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HAM die etwas andere Arche Noah

Nach deren ausmusterung hat man die verkauft. Viele sind an Museen gegangen. Da hat man einfach mit einer Eisensage den Lauf gestutzt und ein paar Wehrmachtzeichen draufgemalt. Ich kann die Unterschiede mal aufzeigen wenn du willst. Für den Laien ist es aber kaum zu erkennen. Zumindest von aussen nicht. Von innen schon eher. Fahrbare Hetzer Originale gibt es kaum noch.
 
Warum schreibt ihr mir immer PN's? Könnts ja hier rein Posten, mein Briefkasten ist chronisch überfüllt.

Die bezeichnung Hetzer ist nicht Offiziell. Offiziell hiess das Fahrzeug Sd.Kfz. 138/2 Jagdpanzer 38 (t), nach dem Krieg produzierte Skoda die Fahrzeuge weiter für die schweizer Armee wo sie unter dem Namen G-13 fuhren. Viele teile stammen noch ein dem Krieg, zum Beispiel die Kanone, sie trägt noch die Prägung mit Reichsadler, allerdings waren die Fahrzeuge nie für das Dritte Reich im Einsatz sondern nur bei der schweizer Truppe. Im Gegensatz zum Original weisst der G13 folgende Unterschiede auf:

-Mündungsbremse, kommt daher, dass die G13 als Bewaffnung mit 7,5cm L/48 Sturmkanone 40 der Sturmgeschütze III Ausf.F/8 und G statt der 7,5cm L/48 Pak 39 des Jagdpanzers 38 ausgerüstet waren.

-Durch die Sturmkanone 40 waren die Plätze für Richt und Ladeschütze links sowie Kommandanten getauscht, beim Original sass der Kommandant links.

-Durch den Platzwechsel entfiel das Ferngesteuerte Maschinengewehr zur Nahverteitigung auf dem Dach. Stattessen montierte man ein Periskop für den Kommandanten.

-Getriebe für die Kettenantriebe besitze vorne eine Einfüllschraube.

-Leiträder hatten nur 4 oder teilweisse 8 Bohrungen Original hatten keine solchen Leiträder.

-Antennensockel für schweizer bzw amerikanische Funkgeräte fehlen beim Original.

-Beleuchtungsanlage nach schweizer Standart, inkl. Bremsleuchten usw.

-7,5cm Flab MG auf dem Dach wurde nachträglich eingebaut und bestanden aus Heck MG's von alten C35 und sonstigen veralteten Flugzeugen. Hat man hier weiter verwendet. :lach:

-Gegensprechanlage mit Kabelrolle um dem Fahrzeug aus der Deckung Ziele zu zu weisen.

-Diverse Zusatz und Reparaturausrüstung auf dem Fahrzeug angebracht.

-Und zu guter Letzt der bei einigen fahrzeugen (ca 50%) nachgerüstete V8 Dieselmotor von Saurer Arbon mit Allison Getriebe. Hammer V8 Sound und Extrem gute Motoren. 150PS

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Einige Fahrzeuge standen über 30 Jahre als Ausstellungsstück auf einem Sockel, Diesel tanken, Baterie einsetzten, Öl in den Motor füllen und starter drücken und er läuft. :lach:
 
Das Video hat bei mir gerade einen will-auch-mal-mitfahren Reiz ausgelöst! :D
Besten Dank fürs Auflisten, was wurde denn für Munition verwendet? 41er SprG? Aja und wenn wir schon dabei sind, sind bei der Vorführung auch StuG aufgefahren?
Gruß
 
Bitteschön:


Die Munition war eine eigene für die Pak 40. Sprengmunition auf Panzer Schiessen ist wie mit einer Schrotflinte auf einen Helikopter zu schiessen.
 
Pfffhhh...fad...wer n halbes Jahr LEO2 fahren und schiessen durfte, für den ist das Pillepalle...vorallem wenn man mal mit dem Teil auf Maximalgeschwindigkeit nen Kiesweg langedonnert ist.... 8O

Achja...eigentlich war die Y-Zeit schon ganz interessant...
 
Pfff Pz 87 alias Leopard II gibts zu tausenden auf dieser Welt, mit der Mühle kann jeder hinz und kunz fahren. Praktisch an jeder Armee Probagandaveranstaltung darf der demonstriert werden.

Hetzer gibts nur noch eine gutes Dutzend voll fahrbereite.

Der Vergleich ist etwa so wie einen Porsche 356 mit Porsche Cayenne zu vergleichen.

Übrigens lustig, der Fahrer kann praktisch nichts sehen, und hat auch keine Möglichkeit eine Lucke zu öffnen, daher besitzt er 3 Lampen welche vom Kommandanten welcher entweder oben in der Kommandantenlucke steht oder am Periskop sitzt bedient werden, Lampe links bedeutet drehen nach links, Lampe rechts bedeutet drehen nach rechts. Mittlere rote Lampe heisst stop. :lach: Der Panzer dreht nur so lange wie der Kommandant die Lampe leuchten lässt.
Dieses System hat unzähligen Bordsteinen und Lattenzäunen entlang der schweizer Strassen das Leben gekostet. :lach:

@darkstar:

Anwesend waren unter den 600 Fahrzeugen folgende Panzerfahrzeuge:
Jagdpanzer 38 (t) G13 (Ex. Schweizer Armee)
Leichtpanzer 51 AMX-13 (Ex. Schweizer Armee)
Pz 57 Centurion MKVII (Ex. Schweizer Armee)
Pz 61 (Ex. Schweizer Armee)
Pz 68/88 Kawest (3x) (Ex. Schweizer Armee)
M548 Cargo Carrier Munitionstransporter zu M109 (Ex. Schweizer Armee)
M109L47 Kawest (Ex. Schweizer Armee)
Entpannungspanzer 65/88 (Ex. Schweizer Armee)
Schüpa M113 Kommandopanzer (Ex. Schweizer Armee)
Bren Armoured Personnel Carrier (Ex. Schweizer Armee)
CVRT Striker (Commonwealth)
M3 Stuart (US Armee-Fort Knox)

Grösstenteils Fahrzeuge aus der schweizer Armee die nach ihrer Ausmusterung ihren Lebensabend in diversen Privaten Sammlungen gefunden haben. :lol:
 
Woha....geiles System...jetzt wo du es sagst, fällt mir das mit der Fahrersichtluke auch auf...

@ LEO2: Nanana... aber gut, der Vergleich mit Oldtimern hinkt halt etwas...
Übrigens wurde ich nur gefahren. War Richtschütze/Stellvertretender Kommandant. Mein Fahrer war allerdings knappe 190cm gross...hat super in die Kiste reingepasst... :lol:
Der sass soweit hinten, dass ich ihn jedesmal wenn er ruppig gefahren ist, ohne Probleme nen Tritt in den Rücken geben konnte. Dafür hab ich auch keine Blauen Augen von der Zieloptik bekommen... :D
 
Teil 2 Thun.

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Kampfpanzer Eidgenössische Konstruktionswerkstätte Thun Pz 61 (schweizer Eigenkonstruktion)

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Kampfpanzer V Panther, Geschenk aus Frankreich

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Jagdpanzer 38 (t) Hetzer Geschenk aus Frankreich

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Jagdpanzer IV Jaguar Geschenk aus Frankreich

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Sturmgeschützt Stug III Ausf. G Geschenk aus Frankreich

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Panzerhaubitze AMX 13 4 Stück gekauft nie Eingeführt.

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Panzerjäger 4,7 cm Pak auf Renault R35 Beutefahrzeug Geschenk aus Frankreich

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Jagdpanzer V Jagdpanther Geschenk aus Frankreich

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Prototyp von Oerlikon/Contraves/Siemens-Albis der Flakpanzer 68 mit zwei Oerlikon 35mm Maschinenkanonen auf dem Chassis eines Eidgenössische Konstruktionswerkstätte Thun Pz 68.
Angeschafft wurde er nicht, dafür hatte die Bundeswehr daran interesse, der Turm und die Flak fand auf dem Chassis des Leopard den Platz als Flakpanzer Gepard. Novum, Dieselelektrischer Antrieb zum Horizontrieren.

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Panzerkampfwagen IV Typ H Geschenk aus Frankreich

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Kampfpanzer M4 Sherman der US Truppen für Versuche abgekauft.

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Selbstfahrhaubitze M7 Priest (Howitzer Motor Carriage) Geschenk aus Frankreich

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Nahkampfkanone II (Deutschland hatte wohl die Markenrechte für Sturmgeschütz :lol: ) Schweizer Eigenkonstruktion während dem 2 Weltkrieg auf der Basis eines Panzer III mit einer 7,5cm Pak.

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Nahkampfkanone I Schweizer Eigenkonstruktion während dem 2 Weltkrieg auf der Basis eines Panzer 38 Praga mit verlängertem Chassis mit einer 7,5cm Pak als Kanzerjäger.

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M48 Patton II als Tauschobjekt angeschafft als Versuchsobjekt.

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M47 Patton I gekauft für Versuche zur Beschaffung neuer Kampfpanzer.

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Original Hetzer, hat man mit Pak beschossen, die Wanne ist durchsiebt. Nachher wieder auf die Bemalung der Wehrmacht umgespritz.

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Kampfpanzer T54 Tauschobjekt

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M3 General Lee als Kranpanzer Kanonen sind Attrappen. Bergefahrzeug .

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Panzer 58 von Eidgenössische Konstruktionswerkstätte Thun Vorserie zum Pz61 bzw 68 mit Rohrparalleler 20mm Flakkanone.

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Kampfpanzer T-34/85 Tauschobjekt für Versuche

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Panzerwagen 39 Praga, Einziger schweizer Panzer im zweiten Weltkrieg. 24 Stück gekauft. Der Rest waren Einzelstücke und Versuchsfahrzeuge.

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Leichter Panzerwagen Vickers-Carden-Loyd Vor dem Krieg für Versuche 2 Stück gekauft.

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Panzerspähwagen Staghound 64 Stück im Rahmen der Operation Surplus von den Allierten abgekauft, einige wurden zu Bunkern umgebaut andere dienten als Zielscheiben. Nie im Truppeneinsatz.

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Panzer 57 Centurion 100 Stück beschafft, erster Grossserie schwerer Panzer für die schweizer Armee.

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Panzer 68/88 Kawest, nachfolger aus der schweizer Kampfpanzerbaureihe 58/61/68/88 besser als sein Ruf. Die schweizer Eigenkonstruktion litt an groben Mängeln die Nachträglich mit teuren Kawest's beseitigt werden mussten. Zum Beispiel feuerte die Kanone selbstständig wenn man die Heizung einschaltete usw. 88 bekam das Fahrzeug ein WBZ. Viele Fahrzeuge sind heute im Besitz von Privaten.

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Extrem schade, dass die schönen und sehr seltenen Fahrzeuge hier im Regen vor sich hin rosten müssen.

Sind nicht alle Fahrzeuge die dort ausgestellt sind, aber so eine grobe Auswahl.

 
Auch in Thun gibts meinen Lieblingspanzer, den Jagdpanther....sehr schön...
 
:nein: Wehrmachtsfahrzeuge hats nur die oben abgebildeten.
Waren alels Geschenke aus Frankreich. Für was?? Vielleicht für La Charité-sur-Loire?? :lol: :lol: :lol:

Der Königstiger steht übrigens nicht mehr da, sondern wird wieder Fahrtauglich gemacht:
http://www.koenigstiger.ch/
 
Jetzt gehts wieder
 
Hallo
Ich finde es sehr interessant Panzer zu sehen. Danke für die vielen Bilder. Hast du evtl. noch Bilder von dem Brückenleg Panzer?

Gruß Andreas

P.S. Müssen Panzer im Winter auch Schneeketten aufziehen? ;D
 
Wo hast Du denn Brückenleger gesehen? Werden dämnächst auch ausgemustert. Die beste Armee der Welt braucht keine Brücken. :lol:
 
Whistlercarver schrieb:
P.S. Müssen Panzer im Winter auch Schneeketten aufziehen? ;D


Du wirst lachen, aber für Panzer gibt es "Kettenpolster" für Eis und Schnee. Statt einem Gummipolster gibts quasi ein X aus Stahl. Ka. mehr, wieviele davon an den Panzern hängen. Aber eine Gewisse Anzahl an Kettenpolstern rausgenommen und mit den Xen ersetzt und schon hast quasi "Spikebekettung".
 
Hier noch drei Bilder vom gewünschten Brückenleger 68/88 eine schweizer Eigenkonstruktion basierend auf dem Kampfpanzer 68 Kawestiert 1988
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Von den 68er Gab es noch den Flakpanzer 68, dieser wurde wie oben erwähnt nie beschafft, die Bundeswehr setzte allerdings auf diesen Prototypen. Auf Basis des Chassis vom leorad heisst er dort Flakpanzer Gepard (Nicht verwechseln mit dem schweizer Jagdpanzer Gepard von Mowag)
Dann gab es auch als Prototyp eine Panzerartilleriekanone 68 wurde auch nie in Serie gefertigt. Gehören beide dem HAM.

Fotos vom Brückenleger sind vom Tag der Angehörigen der Panzerschule Thun.
 
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das zum video, bei mir gehts leider nicht....
 
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