Da ich die Doku gestern leider verpasst habe, hab ich das soeben nachgeholt
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Schon schockierende Bilder, natürlich auch vieles was man schon zig mal gehört hat. Aber wie schon oben erwähnt hat auch mich extrem gestört, dass man sofort merkt, dass man einfach systematisch gegen die Skigebiete geht. Ich möchte die Folgen von planierten Pisten, Beschneiung und allem was sonst noch genannt wurde keinesfalls leugnen, aber die Betrachtung war einfach so unfassbar einseitig.
Richtig lachhaft finde ichs dann zum Ende hin. Es ist dem empfindlichen Ökosystem sicher dienlich, wenn man den Besitzer der Konkordiahütte per Helikopter extra dort hinauf fliegt. Oder wenn der Eiskletterer zu seinem Vergnügen unter schwierigsten Bedingungen in ein sehr schlecht erreichbares Eisloch hinabsteigt (ich fahre übrigens auch Ski zu meinem Vergnügen). Die Skigebiete werden verteufelt, der Rest ist aber ok.
Und der Sanfte Tourismus in Slowenien ist dann die Krönung. Zum einen wird zuerst von immer extremerer Wasserknappheit berichtet, es folgt eine Szene mit einer Kanufahrt auf einem Fluss. Es wird sogar gesagt, früher wollte kein Mensch dort hin, jetzt kommts langsam. Hm alles schön und gut, als vor 50 jahren noch deutlich weniger Leute Ski fuhren wars auch noch nicht so schlimm.
Es wird aber auch bei den Alternativen mehr werden, bis es dann wieder zu viel wird. Gibt ja genug Beispiele. Direkt bei mir vor der Haustür z.B. konnte man noch bis vor einigen Jahren jederzeit selbst mit dem Kanu auf dem Fluss runter fahren und durfte sogar durch das Naturschutzgebiet bis in den Bodensee.
Inzwischen hat der Komerz seinen Weg gefunden, es gibt mehrere Anbieter, die große, organisierte Touren anbieten, es wurde laut, zu viel und es musste eingeschritten werden. Man darf heute nichtmehr überall einsteigen und erst recht nicht mehr bis in den See sondern muss vor dem Schutzgebiet raus.
Das beste ist, dass inzwischen eine Art kleiner "Hafen" von den Anbietern gefordert wird, der auch noch aus Gemeindekasse also Steuergeldern gezahlt werden soll. Der sanfte Tourismus lässt grüßen
Anderes Beispiel in groß wäre Island, dessen Natur inzwischen immer mehr leidet...weil es auch hier zu viel wird.
Und dass Leute aus Alaska nach Slowenien Reisen um dort ihren ruhigen Urlaub zu verbringen ist sicher auch vollkommen sinnvoll und klimafreundlich, auch hier soviel zum sanften Tourismus. Es gibt keinen sanften Tourismus der massentauglich ist aber irgendwann kommt überall die Masse...
Also alles in allem in meinen Augen ein ziemlich trauriger Bericht, sowohl das was er zeigt als auch seine Machart. Nicht das mein Verhalten viel besser wäre, ich fahre auch Ski und trauere gleichzeitig um die Gletscher, aber wenn da mal keine Lobby gegen die Skigebiete am Werk war weiß ich auch nicht...
Schon schockierende Bilder, natürlich auch vieles was man schon zig mal gehört hat. Aber wie schon oben erwähnt hat auch mich extrem gestört, dass man sofort merkt, dass man einfach systematisch gegen die Skigebiete geht. Ich möchte die Folgen von planierten Pisten, Beschneiung und allem was sonst noch genannt wurde keinesfalls leugnen, aber die Betrachtung war einfach so unfassbar einseitig.
Richtig lachhaft finde ichs dann zum Ende hin. Es ist dem empfindlichen Ökosystem sicher dienlich, wenn man den Besitzer der Konkordiahütte per Helikopter extra dort hinauf fliegt. Oder wenn der Eiskletterer zu seinem Vergnügen unter schwierigsten Bedingungen in ein sehr schlecht erreichbares Eisloch hinabsteigt (ich fahre übrigens auch Ski zu meinem Vergnügen). Die Skigebiete werden verteufelt, der Rest ist aber ok.
Und der Sanfte Tourismus in Slowenien ist dann die Krönung. Zum einen wird zuerst von immer extremerer Wasserknappheit berichtet, es folgt eine Szene mit einer Kanufahrt auf einem Fluss. Es wird sogar gesagt, früher wollte kein Mensch dort hin, jetzt kommts langsam. Hm alles schön und gut, als vor 50 jahren noch deutlich weniger Leute Ski fuhren wars auch noch nicht so schlimm.
Es wird aber auch bei den Alternativen mehr werden, bis es dann wieder zu viel wird. Gibt ja genug Beispiele. Direkt bei mir vor der Haustür z.B. konnte man noch bis vor einigen Jahren jederzeit selbst mit dem Kanu auf dem Fluss runter fahren und durfte sogar durch das Naturschutzgebiet bis in den Bodensee.
Inzwischen hat der Komerz seinen Weg gefunden, es gibt mehrere Anbieter, die große, organisierte Touren anbieten, es wurde laut, zu viel und es musste eingeschritten werden. Man darf heute nichtmehr überall einsteigen und erst recht nicht mehr bis in den See sondern muss vor dem Schutzgebiet raus.
Das beste ist, dass inzwischen eine Art kleiner "Hafen" von den Anbietern gefordert wird, der auch noch aus Gemeindekasse also Steuergeldern gezahlt werden soll. Der sanfte Tourismus lässt grüßen Anderes Beispiel in groß wäre Island, dessen Natur inzwischen immer mehr leidet...weil es auch hier zu viel wird.
Und dass Leute aus Alaska nach Slowenien Reisen um dort ihren ruhigen Urlaub zu verbringen ist sicher auch vollkommen sinnvoll und klimafreundlich, auch hier soviel zum sanften Tourismus. Es gibt keinen sanften Tourismus der massentauglich ist aber irgendwann kommt überall die Masse...
Also alles in allem in meinen Augen ein ziemlich trauriger Bericht, sowohl das was er zeigt als auch seine Machart. Nicht das mein Verhalten viel besser wäre, ich fahre auch Ski und trauere gleichzeitig um die Gletscher, aber wenn da mal keine Lobby gegen die Skigebiete am Werk war weiß ich auch nicht...