GIFWilli59
Aconcagua (6960m)
Das bezieht sich dann aber nur auf die Definition als Gletscher. Bis man von der Bergstation der Südwandbahn kein Eis mehr sehen kann, werden sicher noch mehr als 10 Jahre vergehen.
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Arlbergfan schrieb:
, schreibt der "lieber Journalist" unter diesem Bild (direktlink) : https://tubestatic.orf.at/mims/2025/35/57/crops/w=1280,q=60,r=1.5/2748397_bigpicture_1058957_download_7.jpg?s=f8dd2ad5793057d7994e21b69590eeded4417d1aZwar ist es kalt genug, doch der Schnee bleibt aus
Quelle: Was kommt, wenn der Gletscher verschwindet? Klimawandelfolgen in den Alpen, Teil 1Der Klimawandel verändert die Alpen grundlegend. Gletscher ziehen sich zurück – und mit ihnen verschwinden hochspezialisierte Lebensräume. Auch in tieferen Lagen bringt die Erwärmung Veränderungen: Wasser wird knapp, Pflanzen und Tiere wandern nicht im gleichen Tempo nach oben. Dadurch geraten ganze ökologische Systeme aus dem Gleichgewicht – und manche Arten werden Schwierigkeiten haben, zu überleben. Wie lässt sich der Naturschutz anpassen, damit die Alpen auch in Zukunft ein vielfältiges und stabiles Ökosystem bleiben? Autorin Cornelia Kress hat sich für diesen Film auf Spurensuche ins Rotmoostal begeben und mit Professorin Birgit Sattler und Professor Leopold Füreder gesprochen.
Die Gletscherschmelze in der Schweiz war 2025 einmal mehr enorm. Ein schneearmer Winter kombiniert mit Hitzewellen im Juni und August führte zu einem Verlust von drei Prozent des Gletschervolumens. Das ist der viertgrösste Schwund seit Messbeginn. Die Eismasse nahm damit in den letzten zehn Jahren um ein Viertel ab. Das berichten das Schweizerische Gletschermessnetz (GLAMOS) und die Schweizerische Kommission für Kryosphärenbeobachtung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz.
snowflat schrieb:Alle sind des schnellen Fortschritts überrascht:Noch hält Schladminger und Hallstätter Gletscher ein schmales Schneeband zusammen, das ist bald Geschichte. Der präparierte Weg zur Seethalerhütte kann dann nicht mehr weitergeführt werden.Diese starke Schneeschmelze katapultiert einen Prozess, den Forscherinnen für weitaus später prognostiziert haben, in das Hier und Jetzt: die Trennung von Schladminger Gletscher und Hallstätter Gletscher. [...] Am Gjadsteinsattel nördlich der Bergstation trafen sie sich bisher, das ist nun sehr bald Geschichte.Noch hängen sie am wahrhaftig seidenen Faden zusammen, ein laut Seebacher rund sieben Meter breites und eineinhalb Meter tiefes Schneeband. „In zwei bis vier Wochen“, schätzt der Dachstein-Betriebsleiter, wird diese Verbindung gänzlich schneefrei sein. Und schroffe Felsen freigeben.Das Ende einer 3500 Jahre lang andauernden Gletscherehe (siehe Faktbox) ist auch das Aus für den Gletscherweg zur Seethalerhütte, zumindest einmal im Sommer.Quelle: Nach 3500 Jahren - Starke Schneeschmelze trennt Dachsteingletscher endgültigDas stellt das neue Pächter-Ehepaar der Seethalerhütte, Yvonne und Alexander Moser, vor große Herausforderungen. „Wenn keine Präparierung mehr möglich ist, müssen wir uns überlegen, ob und wie wir weitertun.“ Muss doch die gesamte Versorgung von Lebensmitteln über Wasser bis hin zum Abwasser mit Fahrzeugen über den Gletscherweg transportiert werden.
noisi schrieb:Ja. Im Spätsommer hat man nur noch eine Verbindung durch Eisgranulat herstellen können. Wenn da im nächsten Jahr noch mal 3m Eis wegschmelzen, wird das nicht mehr gehen. Auch darunter gibt es nun einen durchgehenden Felsriegel der den Bereich mit dem Eispalast vom eigentlichen Schladminger Gletscher trennt. Der ehemalige Hunerkogellift würde im der oberen Hälfte nun über Fels laufen.
https://anisa.at/Schladminger_Gletscher_Doku_2025_36_ANISA_Mandl.jpg
https://anisa.at/Schladminger_Gletscher_Doku_2025_14_ANISA_Mandl.jpg
https://anisa.at/Gletscherzustandsbericht_Dachsteingebirge_2025.html
Bedeutet aber eigentlich, dass es da schon noch eine Eis-Verbindung gibt, oder?Gjaidsteinsattel. Das auf Alteis aufgebrachte Eisgranulat verbindet den Schladminger mit dem Hallstätter Gletscher.
Die arme Seethalerhütte..
Passend zum Thema hab ich noch ein paar Bilder aus diesem August und Winter:Quelle: YoutubeZu spät! Die bayerischen Gletscher sterben bald alle. Ewiges Eis? Von wegen! Schon in den 2030er Jahren werden die bayerischen Gletscher komplett verschwunden sein. Ein Requiem.
Die bayerischen Gletscher lösen sich innerhalb weniger Jahrzehnte auf. An der Zugspitze, am Blaueisgletscher und am Höllentalferner zeigt sich, wie stark sich die Bergwelt verändert. Wissenschaftler messen den Verlust von Eisfläche und Eisdicke und beobachten, wie sich Gletscherzungen zurückziehen und abreißen. Mit dem Eis verschwinden wichtige Stützen im Gebirge. Fels wird instabil, das Risiko für Steinschlag, Bergstürze und gefährliche Routen steigt. Die Sendung begleitet Forscher und Bergkenner, dokumentiert den Abschied von den bayerischen Gletschern und fragt, was bleibt, wenn vertraute Bilder der Bergwelt verschwinden.
noisi schrieb:Die Messergebnisse des Österreichischen Alpenvereins für das Jahr 2024/2025 sind da "Vom Schwund zum Zerfall: Gletscherbericht des Alpenvereins zeigt dramatische Entwicklung", wenig überraschend. Die Aussage, in Österreich wird es in 30 Jahren quasi keine Gletscher mehr geben ist deutlich.
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