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Gletscher-Abschmelzung

Dann und jetzt: der Pasterze-Gletscher 😮
Der Pasterze, der größte Gletscher von Österreich, liegt am Fuß des Grossglockner. Wo 1938 ein beeindruckender Eismassen im Tal noch füllte, ist der Gletscher im Jahr 2026 erheblich zurückgegangen. 🧊📉
Zwei Fotos, fast 90 Jahre auseinander... und ein beeindruckendes Bild davon, wie stark sich die Landschaft hier verändert hat.
Der Pasterze zieht seit Jahrzehnten zurück. Was einst ein großer Eismassen war, besteht jetzt aus einem allmählich schrumpfenden Gletscher und einem wachsenden Gletschersee...
Quelle: facebook

1938 vs. 2026
 
Das angebliche 2026er Bild ist allerdings mindestens fünf Jahre alt.
Der Vergleich 2020 zu 2006 hat fast ähnliche Dimensionen wie derjenige im Post.
 
WEIßSEESPITZE (3.599 m): DRAMATISCHE FOTOS! 🙁
Anbei sehen wir brutale Fotos (Aufnahmen vom 13. August 2026, (c) Andreas Engl) von der Weißseespitze in den Ötztaler Alpen. Dieser markante Berg ist der höchste Punkt des Gepatschferners, dem de facto größten Gletscher Österreichs und auch der Ostalpen.
Brisant sind die Fotos deshalb, weil die Gipfelkuppe der Weißseespitze seit jeher vereist ist. In den Alpenvereinskarten am Ende des 19. Jahrhunderts wurde noch eine Seehöhe von 3.534 Metern angegeben. Die Eiskuppe ist seither um mehr als 30 Meter geschrumpft, und es sind nur noch wenige Meter übrig. Eine Forschergruppe der österreichischen Akademie der Wissenschaften rund um Andrea Fischer hat dieser Eiskuppe Bohrkerne entnommen. In peer-reviewten Journal-Beiträgen wurde das Alter des ältesten Eises mit rund 6.000 Jahren datiert. Ein oder zwei solche Sommer wie heuer, und das Eis ist weg. Was bedeutet das?
Kurz und prägnant: Das Ende der Eiskuppe auf der Weißseespitze würde bedeuten, dass das hochalpine Klima in den Ostalpen so warm ist wie seit mindestens 6.000 Jahren nicht mehr.
Quelle: facebook

https://www.facebook.com/zukunftskisport/posts/1739729247295664?ref=embed_post
 
Extreme Gletscherschmelze: Fotos aus großer Flughöhe

Die Gletscherschmelze erreiche heuer eine völlig neue Dimension. Nach Rekordjahren von 2003 und 2022 schmelze das Eis nun rund um die Uhr – bis zu den Gipfeln. Das sagt die Glaziologin Andrea Fischer. Es gibt nun erste Detailfotos von der „Sollbruchstelle“ der Pasterze beim Großglockner – ein hohler Riesenzapfen aus Eis, unterspült von einem neuen Wasserfall, fotografiert aus 4.500 Metern Flughöhe.

https://salzburg.orf.at/stories/3366967/
 
Es ist extrem wie hoch die Eisverluste hier oben sind!!

Ich war im Juli 2018 auf der Weißseespitze und man kann das Bild sehr gut mit dem rechten unteren facebook-Bild vergleichen:
WSS2018.JPG
Weißseespitze


Unser Bergführer hat erzählt, dass das Gipfelkreuz früher im Eis befestigt war und irgendwann über die Flanke zum Kaunertaler Gletscher runter gerutscht ist...
 
Die Fotoreihe von Günther Aigner auf Facebook(evtl auch insta,ich weiss es nicht).
Hervorragende Gletscherbilder mit Vergleichen früherer Zeiten und aufschlussreichen Beschreibungen
 
Verheerende Sturzflut im Himalaja wohl durch Gletscherabbruch ausgelöst
in Gletscherabbruch mit anschließender Eis- und Gerölllawine soll die tödliche Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ausgelöst haben.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/sturzflut-im-himalaja-gletscherabbruch-wohl-die-ursache-accg-201162920.html

Eine Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet hat mindestens 165 Menschen das Leben gekostet. Hunderte weitere gelten als vermisst, darunter zahlreiche ausländische Touristen. Auslöser war offenbar kein Erdbeben, sondern der Kollaps eines Gletschers.
....
Gletscherlawine löst Katastrophe aus
Klimafachleute am in Kathmandu ansässigen International Centre for Integrated Mountain Development (ICIMOD) gehen davon aus, dass eine Lawine aus einem Gletscher die Sturzflut vom Mittwoch ausgelöst hat.
„Hydrologische Messungen zeigen eine außergewöhnliche Geschwindigkeit und Stärke der Flutwelle“, hieß es in einer per E-Mail verschickten Stellungnahme. An einem Pegel des Flusses Trishuli sei der Wasserstand innerhalb von einer halben Stunde um bis zu 9 Meter gestiegen.
Am Lhende-Khola, einem Nebenfluss des Bhotekoshi, hätten die Überschwemmungen ihren Höhepunkt erreicht, erklärten die Fachleute.
„Der Lhende-Khola ist innerhalb von 14 Monaten schon zum zweiten Mal über die Ufer getreten. Diesmal wurde die Flut durch eine Eis-Fels-Lawine aus einem Gletscher auf nepalesischer Seite ausgelöst, die den Fluss aufstaute und dann eine plötzliche Welle talwärts schickte“, sagte Saswata Sanyal, Experte für Katastrophenvorsorge bei der Forschungsorganisation.
https://de.euronews.com/2026/08/27/toedliche-flutwelle-himalaya-nepal-touristen
 
Es ist ganz schlimm, es betrifft leider wieder die Ärmsten. Gerade Nepal hat eh schon immer mit großen Naturkatastrophen zu tun. Leider wird es hier in Europa kaum jemanden interessieren, es ist weit weg. Also wenn jemand ein paar € übrig hat, denkt darüber nach was zu spenden.
 
Ich fürchte auf lange Sicht wird es nicht dabei bleiben, dass es "nur" weit weg passiert. Wenns auch vielleicht nicht in dem Ausmaß wäre (wie jetzt in Nepal), aber es muss ja nur ein Ereignis wie in Blatten ein beliebtes Touristenziel in der Hauptreisezeit treffen .....
 
In den europäischen Alpen muss nach Auffassung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mehr zum Schutz der Bevölkerung vor Erdrutschen und Murenabgängen getan werden. Solche Ereignisse müssten nicht immer die Ausmaße wie jetzt in Nepal oder im vergangenen Jahr in Blatten in der Schweiz haben. Sie würden in Zukunft aber verstärkt vorkommen. Steinmeier hatte zuvor zusammen mit den Staatsoberhäuptern Österreichs, der Schweiz, Belgiens, Luxemburgs und Liechtensteins den Stubaier Gletscher in Tirol besucht.
Quelle: Wie höhere Temperaturen zur Gefahr für Alpenbewohner werden


 
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