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Gletscher-Abschmelzung

Ach, immer diese Trittbrettfahrer.
Die Alpen kann man doch überhaupt nicht mit Nepal vergleichen und selbst Andrea Fischer, auf deren Grundlage sich solche Aussagen weiter gesponnen haben, sagt, no na ned, dass das, was in Nepal passiert ist, in dieser Dimension in den Alpen faktisch unmöglich ist. Abgesehen davon funktioniert das Monitoring zumindest in der Schweiz und Österreich sehr gut und Italien ist eben Italien. Wie es in Frankreich ist, weiß ich nicht.

Anstatt wieder auf die Angst Taste zu drücken, sollte man Erfolgsgeschichten wie die in Platten erwähnen.

Es gibt eine tolle Chronik aus dem Paznauental. In der Vor Klimawandel Zeit gab es dort unzählige Lawinentote. Heute kaum welche. Der Wohlstand hat es möglich gemacht.
 
Neue Daten zum Marmolada-Gletscher offenbaren eine zunehmend alarmierende Lage: Innerhalb von nur zwölf Monaten schrumpfte die Fläche des Gletschers von 92 auf 83 Hektar – ein Gesamtverlust von 9 Hektar Eis.
Auch der Rückzug der Gletscherfronten beschleunigt sich und liegt im Durchschnitt bei rund 23 Metern – fast das Dreifache des Wertes aus dem Vorjahr.
Experten warnen: Sollten sich Sommer wie der des Jahres 2026 in dieser Häufigkeit wiederholen, könnte der Marmolada-Gletscher nur noch etwa ein Jahrzehnt Bestand haben.
Auch wenn diese Zahl kein genaues Datum für das endgültige Verschwinden markiert, verdeutlicht sie doch das rasante Tempo des Wandels in den Hochalpen.

:arrow: Marmolada, il ghiacciaio perde 9 ettari in un anno: «Potrebbero restargli solo dieci anni»
 
Der Große Gosaugletscher auf dem Dachstein, der vom Salzburger Zentralraum über Jahrhunderte bestens zu sehen war, dürfte in zehn Jahren verschwunden sein. Die Gletscherforscherin und Bergsteigerin Andrea Fischer warnt zudem vor neuen Gefahren für den Alpinismus durch den Klimawandel. Der oberste Teil des Hallstätter Gletschers könnte vor dem Zusammenbruch stehen.
Quelle: Neue Gefahren für Bergsteiger im Dachsteingebiet
 
Bilder von heute vom Ötztaler und Pitztaler Gletscher...

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Von diesem vorhergesagten Wetterumschwung letzter Woche mit etwas Schnee auf der Höhe is ja auf den obigen Bildern schon überhaupt gar nix zu sehen.
 
Ich mal die Bilder der WebCam vom Sonnblick durchforstet:

Von 2025 auf 2026:
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Sonnblick 2025-2026


Da apern bereits meterhohe Felsen mitten am Gletscher aus. 8O


Von 2014 auf 2026:
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Sonnblick 2014-2026

Ich habe versucht den ehemaligen Gletscherrand einzuzeichnen.
 
😲 Eine seltene Perspektive zeigt den rapiden Zerfall von österreichs größtem Gletscher. Der Hitzesommer 2026 mit Rekordtemperaturen hat den massiven Gletscherrückgang erneut beschleunigt. Unser Gletschermessdienst war diese Woche (ehrenamtlich!) am Eis, um aktuelle Daten zu erheben.
Gletschermonitor > www.alpenverein.at/gletschermonitor
⚠️ Achtung: Drohnenflüge sind im Nationalpark nur mit Genehmigung erlaubt. Unser Gletschermessteam konnte für die wissenschaftliche Erhebung einen Flug durchführen.
🎥 Video: vom 8.9.2026 im Rahmen des Gletschermonitorings an der Pasterze durch den Österreichischen Alpenverein (Harald Zandler und Wolfgang Sulzer, Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz).
Quelle: facebook

Reel dazu:

https://www.facebook.com/reel/1103659508682945
 
Ja die Kommentare sind wirklich erschreckend.

"Gletscher kommen, Gletscher gehen.
In 100 Jahren wird wieder irgendwo einer entstehen"

Oder das Lieblingsargument
"Vor 10000 Jahren waren die Alpen auch eisfrei" :cry: :lol: :rolleyes:

Aha, danke für solche geistreichen Beiträge an der Stelle
 
Die rechnen echt damit, dass es "erst" nächstes oder übernächstes Jahr soweit ist? Hieß es nicht vor nicht allzu langer Zeit noch, es könnte dieses Jahr schon soweit sein?🙈
 
Welche Stelle wo abschmilzt, ist nicht immer klar voraussehbar. Durch den warmen Sommer ist das Eis auch mehr in Bewegung, es rutscht also von oben mehr nach. So hält dieses Fitzelchen eben etwas länger, während das Eis oben dadurch weniger wird. Am Resultat ändert das nichts...
 
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