20 Metern Länge seien vergleichbare Werte wie in den Jahren 2003 und 2015 erreicht, wo es sehr warme Sommer gegeben habe, so Groß.
 
Heuer war ich nach längerem auch mal wieder Ende des Sommers in Tux. Und ich war echt erschrocken beim Anblick des TFH-Hangs. Nur zu Erinnerung - Anfang des Jahrtausends zur Inbetriebnahme des GB3 (das ist noch keine 20 Jahre her!) war dort noch nichts ausgeapert und es waren keine Felsen ersichtlich.

Besonders erschreckend finde ich das Tempo der Abschmelzung. Und daher stelle ich mir lieber nicht vor, was von Tux & Co in den nächsten 20 Jahren noch übrig bleibt...
 
wir merken das halt auch sehr krass, weil wir uns eben genau erinnern können, wann wir wo mal gewesen sind. bei mir ist das so mit der pasterze, da war ich mit meinen eltern schon 1991 und dann 2013 das erste mal wieder. das war echt krass. es gibt aber im nationalparkmusem hohe tauern in mittersil ein zeitrad für die pasterze, 800 vor christus war da auch kein gletscher. also scheinen solche phasen völlig "normal" zu sein... pasterze übersetzte heisst auch grüne wiese.

wir werden es sicher nicht mehr erleben, dass die gletscher wieder vorrücken, aber es scheint schon vor tausenden jahren immer auf und ab gegangen zu sein.....
 
snowstyle schrieb:
wir merken das halt auch sehr krass, weil wir uns eben genau erinnern können, wann wir wo mal gewesen sind. bei mir ist das so mit der pasterze, da war ich mit meinen eltern schon 1991 und dann 2013 das erste mal wieder. das war echt krass. es gibt aber im nationalparkmusem hohe tauern in mittersil ein zeitrad für die pasterze, 800 vor christus war da auch kein gletscher. also scheinen solche phasen völlig "normal" zu sein... pasterze übersetzte heisst auch grüne wiese.

wir werden es sicher nicht mehr erleben, dass die gletscher wieder vorrücken, aber es scheint schon vor tausenden jahren immer auf und ab gegangen zu sein.....

Nur, dass wir diesen Rhythmus grade mit einem lauten "huiiiiiii!" ordentlich anschubsen. Ohne den menschlichen Einfluss wäre jedenfalls aktuell keine so extreme Warmzeit möglich.
 
richtig, aber ideologiegetrieben behauptet man das sehr gerne. drum ja der hinweis mal ins nationalparkmuseum zu schauen, an dem zeitrad kann man auch erkennen, dass es immer schnelle und langsame phasen der veränderung gab´.
 
starli schrieb:
^ Also das kann mal keiner wissen.
Wenn man jeglichen menschlichen Einfluss auf das Klima verneint - ja. Was du ja, offensichtlich, tust.

snowstyle schrieb:
richtig, aber ideologiegetrieben behauptet man das sehr gerne. drum ja der hinweis mal ins nationalparkmuseum zu schauen, an dem zeitrad kann man auch erkennen, dass es immer schnelle und langsame phasen der veränderung gab´.
Ideologiegetrieben ist, meiner bescheidenen Meinung nach allerhöchstens, die Ablehnung jedlichen menschlichen Einflusses auf das Klima und damit auch auf das derzeitige Gletscherverhalten. Aber das ist vermutlich ideologisch angetrieben.
Dazu zählen übrigens auch die Rußablagerungen z.B. auf der Parsterze, von denen ein großer Teil zweifelsfrei auf menschlichen Einfluss zurückzuführen ist.
Glaubst du das der Gletscher, der Schnee, ohne diese Ablagerungen genauso schnell schmelzen würde? Einfluss = 0?
Noch eine Frage, was ist denn für dich schnell, was langsam? In einem Satz kann man so vieles schreiben
Groß- und Kleinschreibung ist ja offensichtlich auch nur eine vorrübergehende Erscheinung bzw. etwas das sich schnell ändert.
 
starli schrieb:
^ Also das kann mal keiner wissen.

Ich denke da verwechselt jemand "wissen" mit "glauben"..

Da die Erde laut Bibel ja gar nicht so alt sein kann, dass es jemals eine Eiszeit hätte geben können, ist das mit dem Klimawandel sowieso alles Schwachfug...

Und dass rund um den Planeten tausende selbsternannte Spezialisten( Klimatologen) das Gegenteil von dem behaupten, was das heilige Buch eindeutig feststellt, ist doch Beweis genug für die große Klimalüge. Die sollten lieber beten und gegen falsche Religionen kämpften dann wird alles gut...
Ironie Ende

Die Kirche des heiligen Spagettimonsters hat auch eine super schlüssige Erklärung für die Erderwärmung, nur nehmen sich die Pastafaris selbst nicht so ernst wie die meisten anderen Realitätsverweigerer.
Sie sehen einen direkten Zusammenhang zwischen der Abnahmen der Anzahl an Piraten und dem Steigen der Temperaturen. D.h. wenn alle Skifahrer sich als Piraten verkleiden, springt das Klima gleich wieder zurück auf das Niveau der kleinen Eiszeit und Starli kann auch im August am Stubaier bis zur Mittelstation runterfahren..
 
Also nur damit ich nichts falsch verstehe - einige leugnen hier gerade ernsthaft die anthropogene Klimabeeinflussung bzw. -erwärmung?! Glückwünsch, dann hat der Donald es ja geschafft euch auch zu überzeugen! Sicher gibt es in dem Sinne keine Beweise dafür, weil es sie schlichtweg gar nicht geben kann, aber aufgrund der mittlerweile eindeutigen Erkenntnisse über den Treibhauseffekt, wäre es vollkommen blauäugig zu behaupten der Mensch hätte keinen Einfluss auf das Klima!

Dass es in der Erdgeschichte schon etliche Warm- und Kaltphasen gab, ist absolut klar, aber davon sind die Meisten auch mittels Milankovitch-Zyklen, Vulkanausbrüchen, usw. erklärbar. Die aktuelle Entwicklung hingegen ist es auf alleiniger Grundlage dessen nicht! Gott sei Dank hat das der Großteil aller Staaten mittlerweile auch bemerkt und sich entsprechende Klimaziele gesetzt...
 
Ich wüsste jetzt nicht was daran falsch zu verstehen wäre :roll:

flamesoldier schrieb:
Nur, dass wir diesen Rhythmus grade mit einem lauten "huiiiiiii!" ordentlich anschubsen. Ohne den menschlichen Einfluss wäre jedenfalls aktuell keine so extreme Warmzeit möglich.
starli schrieb:
^ Also das kann mal keiner wissen.
snowstyle schrieb:
richtig, aber ideologiegetrieben behauptet man das sehr gerne. drum ja der hinweis mal ins nationalparkmuseum zu schauen, an dem zeitrad kann man auch erkennen, dass es immer schnelle und langsame phasen der veränderung gab´.
 
schmidti schrieb:
Also nur damit ich nichts falsch verstehe - einige leugnen hier gerade ernsthaft die anthropogene Klimabeeinflussung bzw. -erwärmung?! Glückwünsch, dann hat der Donald es ja geschafft euch auch zu überzeugen! Sicher gibt es in dem Sinne keine Beweise dafür, weil es sie schlichtweg gar nicht geben kann, aber aufgrund der mittlerweile eindeutigen Erkenntnisse über den Treibhauseffekt, wäre es vollkommen blauäugig zu behaupten der Mensch hätte keinen Einfluss auf das Klima!

Dass es in der Erdgeschichte schon etliche Warm- und Kaltphasen gab, ist absolut klar, aber davon sind die Meisten auch mittels Milankovitch-Zyklen, Vulkanausbrüchen, usw. erklärbar. Die aktuelle Entwicklung hingegen ist es auf alleiniger Grundlage dessen nicht! Gott sei Dank hat das der Großteil aller Staaten mittlerweile auch bemerkt und sich entsprechende Klimaziele gesetzt...

So schauts aus, die letzte stark negative Temperaturänderung gab es 1815 und in den darauf folgenden Jahren durch den Ausbruch des Vulkans Tambora. Das ganze hatte rekonstruiert über die letzten 1000 Jahre immer ein paar Schwankungen, im Mittel blieb es aber relativ konstant. Seit ca. 1900 geht es aber steil nach oben und wer mal etwas logisch nachdenkt kommt darauf, dass für klimatologische Verhältnisse "kurz vorher" die industrielle Revolution begonnen hat. Wer diesen Zusammenhang leugnet, mit dem muss ich hier gar nicht diskutieren...
 
Ach Leute, war ja klar, dass hier diese Grundsatzdiskussion irgendwann ausbricht :roll:
Glaubt hier eigentlich irgendwer, dass er den anderen mit seinen "Argumenten" überzeugen kann?
Ich persönlich glaube daran, dass der Mensch Einfluss auf die Klimaentwicklung hat. (Entwicklung gefällt mir viel besser als Veränderung. Am Ende meint noch jemand, dass es ein Original-Klima gab, dass der Mensch jetzt auf einmal verändert.) Ich bin aber nicht der Meinung, dass der Einfluss des Menschen so groß ist, wie wohl die meisten glauben. Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass der Mensch einen so großen Einfluss auf die Entwicklung der Erde hat, dass alle anderen Faktoren auf einmal nicht mehr greifen.
Gleichzeitig liegt es für mich auf der Hand, warum die Wissenschaftler an den allein menschengemachten Klimawandel glauben möchten. Würden sie etwas Anderes behaupten, müssten sie eingestehen, dass der Mensch nicht in allen Bereichen die Macht hat zu bestimmen, was auf der Erde geschieht. Man müsste eingestehen, dass der Mensch bestimmten anderen Faktoren ausgeliefert ist. Das widerspricht aber klar der Arbeit dieser Wissenschaftler, die versuchen alles was auf der Erde geschieht zu kontrollieren und vorherzusagen (Vulkanausbrüche, Erdbeben, Tsunamis, Meteoriten...).
Für beide Ansichten gibt es zahlreiche Studien und Hinweise. Ich gehe sogar davon aus, dass es bedeutend mehr Studien gibt, die den allein menschengemachten Klimawandel stützen. Dies ist aber ja auch absolut logisch. Immerhin ist diese Meinung, die am weitesten verbreitete. Und wenn ein Wissenschaftler, der vom menschengemachten Klimawandel überzeugt ist, eine Studie hierzu durchführt, ist er halt auch schlau genug, die Faktoren am stärksten zu berücksichtigen, die seinem Weltbild entsprechen. Hier beißt sich die Katze also in den Schwanz :wink:
Für mich ist es durchaus schlüssig, dass es für eine Entwicklung des Klimas immer auch beitragende Faktoren gibt. Natürlich könnte theoretisch auch der Mensch der alleinige Faktor sein. Wer wagt es aber zu behaupten, dass es keine anderen Faktoren geben kann, die die Klimaentwicklung erklären. Klar, der allwissende und allmächtige Mensch. Der wüsste es ja :wink:
Trotzdem bin ich der Meinung, dass man die gesteckten Klimaziele erreichen sollte (es jedenfalls versuchen sollte). Aber wenn man das (ich weiß: komplett utopisch) wirklich schafft, darf man halt auch nicht enttäuscht sein, wenn die Gletscher trotzdem weiter schmelzen. Hier wäre dann der Zeitpunkt, an dem man einsehen sollte, dass man nicht immer alles schon im Vorraus eindeutig erklären kann. Aber auch dann wird der Mensch bestimmt wieder einen neuen Grund finden, warum jetzt genau nicht das eingetreten ist, was man prophezeit hat. :lach:
Warum ich das hier schreibe? Um Leute von meiner Meinung zu überzeugen? Ganz sicher nicht. Ich werde bestimmt niemand in seiner Meinung umstimmen und von meiner überzeugen. Dazu sind erwachsene Menschen dann doch oftmals im Denken zu festgefahren. Wirkliches Aufnehmen neuer Argumente und eine darauf folgende Abwägung, ob man nicht vielleicht die eigene Meinung etwas korrigieren möchte, passiert eher selten.
Ich würde aber gerne zeigen, wie es möglich ist, die eigen Meinung einigermaßen struktriert (okay, der musste sein :biggrin: ) darzulegen, ohne gleich den anderen blöd anzumachen, und als den bescheurtesten Menschen der Welt darzustellen. Das ist dann nämlich in meinen Augen niveaulos. Ich bin kein Fan davon beispielsweise die Intelligenz meines Gegenübers anhand seiner gemachten Gramatikfehler oder vergessener Semikolon zu beurteilen.
Wäre also schön, wenn meine nachfolgenden Schreiber ihre Meinung etwas neutraler und weniger aggressiv bekunden würden.

Ich habe fertig :wink:
 
Der Ort für solche Grundsatzdiskussion ist im Medienbereich "Die große Klimadiskussion"
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=35&t=22965&p=5128996#p5128996

flamesoldier schrieb:
.......So schauts aus, die letzte stark negative Temperaturänderung gab es 1815 und in den darauf folgenden Jahren durch den Ausbruch des Vulkans Tambora. Das ganze hatte rekonstruiert über die letzten 1000 Jahre immer ein paar Schwankungen, im Mittel blieb es aber relativ konstant. Seit ca. 1900 geht es aber steil nach oben und wer mal etwas logisch nachdenkt kommt darauf, dass für klimatologische Verhältnisse "kurz vorher" die industrielle Revolution begonnen hat. Wer diesen Zusammenhang leugnet, mit dem muss ich hier gar nicht diskutieren...
Das ist nicht richtig.
Zw. grob gesagt 1400 u. 1850 herrschte die "kleine Eiszeit" - die kälteste Phase seit 12000 Jahren!. Das Gletschermaximum war 1864. Davor im Mittelalter war es wärmer als jetzt, zumindest gab es deutlich weniger Eis. Das ist leicht nachweisbar durch Baumfunde bei verschieden sich zurückziehenden Gletschern (Uni Bern, ETH Zürich etc).
So gesehen ist die Gletscherschmelze "natürlich", da wir von einem Kältemaximum kommen und hat erst mal mit der Industrialisierung nix zu tun. Die kommt zur natürlichen Erwärmung oben drauf.
Nach wie vor der einzig wirkliche Fakt ist der CO2-Anstieg in der unteren Atmosphäre auf 400ppm (parts per million). Millionen von Jahren lag er bei 280ppm.

Es ist schlicht Geplapper zu behaupten der Mensch alleine sei Ursache der Erwärmung, wie umgekehrt er habe nix damit zu tun - und du solltest nicht mit religösen Begriffen wie "leugnen" operieren - denn wie dargelegt befindest du dich nicht im Besitz der Wahrheit, sondern im Zustand des Irrtums..
 
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