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Weil es von Anfang 70er Jahren bis zu mitte 80er eine ordentliche Gletscherfreundliche Periode war. Da waren schon Jahren bei das bis zu 95% der Gletscher vorgestossen sind. Manche von diese Jahren waren Gletscher im Bereich 2500-2600 noch ganz überzogen mit Altschnee (es gibt glaub ich ein Jahr, wo man manche Gletscher gar nicht nachmessen können, so viel schnee war ende September da noch). Nür ganz grosse Gletscher sind diesen Jahr noch zurück gezogen, weil das Massengewinn wie eine Welle durch die Gletscher fliesst hat das zu lang gedauert noch im diesen Periode spürbar zu sein.starli schrieb:Wenn in den 80ern hier noch so viel Gletscher hätte sein sollen - wie wäre es möglich gewesen, daß in den 60ern dann schon am TFH kein Gletscher war und man dort Liftstationen errichten konnte?
Nuno schrieb:Weil es von Anfang 70er Jahren bis zu mitte 80er eine ordentliche Gletscherfreundliche Periode war.
Die Größe des Eisgebietes allein genügt aber noch nicht zur Erklärung der extremen Schmelzraten des Sommers 2003, da ähnliche Situationen z.B. bereits 1986 und 1991 eintraten. Zur Ausnahme wurde 2003 durch den saisonalen Witterungsablauf. Die Winterrücklage an Schnee (Einnahmen) war eher unterdurchschnittlich. Ein für die Region ungewöhnlich trockener und warmer Juni ließ das Eisgebiet daher
bereits sehr früh anwachsen und der üblicherweise durch kurze Neuschneefälle die Entwicklung bremsende Juli zeigte ebenfalls eine sehr stabile Schönwetterperiode. Damit fielen die Massenverluste im August, der in der Regel durch eine Häufung von Strahlungstagen die höchsten Schmelzraten ermöglicht, extrem aus. .... Die Schmelzperiode dauerte 2003 rund 100 Tage bis in den September hinein an, gegenüber einer durchschnittlichen Dauer von 50 bis 60 Tagen in den bisherigen verlustreichen Jahren, was zu einer nahezu Verdopplung des Eisverlustes führte. Das Eis ist also gegenüber sonst nicht „stärker“ geschmolzen, sondern einfach über einen längeren Zeitraum.
Nuno schrieb:Am untersten Bild ist doch ein Schlepper(Trasse) zu erkennen?
BILDERVERGLEICH
Postkarten zeigen den Tod der Gletscher
Die Gletscher der Alpen sind in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch geschrumpft. Eine Ausstellung dokumentiert jetzt anhand historischer Postkarten und aktueller Fotos die Misere. SPIEGEL ONLINE zeigt einige der eindrucksvollen Bildvergleiche.
Der Supersommer 2003 in Zentraleuropa war für die alpenländischen Gletscher gar nicht super. Täglich taute die starke Sonne den Eispanzer der Berge ab. Auf der Zugspitze in 2962 Metern Höhe etwa verschwanden bis zu elf Zentimeter des Schneeferner-Gletschers. Mit weißen Plastikbahnen sicherte das Management der Zugspitzbahn verzweifelt ein rechteckiges Schneefeld als Half Pipe für die snowbordenden Gletschertouristen.
Die Gesellschaft für ökologische Forschung und die Umweltorganisation Greenpeace haben eine eindrucksvolle Dokumentation über die "Gletscher im Treibhaus" und die möglicherweise dramatischen Folgen ihres Abschmelzens für die Alpen vorgelegt. Diese Woche wird im Alpinen Museum München eine Ausstellung eröffnet, die mit neuen und historischen Vergleichsfotos die Veränderung der Gebirgsgletscher zeigt.
In der Schweiz und Österreich, aber auch in Patagonien und am Kilimandscharo sind die "Mahnmale des Klimawandels" einem dramatischen Abschmelzen unterworfen. Die Alpengletscher haben seit 1850 rund die Hälfte ihres Volumens verloren. Selbst konservative Gletscherforscher, die wegen langfristig wirksamer erdgeschichtlicher Wärme- und Kältephasen bislang Entwarnung gaben, leugnen nicht länger den von Menschen gemachten Klimawandel.
In etwa fünfzig Jahren, so schätzt der Potsdamer Forscher Mojib Latif, sind die Alpen bei unverändertem Anstieg der globalen Temperaturen (plus 3,4 Grad Celsius im langfristigen Durchschnitt im Supersommer 2003) weitgehend gletscherfrei.
Zukünftige Generationen, so die Einschätzung der Gletscherökologen, werden das so genannte ewige Eis möglicherweise nur noch aus Büchern kennen. Die Autoren des Bandes "Gletscher im Treibhaus", Sylvia Hamberger und Wolfgang Zängl, hatten den Supersommer 2003 genutzt, um selbst im Gebirge die "wichtigsten Zeugen des Klimawandels" noch einmal mit der Kamera zu dokumentieren. Zängl zu SPIEGEL ONLINE: "Mit den Gletschern droht auch eine Erfahrungs-Sensation verloren zu gehen."
lanschi schrieb:auf Bitte von Starli jetzt meine Flugzeugbilder vom Dachstein-Massiv:
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