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Dieser Beitrag ist äußerst bemerkenswert. Die Fahren nicht etwa die Abfahrt auf das Platt, nene, die fahren durch das Loch nach Ehrwald ab, also quasi die Westflanke runter
Die Bahn war schon etwas besonderes. Ich war nicht oft auf der Zugspitze, nur 5-6x zum Skifahren. Beim 2 oder 3 mal (ich war mit einem Skikurs unterwegs, aber nur als Mitläufer eines Einheimischen) war der Lift endlich mal in Betrieb am 11 Uhr. Das war schon was besonderes. Also habe ich mich statt Mittagspause aufgemacht, dort rauf. Das muss so 2001 gewesen sein, noch vor dem Euro. Ich werde nie vergessen wie der Lift angehalten und zurück gefahren wurde weil der Liftboy skeptisch war. Nach 5 minuten "Prädigt" und drohung mit dem damaligen BL der TZB durfte ich rauf. Dort oben zu sein war Atemberaubend. Man konnte die Skiabschnallen und vorsichtig zum Kreuz gehen, oder einfach durch das Loch starren. Hölltal und Reintal wären ein Bild wert gewesen und der rechter Hand konnte man Wetterscharte und weiter unten das Gatterl sehen.
Die Abfahrt: Oben vom Lift ging ein ca 20 Meter lange rZiehweg. Makiert war nicht, man konnte sich einfach seinen Weg suchen. Hab mich mit meinen kurzen Skiern für die Buckel entschieden damals, den Tiefschnee hätte man aber auch fahren können, obwohl es mega, nein... Atomsteil war.
Die Buckelroute war vom Anspruch ungefär so wie die rechte Seite (Talabwärts geschaut) am Birgitzköpfl. Also man musste was in den Waden bzw ne Menge Geduld haben. Hat ca 15 Minuten gedauert bis ich wieder am Sonnalpin war und ich glaube der Skilehrer von damals glaubt mir das bis heute nicht.
Der Grund der Stilllegung war garantiert der, das so gut wie niemand dort gefahren ist. Der Lift ansich hat schon jeden nicht Schwindelfreien Menschen abgeschreckt. Man fährt ja immerhin über das Loch und wenn man dort austeigt kommt man in Stücken etliche 100hm tiefer an
Die Piste konnte man nicht Präparieren, wie auch bei 40° Hangneigung. An dem Tag war ich der erste der dort gefahren ist und wenn nach mir noch 10 verrückte dort rauf sind, war das wahrscheinlich ungewöhnlich viel für einen Tag. Die Piste ist auch nix für Anfänger, die können dann mit dem Hubi abgeholt werden, weil es gibt nur 3 möglichkeiten: Die Iglus an der Buckelpiste, das Todesloch (siehe Bericht) und der Tiefschneehang richtung SL Weisestal. Außerdem war das nix für wiederholungfahrer, weil man 1-3 Liftfahrten im kauf nehmen musste um wieder unten am Lift zu sein.
Nebenbei war das auch noch ein Lift der nie offen war. Entweder es war zu Windig, oder zu Nebelig oder es hatte zuviel bzw zu wenig Schnee oben.
Auf der einen Seite ist es schade, auf der anderen auch nicht, weil mit Fellen ist man flott oben. Um wenn man schon freakig genug ist den Hang fahren zu wollen kann man sich auch die 30min aufstieg geben. Ich denke mal die Bergstation davon steht noch da man dort ähnlich wie bei der ganz alten TZB, nur mit enormen Aufwand abtragen kann. Das müsste alle mit dem Hubi geschehen, wie sollten sonnst die Arbeiter rauf und die Teile nach unten gelangen?
Man kann schon sagen wer dort nie gefahren ist hat aufjedenfall etwas verpasst, was es so in der Form nirgents sonnst gibt/gab/geben wird!
Anderes Thema: Weiß jemand von euch (PHB?) wie hoch genau die alte zwichenstation der TZB war? Also die Im Gamskar. Ich hab nämlich was Leuten gehört das man dort evtl einen Einschlägig bekannten Sessel aufstellen will in Ferne zukunft. Also ein Recycleing alá Petersbodenbahn mit selben Bahntyp vom selben Ursprungsort *umdenheißenBreired* ich kanns mir nur schwer vorstellen, aber wenn dann wars ne mini Sensation

Ich weiß nur das die Station unterhalb der WNS-Hütte lag, auf GE ist leider nichts mehr sichtbar
