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Grausamer Tierversuch im Ötztal

Ich hätte das Experiment durchgeführt allerdings mit nur einem Lebewesen nämlich mit dem Studienleiter Peter Paal von der Innsbrucker Anästhesie...;D :twisted:
 
das ist halt mal wieder so ein gefundenes fressen für die presse!

passt natürlich perfekt zur denkweise und kultur der mitteleuropäer! sowas interessiert hier in spanien wohl kein schwein...... schaut euch mal nen spanischen stierkampf an, da gehts ganz anders zu als mit so ein paar gefrohrenen "schweinebacken" :D
 
Xtream schrieb:
... sowas interessiert hier in spanien wohl kein schwein......
LOL
Schönes Wortspiel... da es ja hier um Schweine geht :wink:
 
In D werden jährlich 50 Mio. Schweine geschlachtet.

Und wegen den paar wird ein Aufstand gemacht.
 
baeckerbursch schrieb:
In D werden jährlich 50 Mio. Schweine geschlachtet.
Aber nicht wegen nem solchen Schwachsinn...:!:
 
obs weniger schwachsinnig ist im aldi das kilo fleisch für 2,49€ zu verkaufen wag ich zu bezweifeln ;)
das thema wird völlig überbewertet!
 
Solange sich kleine Renten und die Hartz4 - Leistungen auf dem aktuellen Niveau bewegen würden viele dieser Menschen Hunger leiden wenn es die Diskonterpreise nicht gäbe.
Das solltest eigentlich gerade Du aufgrund Deines Nicknames nicht außer acht lassen...:tongue: :biggrin:
 
Ach - auf einmal rechtfertigen die finanziellen Umstände minderbemittelter Menschen die "Lebens"-Verhältnisse von Zucht-Schlacht-Vieh?


Also bitte .....

Der Mensch braucht nicht täglich Fleisch - auch wenn ich selber dieses sehr gerne konsumiere.
Er kann durchaus auch günstiger durchkommen.

Und dennoch bin ich für Tierversuche und die Haltung zur Schlachtung.
 
die schweine waren sediert und wurden ständig überwacht.
wer kennt die wissenschaftlichen hintergründe? wer kennt die dazu angelegte studie?

an alle plötzlich selbsternannten tierfreunde und tierschützer:
schaut euch die tiertransporte an, das schlachtwesen in den großen häusern, das mästen der gänse, das zermahlen der küken, das schächten (ohne betäubung),...
WO bleibt euer aufschrei???
nichts! kaum ist die meldung aus den nachrichten, genießt doch jeder wieder sein schnitzel und denkt nicht weiter nach. so ist es.
 
hagelschlag schrieb:
die schweine waren sediert und wurden ständig überwacht.
wer kennt die wissenschaftlichen hintergründe? wer kennt die dazu angelegte studie?
na da werden die schweine aber froh gewesen sein, daß wer ihr sterben von außen, über die zuvor teilweise implantierten sonden überwacht. hab wo gelesen, daß man damit auch heraus finden will ob man im falle einer verschüttung schneller erfriert oder erstickt. wem soll diese erkenntnis bitte helfen ? entweder man wird rechtzeitig ausgegraben oder eben leider nicht.
 
CruisingT schrieb:
Ach - auf einmal rechtfertigen die finanziellen Umstände minderbemittelter Menschen die "Lebens"-Verhältnisse von Zucht-Schlacht-Vieh?
Tun sie nicht denn dafür gäbe es Tierschutzgesetze die, wenn auch noch nicht auf dem Niveau stehend auf dem ich sie sehen möchte (halbwegs artgerechte Tierhaltung, Tiertransporte zum Schlachthof mit einer Gesamttransportdauer von max. 6 Stunden, absolutes Schächtungsverbot, wirksame Betäubung vor der Schlachtung und bei Zuwiderhandeln ausschließlich hohe Haftstrafen), einen Mindeststandard garantieren müssen weil man dies in keinem Falle irgendwelchen marktwirtschaftlichen Instrumentarien überlassen darf. Was dann rauskäme sieht man ja am Beispiel Gammelfleisch...
Tierversuche halt ich ausschließlich bei rein medizinischen Zwecken für verantwortbar aber sicherlich nicht für die Kosmetikindustrie und sonstige zweifelhafte Experimente wie dieses.

Das Um und Auf ist die möglichst schnelle Bergung eines, von einer Lawine Verschütteten und alles andere ergibt sich automatisch aus der medizinischen Erstanamnese da bei der hier gebotenen Eile nicht rechtzeitig für die Behandlung feststellbar ist unter welchen genauen Umständen die Verschüttung stattfand.
 
Tja, wisst ihr was die wahre Ironie des Ganzen ist? Für die betroffenen Schweine ändert sich gar nichts. Statt im Schnee sterben sie nun im Schlachthof. Wer also wirklich eine Beitrag gegen das Töten von Tieren leisten will, sollte in der Tat Vegetarier werden. Diesen Schritt werden aber wohl nur die wenigsten der Protestierer machen. Wohlgemerkt, ich fand den Versuch auch daneben. Aber ich esse auch Fleisch, und bin mir dieser Doppelmoral, im Gegensatz zu vielen anderen, sehr bewusst.
 
stavro_ schrieb:
wem soll diese erkenntnis bitte helfen ? entweder man wird rechtzeitig ausgegraben oder eben leider nicht.

Na dann wissen die Alpin-Ausrüster in Zukunft, was wichtiger ist. Was ist denn mit den Recco-Reflektoren in vielen Skijacken??? Je nachdem, ob man nun schneller erstickt oder ob man schneller erfriert, kann man die Jacken mit Heizlüftern ausstatten oder Luftkartuschen (mit komprimierter Luft ähnlich denen von Lawinenairbags) mit in die Jacken einbauen.

:kluckscheiss: :echtkrank: :gruebel: :zunge:
 
Petz schrieb:
absolutes Schächtungsverbot
Sind dann die hier lebenden Juden Vegetarier, oder lassen sie sich ihr koscheres Fleisch aus Ländern einfahren, wo das Schächten erlaubt ist?
 
GMD schrieb:
Wer also wirklich eine Beitrag gegen das Töten von Tieren leisten will, sollte in der Tat Vegetarier werden.
Ich bin nicht gegen das Töten von Tieren aber eingeschränkt auf sinnvolle Zwecke wozu für mich ganz eindeutig auch die menschliche und tierische Ernährung zählt..
 
starli2 schrieb:
Petz schrieb:
absolutes Schächtungsverbot
Sind dann die hier lebenden Juden Vegetarier, oder lassen sie sich ihr koscheres Fleisch aus Ländern einfahren, wo das Schächten erlaubt ist?
absolutes Schächtungsverbot ist, so habe ich es verstanden, ein Wunsch von Petz

Viele Grüße
Lutz
 
GMD schrieb:
Tja, wisst ihr was die wahre Ironie des Ganzen ist? Für die betroffenen Schweine ändert sich gar nichts. Statt im Schnee sterben sie nun im Schlachthof. Wer also wirklich eine Beitrag gegen das Töten von Tieren leisten will, sollte in der Tat Vegetarier werden. Diesen Schritt werden aber wohl nur die wenigsten der Protestierer machen. Wohlgemerkt, ich fand den Versuch auch daneben. Aber ich esse auch Fleisch, und bin mir dieser Doppelmoral, im Gegensatz zu vielen anderen, sehr bewusst.

du bist dir der doppelmoral bewußt ? das heißt du selbst wertest auch unterschiedlich.
du hast ja auch geschrieben, daß du den versuch daneben findest.
aber warum unterstellst du dann anderen, die genau so werten wie du, "unbewußte" doppelmoral ?

ich würde eher sagen es gibt 3 haltunge zu diesem thema:

gruppe 1 ist generell gegen das töten von tieren (müßten dann wohl vegetarier sein ;-) )
gruppe 2 hat überhaupt kein problem mit dem töten von tieren.
gruppe 3 unterscheidet irgendwie wertend nach dem zweck der tötung. (dazu zähle ich mich auch)

das empfinden von gruppe 3 hat für mich zwar was mit moral zu tun, als doppelmoral sehe ich es aber nicht,
weil ich eben genau so wie du, töten um sich zu ernähren, oder töten um zu experimentieren, unterschiedlich werte.

diese 3 gruppen findet man im übrigen im tierreich auch ;-) wobei die gruppe 2 wohl die kleinste ist.
 
diese 3 gruppen findet man im übrigen im tierreich auch wobei die gruppe 2 wohl die kleinste ist.

Ich denke mal den meisten Tieren ist es vollkommen egal was mit anderen Tieren ist.

Die Aussage daß "Tiere die besseren Menschen sind" ist wohl ein produkt phantasievoller Tierliebhaber.
 
baeckerbursch schrieb:
Ich denke mal den meisten Tieren ist es vollkommen egal was mit anderen Tieren ist.
Die Aussage daß "Tiere die besseren Menschen sind" ist wohl ein produkt phantasievoller Tierliebhaber.

deine erste aussage ist sicher richtig, wenn man bedenk, daß säugetiere und vögel gerade mal ca. 1,5% aller arten ausmachen. für die arten, die aber sehr wohl gefühle und emotionen haben (die meisten unserer haus und zuchttiere)
trifft das aber sicher nicht zu. man könnte auch sagen, daß diese arten durch aussagen wie diese und die dadurch
oft folgende verallgemeinerungen eine art "minderheitenproblem" haben ;-)

von der aussagen, daß tiere die besseren menschen sind, halte ich im übrigen auch nichts.
 
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