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Gletscher-Abschmelzung

Beverin schrieb:
Der letzte kleine Schneefleck auf der Webcam Feldberg-Nordseite / Baldenweger Buck verschwindet für meine Augen am 07.07.21 nachmittags.

...damit bist du in diesem Topic aber grob 15.000 Jahre zu spät dran :D

Wenn ich mich richtig erinnere, war es uebrigens Mitte der 70er das letzte Mal, dass die Feldbergwechte den Sommer überdauert hat. Eine Vergletscherung hat aber dann doch nicht stattgefunden.
 
Julian96 schrieb:
Beverin schrieb:
Der sehr wichtige Faktor für die Rückgänge der Gletscher ist für ihn, dass Winterstürme mit entsprechend großen Schneeverfrachtungen abnehmen.
Ist das tatsächlich so? Mir persönlich kommt es so vor als hätten Stürme im Winter zugenommen.

Leider ganz falsch!

Für das Gebaren der Gletscher der Alpen sind primär die Bedingungen von Juni bis September wichtig.

In den 80ern gabs noch vereinzelte Sommer mit regelmäßigen Schneefall über 3000m, da waren die Gletscher ( im großen und ganzen) im Gleichgewicht.
Seit dem hat sich für die Gletscher von Okt- Mai nich viel geändert, sehr wohl aber im Sommer: Neuschee gibt kaum mehr und die Hitzewellen haben massiv zugenommen, sodass auch nach einem Rekordwinter kaum was übrig bleiben kann.
 
L&S schrieb:
Für das Gebaren der Gletscher der Alpen sind primär die Bedingungen von Juni bis September wichtig.

Sehr schön auf der "Echtzeitmassenbilanz" des Hallstätter Gletschers zu sehen. Natürlich nicht repräsentativ für alle Gletscher - aber immerhin. Die Dachsteingletscher sind, nach durchschnittlichem Winter, bereits im negativen Bereich - und zwar so negativ wie noch nie zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der regelmäßigen Massenbilanzmessungen im Jahr 2006.
Seit Ende Juni sind hier mehr als 2500mm/m² Wasseräquivalent freigesetzt. Also grob 25m Schnee - Wahnsinn. Das sind bereits jetzt 50cm Eisdicke, gemittelt über die gesamte Gletscherfläche.

https://dachsteingletscher.info/files/simony/massenbilanz.jpg
 
albe-fr schrieb:
Beverin schrieb:
Der letzte kleine Schneefleck auf der Webcam Feldberg-Nordseite / Baldenweger Buck verschwindet für meine Augen am 07.07.21 nachmittags.

Wenn ich mich richtig erinnere, war es uebrigens Mitte der 70er das letzte Mal, dass die Feldbergwechte den Sommer überdauert hat. Eine Vergletscherung hat aber dann doch nicht stattgefunden.

Ja da man damals Bauern hochgeschickt hat um den schnee im Frühling abzutragen, damit sich kein Gletscher bildet. Das wird sich zumindest hier in Freiburg erzählt.
 
noisi schrieb:
L&S schrieb:
Für das Gebaren der Gletscher der Alpen sind primär die Bedingungen von Juni bis September wichtig.

Sehr schön auf der "Echtzeitmassenbilanz" des Hallstätter Gletschers zu sehen. Natürlich nicht repräsentativ für alle Gletscher - aber immerhin. Die Dachsteingletscher sind, nach durchschnittlichem Winter, bereits im negativen Bereich - und zwar so negativ wie noch nie zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der regelmäßigen Massenbilanzmessungen im Jahr 2006.
Seit Ende Juni sind hier mehr als 2500mm/m² Wasseräquivalent freigesetzt. Also grob 25m Schnee - Wahnsinn. Das sind bereits jetzt 50cm Eisdicke, gemittelt über die gesamte Gletscherfläche.

https://dachsteingletscher.info/files/simony/massenbilanz.jpg
Danke für den Hinweis!
Nach den Webcambildern zu urteilen war die Schneeauflage Ende Juli noch nie so schlecht wie in diesem Jahr. Das überrascht, weil nach einem schneereichen Winter und kühlen Frühjahr der Sommer bis auf die Hitzewelle im Juni nur mit durchwachsenem Wetter auffällt. Mein Tipp wäre der, dass der viele Niederschlag, den es im Juli gab, fast ausschließlich als Regen runter kam.
 
Gepatsch_Vergleich_2020_21.jpg
Vergleich Gepatsch-Ferner im Kaunertal Juli 2020 und Juli 2021


Ein deutliches Zeichen für die Eisverluste der Gletscher am Beispiel des Gepatsch-Ferners im Kaunertal. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt genau ein Jahr und zeigt eine Verlust von ca. 60-70m am Gletschertor (Linie zwischen den Punkten A und B!).

Aber auch an den Stellen C und D ist der Eisverlust auch in der Eisdicke erkennbar.
 
tauernjunkie schrieb:
noisi schrieb:
L&S schrieb:
Für das Gebaren der Gletscher der Alpen sind primär die Bedingungen von Juni bis September wichtig.

Sehr schön auf der "Echtzeitmassenbilanz" des Hallstätter Gletschers zu sehen. Natürlich nicht repräsentativ für alle Gletscher - aber immerhin. Die Dachsteingletscher sind, nach durchschnittlichem Winter, bereits im negativen Bereich - und zwar so negativ wie noch nie zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der regelmäßigen Massenbilanzmessungen im Jahr 2006.
Seit Ende Juni sind hier mehr als 2500mm/m² Wasseräquivalent freigesetzt. Also grob 25m Schnee - Wahnsinn. Das sind bereits jetzt 50cm Eisdicke, gemittelt über die gesamte Gletscherfläche.

https://dachsteingletscher.info/files/simony/massenbilanz.jpg
Danke für den Hinweis!
Nach den Webcambildern zu urteilen war die Schneeauflage Ende Juli noch nie so schlecht wie in diesem Jahr. Das überrascht, weil nach einem schneereichen Winter und kühlen Frühjahr der Sommer bis auf die Hitzewelle im Juni nur mit durchwachsenem Wetter auffällt. Mein Tipp wäre der, dass der viele Niederschlag, den es im Juli gab, fast ausschließlich als Regen runter kam.

Mölltaler "Gletscher" sieht auch alles andere als gut aus
Webcam https://www.foto-webcam.eu/webcam/gletscher-nord/ funktioniert zur Zeit, leider ist die Historie mehr oder weniger weg
 
Julizzi schrieb:
albe-fr schrieb:
Beverin schrieb:
Der letzte kleine Schneefleck auf der Webcam Feldberg-Nordseite / Baldenweger Buck verschwindet für meine Augen am 07.07.21 nachmittags.

Wenn ich mich richtig erinnere, war es uebrigens Mitte der 70er das letzte Mal, dass die Feldbergwechte den Sommer überdauert hat. Eine Vergletscherung hat aber dann doch nicht stattgefunden.

Ja da man damals Bauern hochgeschickt hat um den schnee im Frühling abzutragen, damit sich kein Gletscher bildet. Das wird sich zumindest hier in Freiburg erzählt.
Ich find das schön das so manch einer auf den größten Blödsinn anspringt. Immer wieder herrlich. Das ist so ähnlich wie die steile Hypothese, der Everest ist bald eisfrei.
Es gibt da wirklich so eine Seite im Netz, die diese sensationelle Theorie aufstellt:
Das Dach der Welt verliert sein Eis
Himalaya: Bis 2100 könnten fast alle Gletscher in der Mount Everest-Region verschwunden sein
https://www.scinexx.de/news/geowissen/das-dach-der-welt-verliert-sein-eis/
OK, kann man behaupten. Und sicher werden auch dort riesige Eismassen verschwinden. Nur komplett eisfrei?

Die klimatischen Bedingungen am Mount Everest sind extrem. Im Januar, dem kältesten Monat, beträgt die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel −36 °C und kann auf Werte bis zu −60 °C fallen. Auch im wärmsten Monat, dem Juli, steigen die Temperaturen nicht über die Frostgrenze, die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel beträgt dann −19 °C.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mount_Everest#:~:text=Im%20Januar%2C%20dem%20k%C3%A4ltesten%20Monat,betr%C3%A4gt%20dann%20%E2%88%9219%20%C2%B0C.
Wenn dort alles weg tauen sollte musste die Welt weite durchschnittliche Temperatur um 20⁰ C ansteigen um dort oben Tauwetter über längere Zeit zu haben. Dieser Temperaturanstieg kann aber auch wieder zur CO² Ersparnis beitragen: in der Südsee kann gekochter Fisch geangelt werden....

Ich bin gespannt, wer diesmal darauf anspricht.

TONI_B schrieb:


Ein deutliches Zeichen für die Eisverluste der Gletscher am Beispiel des Gepatsch-Ferners im Kaunertal. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt genau ein Jahr und zeigt eine Verlust von ca. 60-70m am Gletschertor (Linie zwischen den Punkten A und B!).

Aber auch an den Stellen C und D ist der Eisverlust auch in der Eisdicke erkennbar.
Schöne Bilder hast da gemacht, die die Realität sehr gut abbilden. Danke dafür. Noch ältere Bilder von dieser Stelle hat keiner hier?
 
Neandertaler schrieb:
Julizzi schrieb:
albe-fr schrieb:
Wenn ich mich richtig erinnere, war es uebrigens Mitte der 70er das letzte Mal, dass die Feldbergwechte den Sommer überdauert hat. Eine Vergletscherung hat aber dann doch nicht stattgefunden.

Ja da man damals Bauern hochgeschickt hat um den schnee im Frühling abzutragen, damit sich kein Gletscher bildet. Das wird sich zumindest hier in Freiburg erzählt.
Ich find das schön das so manch einer auf den größten Blödsinn anspringt. Immer wieder herrlich. Das ist so ähnlich wie die steile Hypothese, der Everest ist bald eisfrei.
Es gibt da wirklich so eine Seite im Netz, die diese sensationelle Theorie aufstellt:
Das Dach der Welt verliert sein Eis
Himalaya: Bis 2100 könnten fast alle Gletscher in der Mount Everest-Region verschwunden sein
https://www.scinexx.de/news/geowissen/das-dach-der-welt-verliert-sein-eis/
OK, kann man behaupten. Und sicher werden auch dort riesige Eismassen verschwinden. Nur komplett eisfrei?

Die klimatischen Bedingungen am Mount Everest sind extrem. Im Januar, dem kältesten Monat, beträgt die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel −36 °C und kann auf Werte bis zu −60 °C fallen. Auch im wärmsten Monat, dem Juli, steigen die Temperaturen nicht über die Frostgrenze, die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel beträgt dann −19 °C.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mount_Everest#:~:text=Im%20Januar%2C%20dem%20k%C3%A4ltesten%20Monat,betr%C3%A4gt%20dann%20%E2%88%9219%20%C2%B0C.
Wenn dort alles weg tauen sollte musste die Welt weite durchschnittliche Temperatur um 20⁰ C ansteigen um dort oben Tauwetter über längere Zeit zu haben. Dieser Temperaturanstieg kann aber auch wieder zur CO² Ersparnis beitragen: in der Südsee kann gekochter Fisch geangelt werden....

Ich bin gespannt, wer diesmal darauf anspricht.

TONI_B schrieb:
Gepatsch_Vergleich_2020_21.jpg

Ein deutliches Zeichen für die Eisverluste der Gletscher am Beispiel des Gepatsch-Ferners im Kaunertal. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt genau ein Jahr und zeigt eine Verlust von ca. 60-70m am Gletschertor (Linie zwischen den Punkten A und B!).

Aber auch an den Stellen C und D ist der Eisverlust auch in der Eisdicke erkennbar.
Schöne Bilder hast da gemacht, die die Realität sehr gut abbilden. Danke dafür. Noch ältere Bilder von dieser Stelle hat keiner hier?

ein paar Anmerkungen zu deinem Posting
Am Gipfel gibt's keine Gletscher, die fangen erst bei ca. 8000m an, also immerhin 800hm tiefer
Der Everest liegt ca. am 28sten Breitengrad, da spilet die Sonneneinstrahlung eine wesentlich größere Rolle und da kann Eis auch bei <0° Lufttemperatur schmelzen.
Des weiteren beachte die Sublimation!
links dazu
https://www.washingtonpost.com/weather/2019/12/13/worlds-highest-weather-stations-reveal-intense-sunshine-may-be-melting-ice-mount-everest/
https://www.researchgate.net/publication/342320483_Going_to_Extremes_Installing_the_World%27s_Highest_Weather_Stations_on_Mount_Everest
http://blog.ametsoc.org/bams-paper/melting-snow-and-other-surprises-on-mt-everest/
https://journals.ametsoc.org/view/journals/bams/101/11/bamsD190198.xml
 
Neandertaler schrieb:
Schöne Bilder hast da gemacht, die die Realität sehr gut abbilden. Danke dafür. Noch ältere Bilder von dieser Stelle hat keiner hier?

Ich hab ein paar Aufnahmen von 2012
IMG_0403.JPG

Aber da war das Gletscherende wohn noch 500 meter weiter unten!!
 
gernot schrieb:
Neandertaler schrieb:
....

Ich bin gespannt, wer diesmal darauf anspricht.
...

ein paar Anmerkungen zu deinem Posting
Am Gipfel gibt's keine Gletscher, die fangen erst bei ca. 8000m an, also immerhin 800hm tiefer
Der Everest liegt ca. am 28sten Breitengrad, da spilet die Sonneneinstrahlung eine wesentlich größere Rolle und da kann Eis auch bei <0° Lufttemperatur schmelzen.
Des weiteren beachte die Sublimation!
links dazu
https://www.washingtonpost.com/weather/2019/12/13/worlds-highest-weather-stations-reveal-intense-sunshine-may-be-melting-ice-mount-everest/
https://www.researchgate.net/publication/342320483_Going_to_Extremes_Installing_the_World%27s_Highest_Weather_Stations_on_Mount_Everest
http://blog.ametsoc.org/bams-paper/melting-snow-and-other-surprises-on-mt-everest/
https://journals.ametsoc.org/view/journals/bams/101/11/bamsD190198.xml
Ein Zitat aus dem Artikel der Washington Post oben in der Schlagzeile:
World’s highest weather stations reveal intense sunshine may be melting ice on Mount Everest
Ja, das ist richtig. Und auch die Sonneneinstrahlung spielt eine große Rolle. Des weitern "verdunstet" Schnee auch. Sieht man immer wieder in kalten aber sehr trockenen Wintern. Nach und nach kommt das Braungrün der Wiesen trotz Dauerfrost raus. Auch erwärmen sich dunkle Stellen wie Steine schneller als geschlossene weiße Flächen. Trotzdem steht da das Wort vielleicht drin.

Nur ist das, wenn ich den Artikel mit meinem nicht wissenschaftlichem Englisch richtig interpretiert habe, keine neuen Erkenntnisse, das habe ich selber schon vor 20 Jahren mit eigenen Augen erkannt: ein klein wenig Sonne auf die dunklen Bleche der Station und schon tropfte es wie wild.
Ich bleibe deswegen dabei: wenn der Everest eisfrei ist haben wir andere Probleme.

Oder Köln bekommt einen Sandstrand, dann sind die Gletscher Grönlands und der Antarktis auch Geschichte. Spart dann auch viel CO² weil der Sommerurlaub viel näher ist als er sein sollte.

L&S schrieb:
....

Ich hab ein paar Aufnahmen von 2012

Aber da war das Gletscherende wohn noch 500 meter weiter unten!!
Danke dafür.

So viel zu dem Thema es gibt noch Gletscher die wachsen.....

Es wird schneller vorbei sein als allen lieb ist. Und dann kommt er, der Streit ums Wasser im Sommer:
Pool füllen?
Duschen?
Felder bewässern?

Betreffen wird das sehr die Südseite der Alpen, die Nordseite nicht ganz so extrem.
 
Neandertaler schrieb:
Danke dafür.

So viel zu dem Thema es gibt noch Gletscher die wachsen.....

Es wird schneller vorbei sein als allen lieb ist. Und dann kommt er, der Streit ums Wasser im Sommer:
Pool füllen?
Duschen?
Felder bewässern?

Betreffen wird das sehr die Südseite der Alpen, die Nordseite nicht ganz so extrem.

Probleme für die man das nächste Jahrzehnt locker Zeit hätte um sie zu lösen und es gar nicht erst dramatisch werden lassen müsste. In Wasserleitungen und Reservoirs wird man aber wohl erst investieren, wenn die ersten verdunstet sind.
 
Wer soll noch Steuern zahlen, wenn alle verdursten? Wer muss zahlen, wenn Dürren und Wassermangel Milliarden kosten?
Das Geld ist schon da wenn man will und spätestens wenns unausweichlich wird. Das Geld um Milliarden in Prämien für Elektroautos zu stecken ist ja auch da, also da sehe ich kein Problem.
 
gernot schrieb:
Mölltaler "Gletscher" sieht auch alles andere als gut aus
Webcam https://www.foto-webcam.eu/webcam/gletscher-nord/ funktioniert zur Zeit, leider ist die Historie mehr oder weniger weg
Zwar nicht viel, aber ich kann immerhin ein Bild vom 05.09.2019 als Referenz anbieten: https://1drv.ms/u/s!AlDFYE55bQDhgYJM9iCEIjtbkCrEzg?e=65cwbZ
(Scheinbar habe ich das schon mal irgendwo verlinkt, also entschuldigt, falls ich mich hier wiederhole.)

Mir fällt spontan auf, dass die Ausaperung/Schneefreiheit des Eises damals an den meisten Stellen deutlich stärker war, als heute (14.8.). Eine Ausnahme ist links des Doppel-Kanonenturms.
 
kaldini schrieb:
und wer soll das bezahlen?
Dazu ganz interessant ein Bericht aus Franken in der BR Mediathek: https://www.br.de/mediathek/video/d...en-von-der-duerre-av:5f214e1a73135b001b4960e1
Bezahlen?
Frau Lagarde hat vor einigen Monaten angekündigt, die EZB "grün auszurichten".
Neben der direkten Finanzierung von Staatsschulden wird auch der "Green Deal" im Rahmen des "Great Reset" dann zu einem großen Teil direkt von den Notenbanken finanziert. Die Zinsen werden nahe Null oder Negativ gehalten. So sieht eben die neue Modern Monetary Theory aus.

Mal schaun, wie lange das dann gut geht und eine hohe Inflation am Horizont erscheint https://www.zitate.eu/autor/milton-friedman-zitate/171099
:wink:
 
Es scheint ans Eingemachte zu gehen:
...
Auf Grönland bewirkt der Klimawandel Bedenkliches. Nun gibt es sogar Regen, wo normalerweise Schnee fällt.
....
Nun sehen sich die Forscher auf Grönland infolge des Klimawandels mit hier bislang unbekanntem konfrontiert: Regen. Auf einer Höhe von drei Kilometern über dem Meeresspiegel war an diesem Punkt des Inlandeises seit Beginn der Aufzeichnungen bisher stets Schnee gefallen, kein flüssiger Niederschlag.
...
https://www.fr.de/panorama/klimawandel-groenland-eis-regen-schnee-eiskappe-in-gefahr-90932864.amp.html
Es wird jetzt sicher einige geben, die auch hier behaupten, alles nicht so schlimm, dann hat Köln endlich einen Sandstrand.
 
Neandertaler schrieb:
Es scheint ans Eingemachte zu gehen:
...
Auf Grönland bewirkt der Klimawandel Bedenkliches. Nun gibt es sogar Regen, wo normalerweise Schnee fällt.
....
Nun sehen sich die Forscher auf Grönland infolge des Klimawandels mit hier bislang unbekanntem konfrontiert: Regen. Auf einer Höhe von drei Kilometern über dem Meeresspiegel war an diesem Punkt des Inlandeises seit Beginn der Aufzeichnungen bisher stets Schnee gefallen, kein flüssiger Niederschlag.
...
https://www.fr.de/panorama/klimawandel-groenland-eis-regen-schnee-eiskappe-in-gefahr-90932864.amp.html
Es wird jetzt sicher einige geben, die auch hier behaupten, alles nicht so schlimm, dann hat Köln endlich einen Sandstrand.
Mit ein paar 100.000 Schneekanonen ließe sich das Problem akut erstmal lösen. :lol: :lol:
Ganz nüchtern betrachtet wäre das vielleicht sogar die sinnvollere Option als zu versuchen alle Länder und Menschen der Welt zum Umweltschutz zu bewegen :wink:

Ich hoffe der Post ist ausreichend als Spaß gekennzeichnet :lol:
 
Danke an Neandertaler für den Beitrag. Einen Artikel darüber hatte ich schon vor ein paar tagen gelesen und das getan was ich immer tue, einfach mal zu Kenntnis genommen und fertig.
So lange die Lösung des Problems, wie bei einem anderen aktuellen Problem auch, nur aus Einschränkungen bestehen darf wird das Problem weiter bestehen und fertig.
Ich habe einfach die grösste Mühe damit dass diejenigen Kreise wo am meisten vom Klimawandel reden andrerseits genau auch diejenigen Kreise sind wo viele Lösungen kategorisch ablehnen und nur fanatisch ihre Einschränkungen anpreisen. Da ist meine Haltung dann einfach: Wenn ihr selber nicht wollt, dann halt eben nicht.
 
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